Augenkrankheiten werden von Augenärzten oder Optometristen behandelt. Ophthalmologen sind Ärzte und Chirurgen, die auf die Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten spezialisiert sind. Optometristen sind keine Ärzte, verfügen aber über einen Abschluss der Optometrie und führen Augenuntersuchungen durch, verschreiben Sehhilfen und Medikamente für bestimmte Arten von Augenkrankheiten. Optiker sind Techniker, die nach dem Rezept eines Ophthalmologen oder Optometristen Brillen und Kontaktlinsen anpassen. Sie diagnostizieren und behandeln keine Augenkrankheiten. Jeder Teil des Auges hat eine eigene Funktion. Das Licht fällt durch die Hornhaut ins Auge, durch die klare, gebogene Schicht vor der Iris und der Pupille. Nachdem das Licht durch die Hornhaut gefallen ist, gelangt es durch die Pupille, den schwarzen Punkt in der Mitte des Auges, in das Auge. Die Pupille ist eigentlich eine Öffnung in der Mitte der Iris – dem runden, farbigen Bereich des Auges. Muskeln an der Iris öffnen und schließen die Pupille, um den Lichteinfall ins Auge zu kontrollieren. Hinter der Iris sitzt die Linse. Indem sie ihre Form verändert, bündelt die Linse das Licht auf die Netzhaut, einer Gewebeschicht am hinteren Teil des Auges. [g3][/g3]In der Netzhaut (Retina) befinden sich die lichtempfindlichen Zellen (Fotorezeptoren). Jeder Fotorezeptor wandelt das Licht in ein elektrisches Signal um, das durch ein Bündel von Nervenfasern (Sehnerv) ins Gehirn geleitet wird.
Augenkrankheiten
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Augen und Sehkraft
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Symptome von Augenkrankheiten
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Diagnose von Augenerkrankungen
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Katarakt (grauer Star)
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Erkrankungen der Bindehaut und Sklera
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Erkrankungen der Hornhaut
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Erkrankungen der Augenlider und Tränendrüsen
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Erkrankungen der Augenhöhle
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Glaukom (grüner Star)
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Erkrankungen des Sehnervs
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Refraktionsstörungen
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Erkrankungen der Netzhaut
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Uveitis und ähnliche Erkrankungen
Augenkrankheiten Abschnitte (A-Z)
Augen und Sehkraft
Diagnose von Augenerkrankungen
Personen mit Symptomen am Auge sollten sich zwecks Untersuchung an einen Arzt wenden. Einige Augenkrankheiten verursachen jedoch im Anfangsstadium wenige oder gar keine Symptome, sodass die Augen regelmäßig (alle 1 bis 2 Jahre oder häufiger bei Beschwerden mit den Augen) von einem Ophthalmologen oder Augenoptiker untersucht werden sollten. Ein Ophthalmologe ist ein Arzt, der auf die Untersuchung und (chirurgische sowie nicht-chirurgische) Behandlung von Augenkrankheiten spezialisiert ist. Ein Augenoptiker oder Optometrist ist eine medizinische Fachperson, die auf die Diagnose und Behandlung von Sehproblemen oder Problemen bei der Lichtbrechung (Refraktionsfehler) spezialisiert ist.
Erkrankungen der Augenhöhle
Die Augenhöhlen (Orbita) sind knöcherne Höhlen, die die Augen umgeben und diese, sowie die Anhangsorgane, schützen ( Blick ins Innere des Auges und Strukturen zum Schutz des Auges). Erkrankungen, die die Augenhöhlen betreffen, umfassen
Erkrankungen der Augenlider und Tränendrüsen
Die Augenlider spielen eine wichtige Rolle beim Schutz der Augen. Beim Schließen der Augen spülen sie Fremdkörper heraus und helfen dabei, beim Öffnen der Augen Feuchtigkeit (Tränen) auf der Oberfläche des Auges zu verteilen. Die Augenlider bilden eine mechanische Barriere gegen Verletzungen, indem sie sich bei Bedarf schnell schließen.
Erkrankungen der Bindehaut und Sklera
Die Bindehaut ist die Membran, die das Augenlid auskleidet und sich zurückbiegt und die Sklera (die harte weiße Faserschicht, die das Auge umgibt) direkt bis zum Rand der Hornhaut (der klaren Schicht vor der Iris und Pupille – siehe Struktur und Funktion des Auges) bedeckt. Die Bindehaut hilft, das Auge zu schützen, indem sie kleine Fremdkörper und Infektionen verursachende Mikroorganismen fernhält und dazu beiträgt, den Tränenfilm aufrechtzuerhalten.
Erkrankungen der Hornhaut
Die Hornhaut ist die klare Schicht vor der Iris und der Pupille. Sie schützt Iris und Linse und hilft dabei, das Licht auf der Netzhaut zu bündeln. Sie setzt sich aus Zellen, Proteinen und Flüssigkeit zusammen. Die Hornhaut sieht zerbrechlich aus, ist jedoch fast so hart wie ein Fingernagel. Trotzdem ist sie Berührungen gegenüber sehr empfindlich.
Erkrankungen der Netzhaut
Die Netzhaut ist das durchsichtige, lichtempfindliche Gewebe im hinteren Teil des Auges. Die Hornhaut und die Linse bündeln Licht auf die Netzhaut. Der mittlere Bereich der Retina (Netzhaut) ist als Makula bekannt und enthält farbempfindliche Fotorezeptoren (Licht wahrnehmende Sehzellen) in großer Dichte. Diese Zellen werden als Zapfen bezeichnet; sie produzieren sehr scharfe visuelle Abbildungen und sind für das zentrale und Farbsehen verantwortlich. Die Peripherie der Netzhaut - der Bereich, der die Makula umgibt - enthält Fotorezeptorzellen; diese werden als Stäbchen bezeichnet und reagieren auf geringere Lichtintensitäten, sind jedoch nicht farbempfindlich. Die Stäbchen sind für peripheres Sehen und Nachtsicht verantwortlich.
Erkrankungen des Sehnervs
Glaukom (grüner Star)
Katarakt (grauer Star)
Refraktionsstörungen
Symptome von Augenkrankheiten
Eine Person kann eine Schwellung in einem oder beiden Augenlidern empfinden. Die Schwellung kann schmerzlos oder von Juckreiz oder Schmerz begleitet sein. Eine Schwellung des Augenlids unterscheidet sich von hervortretenden Augen, obwohl einige Erkrankungen beides verursachen können.
Uveitis und ähnliche Erkrankungen
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Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für einen permanenten Verlust des zentralen Sehvermögens bei älteren Menschen. AMD tritt häufig in welchen der folgenden Gruppen auf?
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Peripheres Sehvermögen unterscheidet sich von Mensch zu Mensch