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Keratokonus

Von

Melvin I. Roat

, MD, FACS, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2018| Inhalt zuletzt geändert Okt 2018
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Ein Keratokonus ist eine Augenerkrankung, die eine graduelle Veränderung der Form der Hornhaut (der klaren Schicht vor der Iris und Pupille) verursacht. Dabei verformt sich die Hornhaut unregelmäßig und kegelförmig, wodurch sich die Sehfähigkeit verschlechtert.

Blick ins Innere des Auges

Blick ins Innere des Auges

Die Erkrankung beginnt gewöhnlich zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr. Im Allgemeinen sind immer beide Augen davon betroffen, was zu wesentlichen Veränderungen des Sehvermögens führt und bei vielen Betroffenen häufige Anpassungen der verschriebenen Brille oder Kontaktlinsen erfordert. Die Ursache ist nicht bekannt, doch neigen Menschen eher dazu, einen Keratokonus zu entwickeln, wenn bei ihnen eine der folgenden Bedingungen vorliegen:

Behandlung

  • Kontaktlinsen

  • Behandlung mit ultraviolettem Licht

  • Korneale Ringsegmente

  • Hornhauttransplantation

Kontaktlinsen korrigieren häufig diese Sehprobleme besser als eine Brille. Es gibt viele verschiedene Kontaktlinsen (zum Beispiel starre luftdurchlässige, hybride, sklerale), die gut verträglich sind und eine gute Sehfähigkeit vermitteln können. Doch manchmal ist die Veränderung der Hornhautform so gravierend, dass entweder keine Kontaktlinsen getragen werden können oder mit ihnen die Fehlsicht nicht korrigiert werden kann.

Behandlungen mit ultraviolettem Licht, das die Hornhaut verhärtet (die sogenannte Kollagenquervernetzung), hilft bei einem frühen Keratokonus das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.

Das Einsetzen von Hornhaut-Ringsegmenten (Objekte, die die Form der Hornhaut ändern, um eine Korrektur der Refraktion zu fördern) scheint das Sehvermögen zu verbessern und den Patienten eine bessere Toleranz für Kontaktlinsen zu verschaffen. Ringsegmente der Hornhaut ersparen manchen Betroffenen die Notwendigkeit einer Hornhauttransplantation.

In schweren Fällen kann eine Transplantation der Hornhaut erforderlich werden, um das Sehvermögen wiederherzustellen.

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