Das Autofahren bietet älteren Menschen Freiheit, Unabhängigkeit und wichtige soziale Interaktionen mit ihrer Gemeinschaft, was viele Menschen in ihrer Jugend für selbstverständlich halten. Das Privileg, einen Wagen zu steuern, stützt sich jedoch auf die Fähigkeit, ein Kraftfahrzeug sicher fahren zu können. Im Vergleich zu Autofahrern mittleren Alters besteht bei Fahrern ab 70 Jahren ein erhöhtes Unfallrisiko pro gefahrenem Kilometer. Personen, die selten fahren, sind besonders gefährdet. Somit sollte eine beeinträchtigte Funktion infolge altersbedingter Erkrankungen als „gelbe Ampel“ verstanden werden – ein Warnsignal dafür, dass die Fahrprivilegien neu bewertet werden sollten.