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Tests auf gynäkologische Erkrankungen

Von

David H. Barad

, MD, MS, Center for Human Reproduction

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mrz 2021| Inhalt zuletzt geändert Mrz 2021
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Quellen zum Thema

Screening-Tests

Zwei wichtige Screening-Tests für Frauen sind:

Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs

Sowohl beim Pap-Test als auch beim HPV-Test entnehmen die Ärzte einen Abstrich aus dem Gebärmutterhals. Dieser Abstrich wird entnommen, indem ein Spekulum (ein Instrument aus Metall oder Plastik) in die Scheide eingeführt wird, um die Scheidenwände auseinander zu spreizen und mithilfe eines Plastikspatels einige Zellen aus der Oberfläche des äußeren Muttermundes und des Ganges durch den Gebärmutterhals (Zervikalkanal) zu entnehmen. Die Proben gehen dann ins Labor, wo sie mikroskopisch auf auffällige Zellen untersucht werden, die auf präkanzeröse Veränderungen, oder in seltenen Fällen, auf Gebärmutterhalskrebs hinweisen könnten.

Gewöhnlich kratzt oder drückt dieser Pap-Test ein wenig, ist jedoch nicht schmerzhaft und dauert nur wenige Sekunden.

Mit dem Pap-Test lassen sich die meisten Fälle von Gebärmutterhalskrebs sogar im Frühstadium nachweisen. Er dient außerdem dazu, präkanzeröse Veränderungen der Gebärmutterhalszellen festzustellen. Diese Veränderungen – sogenannte zervikale intraepitheliale Neoplasien (CIN) – sind behandelbar. Somit kann verhindert werden, dass sich Krebs ausbilden und verbreiten kann.

Der Pap-Test ist aussagekräftiger, wenn die Frau gerade nicht blutet und in den 24 Stunden vor der Untersuchung keine Vaginalcremes oder Scheidenspülungen eingesetzt hat.

Fachleute empfehlen heute, bei den meisten Frauen den ersten Pap-Test nach Vollendung des 21. Lebensjahres durchzuführen. Frauen mit einer Infektion des humanen Immundefizienzvirus (HIV) können bereits früher getestet werden.

Wie oft der Test erforderlich ist, hängt hauptsächlich vom Alter der Frau und von den Ergebnissen vorheriger Pap-Tests ab:

  • Unter 21 Jahre: Screening nicht erforderlich

  • Ab 21 bis 30 Jahre: Die Untersuchungen werden in der Regel alle 3 Jahre wiederholt, wenn nur ein Pap-Test durchgeführt wird. Eine HPV-Untersuchung ist optional und wird eigentlich nicht empfohlen, da eine HPV-Infektion bei den meisten erwachsenen jungen Frauen vorliegt und von allein wieder verschwindet.

  • Ab 30 bis 65 Jahre: Wenn nur ein Pap-Test durchgeführt wird, erfolgt der Test alle 3 Jahre, wird ein Pap-Test in Verbindung mit einem Test auf HPV durchgeführt, genügt ein Abstand von 5 Jahren. Frauen mit einem erhöhten Risiko für Gebärmutterhalskrebs sollten sich allerdings häufiger testen lassen. Zu diesen Frauen zählen diejenigen, die an einer HIV-Infektion oder an einer Immunschwäche leiden (die auf die Einnahme eines Medikaments oder auf eine Erkrankung zurückzuführen ist, durch die das Immunsystem unterdrückt wird), oder deren Pap-Testergebnisse auffällig waren.

  • Ab 65: Die meisten Frauen müssen nicht mehr getestet werden, wenn sie in den letzten 10 Jahren kein auffälliges Testergebnis hatten.

Pap-Tests können bei älteren Frauen wieder durchgeführt oder fortgesetzt werden, wenn die Frau einen neuen oder mehrere Geschlechtspartner hat.

Frauen, die sich die Gebärmutter vollständig entfernen ließen (totale Hysterektomie) und deren Pap-Tests keine Auffälligkeiten aufwiesen, müssen nicht auf Gebärmutterhalskrebs untersucht werden. Wenn jedoch bei der Hysterektomie der Gebärmutterhals nicht entfernt wurde, ist ein Screening erforderlich. (Die Zervix bzw. der Gebärmutterhals ist der untere Teil der Gebärmutter, der in die Scheide mündet.)

Screening auf sexuell übertragbare Krankheiten

  • Sexuell aktive Frauen im Alter von 25 Jahren und jünger

  • Frauen, die am Anfang ihrer sexuellen Aktivität stehen

  • Frauen mit mehreren Geschlechtspartnern

  • Frauen, deren Partner/-in bisexuell ist oder mehrere Geschlechtspartner hatte

  • Frauen mit einer sexuell übertragbaren Krankheit

  • Frauen, die nicht konsequent mit einer Barrieremethode (wie z. B. einem Kondom) verhüten und nicht in einer wechselseitig monogamen Beziehung leben oder sich nicht sicher sind, ob die Beziehung wechselseitig monogam ist

  • Schwangere

  • Frauen mit Scheidenausfluss

Frauen, die glauben, dass sie eine Geschlechtskrankheit haben, können ein Screening anfordern.

Für die meisten sexuell übertragbaren Krankheiten verwendet der Arzt einen Abstrich, um eine geringe Menge an Ausfluss aus dem Gebärmutterhals zu erhalten. Die Probe wird zur Analyse ins Labor geschickt. Tests auf Gonorrhö Gonorrhö (Tripper) Der Tripper (Gonorrhö) ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae verursacht wird, das häufig die Schleimhäute der Harnröhre, des Gebärmutterhalses... Erfahren Sie mehr Gonorrhö (Tripper) und Chlamydieninfektion Chlamydien- und andere Nicht-Gonokokken-Infektionen Chlamydieninfektionen sind Geschlechtskrankheiten der Harnröhre, des Gebärmutterhalses und des Rektums, die von dem Bakterium Chlamydia trachomatis verursacht werden. Diese Bakterien können... Erfahren Sie mehr Chlamydien- und andere Nicht-Gonokokken-Infektionen können ebenfalls mithilfe einer Urinprobe oder einer Probe aus dem Scheideninneren durchgeführt werden, die der Frau mit einem Abstrich entnommen wird.

Ein Arzt kann bei Frauen unter folgenden Umständen einen HPV-Screening-Test in Erwägung ziehen:

  • Sie sind älter als 30 Jahre.

  • Ein Pap-Test ergab Auffälligkeiten, die von einer HPV-Infektion herrühren könnten.

  • Die Ergebnisse des Pap-Tests waren nicht eindeutig.

HPV kann Feigwarzen Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) Das humane Papillomavirus (HPV) verursacht Warzen. Einige Arten des HPV verursachen Warzen auf der Haut, andere Arten verursachen Genitalwarzen (Geschwulste in oder rund um Vagina, Penis oder... Erfahren Sie mehr Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV) verursachen und möglicherweise das Risiko für Gebärmutterhalskrebs Gebärmutterhalskrebs Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich im Gebärmutterhals (dem unteren Teil der Gebärmutter). Gebärmutterhalskrebs ist in der Regel die Folge einer Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV)... Erfahren Sie mehr Gebärmutterhalskrebs erhöhen. Eine Probe des Scheidenausflusses, die mit einem Abstrich entnommen wird, wird für den HPV-Test verwendet. Normale Ergebnisse eines HPV-Tests zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für Gebärmutterhalskrebs und präkanzeröse Krankheiten sehr gering ist. Bei Frauen mit einem hohen Risiko einer HPV-Infektion kann der HPV-Test gleichzeitig mit dem Pap-Test durchgeführt werden. Wenn bei Frauen ab 30 Jahren die Ergebnisse des Pap-Tests und des HPV-Tests unauffällig sind, müssen diese beiden Tests frühestens nach 3 Jahren wiederholt werden.

Beurteilung der Fruchtbarkeit

Wenn Frauen Probleme damit haben, schwanger zu werden, kann der Arzt eine Schleimprobe aus dem Gebärmutterhals entnehmen und untersuchen. Je nach dem Erscheinungsbild des Schleims kann der Arzt zusätzliche Tests zur vollständigen Beurteilung der Fruchtbarkeit Diagnose Unfruchtbarkeit bedeutet in der Regel, dass bei einem Paar nach wiederholtem Geschlechtsverkehr für ein Jahr ohne Verhütung keine Schwangerschaft zustande kommt. Häufiger Geschlechtsverkehr... Erfahren Sie mehr Diagnose empfehlen.

Diagnostische Verfahren

Die folgenden diagnostischen Verfahren sind in der Gynäkologie gebräuchlich.

Biopsie

Bei der Biopsie wird eine kleine Gewebeprobe zur Untersuchung unter einem Mikroskop entnommen. Es können Biopsien der Vulva, der Scheide, des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutterschleimhaut durchgeführt werden.

Gebärmutterhals oder Scheide

Eine Zervixbiopsie wird durchgeführt, wenn:

  • Die Krankheit mit hoher Wahrscheinlich zu Krebs (präkanzeröse Erkrankung) führen wird, oder wenn der Verdacht auf Krebs besteht, weil das Ergebnis des Pap-Tests auffällig war.

Eine Biopsie des Gebärmutterhalses oder der Scheide wird gewöhnlich während der Kolposkopie Kolposkopie Manchmal empfehlen Ärzte Screening-Tests, die durchgeführt werden um bei Frauen die keine Symptome aufweisen nach Erkrankungen zu suchen. Wenn die Frauen Symptome im Fortpflanzungssystem haben... Erfahren Sie mehr Kolposkopie durchgeführt. Während der Kolposkopie können Ärzte den Bereich ausmachen, der am auffälligsten ist, und hiervon Proben entnehmen.

Normalerweise ist für die Biopsie des Gebärmutterhalses oder der Scheide keine Betäubung erforderlich, obwohl dieses Verfahren sich gewöhnlich wie ein starkes Kneifen oder ein Krampf anfühlt. Um eventuellen Krämpfen vorzubeugen, kann 20 Minuten vor der Untersuchung ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), z. B. Ibuprofen, eingenommen werden.

Vulva

Eine Biopsie der Vulva (dem Bereich rund um die Scheidenöffnung) wird durchgeführt, wenn:

  • Sich eine Diagnose auf die Symptome und die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung stützt.

  • Verdacht auf Krebs der Vulva besteht.

Eine Biopsie der Vulva kann für gewöhnlich in der Arztpraxis mit einer örtlichen Betäubung vorgenommen werden.

Gebärmutter

Eine Biopsie der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumbiopsie) wird für gewöhnlich durchgeführt, wenn:

Fruchtbarkeitsspezialisten prüfen mit dieser Untersuchung, ob der Eisprung auf normale Weise erfolgt oder ob die Gebärmutter für die Einnistung des Embryos bereit ist.

Für die Biopsie der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumbiopsie) wird ein Spekulum zum Spreizen der Scheidenwände verwendet und ein kleiner Plastikschlauch durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingeführt. Mit dem Schlauch wird Gewebe aus der Gebärmutterschleimhaut abgesaugt.

Eine Biopsie der Gebärmutterschleimhaut kann ambulant und zumeist ohne Betäubung durchgeführt werden. Die Empfindungen dabei ähneln starken Regelschmerzen. Um eventuellen Beschwerden während des Verfahrens vorzubeugen, kann 20 Minuten vor der Untersuchung ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), z. B. Ibuprofen, eingenommen werden.

Kolposkopie

Bei der Kolposkopie wird ein Spekulum zum Spreizen der Scheidenwände und eine zweiäugige Lupe (ähnlich der in einem Mikroskop) verwendet, um den Gebärmutterhals auf Anzeichen von Krebs zu untersuchen. Oft wird eine Gewebeprobe zur Untersuchung unter dem Mikroskop entnommen (Biopsie).

Eine Koloskopie wird häufig durchgeführt, wenn:

  • Die Ergebnisse eines Papanicolaou-Tests (Pap-Test) auffällig sind.

Den meisten Frauen ist es etwas unangenehm, wenn das Spekulum eingeführt wird, aber eine Kolposkopie allein (ohne Biopsie) ist schmerzlos und erfordert daher kein Betäubungsmittel. Bei dem Biopsie-Verfahren wird erfahrungsgemäß ein krampfartiges Gefühl ausgelöst, aber eine Betäubung ist nicht erforderlich. Dieses Verfahren dauert normalerweise 10 bis 15 Minuten.

Dilatation und Kürettage

Bei der Dilatation und Kürettage (D und K) wird in der Regel eine Sedierung oder eine Vollnarkose verabreicht. (Bei einer Sedierung können die Patientinnen auf Anweisungen reagieren, empfinden aber keine Schmerzen.) Danach wird ein Spekulum verwendet, um die Scheidenwände zu spreizen, und der Gebärmutterhals wird mit dünnen, aber zunehmend größeren Stäben erweitert (Dilatation). Manchmal wird ein Arzneimittel eingesetzt, um die Erweiterung des Gebärmutterhalses zu erleichtern. Danach kann ein kleines, scharfes, löffelförmiges Instrument (Kürette) eingeführt und eine Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut entnommen werden. Manchmal wird ein Plastikschlauch mit einem Absauggerät (Saugkürette) verwendet, um Gewebe aus der Gebärmutter zu entfernen.

D und K

Nachdem das Spekulum positioniert ist, wird der Gebärmutterhals mithilfe eines abgeschrägten, gebogenen Metallstabs (Dilatatoren – nicht dargestellt) gedehnt, damit die Kürette in die Gebärmutter eingeführt werden kann. Mithilfe der Kürette wird eine Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut abgeschabt.

D und K

Mit einer D und K können auch Frauen behandelt werden, die eine unvollständige (partielle) Fehlgeburt Fehlgeburt Erfahren Sie mehr hatten. Die D-und-K-Methode wird manchmal verwendet, um Auffälligkeiten der Gebärmutterschleimhaut festzustellen, wenn die Biopsie-Ergebnisse keine Klarheit liefern, allerdings wird sie nicht mehr so häufig zu diesem Zweck verwendet, da Biopsien gewöhnlich genauso viele Informationen liefern und in der Arztpraxis durchgeführt werden können.

D und K wird oft in einem Krankenhaus durchgeführt. Die meisten Frauen müssen allerdings nicht über Nacht im Krankenhaus bleiben.

Endozervikale Kürettage

Bei der endozervikalen Kürettage wird ein kleines, scharfes, löffelförmiges Instrument (Kürette) in den Durchgang durch den Gebärmutterhals eingeführt, um eine Gewebeprobe zu entnehmen. Die Kürette dient dazu, eine kleine Gewebemenge aus dem Inneren des Gebärmutterhalses zu entnehmen. Eine Biopsie des Gebärmutterhalses (zur Entnahme einer kleinen Gewebemenge von der Oberfläche des Gebärmutterhalses) wird gewöhnlich gleichzeitig durchgeführt. Die abgeschabte Gewebeprobe wird mikroskopisch untersucht.

Eine Endozervikalkuerettage wird durchgeführt, wenn:

  • Ein Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs besteht oder ausgeräumt werden muss.

Normalerweise wird sie während der Kolposkopie durchgeführt und erfordert keine Betäubung.

Hysterosalpingografie

Bei der Hysterosalpingografie Hysterosalpingografie Der Eileiter kann blockiert oder beschädigt sein, wodurch verhindert wird, dass das Sperma das Ei erreicht oder dass das Ei oder das bereits befruchtete Ei (Zygote) vom Eierstock in die Gebärmutter... Erfahren Sie mehr wird ein Röntgenbild aufgenommen, nachdem ein auf Röntgenbildern sichtbares Kontrastmittel durch den Gebärmutterhals gespritzt wurde, um den Innenbereich der Gebärmutter und die Eileiter zu untersuchen.

Die Hysterosalpingografie wird häufig in folgenden Situationen eingesetzt:

  • Um die Ursache einer Unfruchtbarkeit festzustellen

  • Um zu bestätigen, dass ein Sterilisationsverfahren zur Blockierung der Eileiter erfolgreich durchgeführt wurde.

Das Verfahren wird an einem Ort durchgeführt, an dem Röntgenbilder gemacht werden können, z. B in einem Krankenhaus oder in der Radiologie einer Arztpraxis.

Die Hysterosalpingografie verursacht gewöhnlich Unwohlsein, z. B. Krämpfe. Um eventuellen Beschwerden vorzubeugen, kann 20 Minuten vor der Untersuchung ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), z. B. Ibuprofen, eingenommen werden.

Hysteroskopie

Um die Gebärmutter von innen zu betrachten, können Ärzte einen dünnen Beobachtungsschlauch (Hysteroskop) durch Scheide und Gebärmutterhals in die Gebärmutter einführen. Die Sonde hat einen Durchmesser von etwa 9 Millimetern und birgt eine Glasfaserbeleuchtung. Instrumente, die für eine Biopsie, eine Elektrokauterisation (Wärme) oder eine Operation verwendet werden, können durch den Schlauch eingeführt werden. Meist ist so die Ursache einer Blutungsstörung und anderer Auffälligkeiten zu erkennen und zu behandeln.

Eine Hysteroskopie kann in folgenden Situationen eingesetzt werden:

Die Hysteroskopie kann in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus mit einer Vollnarkose zusammen mit der Dilatation und Kürettage durchgeführt werden.

Laparoskopie

Mithilfe einer Sonde, die Laparoskop genannt wird, können Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke direkt betrachtet werden. Das Laparoskop ist mit einem Glasfaserkabel versehen, das Licht überträgt.

Durch einen kleinen Schnitt knapp unterhalb des Nabels wird das Instrument in die Bauchhöhle geschoben. Eine Sonde wird durch die Scheide in die Gebärmutter eingeführt. Mithilfe der Sonde können Ärzte die Organe so verschieben, dass eine bessere Sicht möglich ist. Durch das Laparoskop wird Kohlendioxid in die Bauchhöhle gepumpt, durch das sich die Organe in Bauch und Becken besser voneinander trennen.

Häufig wird die Laparoskopie in folgenden Situationen durchgeführt:

Mithilfe der Laparoskopie können strukturelle Anomalien entdeckt werden, die zu klein sind, um sie auf Bildaufnahmen zu erkennen, sowie Anomalien auf den Oberflächen von Organen, wie eine Endometriose Endometriose Bei der Endometriose wächst Gebärmuttergewebe, das normalerweise nur in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) vorhanden ist, außerhalb der Gebärmutter. Der Grund hierfür ist nicht bekannt... Erfahren Sie mehr Endometriose (Gebärmutterschleimhautgewebe außerhalb der Gebärmutter), Entzündungen und Vernarbungen.

Möglicherweise sind zusätzliche Schnitte erforderlich, wenn chirurgische Eingriffe, wie z. B. das Entfernen einer Eierstockzyste oder der Gebärmutter (Hysterektomie) erforderlich sind.

Die Laparoskopie wird in einem Krankenhaus durchgeführt und erfordert normalerweise eine Vollnarkose. Ein Aufenthalt im Krankenhaus über Nacht ist normalerweise nicht erforderlich. Die Laparoskopie kann Bauchschmerzen verursachen, aber je nach Ausmaß des Verfahrens mit dem Laparoskop können normale Tätigkeiten innerhalb von 3 bis 5 Tagen wieder aufgenommen werden.

Elektrochirurgische Schlingenexzision

Bei einer elektrochirurgischen Schlingenexzision (LEEP) wird Gewebe mittels einer feinen Drahtschlinge, durch die elektrischer Strom fließen kann, entnommen. Normalerweise ist dieses Gewebestück größer als das bei der Biopsie des Gebärmutterhalses erhaltene.

Das Verfahren kann durchgeführt werden, nachdem der Pap-Test einen auffälligen Befund ergab

Eine LEEP erfordert eine Betäubung (oft eine örtliche Betäubung), dauert ca. 5 bis 10 Minuten und kann in der Arztpraxis durchgeführt werden. Anschließend kann die Frau leichte bis mäßige Schmerzen und eine leichte Blutung haben. Um eventuellen Beschwerden während des Verfahrens vorzubeugen, kann 20 Minuten vor der Untersuchung ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), z. B. Ibuprofen, eingenommen werden.

Schwangerschaftstests

Die meisten Frauen im gebärfähigen Alter und Frauen, die gynäkologische Symptome haben, erhalten einen Schwangerschaftstest Feststellung und Datierung der Schwangerschaft Die Schwangerschaft beginnt, sobald ein Ei von einer Samenzelle befruchtet wird. 9 Monate lang bietet der Körper der schwangeren Frau eine schützende, nährende Umgebung, in welcher sich das... Erfahren Sie mehr . Ärzte untersuchen eine Urin- oder manchmal Blutprobe der Frau, um eine Schwangerschaft festzustellen oder auszuschließen.

Diese Tests sind zu mehr als 99 Prozent genau.

Sonografie mit Kochsalzlösung

Bei einer Sonografie mit Kochsalzlösung (Sonohysterografie Sonohysterografie Der Eileiter kann blockiert oder beschädigt sein, wodurch verhindert wird, dass das Sperma das Ei erreicht oder dass das Ei oder das bereits befruchtete Ei (Zygote) vom Eierstock in die Gebärmutter... Erfahren Sie mehr ) wird durch einen dünnen Schlauch (Katheter) eine Flüssigkeit durch die Scheide und den Gebärmutterhals in die Gebärmutter gebracht. Anschließend findet eine Ultraschalluntersuchung statt. Die Flüssigkeit füllt und dehnt die Gebärmutter, sodass Auffälligkeiten wie Polypen und Myome leichter sichtbar sind.

Die Untersuchung wird ambulant durchgeführt, kann aber eine örtliche Betäubung erfordern. Um eventuellen Beschwerden vorzubeugen, kann 20 Minuten vor der Untersuchung ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), z. B. Ibuprofen, eingenommen werden.

Ultraschall

Bei der Ultraschalluntersuchung Ultraschall Eine Ultraschalluntersuchung erstellt mit Schallwellen mit hoher Frequenz (Ultraschall) Bilder von inneren Organen und sonstigen Geweben. Ein als „Schallkopf“ bezeichnetes Gerät wandelt elektrischen... Erfahren Sie mehr Ultraschall (Sonografie) werden Schallwellen in einer hohen, nicht hörbaren Frequenz erzeugt. Die Untersuchung geschieht mit einem handgeführten Gerät, das auf dem Bauch (sogenannter Ultraschall des Bauchraums) oder in der Scheide (sogenannter transvaginaler Ultraschall) platziert wird. Die inneren Organe werfen die Schallwellen zurück und der Bildschirm macht das Muster dieser Reflexion sichtbar.

Mit dem Ultraschall kann das Folgende festgestellt werden:

Eine Ultraschalluntersuchung ist schmerzlos und birgt keine Risiken.

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Postpartale Infektionen der Gebärmutter
Infektionen, die nach der Geburt eines Babys entstehen, gehen in der Regel von der Gebärmutter aus. Bei welcher der folgenden Geburtsformen ist die Wahrscheinlichkeit einer Gebärmutterinfektion erhöht?

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