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Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

(Chronische Bronchitis; Emphysem)

Von

Robert A. Wise

, MD, Johns Hopkins University School of Medicine

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Nov 2018| Inhalt zuletzt geändert Nov 2018
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Quellen zum Thema

Bei einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung handelt es sich um eine dauerhafte Verengung (Blockade oder Obstruktion) der Atemwege, die von einem Emphysem und/oder chronischer Bronchitis begleitet sein kann.

  • Das Rauchen von Zigaretten ist die Hauptursache für chronisch obstruktive Lungenerkrankungen.

  • Es kommt zu Husten und mit der Zeit zu Atemnot.

  • Die Diagnose wird anhand von Röntgenaufnahmen der Brust und einer Lungenfunktionsprüfung gestellt.

  • Wichtig ist, das Rauchen aufzugeben und Medikamente einzunehmen, welche die Atemwege offenhalten.

  • Bei einer schweren Erkrankung müssen eventuell weitere Medikamente, Sauerstoff sowie pulmonale Rehabilitationsmaßnahmen eingesetzt werden.

In den Vereinigten Staaten leiden rund 12 Millionen Menschen an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). 2015 fielen ihr 155.000 Menschen zum Opfer, und sie war damit die dritthäufigste Todesursache. Zwischen 1980 und 2000 stieg die Anzahl der durch COPD verursachten Todesfälle um 64 Prozent, seitdem ist die Zahl jedoch stabil geblieben. Über 97 Prozent dieser Todesfälle betreffen Menschen ab 64 Jahren. Frauen sind zwar häufiger von COPD betroffen als Männer, aber die Sterbeziffer infolge von COPD ist bei Männern und Frauen ungefähr gleich hoch.

Weltweit steigt die Anzahl der COPD-Patienten an, da immer mehr Menschen in Entwicklungsländern rauchen und immer mehr Menschen Schadstoffen von Biokraftstoffen, wie Holz und Gräsern, ausgesetzt sind. Die Sterberaten könnten in den Entwicklungsländern noch steigen. Bis 2030 dürfte COPD weltweit zur dritthäufigsten Todesursache werden.

COPD führt zu einer dauerhaften Verminderung des Luftvolumens, das beim Ausatmen aus der Lunge ausgestoßen werden kann, wobei es sich um eine chronische Obstruktion der Atemwege handelt. COPD umfasst die Diagnose einer chronischen obstruktiven Bronchitis und eines Emphysems. Bei den meisten Betroffenen kommt es zu beiden Störungen.

  • Eine chronische Bronchitis wird als Husten mit Auswurf definiert, der in zwei aufeinanderfolgenden Jahren wiederholt auftritt. Wenn die chronische Bronchitis mit einer Obstruktion des Luftstroms einhergeht, spricht man von chronischer obstruktiver Bronchitis.

  • Ein Emphysem ist die ausgedehnte und irreversible Zerstörung der Zellwände in den Alveolen (den Zellen, welche die Lungenbläschen, die strukturellen Elemente der Lunge, stützen), wodurch sich viele Alveolen stark aufblähen.

Die chronische asthmatische Bronchitis ähnelt der chronischen Bronchitis. Sie zeichnet sich durch eine Keuchatmung, produktiven Husten und eine teilweise umkehrbare Obstruktion der Atemwege aus. Sie tritt hauptsächlich bei Rauchern und Asthmatikern auf. In manchen Fällen ist eine Unterscheidung zwischen chronischer obstruktiver Bronchitis und chronischer asthmatischer Bronchitis nicht möglich. Dann kann die Störung als Mischform von Asthma und COPD (asthma COPD overlap syndrome, ACOS) bezeichnet werden.

Die kleinen Atemwege der Lunge (Bronchiolen) werden normalerweise durch die glatte Muskulatur, die mit der Wand der Lungenbläschen verbunden ist, offengehalten. Bei einem Emphysem führt die Zerstörung dieser Anhaftungen zu einem Kollaps der Bronchiolen beim Ausatmen, wodurch sich eine permanente und irreversible Obstruktion des Luftstroms ergibt. Bei chronischer Bronchitis vergrößern sich die Drüsen innerhalb der größeren Atemwege (der Bronchien) und sondern vermehrt Schleim ab. Es kommt zu einer Entzündung der Bronchiolen, die dazu führt, dass sich die glatte Muskulatur im Lungengewebe zusammenzieht (verkrampft) und den Luftstrom noch stärker behindert. Die Entzündung führt auch dazu, dass die Luftwege anschwellen und vermehrt Sekrete bilden, was den Luftstrom ebenfalls einschränkt. Mit der Zeit verengen sich die kleinen Atemwege in der Lunge und werden zerstört. Bei Asthma ist auch der Luftstrom behindert. Aber im Gegensatz zu COPD kann diese Obstruktion des Luftstroms bei den meisten Asthmatikern mit einer Behandlung wieder vollständig rückgängig gemacht werden oder vergeht von selbst.

Bei COPD staut sich die Luft aufgrund der Obstruktion auch nach dem vollständigen Ausatmen in der Lunge, wodurch sich Betroffene beim Atmen vermehrt anstrengen müssen. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Kapillaren in den Wänden der Alveolen ab. Diese Veränderungen erschweren den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen den Alveolen und dem Blut. Im frühen Stadium einer COPD kann der Sauerstoffgehalt des Blutes bereits verringert sein, während die Kohlendioxidsättigung noch normal ist. In späteren Stadien steigt auch der Kohlendioxidgehalt an, während der Sauerstoffgehalt weiter abnimmt.

Ursachen

Die wichtigste Ursache der COPD ist das

  • Rauchen von Zigaretten

Nur etwa 15 Prozent der Raucher entwickeln eine COPD. Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich bei anfälligen Zigarettenrauchern die Lungenfunktion schneller als bei Nichtrauchern. Wer das Rauchen aufgibt, verbessert seine Lungenfunktion zwar nur geringfügig, aber die Rate der weiteren Verschlechterung der Lungenfunktion geht auf das Niveau von Nichtrauchern zurück, sodass sich das Fortschreiten der Krankheitssymptome verzögern lässt. Pfeifen- und Zigarrenraucher sind häufiger als Nichtraucher, aber nicht so häufig wie Zigarettenraucher von COPD betroffen. Es ist nicht klar, ob der Konsum von Marihuana zum COPD-Risiko beiträgt.

Das COPD-Risiko kann beim Arbeiten in einer Umgebung mit chemischen Dämpfen, Staub oder starkem Rauch vom Kochen über offenem Feuer in Innenräumen steigen (siehe Übersicht über umweltbedingte Lungenerkrankungen). Luftverschmutzung und Passivrauchen können bei Menschen mit COPD einen Krankheitsschub auslösen, sind jedoch selbst wahrscheinlich nicht für COPD verantwortlich.

Eine erbliche Anlage für diese Krankheit ist bei einigen Patienten denkbar, denn COPD tritt in Familien oft gehäuft auf.

Eine seltene Ursache für COPD ist eine erbliche Störung, bei der der Körper das Protein Alpha-1-Antitrypsin nicht in ausreichender Menge produziert. Dessen Hauptaufgabe ist es, zu verhindern, dass die sogenannte neutrophile Elastase (ein Enzym in bestimmten weißen Blutkörperchen) die Lungenbläschen schädigt. Menschen mit einem schwerwiegenden Alpha-1-Antitrypsinmangel (auch Alpha-1-Proteaseinhibitormangel genannt) entwickeln deshalb im mittleren Lebensalter ein Emphysem, besonders, wenn sie zusätzlich rauchen.

Symptome

COPD entsteht und schreitet über Jahre hinweg fort.

COPD im Frühstadium

Bei COPD-Patienten tritt ab 40 oder 50 Jahren leichter Husten mit klarem Auswurf auf. Der Husten und der Auswurf sind in der Regel morgens beim Aufstehen stärker, können aber den ganzen Tag anhalten.

Bei Belastung kann es zu Kurzatmigkeit kommen. Viele Betroffene denken zunächst, dass dies am Älterwerden oder an ihrer schlechten Kondition liege, und reduzieren infolgedessen ihre körperlichen Aktivitäten. Manche Menschen spüren die Kurzatmigkeit erstmals bei einer Lungeninfektion (meist eine Bronchitis), weil sie dann mehr husten und auch vermehrt Auswurf produzieren. Das Sputum ist nicht mehr klar oder weiß, sondern nimmt eine gelbe oder grüne Farbe an.

Fortschreiten der COPD

Ab Mitte bis Ende sechzig wird die Kurzatmigkeit bei körperlicher Aktivität immer belastender – vor allem, wenn COPD-Patienten weiterhin rauchen.

Es kommt öfter zu einer Lungenentzündung (Pneumonie) oder anderen Lungeninfektionen. Diese können selbst im Ruhezustand zu schwerer Kurzatmigkeit führen und eine Einweisung ins Krankenhaus erforderlich machen. Auch nachdem sich die Betroffenen von der Lungeninfektion erholt haben, kann die Kurzatmigkeit bei alltäglichen Tätigkeiten wie Körperpflege, Anziehen und sexuellen Aktivitäten bestehen bleiben.

Rund ein Drittel der Patienten mit schwerer COPD nimmt stark ab. Die Ursache für den Gewichtsverlust ist nicht geklärt und kann bei verschiedenen Betroffenen auf unterschiedliche Dinge zurückzuführen sein. Möglich ist, dass die Kurzatmigkeit die Nahrungsaufnahme erschwert, es können aber auch erhöhte Konzentrationen des Tumornekrosefaktors im Blut dafür verantwortlich sein.

Bei Personen mit Cor pulmonale kommt es zu einem Anschwellen der Beine.

COPD-Patienten husten gelegentlich Blut, was in der Regel auf eine Entzündung der Bronchien zurückzuführen ist, aber immer auch den Verdacht auf Lungenkrebs auslöst.

Morgens können Kopfschmerzen auftreten, da die Atemfrequenz im Schlaf abnimmt und für einen erhöhten Kohlendioxid- und einen unzureichenden Sauerstoffgehalt im Blut sorgt.

Wenn die COPD weiter fortschreitet, entwickeln vor allem Patienten mit einem Emphysem ungewöhnliche Atemtechniken. Einige atmen durch gespitzte Lippen aus. Andere stützen sich gern mit den Handflächen und ausgestreckten Armen auf einen Tisch ab, wodurch die Funktion eines Teils der Atemmuskulatur verbessert wird.

Mit der Zeit bekommen viele Patienten einen stark aufgeblähten Brustkorb (Fassthorax), der auf die Zunahme der Lungengröße durch die ständig eingeschlossene Luft zurückzuführen ist. Aufgrund des geringen Sauerstoffgehalts im Blut färbt sich die Haut bläulich (Zyanose). Selten kommt es zu Trommelschlägelfingern Wenn sie auftreten, fällt der Verdacht meist auf Lungenkrebs oder eine andere Lungenerkrankung.

Wenn empfindliche Bereiche der Lunge reißen und Luft aus der Lunge in den Pleuraspalt gelangt, entsteht ein Pneumothorax. Dies geht oft mit plötzlichen Schmerzen und Kurzatmigkeit einher und erfordert ein sofortiges ärztliches Eingreifen, um die Luft wieder aus dem Pleuraspalt zu entfernen.

COPD-Schub

Ein COPD-Schub (bzw. eine Exazerbation) geht mit einer Verschlimmerung der Symptome einher, zu denen in der Regel verstärkter Husten mit mehr Auswurf und Kurzatmigkeit gehören. Das Sputum nimmt oft eine gelbe oder grüne Farbe an, und manchmal treten auch Fieber und Gliederschmerzen auf. Die Kurzatmigkeit kann auch im Ruhezustand vorkommen und so schlimm werden, dass eine Einweisung ins Krankenhaus erforderlich wird. Starke Luftverschmutzung, Allergene und Infektionen durch Viren oder Bakterien können einen solchen Schub auslösen.

Bei starken Schüben kann es zu einer lebensbedrohlichen akuten respiratorischen Insuffizienz kommen. Mögliche Symptome sind starke Kurzatmigkeit (ein mit Ertrinken vergleichbares Gefühl), große Angst, Schweißausbrüche, Zyanose und Verwirrtheit.

Komplikationen der COPD

Wenn eine geringe Sauerstoffsättigung nicht mit der Gabe von zusätzlichem Sauerstoff behandelt wird, kann es zu Komplikationen kommen. Unbehandelt regt die niedrige Sauerstoffsättigung des Blutes das Knochenmark zur Bildung neuer roter Blutkörperchen für den Blutkreislauf an (sekundäre Polyzythämie; auch als Erythrozythämie bezeichnet). Durch den niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut verengen sich auch die Blutgefäße, die von der rechten Herzseite zur Lunge führen. Dadurch steigt der Druck in den Gefäßen. Als Folge des erhöhten Drucks, der als pulmonale Hypertonie bezeichnet wird, kann es zu einem Versagen der rechten Herzseite kommen (sogenannte Cor pulmonale). COPD-Patienten haben zudem ein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien). COPD-Patienten, die rauchen, haben ein höheres Risiko für Lungenkrebs als andere Raucher, die keine COPD haben. COPD-Patienten scheinen auch ein erhöhtes Risiko für Osteoporose, Depressionen, koronare Herzkrankheiten, Muskelschwund (Atrophie) und gastroösophagealen Reflux zu haben. Es ist jedoch nicht geklärt, ob dieses Risiko aufgrund der COPD oder aufgrund anderer Faktoren erhöht ist.

Diagnose

  • Röntgenuntersuchungen des Brustkorbs

  • Tests zur Lungenfunktion

Chronische Bronchitis wird aufgrund der Dauer des von Auswurf begleiteten Hustens diagnostiziert. Patienten mit einer chronischen obstruktiven Bronchitis leiden unter chronischer Bronchitis und weisen bei Tests zur Lungenfunktion (Lungenfunktionsprüfung) zudem Anzeichen einer Obstruktion des Luftstroms auf.

Die Diagnose eines Emphysems stützt sich auf die Befunde der körperlichen Untersuchung sowie die Ergebnisse einer Lungenfunktionsprüfung. Wenn diese Auffälligkeiten feststellbar sind, ist das Emphysem allerdings schon relativ weit fortgeschritten. Röntgen- oder CT-Bilder (Computertomographie) des Brustkorbs können bei der Diagnose von Emphysemen und manchmal auch von chronischer Bronchitis hilfreich sein. Die Unterscheidung zwischen einer chronischen obstruktiven Bronchitis und einem Emphysem ist nicht wichtig, häufig haben Patienten auch eine chronische Bronchitis und ein Emphysem gleichzeitig. Vielmehr entscheidet der Schweregrad der Obstruktion des Luftstroms darüber, wie sich der Patient fühlt.

Bei leichten Formen von COPD kann es sein, dass bei der körperlichen Untersuchung nichts Auffälliges entdeckt wird. Mit fortschreitender Erkrankung ist beim Aushorchen der Lunge mit dem Stethoskop möglicherweise ein Keuchen zu hören, oder die normalen Atemgeräusche sind merklich verringert. Es kann sein, dass Betroffene länger brauchen, um eingeatmete Luft wieder auszuatmen (verlängerte Exspiration). Auch die Bewegungen des Brustkorbs beim Atmen nehmen ab, und manchmal beteiligen sich die Muskeln im Hals- und Schulterbereich an der Atmung.

Bei leichten Formen von COPD sind Röntgenaufnahmen des Brustkorbs in der Regel unauffällig. Mit zunehmender Verschlimmerung der COPD ist auf Röntgenbildern die Überblähung der Lunge mit überschüssiger Luft immer deutlicher sichtbar. Eine solche Überblähung, aber auch dünner werdende Blutgefäße oder Zysten in der Lunge (sogenannte Bullae) deuten auf ein Emphysem hin.

Lungenfunktionsprüfung

Die Obstruktion des Luftstroms kann mittels Spirometrie mit forcierter Exspiration beurteilt werden (Tests zur Messung, wie viel Luft wie rasch aus der Lunge ausgeatmet werden kann – siehe Lungenfunktionsprüfung). Ein Rückgang des Luftvolumens, das eine Person in einer Sekunde ausatmen kann (Einsekundenkapazität bzw. forciertes Exspirationsvolumen oder FEV1), und des Verhältnisses dieses FEV1 zur forcierten Vitalkapazität (FVC, also dem Luftvolumen, das nach maximal möglichem Einatmen wieder aus der Lunge ausgestoßen werden kann) muss für den Nachweis einer Obstruktion des Luftstroms und für eine entsprechende Diagnose gegeben sein.

Der Sauerstoffgehalt im Blut kann anhand eines Sensors gemessen werden, der an einen Finger oder ein Ohrläppchen angelegt wird (Pulsoximetrie), oder anhand einer Blutprobe aus einer Arterie (Blutgasanalyse) oder einer Vene gemessen wird. Bei COPD-Patienten ist diese Sauerstoffsättigung meist relativ niedrig. Eine hohe Kohlendioxidkonzentration im arteriellen Blut tritt meist erst in späten Krankheitsphasen auf.

Wenn jemand schon in jungen Jahren an COPD erkrankt – vor allem, wenn eine erbliche Neigung zu dieser Krankheit vorliegt –, wird der Alpha-1-Antitrypsinspiegel im Blut gemessen, um beurteilen zu können, ob ein Alpha-1-Antitrypsinmangel vorliegt. Diese Erbkrankheit wird auch vermutet, wenn COPD bei Leuten auftritt, die nie geraucht haben.

Weitere Tests

Manchmal wird auch die Herzfunktion mit einem Elektrokardiogramm (EKG) getestet oder das Herz per Echokardiographie untersucht, um sicherzustellen, dass nicht ein Herzproblem die Kurzatmigkeit verursacht.

Die Ärzte können weitere Tests für andere Erkrankungen anordnen, die für die Symptome der jeweiligen Person verantwortlich sein könnten.

Test bei COPD-Schüben

Bei einer COPD-Exazerbation (Verschlimmerung der Krankheit) wird anhand von Blutgasmessungen festgestellt, wie viel Sauerstoff sich im Blut des Patienten befindet. Zudem wird eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs erstellt, um nach Hinweisen für eine Lungeninfektion zu suchen. Wenn eine Lungeninfektion vermutet wird, besonders, wenn der Schub so schwerwiegend ist, dass der Patient im Krankenhaus behandelt wird, werden zusätzliche Tests durchgeführt, um das Virus oder die Bakterien zu identifizieren, die den Schub verursachen, da die Behandlung vom verantwortlichen Erreger abhängt.

Behandlung

  • Raucherentwöhnung

  • Symptomlinderung (zum Beispiel mit Medikamenten)

  • Unterstützende Versorgung (zum Beispiel Rehabilitationsmaßnahmen bei Lungenerkrankungen, eine nährstoffreiche Ernährung)

Entscheidend ist bei der Behandlung einer COPD, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn das geschieht, solange die Obstruktion des Luftstroms noch gering oder mäßig ist, lässt der Husten oft nach, die Schleimproduktion verringert sich, und die Kurzatmigkeit schreitet nur noch langsam fort. Das Rauchen aufzugeben ist in jedem Krankheitsstadium hilfreich. Am wahrscheinlichsten zum Erfolg führt dabei, wenn man verschiedene Strategien gleichzeitig ausprobiert. Diese Strategien umfassen die Vereinbarung eines bestimmten Datums, ab dem das Rauchen aufgegeben wird, Methoden zur Änderung von Verhaltensweisen (z. B. die Beschaffung von Zigaretten zu erschweren oder sich für immer länger werdende rauchfreie Zeiträume zu belohnen), Beratungs- und Supportgruppen sowie Nikotinersatztherapien (z. B. Nikotinkaugummis, -pflaster, -inhalatoren, -lutschtabletten oder -nasensprays). Vareniclin und Bupropion können zudem helfen, das Verlangen nach Tabak zu senken. Auch mit den wirksamsten Methoden gelingt es jedoch in einem Jahr nicht einmal der Hälfte aller Raucher, die es versuchen, ihre Sucht dauerhaft aufzugeben.

Versucht werden sollte auch, sich nicht anderen Luftschadstoffen auszusetzen: Passivrauchen ebenso wie Luftverschmutzung.

Infektionen wie Grippe oder Lungenentzündungen können eine deutliche Verschlimmerung von COPD mit sich bringen. Daher sollten sich COPD-Patienten jedes Jahr gegen die Grippe impfen lassen. Pneumokokken-Impfung sowohl der Pneumokokken-Polysaccharidimpfstoff als auch der Pneumokokken-Konjugatimpfstoff helfen ebenfalls.

Da die COPD zu starkem Gewichtsverlust führen kann, sollte auf eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung geachtet werden.

Behandlung der Symptome

Keuchatmung und Kurzatmigkeit verbessern sich in dem Maße, wie sich die Obstruktion des Luftstroms verringert. Eine durch ein Emphysem hervorgerufene Obstruktion lässt sich zwar nicht beheben, aber die Verkrampfungen der Bronchienmuskulatur, die Entzündungsvorgänge und die erhöhte Schleimproduktion lassen sich möglicherweise verringern.

Bronchodilatatoren zum Inhalieren werden mit einem Gerät verabreicht, mit dem eine bestimmte einheitliche Dosis eines Medikaments über Mund und Rachen in die Atemwege gesprüht werden kann (Inhalatoren, unter anderem Dosierinhalatoren als auch Pulverinhalatoren). Zu den Bronchodilatatoren zum Inhalieren zählen

  • Anticholinergika

  • Beta-Sympathomimetika

Sowohl Anticholinergika als auch Beta-Sympathomimetika entspannen die Muskeln um die Bronchiolen.

Zu den Anticholinergika zählen Ipratropium, Umeclidinium, anticholinergischer Wirkstoff und Tiotropium. Ipratropium wird ca. 4-mal täglich, Aclidinium 2-mal täglich und Tiotropium sowie Umeclidinium werden einmal täglich verabreicht.

Kurz wirksame Beta-Sympathomimetika wie Salbutamol zum Inhalieren helfen bei Kurzatmigkeit rascher als Anticholinergika, können also vor allem bei Schüben sehr nützlich sein. Salmeterol, Formoterol, Arformoterol, Vilanterol, Olodaterol und Indacaterol sind langwirksame Beta-Sympathomimetika. Salmeterol, Arformoterol und Formoterol werden alle 12 Stunden verabreicht. Indacaterol, Olodaterol und Vilanterol werden einmal täglich verabreicht. Umeclidinium und Vilanterol sind nur in einer Kombinationsformulierung aus beiden Medikamenten zum Inhalieren erhältlich. Olodaterol steht auch in Kombination mit Tiotropium zur Verfügung. Lang wirksame Beta-Sympathomimetika sind bei manchen Patienten nützlich für eine verlängerte Linderung von Symptomen – besonders nachts –, sollten aber nicht für eine rasche Linderung eingesetzt werden.

Viele Leute können mit Dosieraerosolen besser umgehen, wenn sie das Medikament mit einem sogenannten Spacer inhalieren (siehe Abbildung So wird ein Dosierinhalator benutzt). Bronchodilatatoren zum Inhalieren können auch mit einem Vernebler verabreicht werden. Dieser Therapieansatz sollte nur schwer erkrankten Patienten oder jenen, die Probleme mit der Anwendung von Dosierinhalatoren haben, vorbehalten bleiben. Ein Vernebler erzeugt einen feinen Nebel mit dem Medikamente, ohne dass dabei die Atmung mit der Anwendung koordiniert werden muss. Vernebler sind recht handlich und lassen sich zum Teil sogar an die Steckdosen in Autos anschließen.

Bei Patienten mit mäßiger und schwerer COPD, deren Symptome nicht durch andere Medikamente gebessert werden können, oder bei jenen, die trotz anderen Medikamenten immer wieder schubartige Anfälle erleiden, sind Kortikosteroide oft hilfreich. Kortikosteroide zum Inhalieren verhindern eine allmähliche Abnahme der Lungenfunktion nicht. Sie linden aber die Symptome sowie die Häufigkeit von COPD-Schüben. Weil das Medikament in die Lunge abgegeben wird, löst eine Dosis von Kortikosteroiden zum Inhalieren normalerweise weniger Nebenwirkungen aus als oral eingenommene Kortikosteroid-Therapien. Bei hohen Dosierungen von Kortikosteroiden zum Inhalieren sind dennoch Wirkungen im ganzen Körper möglich, zum Beispiel besonders bei älteren Menschen durch eine Verschlimmerung der Osteoporose. Die orale Einnahme von Kortikosteroiden bleibt weitgehend der Behandlung von akuten COPD-Schüben oder Patienten vorbehalten, die periodische Schübe haben oder ständig unter Symptomen aufgrund der Obstruktion des Luftstroms leiden und auf einfachere Mittel nicht ansprechen.

Phosphodiesterase-4-Hemmer wie Roflumilast lindern Entzündungen und erweitern die Atemwege. Sie können zusammen mit anderen Bronchodilatatoren zur Senkung des Risikos von COPD-Schüben eingesetzt werden. Häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Kopfschmerzen und Gewichtsverlust, diese unerwünschten Wirkungen lassen aber bei anhaltender Einnahme des Mittels nach.

Die langfristige Einnahme des Antibiotikums Azithromycin oder Erythromycin kann COPD-Schüben vorbeugen, besonders bei Patienten, die häufige oder schwere Schübe haben und nicht rauchen.

Theophyllin wird nur selten und nur bei Patienten eingesetzt, die auf andere Medikamente nicht ansprechen. Die Dosierung muss vom Arzt genau kontrolliert werden, und bei manchen Patienten muss der Theophyllinspiegel im Blut von Zeit zu Zeit gemessen werden. Eine lang wirksame Form des Medikaments ermöglicht bei vielen Patienten eine ein- oder zweimalige Dosierung pro Tag, wodurch sich nächtliche Anfälle von Kurzatmigkeit verhindern lassen.

Früher wurden Medikamente zur Verdünnung der Sekrete verabreicht, sodass diese einfacher abgehustet werden können (sog. Expektorantien). Es gibt allerdings keine gesicherten Nachweise, dass diese Mittel wirklich nützlich sind. Eine Verdickung der Sekrete kann jedoch durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr vermieden werden. Als Faustregel gilt, dass man so viel trinken sollte, dass der Urin mit Ausnahme des ersten Wasserlassens am Morgen sehr hell ist.

Die Pulsoximetrie wird oft zur Überwachung von Symptomen eingesetzt. Bei der Überwachung schwerer Erkrankungen können nützliche zusätzliche Informationen durch die Entnahme von arteriellem oder venösem Blut und die Messung des Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalts gewonnen werden.

Behandlung von Krankheitsschüben

Akute Krankheitsschübe sollten so rasch wie möglich behandelt werden. Besteht der Verdacht auf eine bakterielle Infektion, wird meist eine 7- bis 10-tägige Antibiotikabehandlung verschrieben. Viele Ärzte geben COPD-Patienten einen Vorrat an Antibiotika mit, der im Falle eines Krankheitsschubs frühzeitig eingenommen werden kann. Einige Antibiotika können oral eingenommen werden, darunter Trimethoprim/Sulfamethoxazol, Doxycyclin, Amoxicillin/Clavulansäure und Ampicillin. Viele Ärzte nutzen bestimmte Antibiotika wie Azithromycin, Clarithromycin und Levofloxacin nur bei Patienten mit einer schweren Lungeninfektion, Patienten, bei denen eine Behandlung mit älteren Medikamenten nicht funktioniert hat, Patienten mit ernsten Symptomen sowie Patienten, die ein Risiko für Infektionen mit Erregern aufweisen, die mit den älteren Medikamenten nicht bekämpft werden können (resistente Bakterien). Menschen, deren Immunsystem unterdrückt ist oder die in Pflegeheimen leben, weisen das größte Risiko einer Infektion mit resistenten Bakterien auf.

Patienten mit schweren Schüben müssen ins Krankenhaus eingewiesen und mit kurz wirksamen Beta-Sympathomimetika sowie mit Ipratropium, oral oder intravenös verabreichten Kortikosteroiden und Sauerstoff behandelt werden. Möglicherweise müssen sie auch künstlich beatmet werden (Beatmungsgerät), und manchmal auch endotracheal intubiert werden.

Manchen Menschen mit schweren Erkrankungen oder häufigen Krankheitsschüben kann eine langfristige Einnahme von Antibiotika zugutekommen. Häufig verschriebene Antibiotika sind Azithromycin, Clarithromycin und Erythromycin. Allerdings ist eine langfristige Anwendung von Antibiotika möglicherweise nicht möglich oder empfehlenswert, da problematische Nebenwirkungen auftreten können oder da ein langfristiger Gebrauch die Resistenz von Bakterien gegen die Wirkung des Antibiotikums fördert.

Sauerstofftherapie

Manche Menschen mit COPD benötigen zusätzlichen Sauerstoff, um den Sauerstoffspiegel im Blut aufrechtzuerhalten. Einige von ihnen benötigen nur während kurzer Zeit eine Sauerstofftherapie, beispielsweise bei der Entlassung aus dem Krankenhaus nach einem COPD-Schub. Eine Langzeitbeatmung mit Sauerstoff kann das Leben von Patienten mit fortgeschrittener COPD und einem sehr niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut verlängern. Eine ständige Versorgung mit Sauerstoff ist am besten, aber auch eine Sauerstoffgabe über 12 Stunden täglich bringt einigen Nutzen. Durch diese Behandlung wird die übermäßige Vermehrung der roten Blutkörperchen gestoppt, die eine Unterversorgung mit Sauerstoff nach sich zieht, und das Cor pulmonale aufgrund von COPD wird gebessert. Die Sauerstofftherapie kann auch Kurzatmigkeit bei körperlicher Aktivität verringern.

Für eine Sauerstofftherapie stehen verschiedene Geräte zur Verfügung. Elektrisch betriebene Sauerstoffkonzentratoren werden eingesetzt, wo immer Steckdosen verwendet werden können. Komprimierter Sauerstoff in kleinen Behältern ermöglicht es den Patienten, sich während 2 bis 6 Stunden außerhalb ihrer Wohnung aufzuhalten. Systeme mit Flüssigsauerstoff sind zwar teurer, bei aktiven Personen jedoch vorzuziehen, denn sie ermöglichen es ihnen, sich mehrere Stunden vom Hauptbehälter zu entfernen. Batteriebetriebene portable Sauerstoffkonzentratoren sind eine weitere Möglichkeit und können auch auf Flugreisen verwendet werden. Eine Sauerstofftherapie darf niemals in der Nähe von offenem Feuer oder rauchenden Personen angewendet werden.

Rehabilitation bei Lungenerkrankungen

Rehabilitationsmaßnahmen bei Lungenerkrankungen können für Patienten mit COPD von Nutzen sein, auch wenn sich dadurch die Lungenfunktion nicht verbessert. Die Maßnahmen umfassen Aufklärung über die Krankheit, körperliches Training, Ernährungsberatung und psychosoziale Begleitung. Die Programme können die Patienten selbstständiger machen und ihre Lebensqualität verbessern, die Häufigkeit und Dauer von Krankenhausaufenthalten reduzieren und die Fähigkeit zu körperlicher Aktivität steigern. Sportübungen können in einer ambulanten Behandlungseinrichtung oder zu Hause absolviert werden. Die Beinmuskulatur wird normalerweise durch Gehen (manchmal auf einem Laufband) trainiert. Gelegentlich wird auch mit Fahrradergometern und Treppensteigen gearbeitet. Für die Arme wird Krafttraining eingesetzt. Häufig wird während des Trainings Sauerstoffbeatmung empfohlen. Wie bei jedem Trainingsprogramm geht die Kondition aber rasch wieder verloren, wenn die Aktivität nicht fortgesetzt wird. Den Programmteilnehmern werden spezielle Techniken beigebracht, mit denen sie Kurzatmigkeit bei Aktivitäten wie Kochen, Hobbys und sexueller Betätigung in den Griff bekommen.

Andere Therapien

Rezeptfreie Hustenmittel nützen meist nicht und werden nicht empfohlen.

Opioide werden gelegentlich zur Linderung schwerer Hustenanfälle oder Schmerzen eingesetzt, sollten aber nach Möglichkeit vermieden werden, da sie Benommenheit und Verstopfung auslösen können, den Hustenreiz unterdrücken (wodurch sich Infektionen ergeben oder verschlimmern können) und bei regelmäßiger Anwendung zu einer Abhängigkeit führen können.

Bei Patienten mit einem schweren Alpha-1-Antitrypsinmangel kann der fehlende Eiweißstoff (Protein) ersetzt werden. Diese Behandlung erfordert wöchentlich eine intravenöse Infusion des Proteins.

Ein chirurgischer Eingriff zur Reduktion des Lungenvolumens kann bei Patienten mit einem schweren Emphysem in den oberen Bereichen der Lunge vorgenommen werden. Das Ziel hierbei ist es, die Fähigkeit zu körperlicher Aktivität sowie die Lebensqualität allgemein zu verbessern. Bei dieser Operation werden die am schwersten von der Krankheit betroffenen Teile der Lunge entfernt, wodurch die restlichen Lungenbereiche und das Zwerchfell wieder besser funktionieren. Die Besserung hält mindestens einige Jahre an. Von den Patienten wird verlangt, dass sie vor der Operation mindestens 6 Monate rauchfrei leben. Außerdem müssen sie sich einem intensiven Rehabilitationsprogramm unterziehen, damit beurteilt werden kann, ob der Allgemeinzustand auch ohne chirurgischen Eingriff wesentlich verbessert werden könnte, bevor die Operation durchgeführt wird, die ein Sterberisiko von ca. 5 Prozent mit sich bringt.

Die Klappen können in Teile der Atemwege platziert werden, um diese abzublocken (sogenannte Endobronchialklappen). Dies kann einer kleinen Anzahl von COPD-Patienten helfen. Um diese Klappen zu platzieren, verwendet der Arzt einen biegsamen Betrachtungsschlauch.

Eine Lungentransplantation – mit einem oder beiden Lungenflügeln – kann bei bestimmten Patienten unter 65 Jahren und mit einer schwerwiegenden Obstruktion des Luftstroms in Erwägung gezogen werden. Das Ziel der Lungentransplantation ist eine Verbesserung der Lebensqualität, denn die Überlebensdauer wird damit nicht unbedingt verlängert. Sie erfordert zudem eine lebenslängliche Immunsuppression, wodurch sich ein Infektionsrisiko ergibt.

Prognose und palliativmedizinische Aspekte

COPD selbst führt nicht zum Tod und löst auch keine schwerwiegenden Symptome aus, wenn zu einem Zeitpunkt mit Rauchen aufgehört wird, wenn der Luftstrom erst leicht behindert ist. Wird jedoch weiterhin geraucht, verschlechtert sich die Situation mit Sicherheit. Bei einer mäßigen oder schweren Obstruktion des Luftstroms wird die Prognose zunehmend schlechter.

Patienten mit COPD in fortgeschrittenen Stadien benötigen sehr wahrscheinlich Hilfe bei alltäglichen Aktivitäten und müssen auch medizinisch betreut werden. Beispielsweise müssen sie sich eventuell damit abfinden, dass sie zu Hause keine Treppen mehr hochsteigen können, sie müssen jeden Tag mehrere kleine Mahlzeiten statt einer richtigen zu sich nehmen und können keine Schuhe mit Schnürsenkeln mehr tragen.

Bei respiratorischer Insuffizienz, Lungenkrebs, Herzerkrankungen (z. B. Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen), Pneumonie, Pneumothorax oder einer Verstopfung der zur Lunge führenden Arterien (Lungenembolie) kann es zum Tod kommen.

Patienten im Endstadium der Erkrankung, müssen bei akuten Krankheitsschüben eventuell intubiert und an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden. Die künstliche Beatmung kann sich auch in die Länge ziehen und bei einigen Patienten bis zum Tod fortgeführt werden. Es ist wichtig, dass sich die Betroffenen mit ihrem Arzt und ihren Angehörigen diesbezüglich absprechen und angeben, ob sie eine solche unterstützende Therapie wünschen, bevor ein Krankheitsschub auftritt.

Die Alternative dazu ist eine Behandlung, die nicht der Lebensverlängerung dient, sondern lediglich auf Schmerzlinderung abzielt. Die beste Möglichkeit, um zu gewährleisten, dass die Wünsche der Betroffenen bezüglich künstlicher Beatmung berücksichtigt werden, ist das Verfassen einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht.

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