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Osteoporose

Von

Marcy B. Bolster

, MD, Harvard Medical School

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mai 2020| Inhalt zuletzt geändert Mai 2020
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Kurzinformationen
Quellen zum Thema

Bei der Erkrankung Osteoporose werden die Knochen durch eine sich verringerte Dichte schwächer, sodass sie leichter brechen.

  • Die Bestandteile, die für die Dichte und Stärke der Knochen zuständig sind, können durch Alter, Östrogenmangel, eine zu geringe Aufnahme von Vitamin D oder Kalzium sowie bestimmte Erkrankungen abnehmen.

  • Osteoporose verursacht möglicherweise keine Symptome, bis eine Knochenfraktur auftritt.

  • Knochen können ohne stärkere Gewalteinwirkung und bei einem leichten Sturz brechen.

  • Obwohl Frakturen oft schmerzhaft sind, verursachen Wirbelsäulenfrakturen in manchen Fällen keine Schmerzen, führen jedoch zu Deformitäten.

  • Der Arzt untersucht bei Osteoporose-gefährdeten Patienten die Knochendichte.

  • Osteoporose lässt sich in der Regel durch eine ausreichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D, gewichtsbelastenden Übungen und die Einnahme von Bisphosphonaten oder anderen Medikamenten vermeiden.

Knochen enthalten Mineralien Mineralstoffe im Überblick Mineralstoffe sind für die Funktion der Körperzellen unerlässlich. Der Körper benötigt relativ große Mengen an Calzium Chlorid Magnesium Phosphat Erfahren Sie mehr wie Kalzium Überblick über die Funktion von Kalzium im Körper Kalzium ist einer der Elektrolyte im Körper. Das sind Mineralstoffe, die bei Auflösung in Körperflüssigkeiten wie Blut eine elektrische Ladung tragen. Das meiste Kalzium im Körper ist jedoch... Erfahren Sie mehr und Phosphor Überblick über die Funktion von Phosphat im Körper Phosphor ist ein Element, das eine wichtige Rolle im Körper spielt. Im Körper wird nahezu der gesamte Phosphor mit Sauerstoff verbunden und bildet Phosphat. Phosphat ist einer der Elektrolyte... Erfahren Sie mehr , die für ihre Dichte und Härte sorgen. Um die Knochendichte (oder Knochenmasse) aufrechtzuerhalten, braucht der Körper genügend Kalzium und andere Mineralien, und er muss Hormone wie Parathormon Kalzium ist einer der Elektrolyte im Körper. Das sind Mineralstoffe, die bei Auflösung in Körperflüssigkeiten wie Blut eine elektrische Ladung tragen. Das meiste Kalzium im Körper ist jedoch... Erfahren Sie mehr , Wachstumshormon, Kalzitonin, Östrogen und Testosteron produzieren. Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D Vitamin-D-Mangel Zu wenig Sonnenlicht führt am häufigsten zu einem Vitamin-D-Mangel. Manche Erkrankungen können auch diesen Mangel verursachen. Die häufigste Ursache ist ein Mangel an Sonnenlicht. Doch auch... Erfahren Sie mehr ist nötig, um Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen und in die Knochen einzulagern. Der Körper versorgt sich mit Vitamin D aus der Nahrung und produziert es unter Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut.

Damit sich die Knochen an die wechselnden Anforderungen anpassen können, werden sie ständig ab- und aufgebaut.. Dieser Prozess wird Remodeling oder Knochenumbau Das Knochengewebe unterliegt trotz seiner Stabilität ständigen Veränderungen und erfüllt viele Funktionen. Knochen sind das Gerüst des Körpers, sie schützen die inneren Organe. Sie sind mit... Erfahren Sie mehr genannt. Während dieses Vorgangs lösen sich kleine Bereiche des Knochens auf und werden durch neues Knochengewebe ersetzt. Diese Umgestaltung verändert Form und Dichte der Knochen. Bei jungen Menschen wachsen die Knochen entsprechend dem Körperwachstum in die Breite und Länge. Bei Erwachsenen können die Knochen dicker werden, aber nicht mehr länger.

Verlust der Knochendichte bei Frauen

Bei Frauen nimmt die Knochendichte (oder Masse) bis etwa zum 30. Lebensjahr stetig zu. In diesem Alter sind die Knochen am stärksten. Danach nimmt die Knochendichte langsam wieder ab. Der Knochenabbau beschleunigt sich nach den Wechseljahren, die im Alter von etwa 51 Jahren einsetzen.

Verlust der Knochendichte bei Frauen

Da bei jungen Erwachsenen mehr Knochensubstanz gebildet als abgebaut wird, verdichten sich die Knochen bis zum 30. Lebensjahr. In diesem Alter sind die Knochen am stärksten. Danach nimmt die Knochendichte langsam ab, da mehr Knochensubstanz ab- als aufgebaut wird. Wenn der Körper nicht genügend Knochenmasse aufbauen kann, nimmt die Knochendichte ab und die Knochen werden brüchiger, unter Umständen bis hin zur Osteoporose.

Arten von Osteoporose

In den USA leiden ca. 8 Millionen Frauen und 2 Millionen Männer unter Osteoporose. Es gibt vornehmlich zwei Arten von Osteoporose:

Primäre Osteoporose tritt spontan auf. Sekundäre Osteoporose wird durch eine andere Erkrankung oder durch ein Medikament verursacht.

Primäre Osteoporose

Mehr als 95 % der weiblichen und wahrscheinlich 80 % der männlichen Patienten sind an primärer Osteoporose erkrankt. Bei den Erkrankten handelt es sich zumeist um Frauen in den Wechseljahren und ältere Männer.

Osteoporose wird größtenteils durch Östrogenmangel verursacht. Dieses Hormon nimmt in den Wechseljahren Wechseljahre Mit der Menopause enden die Menstruationsperioden und somit die Fruchtbarkeit dauerhaft. Über mehrere Jahre vor und unmittelbar nach der Menopause schwankt der Östrogenspiegel stark, die Perioden... Erfahren Sie mehr Wechseljahre stark ab. Die meisten Männer über 50 haben einen höheren Östrogenspiegel als Frauen in den Wechseljahren. Doch da dieser Wert auch bei ihnen mit zunehmendem Alter abnimmt, ist ein Östrogenmangel bei Männern und Frauen gleichermaßen die Ursache für Osteoporose. Östrogenmangel führt zu einem stärkeren und schnelleren Knochenabbau. Bei Männern kann die Ursache für Osteoporose auch in einem Mangel an männlichen Geschlechtshormonen liegen. Eine geringe Zufuhr an Kalzium oder Vitamin D kann den Knochenabbau noch verstärken. Ein Mangel an Vitamin D führt zu Kalziummangel, und eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen veranlasst diese zur Freisetzung von zu viel Nebenschilddrüsenhormon (siehe Hyperparathyreoidismus Hyperparathyreoidismus Bei der Hyperkalzämie ist der Kalziumspiegel im Blut zu hoch. Ein hoher Kalziumspiegel kann durch ein Problem der Nebenschilddrüsen oder durch die Ernährung, Krebs oder Erkrankungen mit Knochenbeteiligung... Erfahren Sie mehr Hyperparathyreoidismus ). Dies kann den Knochenabbau ebenfalls beschleunigen. Aus noch nicht geklärten Gründen nimmt auch der Knochenaufbau ab.

Darüber hinaus erhöhen zahlreiche andere Faktoren wie bestimmte Medikamente, Tabak- und hoher Alkoholkonsum, eine familiäre Vorgeschichte von Osteoporose (zum Beispiel, wenn die Eltern einer Person Hüftfrakturen hatten) sowie eine kleine Statur das Risiko des Knochenabbaus und der Osteoporose bei Frauen. Aber auch Männer sollten auf diese Risikofaktoren achten.

Sekundäre Osteoporose

Weniger als 5 % der weiblichen und rund 20 % der männlichen Patienten sind an sekundärer Osteoporose erkrankt.

Erkrankungen, die eine sekundäre Osteoporose verursachen können, sind chronische Nierenerkrankungen und Hormonstörungen (vor allem Cushing-Syndrom Cushing-Syndrom Beim Cushing-Syndrom ist die Konzentration von Kortikosteroiden erhöht, meist aufgrund der Einnahme von Kortikosteroiden oder einer Überproduktion durch die Nebennieren. Das Cushing-Syndrom... Erfahren Sie mehr Cushing-Syndrom , Nebenschilddrüsenüberfunktion Hyperparathyreoidismus Bei der Hyperkalzämie ist der Kalziumspiegel im Blut zu hoch. Ein hoher Kalziumspiegel kann durch ein Problem der Nebenschilddrüsen oder durch die Ernährung, Krebs oder Erkrankungen mit Knochenbeteiligung... Erfahren Sie mehr Hyperparathyreoidismus (Hyperparathyreoidismus), Schilddrüsenüberfunktion Hyperthyreose Eine Schilddrüsenüberfunktion ist eine Überaktivität der Schilddrüse, die zu hohen Spiegeln der Schilddrüsenhormone und einer Beschleunigung der Lebensfunktionen führt. Die Basedow-Krankheit... Erfahren Sie mehr Hyperthyreose , Unterfunktion der Keimdrüsen Altersbedingte Veränderungen des männlichen Fortpflanzungssystems Es ist nicht klar, ob der Alterungsprozess selbst oder die damit einhergehenden Krankheiten die allmählichen Veränderungen der männlichen Sexualorgane verursachen. Häufigkeit, Dauer und Stärke... Erfahren Sie mehr (Hypogonadismus), ein zu hoher Prolaktinspiegel und Diabetes mellitus Diabetes mellitus (DM) und Störungen des Blutzuckerstoffwechsels Erfahren Sie mehr ). Einige Krebsarten wie das multiple Myelom Multiples Myelom Beim Plasmozytom (multiples Myelom) handelt es sich um eine Krebserkrankung der Plasmazellen, bei der sich im Knochenmark und manchmal auch in anderen Körperteilen fehlgebildete Plasmazellen... Erfahren Sie mehr Multiples Myelom und auch andere chronische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis Rheumatoide Arthritis (RA) Rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, bei der die Gelenke, darunter meist Hand- und Fußgelenke, entzündet sind. Dadurch entstehen Schwellungen und Schmerzen, häufig gefolgt... Erfahren Sie mehr Rheumatoide Arthritis (RA) können sekundäre Osteoporose hervorrufen. Zu den Medikamenten, die eine sekundäre Osteoporose hervorrufen können, zählen Progesteron, Kortikosteroide, Schilddrüsenhormone, bestimmte Chemotherapiemittel und Antiepileptika. Starker Alkohol- oder Koffeinkonsum und Zigarettenrauch können ebenfalls zu Osteoporose beitragen.

Risikofaktoren für primäre Osteoporose

  • Familienmitglieder mit Osteoporose

  • Kalzium- und Vitamin-D-arme Ernährung

  • Bewegungsarme Lebensweise

  • Kaukasische oder asiatische Herkunft

  • Zarter Körperbau

  • Früh einsetzende Wechseljahre

  • Rauchen von Zigaretten

  • Erhöhter Alkohol- oder Kaffeekonsum

Idiopathische Osteoporose

Die idiopathische Osteoporose ist eine seltene Form der Osteoporose. Das Wortidiopathisch bedeutet einfach „Ursache unbekannt“. Diese Osteoporoseform kommt bei Frauen vor den Wechseljahren, Männern unter 50, Kindern und Jugendlichen vor, die normale Hormon- und Vitamin-D-Spiegel haben und bei denen keinerlei erkennbare Ursachen für eine Schwächung der Knochen vorliegen.

Symptome der Osteoporose

Am Anfang verursacht die Osteoporose keine Symptome, da der Verlust der Knochendichte schleichend vonstattengeht. Bei manchen Menschen treten nie Symptome auf. Wenn die Osteoporose zu Knochenbrüchen (Frakturen) führt, können die Patienten, je nach Art der Fraktur, Schmerzen haben. Bei Osteoporose-Patienten heilen Frakturen langsamer und können zu Deformitäten führen, wie zum Beispiel zu einer Wirbelsäulenkrümmung.

Lange Knochen, wie in den Armen und Beinen, brechen eher am Ende als in der Mitte. Die Knochen der Wirbelsäule (Rückenwirbel) sind durch die Osteoporose besonders bruchgefährdet. Solche Frakturen treten normalerweise im mittleren oder unteren Rücken auf.

Kompressionsfrakturen der Wirbelsäule Kompressionsfrakturen der Wirbelsäule Bei einem Kompressionsbruch der Wirbelsäule wird der zylinderförmige Teil eines oder mehrerer Rückenknochen (Wirbel bzw. Vertebrae) zu einer Keilform zusammengedrückt (komprimiert). Die meisten... Erfahren Sie mehr Kompressionsfrakturen der Wirbelsäule (ein Bruch der Rückenwirbel) können bei Menschen auftreten, die an einer Form von Osteoporose leiden. Diese Frakturen kommen bei Osteoporose am häufigsten vor. Der geschwächte Wirbelkörper kann spontan oder nach einer leichten Verletzung zusammenbrechen. Diese Wirbelkompressionsfrakturen verursachen in den meisten Fällen keine Schmerzen. Meist tritt der Schmerz plötzlich auf, ist auf einen bestimmten Bereich des Rückens begrenzt und verschlimmert sich, wenn der Betroffene steht oder geht. Dieser Bereich des Rückens kann berührungsempfindlich sein. Gewöhnlich lassen der Schmerz und die Berührungsempfindlichkeit nach einer Woche langsam nach. Der Schmerz kann aber auch über Monate andauern oder chronisch werden. Brechen mehrere Wirbel ein, verkrümmt sich die Wirbelsäule (Witwenbuckel), was neben der Verformung auch eine Überdehnung der Muskeln und Schmerzen verursacht.

Fragilitätsfrakturen sind Frakturen, die sich bereits aus einer relativ geringfügigen Belastung oder einem leichten Sturz ergeben, z. B. bei einem Sturz aus dem Stehen oder einem Sturz aus dem Bett, der normalerweise bei einem gesunden Knochen keine Fraktur verursachen würde. Fragilitätsfrakturen treten häufig im oberen Unterarmknochen (Speiche bzw. Radius), an der Oberseite des Oberschenkelknochens (Femur) Beinbrüche Bei einem Beinbruch ist mindestens einer der drei Röhrenknochen im Bein betroffen: der Oberschenkelknochen (das Femur), das Schienbein (die Tibia) und der kleinere Knochen im Unterschenkel ... Erfahren Sie mehr , an der Wirbelsäule (Wirbelkompressionsfrakturen Kompressionsfrakturen der Wirbelsäule Bei einem Kompressionsbruch der Wirbelsäule wird der zylinderförmige Teil eines oder mehrerer Rückenknochen (Wirbel bzw. Vertebrae) zu einer Keilform zusammengedrückt (komprimiert). Die meisten... Erfahren Sie mehr Kompressionsfrakturen der Wirbelsäule ) und an dem knöchernen Vorsprung (Trochanter) am oberen Ende des Oberschenkelknochens auf. Weitere Knochen sind das obere Ende des Oberarmknochens (Humerus) Oberarmfrakturen Oberarmfrakturen treten am oberen Ende des Oberarmknochens (Humerus) auf, so dass auch die Schulter betroffen ist. Frakturen des Oberarmknochens resultieren meist aus einem Sturz auf den ausgestreckten... Erfahren Sie mehr Oberarmfrakturen und das Becken Beckenfrakturen Es können einer oder mehrere Knochen im Becken brechen. Diese Frakturen reichen vom Absplittern eines kleinen Knochenstücks über Frakturen infolge leichter Krafteinwirkung (zum Beispiel bei... Erfahren Sie mehr .

Bei Patienten mit Knochenfrakturen aufgrund von Osteoporose sind weitere Frakturen aufgrund von Osteoporose eher wahrscheinlich.

Wussten Sie ...

  • Bei Patienten mit Knochenfrakturen aufgrund von Osteoporose sind weitere Frakturen aufgrund von Osteoporose eher wahrscheinlich.

Diagnose der Osteoporose

  • Knochendichtemessung

  • Vitamin-D-Spiegel

  • Tests auf Ursachen der sekundären Osteoporose

Folgende Personen haben ein erhöhtes Osteoporose-Risiko:

Knochendichtemessung

Durch eine Untersuchung der Knochendichte lässt sich Osteoporose diagnostizieren, bevor es zu einem Bruch kommt. Zur Messung der Knochendichte am Finger oder der Ferse steht eine Reihe von raschen Screening-Methoden mittels Dual-Röntgen-Absorptiometrie Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) Ein Arzt kann häufig Erkrankungen des Bewegungsapparats aufgrund der Krankengeschichte und der Ergebnisse der körperlichen Untersuchung diagnostizieren. Manchmal sind Laboruntersuchungen, bildgebende... Erfahren Sie mehr Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) (DXA) zur Verfügung. Die Ergebnisse dieser Schnelltests sollten jedoch mit einer herkömmlichen DXA bestätigt werden. Die herkömmliche DXA ist die geeignetste Methode zur Messung der Knochendichte an der Wirbelsäule und der Hüfte, wo schwere Frakturen am wahrscheinlichsten sind. Diese Untersuchung ist schmerzlos und strahlungsarm und dauert nur 10 bis 15 Minuten. Sie eignet sich zur Überprüfung der Behandlung ebenso wie zur Diagnosestellung. Die DXA kann auch eine Osteopenie ergeben. Bei dieser Erkrankung ist die Knochendichte zwar verringert, jedoch nicht so niedrig wie bei Osteoporose. Bei Osteopenie besteht ebenfalls ein erhöhtes Frakturrisiko.

Weitere Tests

Der Kalzium-, Vitamin-D- und Hormonspiegel kann durch Bluttests ermittelt werden.

Tests zur Beurteilung der Leber- und Nierenfunktion werden ebenfalls durchgeführt.

Möglicherweise müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um behandelbare Erkrankungen auszuschließen, die Osteoporose verursachen können. Wird eine solche Erkrankung erkannt, handelt es sich um eine sekundäre Osteoporose Sekundäre Osteoporose Bei der Erkrankung Osteoporose werden die Knochen durch eine sich verringerte Dichte schwächer, sodass sie leichter brechen. Die Bestandteile, die für die Dichte und Stärke der Knochen zuständig... Erfahren Sie mehr Sekundäre Osteoporose .

Vorbeugung von Osteoporose

Vorbeugung von Osteoporose ist im Allgemeinen erfolgversprechender als eine spätere Behandlung, da eine Verringerung der Knochendichte leichter verhindert werden kann, als verloren gegangene Knochenmasse wiederaufzubauen. Präventionsmaßnahmen werden bei allen Personen empfohlen, die Knochenschwund oder Risikofaktoren für Knochenschwund aufweisen, und zwar unabhängig davon, ob eine osteoporosebedingte Fraktur vorliegt. Zu den vorbeugenden Maßnahmen gegen Osteoporose gehören:

Behandlung der Osteoporose

  • Kalzium und Vitamin D

  • Gewichtsbelastende Aktivitäten

  • Arzneimittel

  • Behandlung von Brüchen

Die Behandlungsmaßnahmen bei Osteoporose umfassen die Einnahme von Kalzium und Vitamin D in ausreichender Menge sowie Aktivitäten mit Gewichtsbelastung Gewichtsbelastende Aktivitäten Bei der Erkrankung Osteoporose werden die Knochen durch eine sich verringerte Dichte schwächer, sodass sie leichter brechen. Die Bestandteile, die für die Dichte und Stärke der Knochen zuständig... Erfahren Sie mehr Gewichtsbelastende Aktivitäten (wie Walking, Treppensteigen oder Krafttraining). In der Regel wird auch eine medikamentöse Behandlung empfohlen. Im Rahmen der Osteoporose-Behandlung werden auch die Erkrankungen und Risikofaktoren behandelt, die die Osteoporose verschlimmern können.

Kalzium und Vitamin D

Die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, vor allem mit Kalzium und Vitamin D, ist hilfreich, besonders vor Erreichen der maximalen Knochendichte (ca. 30. Lebensjahr), jedoch auch später. Vitamin D hilft dem Körper, Kalzium aufzunehmen.

Männer wie auch Frauen sollten täglich mindestens 1.000 Milligramm Kalzium zu sich nehmen. Frauen nach der Menopause, ältere Männer, Kinder in der Pubertät und schwangere oder stillende Frauen können täglich 1200 bis 1500 Milligramm benötigen. Zu den Nahrungsmitteln, die viel Kalzium enthalten, gehören Milchprodukte (wie Milch und Joghurt), bestimmte Gemüsesorten (wie Brokkoli) und Nüsse (wie Mandeln).

Kalzium aus Nahrungsmitteln ist der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln vorzuziehen (siehe Tabelle zur Menge an Kalzium in einigen Lebensmitteln Menge an Kalzium in einigen Lebensmitteln Bei der Erkrankung Osteoporose werden die Knochen durch eine sich verringerte Dichte schwächer, sodass sie leichter brechen. Die Bestandteile, die für die Dichte und Stärke der Knochen zuständig... Erfahren Sie mehr Menge an Kalzium in einigen Lebensmitteln ). Wenn die empfohlene Menge nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann, müssen jedoch Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Es gibt viele Kalziumpräparate, von denen einige auch Vitamin D enthalten. Die häufigsten Präparate sind Kalziumkarbonat und Kalziumzitrat. Bei Einnahme eines Protonenpumpenhemmers wie Omeprazol (zur Verringerung der Magensäure) oder nach einer Magenbypass-Operation wird Kalziumzitrat empfohlen.

Tabelle
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Es wird empfohlen, täglich Nahrungsergänzungsmittel mit 800 bis 1000 internationalen Einheiten (IE) Vitamin D einzunehmen. Personen mit Vitamin-D-Mangel Vitamin-D-Mangel Zu wenig Sonnenlicht führt am häufigsten zu einem Vitamin-D-Mangel. Manche Erkrankungen können auch diesen Mangel verursachen. Die häufigste Ursache ist ein Mangel an Sonnenlicht. Doch auch... Erfahren Sie mehr benötigen gegebenenfalls eine noch höhere Dosis. Der Arzt kann anhand des Vitamin-D-Spiegels im Blut den zusätzlichen Bedarf an Vitamin D bestimmen. Die häufigste Lebensmittelquelle sind angereicherte Nahrungsmittel, hauptsächlich Getreide- und Milchprodukte. Vitamin D kommt auch in Lebertran und fettem Fisch vor. Zusätzliches Vitamin D wird gewöhnlich in Form von Cholecalciferol, dem natürlichen Vitamin D, oder in Form von Ergocalciferol, der aus Pflanzen gewonnenen synthetischen Form, verabreicht.

Gewichtsbelastende Aktivitäten

Gewichtsbelastende Aktivitäten wie Walking Gehen Es gibt viele Sportarten, und jede Sportart hat Vor- und Nachteile. Verschiedene Sportarten (z. B. Tai Chi, Pilates und Spinning) werden kontinuierlich weiterentwickelt. Einige Menschen gehen... Erfahren Sie mehr und Treppensteigen erhöhen die Knochendichte. Aktivitäten, die nicht gewichtsbelastend sind, wie Schwimmen Schwimmen Es gibt viele Sportarten, und jede Sportart hat Vor- und Nachteile. Verschiedene Sportarten (z. B. Tai Chi, Pilates und Spinning) werden kontinuierlich weiterentwickelt. Einige Menschen gehen... Erfahren Sie mehr , erhöhen nicht die Knochendichte, stärken jedoch die Rumpfmuskulatur, verbessern das Gleichgewicht und reduzieren das Risiko für Stürze. Die meisten Fachleute empfehlen ca. 30 Minuten gewichtsbelastende Aktivitäten täglich. Ein Physiotherapeut Physiotherapie (PT) Die Physiotherapie, auf die sich die Rehabilitation oft konzentriert, umfasst das Trainieren und manuelle Bearbeiten des Körpers. Mit ihr können die Gelenk- und Muskelfunktion verbessert werden... Erfahren Sie mehr kann ein sicheres Übungsprogramm erstellen und zeigen, wie tägliche Aktivitäten sicher durchgeführt werden, um das Risiko für Stürze und Wirbelsäulenfrakturen zu minimieren.

Ironischerweise kann Leistungssport bei Frauen vor den Wechseljahren die Knochendichte leicht verringern, weil das Training die Produktion von Östrogen in den Eierstöcken dämpft.

Arzneimittel

Zur Vorbeugung und Behandlung werden größtenteils dieselben Medikamente verordnet.

Bisphosphonate (Alendronat, Risedronat, Ibandronat und Zoledronsäure) sind bei der Prävention und Behandlung aller Osteoporose-Formen hilfreich und werden meist zuerst verschrieben. Bisphosphonate verringern nachweislich den Knochenumsatz und reduzieren somit den Knochenabbau sowie das Frakturrisiko. Alendronat und Risedronat können oral eingenommen werden. Zoledronsäure wird intravenös verabreicht. Ibandronat kann oral oder intravenös verabreicht werden.

Ein orales Bisphosphonat muss nach dem Aufstehen mit einem Glas Wasser (ca. 250 ml) auf leeren Magen eingenommen werden. Während der nächsten 30 bis 60 Minuten sollte nichts mehr gegessen und getrunken werden, da dies die Aufnahme des Medikaments im Magen beeinträchtigen könnte. Da orale Bisphosphonate die Schleimhaut der Speiseröhre angreifen können, darf man sich nach der Einnahme mindestens 30 Minuten lang nicht hinlegen (60 Minuten bei Ibandronat). Einige Personen, z. B. mit Schluckbeschwerden Schwierigkeiten beim Schlucken Manche Menschen haben Schluckbeschwerden (Dysphagie). Bei Dysphagie werden Nahrungsmittel und/oder Flüssigkeiten nicht normal vom Rachen (Pharynx) in den Magen transportiert. Die Personen haben... Erfahren Sie mehr , Magen-Darm-Beschwerden (wie Sodbrennen oder Übelkeit) und bestimmten Erkrankungen der Speiseröhre oder des Magens, dürfen Bisphosphonate nicht oral einnehmen. Ihnen kann Ibandronat oder Zoledronsäure intravenös verabreicht werden. Für folgende Personen sind Bisphosphonate nicht geeignet:

  • Schwangere oder stillende Frauen

  • Personen mit geringem Kalziumspiegel im Blut

  • Personen mit schweren Nierenerkrankungen

Zu dem Zeitpunkt ist dem Arzt die Dauer der Bisphosphonat-Einnahme noch nicht bekannt. Die meisten Patienten müssen diese Medikamente 3 bis 6 Jahre lang einnehmen, andere hingegen bis zu 10 Jahre lang. Die Dauer der Einnahme eines Bisphosphonats wird vom Arzt bestimmt und basiert auf dem Gesundheitszustand des Patienten und den Risikofaktoren für Knochenfrakturen. Während und nach der Behandlung mit einem Bisphosphonat überprüft der Arzt regelmäßig, ob die Knochenmasse abnimmt. Wenn dies der Fall ist, nachdem das Bisphosphonat abgesetzt wurde, kann erneut ein Bisphosphonat oder ein anderes Medikament verordnet werden.

In seltenen Fällen kann es bei der Einnahme von Bisphosphonaten zu Osteonekrose des Kiefers Osteonekrose des Kiefers Bei der Osteonekrose des Kiefers ist der Kieferknochen betroffen. Eine Osteonekrose des Kiefers kann nach einer Zahnextraktion, Verletzung, Bestrahlung oder ohne ersichtlichen Grund auftreten... Erfahren Sie mehr kommen. Bei dieser Erkrankung heilt der Kieferknochen schlecht, insbesondere bei Menschen, die sich einer großflächigen Zahnbehandlung am Kieferknochen unterzogen haben. Patienten, denen Bisphosphonate intravenös verabreicht werden und/oder die sich einer Strahlentherapie zur Behandlung einer Krebserkrankung an Kopf und Hals unterzogen haben, sind am stärksten gefährdet. Es ist jedoch nicht genau bekannt, ob Bisphosphonate eine Osteonekrose am Kiefer hervorrufen und, falls ja, welche Medikamente am wahrscheinlichsten dafür verantwortlich sind. Es gibt keine Belege dafür, dass die Absetzung von Bisphosphonaten vor einer Zahnbehandlung vor einer Osteonekrose schützt. Das Risiko, dass es zu einer Osteonekrose des Kieferknochens kommt, ist bei Menschen, die Bisphosphonate einnehmen, außergewöhnlich gering, und die möglichen Vorteile einer Behandlung der Osteoporose zur Vorbeugung von Knochenfrakturen überwiegen in der Regel gegenüber den potenziellen Risiken bei Weitem. Bei ordnungsgemäßer Anwendung werden durch Bisphosphonate viel mehr Frakturen verhindert als Fälle einer Osteonekrose des Kieferknochens verursacht.

Durch die langfristige Einnahme von Bisphosphonaten kann sich das Risiko ungewöhnlicher Brüche des Oberschenkelknochens (Femur) erhöhen. Um das Risiko dieser Frakturen zu reduzieren, kann der Arzt anordnen, dass die Bisphosphonate über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren oder länger abgesetzt werden. Diese geplanten Zeiträume werden als Bisphosphonat-Pause oder allgemein als Medikamentenpause bezeichnet. Wie lange eine solche Bisphosphonat-Pause dauert, wird vom Arzt sorgfältig abgewogen. Die Entscheidung beruht auf bestimmten Faktoren wie dem Alter der betroffenen Person, den Ergebnissen des DXA-Scans, ob sie bereits Frakturen erlitten hat und wie hoch ihr Sturzrisiko ist. Personen, die eine Bisphosphonat-Pause machen, sollten regelmäßig auf eine Verringerung der Knochendichte überwacht werden. Da sich das Frakturrisiko erhöht, während die betroffene Person eine Medikamentenpause macht, versucht der Arzt, die Vorteile der Bisphosphonate mit den möglichen Nebenwirkungen auszugleichen.

Bei ordnungsgemäßer Einnahme überwiegen die Vorteile von Bisphosphonaten zur Verhinderung von Knochenfrakturen gesamthaft gegenüber den potenziellen Risiken.

Kalzitonin ist ein weiteres Medikament, das den Knochenabbau hemmt. Es kann zur Behandlung eingesetzt werden, wird jedoch nicht häufig verschrieben. Es konnte nicht nachgewiesen werden, dass Kalzitonin das Risiko für Knochenbrüche reduziert, aber es kann bei Wirbelfrakturen schmerzlindernd wirken. Kalzitonin wird häufig als Nasenspray verabreicht. Da es den Kalziumspiegel im Blut verringern kann, muss dieser regelmäßig überwacht werden.

Bei Frauen kann eine Hormonbehandlung (z. B. mit Östrogen) die Knochendichte erhalten oder dem Abbau vorbeugen. Diese Therapie ist am effektivsten, wenn sie 4 bis 6 Jahre nach Beginn der Wechseljahre begonnen wird. Doch auch zu einem späteren Zeitpunkt verlangsamt sie den Knochenabbau und verringert das Bruchrisiko. Da eine Hormontherapie für viele Frauen jedoch mehr Risiken als Vorteile bergen kann, wird sie in der Regel nicht als Behandlungsoption gewählt. Die Entscheidung, ob eine Östrogenersatztherapie durchgeführt werden soll, ist sehr komplex (siehe Hormontherapie in den Wechseljahren Hormontherapie in den Wechseljahren Mit der Menopause enden die Menstruationsperioden und somit die Fruchtbarkeit dauerhaft. Über mehrere Jahre vor und unmittelbar nach der Menopause schwankt der Östrogenspiegel stark, die Perioden... Erfahren Sie mehr Hormontherapie in den Wechseljahren ).

Raloxifen ist ein östrogenartiges Medikament, das bei der Behandlung von Knochenschwund möglicherweise wirksam ist, aber nicht dieselben negativen Nebenwirkungen hat wie Östrogen. Raloxifen wird Patienten verordnet, die keine Bisphosphonate nehmen möchten oder dürfen. Raloxifen kann das Risiko einer Wirbelsäulenfraktur sowie möglicherweise das Risiko für invasiven Brustkrebs Ausmaß der Verbreitung Brustkrebs tritt auf, wenn Zellen in der Brust entarten und sich unkontrolliert teilen. Brustkrebs beginnt in der Regel in den Drüsen, die Milch produzieren (Lobuli), oder in den Gängen, welche... Erfahren Sie mehr Ausmaß der Verbreitung senken.

Bei Männern hat Östrogen keine Wirkung, für sie kann eine Testosteronbehandlung nützlich sein, wenn ihr Testosteron-Spiegel niedrig ist.

Denosumab ist insofern ähnlich wie Bisphosphonate Bei der Erkrankung Osteoporose werden die Knochen durch eine sich verringerte Dichte schwächer, sodass sie leichter brechen. Die Bestandteile, die für die Dichte und Stärke der Knochen zuständig... Erfahren Sie mehr , als es den Knochenabbau verhindert. Denosumab wird zweimal jährlich in der Arztpraxis als Injektion unter die Haut verabreicht. Wie Bisphosphonate verursacht Denosumab sehr selten eine Osteonekrose des Kieferknochens und kann das Risiko ungewöhnlicher Frakturen des Oberschenkelknochens erhöhen. Denosumab wurde an Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung untersucht und hat sich bei entsprechender Überwachung als unbedenklich erwiesen. Patienten, denen Denosumab verabreicht wird, sollten keine Medikamentenpause einlegen und sollten ihre Dosen ohne Unterbrechung einnehmen, da das Aus- oder Absetzen dieses Arzneimittels einen Verlust der Knochendichte verursachen und das Risiko einer Wirbelsäulenfraktur erhöhen kann.

Romosozumab erhöht die Knochendichte in der Hüfte und der Lendenwirbelsäule und reduziert das Frakturrisiko bei Frauen nach den Wechseljahren. Romosozumab wird einmal monatlich über ein Jahr als Injektion verabreicht. Romosozumab sollte innerhalb von 12 Monaten nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht eingenommen werden.

Anabolika (Teriparatid und Abaloparatid) verstärken die Knochenneubildung, erhöhen die Knochendichte und verringern die Wahrscheinlichkeit von Knochenfrakturen. Teriparatid (eine synthetische Form des Parathormons) und Abaloparatid (ein Medikament, das dem Parathormon ähnelt) können täglich in kleinen Mengen gespritzt werden. Diese Therapie wird bei folgenden Patienten angewandt:

  • Bei denen es während der Bisphosphonat-Behandlung zu Knochenschwund oder neuen Brüchen kommt

  • Die keine Bisphosphonate einnehmen können

  • Die unter ungewöhnlich schwerer Osteoporose oder vielen Brüchen leiden (vor allem Wirbelbrüche)

  • Die Osteoporose haben, die durch Kortikosteroide verursacht wurde

Romosozumab wirkt auch als Anabolikum.

Behandlung von Schmerzen und Brüchen

Rückenschmerzen aufgrund einer Wirbelkompressionsfraktur Kompressionsfrakturen der Wirbelsäule Bei einem Kompressionsbruch der Wirbelsäule wird der zylinderförmige Teil eines oder mehrerer Rückenknochen (Wirbel bzw. Vertebrae) zu einer Keilform zusammengedrückt (komprimiert). Die meisten... Erfahren Sie mehr Kompressionsfrakturen der Wirbelsäule sollten mit Schmerzmitteln und in manchen Fällen mit feuchten Wärmeanwendungen Wärmetherapie Professionelle Therapeuten für Rehabilitation behandeln Schmerzen und Entzündungen. Solche Behandlungen fördern die Bewegungsfähigkeit und ermöglichen den Patienten, in vollem Umfang an der... Erfahren Sie mehr und Massagen Massage Professionelle Therapeuten für Rehabilitation behandeln Schmerzen und Entzündungen. Solche Behandlungen fördern die Bewegungsfähigkeit und ermöglichen den Patienten, in vollem Umfang an der... Erfahren Sie mehr und/oder einer unterstützenden Orthese (wie einem Rückenkorsett) behandelt werden. Manchen Patienten wird Kalzitonin verabreicht, um die durch Wirbelbrüche verursachten Schmerzen zu lindern. Gegen chronische Rückenschmerzen können Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur helfen. Nach einer Fraktur sind Bettruhe und das Tragen schwerer Gegenstände in der Regel zu vermeiden. So bald sie dazu in der Lage sind, sollten die Betroffenen gewichtsbelastende Übungen Gewichtsbelastende Aktivitäten Bei der Erkrankung Osteoporose werden die Knochen durch eine sich verringerte Dichte schwächer, sodass sie leichter brechen. Die Bestandteile, die für die Dichte und Stärke der Knochen zuständig... Erfahren Sie mehr Gewichtsbelastende Aktivitäten ausführen.

Ein kollabierter Wirbel kann durch die sogenannte Vertebroplastie wiederhergestellt werden. Bei diesem Vorgang, der pro Wirbel etwa eine Stunde dauert, wird Polymethylmethacrylat (PMMA), ein Knochenzement aus Acryl, in den beschädigten Wirbel gespritzt; das verringert die Schmerzen und die Verformung. Ein ähnlicher Eingriff ist die Kyphoplastie, bei der der Wirbel vor dem Einspritzen des PMMA mithilfe eines orthopädischen Ballons in seine normale Größe und Form gebracht wird. Mithilfe von Vertebroplastie und Kyphoplastie können die Verformungen des Knochens durch eine PMMA-Injektion gemildert werden, aber das Risiko, dass benachbarte Wirbelsäulenknochen oder Rippen brechen, wird dadurch nicht verringert, sondern möglicherweise noch erhöht. Weitere Risiken sind Rippenbrüche, das Auslaufen von Zement sowie Herz- und Lungenprobleme. Es gibt noch keine genauen Empfehlungen, wann diese Art der Behandlung durchgeführt werden sollte.

Weitere Informationen über Osteoporose

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