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Übersicht zum Schlaganfall

Von

Elias A. Giraldo

, MD, MS, California University of Science and Medicine School of Medicine

Inhalt zuletzt geändert Mrz 2017
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Quellen zum Thema

Der Begriff „Schlaganfall“ umfasst eine heterogene Krankheitsgruppe, bezeichnet wird eine plötzliche, fokale Unterbrechung des zerebralen Blutflusses, die ein neurologisches Defizit verursacht. Schlaganfälle können sein

In den USA ist der Schlaganfall die fünfthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache von neurologischer Behinderung bei Erwachsenen.

Schlaganfälle betreffen die Arterien des Gehirns ( Gehirnarterien Gehirnarterien Der Begriff „Schlaganfall“ umfasst eine heterogene Krankheitsgruppe, bezeichnet wird eine plötzliche, fokale Unterbrechung des zerebralen Blutflusses, die ein neurologisches Defizit verursacht... Erfahren Sie mehr Gehirnarterien ), entweder das vordere Versorgungsgebiet (Äste der A. carotis interna) oder das hintere Versorgungsgebiet (Äste der Aa. vertebralis und basilaris).

Gehirnarterien

Die A. cerebri anterior versorgt die medialen Teile des Frontal- und Parietallappens und das Corpus callosum. Die A. cerebri media versorgt große Teile der Oberfläche von Frontal-, Parietal- und Temporallappen. Äste der A. cerebri anterior und der A. cerebri media (lentikulostriäre Arterien) versorgen die Basalganglien und den vorderen Schenkel der Capsula interna.

Die Aa. vertebralis und basilaris versorgen den Hirnstamm, das Kleinhirn, die hintere Großhirnrinde und den medialen Temporallappen. Die Aa. cerebri posteriores entstehen durch Gabelung der A. basilaris und versorgen den medialen Temporallappen (inkl. Hippokampus), den Okzipitallappen, den Thalamus, die Corpora mamillaria und die Corpora geniculata.

Vordere und hintere Zirkulation kommunizieren im Circulus arteriosus Willisii.

Gehirnarterien

Risikofaktoren

Im folgenden sind die veränderbare Faktoren, die am meisten zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfall beitragen aufgeführt:

Zu den unveränderlichen Risikofaktoren gehören:

  • früherer Schlaganfall

  • Höheres Alter

  • Schlaganfall in der Familienanamnese

Hinweis auf Risikofaktoren

Symptome und Beschwerden

Die Initialsymptome von Schlaganfall treten plötzlich auf. Dazu gehören i. Allg. Taubheit, Parese oder Plegie der kontralateralen Extremitäten und des Gesichts; Aphasie; Verwirrtheit; Sehstörungen in einem oder beiden Augen (z. B. vorübergehende monokulare Blindheit); Schwindel oder Verlust des Gleichgewichts und der Koordination; Kopfschmerzen.

Die neurologischen Defizite spiegeln das betroffene Hirnareal wider (siehe Tabelle: Ausgewählte Schlaganfallsyndrome Ausgewählte Schlaganfallsyndrome Der Begriff „Schlaganfall“ umfasst eine heterogene Krankheitsgruppe, bezeichnet wird eine plötzliche, fokale Unterbrechung des zerebralen Blutflusses, die ein neurologisches Defizit verursacht... Erfahren Sie mehr  Ausgewählte Schlaganfallsyndrome ). Infarkte im vorderen Stromgebiet verursachen typischerweise einseitige Symptome. Infarkte im hinteren Stromgebiet können ein- oder beidseitige Defizite verursachen und beeinflussen eher das Bewusstsein, insbesondere wenn die A. basilaris beteiligt ist.

Tabelle
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Systemische oder vegetative Störungen (z. B. Bluthochdruck, Fieber) treten gelegentlich auf.

Andere Manifestationen lassen eher als neurologische Defizite auf den Schlaganfalltyp schließen. Zum Beispiel

Komplikationen

Komplikationen eines Schlaganfalls können sein: Schlafstörungen, Verwirrtheit, Depression, Inkontinenz, Atelektasen, Pneumonie und Schluckstörungen, die zu einer Aspiration führen können, Dehydrierung oder Unterernährung. Immobilität kann zu Thromboembolien, Dekonditionierung, Sarkopenie, Harnwegsinfektionen, Druckgeschwüren und Kontrakturen führen.

Alltagsfunktionen (einschließlich der Fähigkeit zu gehen, zu sehen, zu fühlen, sich zu erinnern, zu denken und zu sprechen) können vermindert sein.

Beurteilung

Evaluation zielt darauf ab, folgendes zu etablieren:

  • Ob Schlaganfall aufgetreten ist

  • Ob Schlaganfall ischämisch oder hämorrhagisch ist

  • Ob eine Notfallbehandlung erforderlich ist

  • Was die besten Strategien zur Vermeidung von Folgeschlaganfälle sind

  • Ob und wie die Rehabilitation fortgesetzt wird

Der V. a. Schlaganfall besteht bei Patienten mit einem der folgenden Merkmale:

  • Plötzlich auftretende neurologische Defizite, die zu einer Hirnschädigung in einem arteriellen Versorgungsgebiet passen

  • Plötzliche, außergewöhnlich starke Kopfschmerzen

  • Plötzliches, unerklärliches Koma

  • Plötzliche Beeinträchtigung des Bewusstseins

Glukose wird am Krankenbett gemessen, um eine Hypoglykämie auszuschließen.

Wenn immer noch ein Schlaganfall vermutet wird, ist eine sofortige zerebrale Bildgebung Diagnose Der ischämische Schlaganfall zeigt plötzliche neurologische Defizite aufgrund einer fokalen zerebralen Ischämie mit permanentem Hirninfarkt (z. B. positive Ergebnisse bei diffusionsgewichteter... Erfahren Sie mehr  Diagnose erforderlich, um zwischen einem hämorrhagischen und einem ischämischen Insult zu differenzieren und um Hinweise auf einen erhöhten intrakraniellen Druck zu finden. Eine CT ist sensitiv für intrakranielles Blut; sie kann aber normal ausfallen oder in den ersten Stunden mit Symptomen nach stattgehabtem ischämischem Schlaganfall im vorderen Versorgungsgebiet nur geringfügige Änderungen zeigen. Bei der CT fehlen auch einige kleine posteriore Zirkulationsschläge. Eine MRT ist sensitiv für intrakranielles Blut und kann Anzeichen eines ischämischen Schlaganfalls nachweisen, die mit der CT nicht erfasst werden; allerdings kann eine CT in der Regel schneller durchgeführt werden. Wenn die CT den klinischem V. a. Schlaganfall nicht bestätigt, kann die diffusionsgewichtete MRT den ischämischen Schlaganfall in der Regel erkennen.

Nachdem der Schlaganfall als ischämisch oder hämorrhagisch identifiziert wurde, werden Tests zur Feststellung der Ursache durchgeführt. Die Patienten werden außerdem auf zusätzlich existierende akute Grunderkrankungen untersucht (z. B. Infektion, Dehydrierung, Hypoxie, Hyperglykämie, Hypertonie). Die Patienten werden nach Depressionen gefragt, die häufig nach einem Schlaganfall auftreten. Eine Dysphagie-Team bewertet das Schlucken; manchmal ist eine Bariumbreischluck-Untersuchung nötig.

Behandlung

  • Stabilisierung

  • Reperfusion bei einigen ischämischen Schlaganfällen

  • Unterstützende Maßnahmen und Behandlung von Komplikationen

  • Strategien zur Vorbeugung weiterer Schlaganfälle

Die akute spezifische Behandlung variiert je nach Art des Schlaganfalls. Sie können Reperfusion Akute Schlaganfallbehandlung Der ischämische Schlaganfall zeigt plötzliche neurologische Defizite aufgrund einer fokalen zerebralen Ischämie mit permanentem Hirninfarkt (z. B. positive Ergebnisse bei diffusionsgewichteter... Erfahren Sie mehr Akute Schlaganfallbehandlung (z. B. rekombinanten Gewebeplasminogenaktivator, Thrombolyse, mechanische Thrombektomie) bei einigen ischämische Schlaganfällen umfassen.

Die Bereitstellung von unterstützender Pflege, die Korrektur von gleichzeitig bestehenden Störungen (z. B. Fieber, Hypoxie, Dehydrierung, Hyperglykämie, manchmal Hypertonie) sowie die Prävention und Behandlung von Komplikationen sind während der akuten Phase der Rekonvaleszenz entscheidend (siehe Tabelle: Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Komplikationen bei Schlaganfall Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Komplikationen bei Schlaganfall Der Begriff „Schlaganfall“ umfasst eine heterogene Krankheitsgruppe, bezeichnet wird eine plötzliche, fokale Unterbrechung des zerebralen Blutflusses, die ein neurologisches Defizit verursacht... Erfahren Sie mehr  Strategien zur Vorbeugung und Behandlung von Komplikationen bei Schlaganfall ); diese Maßnahmen können die klinischen Resultate deutlich verbessern (1 Behandlungshinweise Der Begriff „Schlaganfall“ umfasst eine heterogene Krankheitsgruppe, bezeichnet wird eine plötzliche, fokale Unterbrechung des zerebralen Blutflusses, die ein neurologisches Defizit verursacht... Erfahren Sie mehr  Behandlungshinweise ). Während der Rekonvaleszenz können Maßnahmen zur Prävention von Aspiration, tiefer Venenthrombose, Harnwegsinfekten, Druckgeschwüren und Unterernährung notwendig sein. Passive Übungsbehandlung, besonders von gelähmten Extremitäten, und Atemübungen werden früh begonnen, um Kontrakturen, Atelektasen und Pneumonien vorzubeugen.

Tabelle
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Nach einem Schlaganfall benötigen die meisten Patienten Rehabilitation Rehabilitation nach einem Schlaganfall (Siehe auch Übersicht über Rehabilitation.) Die Rehabilitation soll dazu dienen, Bewegungsumfang, Muskelstärke, Darm- und Blasenfunktion sowie funktionale und kognitive Fähigkeiten nach einem... Erfahren Sie mehr (Ergo- und Physiotherapie), um die funktionelle Erholung zu maximieren. Manche benötigen zusätzliche Therapien (z. B. Logopädie, Diäten). Zur Rehabilitation ist ein interdisziplinärer Ansatz am besten.

Eine Depression nach einem Schlaganfall kann eine antidepressive Behandlung erforderlich machen; viele Patienten profitieren von psychologischer Beratung.

Die Modifikation von Risikofaktoren durch Veränderungen im Lebensstil (z. B. Rauchstopp) und durch medikamentöse Therapie (z. B. zur Hypertonie-Behandlung) kann dazu beitragen, weitere Schlaganfälle zu verzögern oder zu verhindern. Andere Schlaganfall-Präventionsstrategien werden basierend auf Risikofaktoren des Patienten gewählt. Bei ischämischer Schlaganfall-Prävention Langfristige Schlaganfallbehandlung Der ischämische Schlaganfall zeigt plötzliche neurologische Defizite aufgrund einer fokalen zerebralen Ischämie mit permanentem Hirninfarkt (z. B. positive Ergebnisse bei diffusionsgewichteter... Erfahren Sie mehr Langfristige Schlaganfallbehandlung , können Strategien Eingriffe (z. B. Karotisendarteriektomie, Stentimplantation), Thrombozytenaggregationshemmung und Antikoagulation einschließen.

Behandlungshinweise

  • 1. Jauch EC, Saver JL, Adams HP Jr, et al: Guidelines for the early management of patients with acute ischemic stroke: A guideline for healthcare professionals from the American Heart Association/American Stroke Association. Stroke 44 (3):870–947, 2013. doi: 10.1161/STR.0b013e318284056a.

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