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Harnausscheidung, erhöhte und häufige

Von

Anuja P. Shah

, MD, David Geffen School of Medicine at UCLA

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Sep 2019| Inhalt zuletzt geändert Sep 2019
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Quellen zum Thema

Die meisten Menschen müssen etwa 4- bis 6-mal täglich zur Toilette, meistens tagsüber. Normalerweise scheiden Erwachsene täglich zwischen 0,7 und 3 Litern Urin aus. Eine erhöhte Harnausscheidung kann bedeuten:

  • Ausscheidung einer erhöhten Harnmenge (Polyurie)

  • Normale Harnmenge jedoch häufige Harnentleerung (häufiges Wasserlassen)

  • Beides

Ein häufiges Wasserlassen kann mit einem starken Harndrang (imperativer Harndrang) einhergehen. Die Polyurie wird vor allem deshalb von den Betroffenen als auffällig wahrgenommen, weil sie auch nachts aufstehen müssen, um zur Toilette zu gehen (Nykturie). Die Nykturie kann auch auftreten, wenn man kurz vor dem Zubettgehen zu viel trinkt, selbst wenn die Flüssigkeitszufuhr insgesamt nicht die normale Menge überschreitet.

Ursachen

Einige der Ursachen für eine vermehrte Urinausscheidung unterscheiden sich von jenen, die dem häufigen Harndrang zugrunde liegen. Da jedoch viele Menschen, deren Körper übermäßig viel Urin produziert, auch häufigeren Harndrang verspüren, werden diese beiden Symptome häufig zusammen geprüft.

Die häufigsten Ursachen für häufige Blasenentleerung sind

Die häufigsten Ursachen für Polyurie bei Erwachsenen und Kindern sind:

  • Ein schlecht eingestellter/unkontrollierter Diabetes mellitus (die häufigste Ursache)

  • Eine zu große Flüssigkeitsaufnahme (Polydipsie)

  • Diabetes insipidus

  • Die Einnahme von Diuretika oder Substanzen (welche die Harnausscheidung erhöhen), wie Alkohol oder Koffein

Ein Diabetes insipidus verursacht eine Polyurie aufgrund einer Störung der Produktion des antidiuretischen Hormons (oder Vasopressin). Die antidiuretischen Hormone helfen den Nieren, Flüssigkeiten zu resorbieren. Wenn zu geringe Mengen dieses antidiuretischen Hormons produziert werden (zentraler Diabetes insipidus) oder wenn die Nieren nicht in der Lage sind, auf dieses Hormon angemessen zu reagieren (nephrogener Diabetes insipidus), wird übermäßig viel Urin ausgeschieden.

Menschen mit bestimmen Nierenerkrankungen (wie interstitielle Nephritis oder einem Nierenschaden als Folge einer Sichelzellenanämie) scheiden möglicherweise auch übermäßig viel Urin aus, da diese Erkrankungen ebenfalls die von den Nieren resorbierte Flüssigkeitsmenge verringern.

Beurteilung

Vielen Menschen ist es unangenehm, mit ihrem Arzt über Probleme beim Wasserlassen zu sprechen. Da jedoch einige Erkrankungen, bei denen eine übermäßige Harnausscheidung erfolgt, recht ernsthaft sind, sollten Betroffene einen Arzt konsultieren. Die folgenden Informationen können helfen zu klären, wann man zum Arzt gehen sollte und was im Rahmen dieser Untersuchung zu erwarten ist.

Warnsignale

Bei Menschen mit übermäßiger Harnausscheidung können bestimmte Symptome und Merkmale auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. Hierzu gehören

  • Schwäche der Beine

  • Fieber und Rückenschmerzen

  • Abruptes Auftreten oder Auftreten bereits in den ersten Lebensjahren

  • Nachtschweiß, Husten und Gewichtsverlust vor allem bei starken Rauchern

  • Psychische Gesundheitsstörung

Wann ein Arzt zu konsultieren ist:

Menschen mit einem Schwächegefühl in den Beinen sollten sofort ins Krankenhaus gehen, da diesem Problem eine Erkrankung des Rückenmarks zugrunde liegen kann. Menschen mit Fieber und Rückenschmerzen sollten noch am selben Tag zum Arzt gehen, da eine Niereninfektion die Ursache sein kann. Betroffene, bei denen andere alarmierende Anzeichen auftreten, sollten innerhalb der nächsten ein bis zwei Tage den Arzt aufsuchen. Betroffene, bei denen keinerlei alarmierende Anzeichen auftreten, sollten so bald es möglich ist, einen Arzttermin vereinbaren, z. B. innerhalb einiger Tage oder einer Woche; falls jedoch eine längere Wartezeit erforderlich ist, stellt dies in der Regel kein Risiko dar, wenn sich die Symptome innerhalb von Wochen entwickelt haben und recht schwach sind.

Was der Arzt unternimmt:

Ärzte stellen zunächst immer Fragen zu den Symptomen und zur Krankengeschichte des Patienten, bevor sie eine körperliche Untersuchung vornehmen. Die Befunde aus der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung deuten häufig auf eine Ursache der übermäßigen Harnausscheidung und auf die eventuell erforderlichen Untersuchungen hin (siehe Tabelle Einige Ursachen und Merkmale für eine übermäßige Harnausscheidung).

Themen, zu denen der Arzt Fragen stellen wird:

  • Zur Menge der aufgenommenen Flüssigkeiten und den Toilettengängen, um zu bestimmen, ob das Problem einer Miktionsfrequenz oder einer Polyurie zuzuordnen ist.

  • Wie lange die Symptome bereits bestehen

  • Ob andere Probleme beim Wasserlassen auftreten

  • Ob der Betroffene Diuretika (Arzneimittel und andere Substanzen, welche die Urinproduktion erhöhen), einschließlich koffeinhaltiger Getränke, einnimmt bzw. konsumiert

Einige klare Befunde lassen möglicherweise auf die Ursache des häufigen Harndrangs schließen. Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, Fieber sowie Rücken- und Flankenschmerzen können auf eine Infektion hindeuten. Bei Menschen, die in großen Mengen koffeinhaltige Getränke konsumieren oder die kürzlich eine Behandlung mit Diuretika begonnen haben, liegen diese harntreibenden Produkte wahrscheinlich als Ursache zugrunde. Bei Männern mit anderen Problemen beim Wasserlassen, wie ein nur zögerlich zu fließen beginnender Urin, ein schwacher Harnstrahl und Nachtröpfeln am Ende des Toilettengangs, liegt möglicherweise eine Erkrankung der Prostata vor.

Einige klare Befunde lassen möglicherweise auf die Ursache der Polyurie schließen. Einer Polyurie, die bereits in den ersten Lebensjahren einsetzt, liegt aller Wahrscheinlichkeit nach eine Erbkrankheit zugrunde wie ein zentraler oder nephrogener Diabetes insipidus oder Diabetes mellitus Typ 1.

Bei Frauen umfasst die körperliche Untersuchung in der Regel eine gynäkologische Untersuchung und es wird etwas Zervix- und Scheidenflüssigkeit entnommen, um diese auf sexuell übertragbare Erkrankungen zu testen. Bei Männern wird überprüft, ob ein Ausfluss aus dem Penis vorliegt und es erfolgt außerdem eine digital-rektale Untersuchung zur Überprüfung der Prostata.

Tabelle
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Einige Ursachen und Merkmale für eine übermäßige Harnausscheidung

Ursache

Häufige Merkmale*

Untersuchungen

Erkrankungen, die primär einen häufigen Harndrang verursachen

Zystitis (Blaseninfektion)

Gewöhnlich bei Frauen und Mädchen

Ein häufiger und starker Harndrang

Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen

Manchmal Fieber und Schmerzen im unteren Rücken oder auf der Seite

Manchmal Blut im Urin oder faulig riechender Urin

Schwangerschaft

Typischerweise während der letzten Schwangerschaftsmonate

Ärztliche Untersuchung

Manchmal Urinanalyse (um zu überprüfen, ob eine Harnwegsinfektion vorliegt)

Vergrößerte Prostata (benigne oder kanzerös)

Vor allem bei Männern über 50

Langsame Verschlimmerung der Symptome beim Wasserlassen wie ein nur zögerlich zu fließen beginnender Urin, Nachtröpfeln am Ende des Toilettengangs und das Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung

Häufig bei einer digital-rektalen Untersuchung entdeckt

Bluttests, um den PSA-Spiegel zu überprüfen

Bei erhöhtem PSA-Spiegel - Biopsie der Prostata

Zuweilen Ultraschalluntersuchungen

Prostatitis (Entzündung der Prostata)

Schmerzempfindliche Prostata, bei einer digital-rektalen Untersuchung entdeckt

Häufig Fieber, verzögerte Blasenentleerung sowie Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen

Manchmal Blut im Urin

In manchen Fällen - Symptome einer über eine längere Zeit bestehenden Obstruktion der Harnwege (wie schwacher Urinstrahl, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Nachtröpfeln am Ende des Toilettengangs)

Urinanalyse, Urinkultur und eine digital-rektale Untersuchung

Radiogene Zystitis (durch Strahlentherapie verursachte Blasenschädigung)

Bei Menschen, die einer Strahlentherapie im Unterleib, Prostata oder Damm (Bereich zwischen After und äußeren Geschlechtsorganen) zur Krebsbehandlung unterzogen wurden.

Ärztliche Untersuchung

Manchmal endoskopische Untersuchung mit einem flexiblen Katheter in die Harnröhre (Zystoskopie) und Biopsie

Schwäche und Taubheit in den Beinen

Manchmal eine offensichtliche Verletzung

MRT der Wirbelsäule

Steine in den Harnwegen (die den Harnfluss nicht blockieren)

In manchen Fällen schubweise auftretende quetschungsartige Schmerzen im unteren Rücken, der Flanke oder Leiste

Abhängig von der Lage des Steins, möglicherweise häufiger Harndrang oder plötzlicher starker Harndrang

Urinuntersuchung

Ultraschalluntersuchung oder CT der Nieren, des Harnleiters und der Blase

Produkte, welche die Harnausscheidung erhöhen wie koffeinhaltige Getränke, Alkohol oder Diuretika

Bei sonst gesunden Menschen, kurz nach dem Konsum von koffeinhaltigen Getränken oder Alkohol oder bei Menschen, die seit kurzer Zeit Diuretika einnehmen.

Nur ärztliche Untersuchung

Unwillkürlicher Harnabgang, meistens beim Beugen, Husten, Niesen oder Heben (sog. Stressinkontinenz)

Nachdem Wasser in die Blase eingespült wurde, erfolgen Messungen der Druckverhältnisse und der Harnmenge in der Blase (Zystometrie)

Erkrankungen, die primär eine Steigerung der Harnmenge zur Folge haben

Ein unzureichend eingestellter Diabetes mellitus

Übermäßiger Durst

Häufig bei jungen Kindern

Manchmal bei übergewichtigen Erwachsenen, mit möglicherweise bekannter Erkrankung an Diabetes Typ 2

Messung des Blutzuckerspiegels (Glukose)

Übermäßiger Durst, der sich plötzlich oder allmählich entwickeln kann

Manchmal bei Menschen, die in der Vergangenheit eine Verletzung oder einen chirurgischen Eingriff am Gehirn hatten

Blut- und Urintests, vor und nachdem den Betroffenen Wasser entzogen wurde, mit anschließender Gabe von antidiuretischen Hormonen (Wasserentzugstest)

Manchmal Bluttests, um den Spiegel des antidiuretischen Hormons zu messen

Sich allmählich entwickelnder übermäßiger Durst

Bei Menschen mit Krankheiten mit Nierenbeteiligung (wie Sichelzellkrankheit, Sjögren-Syndrom, Krebs, Nebenschilddrüsenüberfunktion, Amyloidose, Sarkoidose oder bestimmten Erbkrankheiten) oder die Medikamente einnehmen, welche die Nieren beeinflussen (gewöhnlich Lithium, Cidofovir, Foscarnet oder Ifosfamid)

Blut- und Urintests

Manchmal ein Wasserentzugstest

Einsatz von Diuretika

Bei ansonsten gesunden Menschen, die kürzlich mit der Einnahme von Diuretika begonnen haben

Manchmal bei Menschen, die heimlich Diuretika einnehmen (z. B. Leistungssportler oder andere Menschen, die versuchen Gewicht zu verlieren)

In der Regel nur eine ärztliche Untersuchung

Übermäßige Flüssigkeitszufuhr (Polydipsie) häufig aufgrund einer psychischen Gesundheitsstörung

Manchmal bei Menschen, bei denen eine psychische Gesundheitsstörung bekannt ist

Ähnlich den Untersuchungen auf zentralen Diabetes insipidus

*Die Merkmale umfassen die Symptome und die Befunde der ärztlichen Untersuchung. Die genannten Merkmale sind typisch, treten aber nicht immer auf.

CT = Computertomographie; MRT = Magnetresonanztomographie; PSA = Prostata-spezifisches Antigen.

Tests

Es erfolgt eine Urinanalyse und es wird meistens eine Urinkultur angelegt. Ob und welche Testverfahren erforderlich sind, hängt von der Krankengeschichte und dem Befund bei der körperlichen Untersuchung ab (siehe Tabelle Einige Ursachen und Merkmale für eine übermäßige Harnausscheidung). Wenn sich der Arzt nicht sicher ist, ob tatsächlich eine erhöhte Harnmenge produziert wird, kann der Urin über einen Zeitraum von 24 Stunden gesammelt und gemessen werden. Wenn tatsächlich eine Polyurie vorliegt, kann der Blutzuckerspiegel gemessen werden. Wenn weder Diabetes mellitus für die Polyurie verantwortlich ist, noch andere Gründe, wie eine übermäßige Menge an intravenös verabreichten Flüssigkeiten, die eindeutige Ursache hierfür sind, sind weitere Tests erforderlich. Der Elektrolyten-Spiegel und die Konzentration bestimmter Salze (Osmolarität) im Blut, im Urin oder beidem werden gemessen, nachdem dem Patienten für eine gewisse Zeit Wasser entzogen und das antidiuretische Hormon verabreicht wurde.

Behandlung

Die beste Methode, eine übermäßige Harnausscheidung zu behandeln, ist die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung. Beispielsweise wird ein Diabetes mellitus mit einer Diät, Sport und Insulinspritzen und/oder oral einzunehmende Medikamente behandelt. In einigen Fällen kann die übermäßige Harnausscheidung durch einen verringerten Kaffee- und Alkoholkonsum reduziert werden. Menschen, die durch nächtliches Aufwachen geplagt werden, weil sie Wasser lassen müssen (Nykturie), müssen womöglich ihre Flüssigkeitsaufnahme vor dem Zubettgehen reduzieren.

Kinder, bei denen es zu nächtlichem Wasserlassen (Bettnässen) kommt, können auch mit einer Motivationstherapie behandelt werden, bei der sie für Verhaltensweisen belohnt werden, die das Bettnässen reduzieren (beispielsweise durch Aufkleber auf einem Kalender, wenn sie vor dem Zubettgehen noch einmal die Toilette aufsuchen). Wenn die Motivationstherapie nicht funktioniert, können Alarmsignale als Hinweis auf das Wasserlassen versucht werden. Wenn andere Maßnahmen versagen, kann der Arzt zur Kontrolle von übermäßigem Durst und Wasserlassen orales Desmopressin verschreiben.

Der behandelnde Arzt kann auch die Diuretika-Dosis, die für die übermäßige Harnausscheidung verantwortlich ist, ändern. Erwachsene, die an Nykturie leiden, können mit Blasenrelaxanzien und Medikamenten zur Verhinderung von Blasenkrämpfen behandelt werden. Resistente Fälle können ebenfalls mit Desmopressin behandelt werden.

Wichtige Informationen für ältere Menschen

Ältere Männer müssen oft häufiger Wasserlassen, da sich mit zunehmendem Alter die Prostata vergrößert (eine Störung, die als gutartige Prostatahyperplasie bezeichnet wird). Auch ältere Frauen sind aufgrund vieler Faktoren, wie eine Schwächung des Beckenbodengewebes nach Entbindungen und die verminderte Östrogen-Produktion nach der Menopause, vom häufigen Harndrang öfter betroffen. Da bei Männern und Frauen fortgeschrittenen Alters eine Einnahme von Diuretika nicht ganz unwahrscheinlich ist, ist es möglich, dass diese für eine übermäßige Harnausscheidung verantwortlich sind. Andere Menschen mit übermäßiger Harnausscheidung verspüren auch nachts häufig einen Harndrang (Nykturie). Die Nykturie kann ein Grund für Schlafprobleme sein und stellt außerdem durch die Eile und die möglicherweise schlechten Lichtverhältnisse eine erhöhte Sturzgefahr dar. Die Behandlungen der gutartigen Prostatahyperplasie umfassen orale Arzneimittel und in manchen Fällen chirurgische Eingriffe.

Wichtigste Punkte

  • Harnwegsinfektionen sind bei Kindern und Frauen die häufigste Ursache für einen häufigen Harndrang.

  • Ein nicht eingestellter Diabetes mellitus ist der häufigste Grund für eine Polyurie.

  • Die gutartige Prostatahyperplasie ist eine häufige Ursache bei Männern über 50 Jahren.

  • Ein übermäßiger Koffeinkonsum kann bei allen Menschen zu einem häufigen Harndrang führen.

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