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Husten bei Kindern

Von

Deborah M. Consolini

, MD, Sidney Kimmel Medical College of Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jul 2018| Inhalt zuletzt geändert Jul 2018
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Quellen zum Thema

Husten hilft, Fremdkörper aus den Atemwegen zu befördern und sie vor einem Eindringen in die Lunge zu bewahren. Zu diesen Fremdkörpern können Partikel gehören, die inhaliert werden oder aus der Lunge und/oder den Atemwegen stammen. Meist handelt es sich bei dem von der Lunge und den Atemwegen ausgehusteten Material um Sputum (auch Auswurf genannt – eine Mischung aus Schleim, Ablagerungen und Zellen, die aus der Lunge ausgeworfen wird). Manchmal wird auch Blut gehustet. Ein Husten, durch den eines dieser beiden Dinge ausgehustet wird, wird als produktiv angesehen. Ältere Kinder (und Erwachsene) husten Sputum normalerweise aus, junge Kinder dagegen schlucken es normalerweise. Bei manchem Husten wird nichts ausgehustet. Ein solcher Husten wird als trocken bezeichnet.

Husten ist einer der häufigsten Gründe, warum Eltern ihr Kind zu einem Arzt bringen.

(Siehe auch Husten bei Erwachsenen.)

Ursachen

Gründe für einen Husten hängen davon ab, ob der Husten kürzer als 4 Wochen (akut) oder länger als 4 Wochen (chronisch) anhält.

Häufige Ursachen

Für akuten Husten liegt die Ursache meist in

Für chronischen Husten liegen meist folgende Ursachen vor

Seltenere Ursachen

Akuter Husten kann auch durch einen Fremdkörper hervorgerufen werden (z. B. ein Essensbrocken oder ein Spielzeugteil), der in die Lunge eingeatmet (aspiriert) wird. Seltener sind Atemwegsinfektionen wie Lungenentzündung (Pneumonie), Keuchhusten oder Tuberkulose die Ursache.

Chronischer Husten kann auch durch das Einatmen eines Fremdkörpers, durch Erbkrankheiten wie Mukoviszidose oder primäre Ziliendyskinesie, einen Geburtsfehler der Atemwege und Lunge, entzündliche Erkrankungen der Atemwege und Lunge oder durch Stress hervorgerufen werden (als Gewohnheits- oder psychogener Husten bezeichnet).

Beurteilung

Nicht jeder Husten muss sofort von einem Arzt untersucht werden. Wenn man weiß, welche Symptome auf eine ernste Ursache hinweisen, kann es für die Eltern einfacher sein, zu entscheiden, ob ein Arztbesuch tatsächlich notwendig ist.

Warnsignale

Die folgenden Symptome sind besonders besorgniserregend:

  • Bläuliche Verfärbung der Lippen und/oder der Haut (Zyanose)

  • Lautes pfeifendes Geräusch (Stridor), wenn das Kind einatmet

  • Atembeschwerden

  • Krankes Erscheinungsbild

  • Spasmen unkontrollierten, sich wiederholenden Hustens, gefolgt von einem hohen Einatemgeräusch (ähnlich wie Keuchen)

Wann ein Arzt zu konsultieren ist:

Kinder, die Warnsignale aufweisen, sollten sofort zum Arzt gebracht werden. Dies gilt auch für solche Kinder, die nach Meinung der Eltern einen Fremdkörper eingeatmet haben. Wenn Kinder keine Warnsignale aufweisen, aber häufig hart und bellend husten, sollten die Eltern den Arzt anrufen. Ärzte wollen solche Kinder gewöhnlich innerhalb eines Tages sehen, abhängig vom Alter des Kindes und anderen Symptomen (z. B. Fieber) sowie der Krankengeschichte (insbesondere hinsichtlich der Lunge, wie z. B. Asthma oder Mukoviszidose). Ansonsten gesunde Kinder, die gelegentlich einen Husten haben und typische Erkältungssymptome aufweisen (z. B. eine laufende Nase), brauchen nicht zum Arzt gebracht zu werden.

Kinder mit einem chronischen Husten und ohne Warnsignale sollten von einem Arzt untersucht werden, wobei ein Aufschub des Arztbesuches von einigen Tagen bis zu einer Woche bedenkenlos ist.

Was der Arzt unternimmt:

Die Ärzte stellen zunächst Fragen zu den Symptomen und der Krankengeschichte des Kindes. Anschließend führen sie eine körperliche Untersuchung durch. Die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung und Aufnahme der Krankengeschichte durch den Arzt deuten meistens auf die Ursache des Hustens und die durchzuführenden Tests hin (siehe Tabelle: Einige Ursachen und Merkmale für Husten bei Säuglingen und Kindern).

Informationen über den Husten helfen dem Arzt, die Ursache abzuklären. Aus diesem Grund könnte ein Arzt folgende Fragen stellen

  • Zu welcher Tageszeit tritt der Husten auf?

  • Durch welche Faktoren (z. B. kalte Luft, Körperhaltung, Reden, Essen, Trinken oder Bewegung) wird der Husten ausgelöst oder legt er sich wieder?

  • Wie klingt der Husten?

  • Sind die Symptome plötzlich oder schleichend aufgetreten?

  • Welche anderen Symptome weist das Kind auf?

  • Wird beim Husten Sputum oder Blut ausgehustet?

Ein nächtlicher Husten kann durch Asthma oder Nasensekret im Rachenraum ausgelöst werden. Husten beim Einschlafen und am Morgen beim Aufwachen wird normalerweise durch Nasennebenhöhlenentzündungen hervorgerufen (Sinusitis). Husten mitten in der Nacht geht meist mit Asthma einher. Ein bellender Husten weist auf Krupp hin oder manchmal auf einen Husten, der von einer Virusinfektion der oberen Atemwege übrig geblieben ist. Ein Husten, der plötzlich bei einem Kind auftritt, das keine anderen Symptome zeigt, deutet auf das mögliche Einatmen eines Fremdkörpers hin. Im Gegensatz zu dem, was die meisten Leute denken, kann die Unterscheidung, ob das Sputum gelb oder grün, dick oder dünn ist, nicht dabei helfen, eine bakterielle Infektion von anderen Ursachen zu unterscheiden.

Wenn das Kind 6 Monate bis 4 Jahre alt ist, werden die Eltern gefragt, ob das Kind möglicherweise einen Fremdkörper (z. B. ein kleines Spielzeug) oder kleine, glatte, feste Nahrungsmittel (z. B. Erdnüsse oder Weintrauben) verschluckt hat. Die Ärzte wollen auch wissen, ob das Kind in letzter Zeit eine Atemwegsinfektion, häufige Schübe einer Lungenentzündung (Pneumonie), Allergien oder Asthma hatte oder ob es mit Tuberkulose oder anderen Infektionen in Kontakt gekommen ist, was manchmal bei Reisen in bestimmte Länder vorkommen kann.

Eine körperliche Untersuchung wird durchgeführt. Um die Atemprobleme zu überprüfen, beobachten die Ärzte den Brustkorb des Kindes, hören ihn mit einem Stethoskop ab und klopfen ihn mit der Hand ab. Die Ärzte überprüfen auch Erkältungssymptome, geschwollene Lymphknoten und Bauchschmerzen.

Tabelle
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Einige Ursachen und Merkmale für Husten bei Säuglingen und Kindern

Ursache

Häufige Merkmale*

Untersuchungen

Akuter Husten (Dauer kürzer als 4 Wochen)

Zuerst Erkältungssymptome

Keuchatmung und, bei schwerer Bronchiolitis, schnelle Atmung mit sich bewegenden Nasenflügeln und Schwierigkeiten beim Atmen

Möglicherweise Erbrechen nach dem Husten

Typischerweise bei bis zu 24 Monate alten Säuglingen, meist bei 3–6 Monate alten Säuglingen

Ärztliche Untersuchung

Manchmal wird eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs durchgeführt und eine Kultur des Nasenschleims angelegt (wird mit einem Wattestäbchen entnommen), um das Virus zu identifizieren

Zuerst Erkältungssymptome

Es folgt ein häufiges, bellendes Husten (nachts schlimmer). Bei schwerem Krupp ist beim Einatmen des Kindes ein pfeifendes Geräusch (Stridor) zu hören, es atmet schnell und bewegt die Nasenflügel

Typischerweise bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren

Ärztliche Untersuchung

Manchmal wird eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs und Halses gemacht

Fremdobjekt in der Luftröhre (Trachea) oder den größeren Atemwegen der Lunge (Bronchien)

Plötzliches Husten und Ersticken

Zuerst kein Fieber

Keine Erkältungssymptome

Typischerweise bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren

Eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs

Manchmal wird eine Bronchoskopie durchgeführt

Keuchhusten (Pertussis)

Leichte, erkältungsähnliche Symptome für 1–2 Wochen, gefolgt von Hustenanfällen

Säuglinge: Hustenanfälle, bei denen Lippen oder Haut sich bläulich verfärben (Zyanose), Erbrechen nach dem Husten oder Atempausen (Apnoe)

Ältere Kinder: Hustenanfälle, denen ein langgezogenes hohes Geräusch folgen kann (das als Keuchen bezeichnet wird)

Husten, der mehrere Wochen andauern kann

Kulturen, die von einer Nasenschleimprobe angelegt werden

Typischerweise Fieber

Manchmal Keuchatmung, Kurzatmigkeit und Schmerzen im Brustkorb

Manchmal ist der Husten produktiv

Ärztliche Untersuchung

Häufig eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs

Husten beim Einschlafen oder am Morgen beim Aufwachen

Manchmal chronischer Ausfluss aus der Nase

Ärztliche Untersuchung

Manchmal CT der Nebenhöhlen

Laufende und verstopfte Nase

Möglicherweise Fieber und Halsschmerzen

Möglicherweise kleine verhärtete, geschwollene Lymphknoten am Hals

Ärztliche Untersuchung

Chronischer Husten (4 Wochen oder länger andauernd)

Regelmäßig wiederkehrende Hustenanfälle, ausgelöst durch einen Reiz (z. B. Pollen oder andere Allergene), kalte Luft oder Sport

Nächtliches Husten

Manchmal haben Familienmitglieder Asthma

Ärztliche Untersuchung

Behandlung mit Asthmamedikamenten, um herauszufinden, ob die Symptome gelindert werden

Atemtests zur Beurteilung der Lungenfunktion (Lungenfunktionstests)

Geburtsfehler, von denen die Lunge betroffen ist

Mehrere Schübe einer Lungenentzündung (Pneumonie) im gleichen Lungenbereich

Röntgenaufnahme des Brustkorbs

Manchmal eine CT oder MRT

Geburtsfehler, die Luftröhre (Trachea), Speiseröhre oder beide betreffen

Variiert je nach Geburtsfehler

Typischerweise bei Neugeborenen oder Säuglingen

Wenn die Luftröhre sich nicht normal entwickelt hat, möglicherweise ein lautes pfeifendes Geräusch, wenn das Kind einatmet (Stridor) oder bellender Husten und Schwierigkeiten beim Atmen

Wenn es eine anormale Verbindung zwischen Luft- und Speiseröhre gibt (Ösophagotrachealfistel), Husten oder Atemschwierigkeiten beim Füttern des Kindes und häufige Schübe einer Lungenentzündung (Pneumonie)

Röntgenaufnahme des Brustkorbs

Manchmal wird eine Bronchoskopie und Endoskopie durchgeführt

Besteht der Verdacht auf eine anormale Luftröhre, wird auch eine CT oder MRT durchgeführt

Blockade des Darms durch dickflüssige Sekrete (Mekoniumileus), die kurz nach der Geburt erkannt wird

Häufige Schübe einer Lungenentzündung (Pneumonie), Nebenhöhlenentzündung oder beides

Wachstum nicht wie erwartet (Gedeihstörung)

Vergrößerte Fingerspitzen oder Veränderung des Nagelbetts (Uhrglasnägel) und blau gefärbtes Nagelbett

Schweißtest

Möglicherweise genetische Untersuchungen zur Bestätigung der Diagnose

Fremdkörper in der Lunge oder in den Atemwegen

Plötzliches Husten und Ersticken

Abklingen des Erstickens, der Husten aber dauert an oder wird über mehrere Wochen schlimmer

Möglicherweise Fieber

Keine Erkältungssymptome

Typischerweise bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren

Röntgenaufnahme des Brustkorbs beim Ein- und Ausatmen

Bronchoskopie

Säuglinge: Quengeligkeit, Aufstoßen/Ausspucken nach dem Füttern, im Rücken überstrecken oder Weinen nach dem Füttern sowie Husten beim Hinlegen

Geringe Gewichtszunahme

Ältere Kinder und Jugendliche: Schmerzen im Brustkorb oder Sodbrennen nach den Mahlzeiten und beim Hinlegen, möglicherweise Keuchatmung, Heiserkeit, Übelkeit und Hochwürgen

Husten, der häufig nachts schlimmer wird

Ärztliche Untersuchung

Säuglinge: Manchmal eine Röntgenaufnahme des oberen Verdauungstrakts nach der oralen Einnahme von Barium, um zu sehen, ob eine normale Anatomie vorliegt

Behandlung mit Histamin-2(H2)-Blockern (wenn die Symptome sich bessern, liegt als Ursache wahrscheinlich eine gastroösophageale Refluxkrankheit vor)

Manchmal wird ein Test durchgeführt, um den Säuregehalt oder die Reflux-Episoden in der Speiseröhre zu messen (pH- oder Impedanzmessung) oder es werden Röntgenaufnahmen nach dem oralen Füttern von Säuglingsnahrung gemacht (Magenentleerungstest), um Häufigkeit und Schweregrad der Reflux-Episoden zu bestimmen

Ältere Kinder: Behandlung mit H2-Blockern oder Protonenpumpenhemmern, um herauszufinden, ob die Symptome gelindert werden

Möglicherweise Endoskopie

Postnasal-Drip-Syndrom

Kopfschmerzen, juckende Augen, besonders morgens leichte Halsschmerzen und Husten nachts und beim Aufwachen

Vorgeschichte mit Allergien

Behandlung mit Antihistaminika oder einem kortikosteroidhaltigen Nasenspray (wenn die Symptome sich bessern, ist eine Allergie die Ursache)

Möglicherweise Röntgenaufnahmen oder CT der Nasennebenhöhlen

Psychogener oder Gewohnheitshusten

Kann sich bei Kindern nach einer Erkältung oder anderen Atemwegsreizung entwickeln

Häufiger (kann alle 2–3 Sekunden auftreten), rauer oder räuspernder Husten im Wachzustand, der mehrere Wochen bis Monate dauern kann

Husten, der vollständig ausbleibt, wenn das Kind schläft

Fieber oder andere Symptome nicht vorhanden

Ärztliche Untersuchung

Manchmal Röntgenaufnahme des Brustkorbs, um nach anderen Ursachen zu forschen

Kürzlicher Kontakt mit einer infizierten Person

Normalerweise schwaches Immunsystem (Immunschwäche)

Manchmal Fieber, nächtliche Schweißausbrüche, Schüttelfrost und Gewichtsverlust

Eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs

Tuberkulin-Hauttest

*Die Merkmale umfassen die Symptome und die Befunde der ärztlichen Untersuchung. Die genannten Merkmale sind typisch, treten aber nicht immer auf.

Kinder mit Erkrankungen, die einen chronischen Husten verursachen, können in einem Zeitraum von bis zu 4 Wochen zum Arzt gebracht werden. Wenn ein Kind mit einem chronischen Husten das erste Mal untersucht wird, wird immer eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs erstellt.

CT = Computertomographie; MRT = Magnetresonanztomographie.

Tests

Abhängig von den Symptomen und den vom Arzt vermuteten Ursachen können Tests erforderlich sein. Bei Kindern, die Warnzeichen aufweisen, misst der Arzt mit einem aufsteckbaren Sensor (Pulsoximeter) die Sauerstoffkonzentration im Blut und macht eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs. Diese Tests werden auch durchgeführt, wenn das Kind einen chronischen Husten hat oder wenn der Husten sich verschlimmert. Je nachdem was der Arzt bei der Überprüfung der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung herausfindet, können weitere Tests durchgeführt werden (siehe Tabelle: Einige Ursachen und Merkmale für Husten bei Säuglingen und Kindern).

Bei Kindern, die keine Warnzeichen aufweisen, werden selten Tests durchgeführt, wenn der Husten 4 Wochen oder weniger dauert und wenn Erkältungssymptome vorliegen. In solchen Fällen ist normalerweise eine Virusinfektion die Ursache.

Tests erfolgen auch dann nicht, wenn aufgrund von bestimmten Symptomen eine Ursache sehr wahrscheinlich ist. In solchen Fällen kann vom Arzt die Behandlung für die vermutete Ursache eingeleitet werden. Häufig werden Untersuchungen gemacht, wenn die Symptome trotz der Behandlung weiter bestehen.

Behandlung

Die Behandlung des Hustens konzentriert sich auf die Behandlung der Ursache (z. B. Antibiotika bei bakterieller Lungenentzündung (Pneumonie) oder Antihistaminika bei allergisch ausgelöstem Nasensekret im Rachenraum).

Um Hustensymptome zu lindern, wird Eltern häufig geraten, Hausmittel einzusetzen, wie z. B. das Inhalieren feuchter Luft (z. B. durch einen Zerstäuber oder unter einer heißen Dusche) und das Trinken zusätzlicher Flüssigkeit. Obwohl diese Hausmittel harmlos sind, gibt es nur wenige wissenschaftliche Beweise dafür, dass sie zur Genesung des Kindes beitragen.

Hustenstillende Medikamente (z. B. Dextromethorphan und Codein) werden für Kinder nur selten empfohlen. Husten ist eine wichtige Möglichkeit für den Körper, Sekrete aus den Atemwegen zu räumen. Außerdem können diese Medikamente Nebenwirkungen wie z. B. Verwirrtheit und Benommenheit haben und es gibt nur wenige Beweise dafür, dass die Kinder sich dank dieser Medikamente besser fühlen und sich schneller erholen. Hustenlöser, die den Schleim lösen und verdünnen sollen (damit er leichter abgehustet werden kann), werden bei Kindern normalerweise nicht empfohlen.

Wichtigste Punkte

  • Normalerweise kann die Ursache für den Husten anhand der Ergebnisse der ärztlichen Untersuchung festgestellt werden.

  • Bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren ist ein Fremdkörper in den Atemwegen immer in Betracht zu ziehen.

  • Röntgenuntersuchungen des Brustkorbs werden dann durchgeführt, wenn das Kind Warnsignale aufweist oder der Husten länger als 4 Wochen anhält.

  • Normalerweise werden Hustenmittel und Hustenlöser nicht empfohlen.

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