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Husten bei Erwachsenen

Von

Noah Lechtzin

, MD, MHS, Johns Hopkins University School of Medicine

Inhalt zuletzt geändert Apr 2018
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Quellen zum Thema

Husten ist definiert als explosives exspiratorisches Manöver zur Reinigung der Atemwege, das reflektorisch oder willentlich zustande kommt. Husten ist eines der häufigsten Symptome, das zum Aufsuchen einer allgemeinmedizinischen Praxis führt. (Siehe auch Husten bei Kindern.)

Die wahrscheinlichen Ursachen des Hustens (siehe Tabelle: Ursachen von Husten) unterscheiden sich, je nachdem, ob er akut (vorhanden < 3 Wochen) oder chronisch auftritt.

Bei akutem Husten sind die häufigsten Ursachen

Bei chronischem Husten sind die häufigsten Ursachen

Die Ursachen von Husten bei Kindern sind vergleichbar mit denen bei Erwachsenen, aber Asthma und Fremdkörperaspiration können häufiger bei Kindern auftreten.

Sehr selten kann auch ein Zerumen-Pfropf oder ein Fremdkörper im äußeren Gehörgang durch Reizung des Ramus auricularis n. vagi reflektorisch anhaltenden Husten verursachen. Psychogener Husten ist noch seltener und ist eine Ausschlussdiagnose.

Patienten mit chronischem Husten können einen sekundären Reflex oder eine psychogene Komponente zu ihrem Husten entwickeln. Auch kann ein langwieriger Husten die Bronchialschleimhaut verletzen, was wiederum mehr Husten auslösen kann.

Tabelle
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Ursachen von Husten

Ursache

Verdächtige Befunde

Diagnostischer Ansatz

Akuttherapie

COPD-Exazerbation

Bekannte Diagnose von COPD

Schwache Atemgeräusche

Giemen

Dyspnoe

Atmen mit Lippenbremse

Einsatz der Atemhilfsmuskulatur

Dreifußzeichen-Sitzhaltung der Arme gegen die Beine oder den Untersuchungstisch

Röntgenthorax

Fremdkörper*

Plötzliches Auftreten bei einem Kleinkind, das keine Infektion der oberen Atemwege oder konstitutionelle Symptome hat

Röntgenthorax (inspiratorische und exspiratorische Ansicht)

Bronchoskopie

Dyspnoe

Feinblasige RG

Extrasystolischer Herzton

Abhängige periphere Ödeme

Röntgenthorax

Natriuretische Peptidebene des Gehirns (B-Typ)

Pneumonie (viral, bakteriell, Aspiration, selten pilzbedingt)

Fieber

Produktiver Husten

Dyspnoe

Pleuritische Thoraxschmerzen

Bronchiale Atemgeräusche oder Ägophonie

Röntgenthorax

Kulturen (z. B. Pleuraflüssigkeit, Blut, möglicherweise Bronchiallavage) bei schwerkranken Patienten und Patienten mit im Krankenhaus erworbener Lungenentzündung

Nasentröpfeln (allergische, virale oder bakterielle Herkunft)

Kopfschmerzen

Halsschmerzen

Übelkeit

Cobblestoning der hinteren Oropharynx

Blasse, geschwollene Nasenschleimhaut

Klinische Bewertung

Manchmal Reaktion auf empirische Antihistaminika und abschwellende Therapie

CT der Nasennebenhöhlen bei unklarer Diagnose

Pleuritische Thoraxschmerzen

Dyspnoe

Tachykardie

CT-Angiographie

Seltener Ventilations-/Perfusionsszintigraphie und möglicherweise Arteriographie der Lunge

Infekte der oberen Atemwege (einschließlich akuter Bronchitis)

Rhinorrhoe

Rote, geschwollene Nasenschleimhaut

Halsschmerzen

Unwohlsein

Klinische Untersuchung

Chronisch

ACE-Hemmer

Trockener, anhaltender Husten, der innerhalb weniger Tage oder Monate nach Beginn der ACE-Hemmer-Therapie auftreten kann

Reaktion auf das Absetzen von ACE-Hemmern

Aspiration

Feucht klingender Husten nach dem Essen oder Trinken

Röntgenthorax

modifizierte Barium-Pharyngographie

Bronchoskopie

Asthma (mit Husten)

Husten als Reaktion auf verschiedene auslösende Faktoren (z. B. Allergene, Kälte, körperliche Betätigung)

Möglicherweise Giemen und Dyspnoe

Lungenfunktionsprüfung

Metacholinprovokation

Reaktion auf empirische Bronchodilatorentherapie

Chronische Bronchitis (bei Rauchern)

Produktiver Husten an den meisten Tagen des Monats oder über 3 Monate des Jahres an 2 aufeinander folgenden Jahren bei einem Patienten mit bekannter COPD oder Rauchen in der Vergangenheit

Häufiges Räuspern

Dyspnoe

Röntgenthorax

Lungenfunktionsprüfung

Brennende Thorax-oder Bauchschmerzen, die dazu neingen, sich mit dem Konsum von bestimmten Lebensmitteln, bei bestimmten Tätigkeiten oder in bestimmten Positionen zu verschlechtern.

Saurer Geschmack, besonders beim Erwachen

Heiserkeit

Chronisches nächtliches Husten oder Husten am frühen Morgen

Klinische Untersuchung

Reaktion auf empirische H2-Blocker oder "proton pump inhibitor therapy"

Manchmal 24-h-Ösophagus-pH-Sonde bei unklarer Diagnose

Hyperreagierende Atemwege nach Auflösung von Atemwegsinfektionen

Trockener, nichtproduktiver Husten, der über Wochen oder Monate nach einer akuten Infektion der Atemwege fortbestehen kann

Typischerweise Röntgenthorax

Während einer einzelnen Exspiration wiederholte Anfällen von 5 rasch aufeinander folgenden kräftigen Hustenstößen, gefolgt von dem typischen Stridor, einer raschen, tiefen Inspiration (Keuchen) oder posttussivem Erbrechen.

Kulturen von Proben des Nasopharynx

Nasentröpfeln (höchstwahrscheinlich allergisch)

Kopfschmerzen

Halsschmerzen

Cobblestoning der hinteren Oropharynx

Blasse, geschwollene Nasenschleimhaut

Klinische Bewertung

Manchmal Reaktion auf empirische Antihistaminika und abschwellende Therapie

Allergietests

TB oder Pilzinfektionen*

Atypische Symptome (z. B. Gewichtsverlust, Fieber, Hämoptyse, Nachtschweiß)

Expositionsanamnese

Immunschwäche

Röntgenthorax

Hauttest; wenn positiv, Sputumkulturen und Färbungen für säurefeste Bazillen und Pilze

Manchmal Thorax-CT oder bronchoalveoläre Lavage

Atypische Symptome (z. B. Gewichtsverlust, Fieber, Hämoptyse, Nachtschweiß)

Lymphadenopathie

Röntgenthorax

Wenn positiv, Thorax-CT und bronchoskopisch gewonnene Biopsie

*Zeigt seltene Ursachen von husten.

Abklärung

Anamnese

Die Anamnese der jetzigen Krankheit sollte die Dauer und die Merkmale des Hustens abdecken (z. B. ob trocken oder produktiv mit Sputum oder Blut und klären, ob dieser von Atemnot, Thoraxschmerzen oder beidem begleitet wird). Die Frage nach auslösenden Faktoren (z. B. kalte Luft, starke Gerüche) und der Zeitpunkt des Hustens (z. B. vor allem nachts) kann aufschlussreich sein.

Bei der Untersuchung der Körpersysteme sollte nach Symptomen einer möglichen Ursache, einschließlich laufender Nase und Halsschmerzen (Infekten der oberen Atemwegen, Nasentröpfeln); Fieber, Schüttelfrost, und pleuritische Thoraxschmerzen (Pneumonie); Nachtschweiß und Gewichtsverlust (Tumor, TB), Sodbrennen (gastroösophagealer Reflux) sowie Schluckbeschwerden und Würgen während des Essens oder Trinkens (Aspiration) gesucht werden.

Die Anamnese sollte jüngste Infektionen der Atemwege (d. h. innerhalb der letzten 1–2 Monate); zurückliegende Allergien, Asthma, COPD und gastroösophagealen Reflux; Risikofaktoren für (oder bekannte) TB oder HIV-Infektion sowie früheres Rauchen beachten. Die Arzneimittelanamnese sollte insbesondere die Verwendung von ACE-Hemmern berücksichtigen. Patienten mit chronischem Husten sollten nach Exposition gegenüber potentiellen Reizstoffen oder Allergenen sowie Reisen nach oder den Aufenthalt in Regionen mit endemischen Pilzerkrankungen befragt werden.

Körperliche Untersuchung

Die Vitalzeichen sollten auf Tachypnoe und Fieber überprüft werden.

Bei der allgemeinen Untersuchung sollte auf Anzeichen von Atemnot und chronischer Erkrankung (z. B. Auszehrung, Lethargie) geachtet werden.

Die Untersuchung der Nase und des Rachens sollte sich besonders auf die Beschaffenheit der nasalen Schleimhaut (z. B. Farbe, Stauung) und das Vorhandensein von Ausfluss (extern oder im hinteren Pharynx) konzentrieren. Die Ohren sollten auf Fremdkörper, Raumforderungen oder Anzeichen einer Infektion untersucht werden.

Die zervikalen und supraklavikulären Bereiche sollten auf Lymphadenopathie inspiziert und palpiert werden.

Es wird eine komplette Untersuchung der Lunge durchgeführt, insbesondere des Umfangs der ein- und ausgeatmeten Luft; Symmetrie der Atemgeräusche und ob feuchte RG, Giemen oder auch beides vorhanden sind. Zeichen für Konsolidierung (z. B. Ägophonie, dumpfer Kopfschall) sind zu beobachten.

Warnzeichen

Die folgenden Befunde sind von besonderer Bedeutung:

  • Dyspnoe

  • Hämoptyse

  • Gewichtsverlust

  • Persistierendes Fieber

  • Risikofaktoren für TB oder HIV-Infektion

Interpretation der Ergebnisse

Einige Ergebnisse deuten auf bestimmte Diagnosen hin (siehe Tabelle: Ursachen von Husten).

Weitere wichtige Ergebnisse sind weniger spezifisch. Zum Beispiel, helfen Farbe (z. B. gelb, grün) und Dicke von Sputum nicht, bakterielle Ursachen von anderen zu unterscheiden. Giemen kann bei mehreren Ursachen auftreten. Hämoptyse in kleinen Mengen kann bei schwerem Husten unterschiedlicher Ätiologie auftreten, obwohl größere Mengen an Hämoptyse auf Bronchitis, Bronchiektasen, TB oder primären Lungenkrebs hindeuten. Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust können bei vielen chronischen Infektionen sowie bei Krebs auftreten.

Tests

Pulsoximetrie und Thoraxröntgen sollten bei Patienten mit ernstzunehmenden Befunden von Dyspnoe oder Hemoptyse und bei Patienten mit hohem Verdacht auf Lungenentzündung durchgeführt werden. Bei Patienten mit Gewichtsverlust oder Risikofaktoren für diese Infektionen sollten eine Thorax-Röntgenaufnahme und Tests auf TB und HIV-Infektion durchgeführt werden.

Bei vielen Patienten ohne ernstzunehmende Befunde können Kliniker die Diagnose auf die Anamnese und die Ergebnisse der körperlichen Untersuchung stützen und die Behandlung ohne weitere Tests beginnen. Bei Patienten ohne klare Ursache, aber ohne ernstzunehmnde Befunde beginnen viele Ärzte die Behandlung empirisch gegen Nasentröpfeln (z. B. Antihistaminikum und abschwellende Kombinationen, nasale Kortikosteroidsprays oder ) nasale muskarinische Antagonistensprays oder gastroösophagealen Reflux (z. B. Protonenpumpenhemmer, H2 Blocker). Eine angemessene Reaktion auf diese Maßnahmen macht in der Regel eine weitere Abklärung überflüssig.

Eine Thoraxröntgenaufnahme sollte bei Patienten mit chronischem Husten durchgeführt werden, bei denen die präsumptive Behandlung unwirksam ist. Wenn die Röntgenbefunde unauffällig sind, testen viele Ärzte sequenziell auf Asthma (Lungenfunktionstests mit Methacholinprovokation, wenn die Standard-Spirometrie normal ist), Nasennebenhöhlen (CT der Nasennebenhöhlen) und gastroösophageale Refluxkrankheit (Überwachung des pH-Wertes im Ösophagus).

Eine Sputumkultur ist bei Patienten mit einer möglichen indolenten Infektion wie Keuchhusten, Tuberkulose oder nichttuberkulösen Mykobakterieninfektion hilfreich.

Eine Thorax-CT und möglicherweise Bronchoskopie sollte bei Patienten mit Lungenkrebs durchgeführt werden, oder wenn ein anderer bronchialer Tumor vermutet wird (z. B. bei Patienten, die über lange Jahre geraucht haben oder unspezifische konstitutionelle Symptome haben) sowie bei Patienten, bei denen eine empirische Therapie versagt hat und bei denen die vorläufigen Tests keine eindeutigen Ergebnisse geliefert haben.

Therapie

Die Therapie besteht in der Behandlung der Ursachen.

Es gibt nur wenige Hinweise, die den Einsatz von Hustenstillern oder schleimlösenden Mittel unterstützen. Husten ist ein wichtiger körpereigener Mechanismus, um Sekret aus den Atemwegen zu entfernen und kann die Behandlung respiratorischer Infekte unterstützen. Daher - auch wenn die Patienten oft erwarten, einen Hustenstiller zu bekommen oder dies sogar fordern - sollte eine solche Behandlung nur sehr vorsichtig durchgeführt werden und auf Patienten mit Infekten der oberen Atemwege beschränkt bleiben und auf Patienten, die eine Therapie für die zugrunde liegende Erkrankung erhalten und die weiter stark unter ihrem Husten leiden. Hustenstiller können einigen Patienten mit chronischem Husten helfen, die einen Reflex oder eine psychogene Komponente auf ihren Husten haben, oder die Verletzungen der bronchialen Schleimhaut entwickeln.

Antitussiva unterdrücken das medulläre Hustenzentrum (Dextromethorphan und Codein) oder anästhesieren die Dehnungsrezeptoren afferenter Vagusanteile in Bronchien und Alveolen (Benzonatat). Dextromethorphan ist chemisch mit dem Opiat Levorphanol verwandt und wird als Tablette oder Saft in einer Dosierung von 15–30 mg p.o. 1- bis 4-mal/Tag bei Erwachsenen oder 0,25 mg/kg KG 4-mal/Tag bei Kindern verabreicht. Codein wirkt antitussiv, (Anm. d. Red.: schwach) analgetisch und sedierend, kann jedoch in seltenen Fällen zu Abhängigkeit führen. Übelkeit, Erbrechen, Obstipation und Toleranzentwicklung sind mögliche Nebenwirkungen. Die übliche Dosierung beträgt für Erwachsene 10–20 mg p.o. alle 4–6 h und für Kinder 0,25–0,5 mg/kg KG 4-mal/Tag. Andere Opiate (Hydrocodon, Hydromorphin, Methadon, Morphin) wirken ebenfalls antitussiv, werden aber wegen ihres hohen Abhängigkeits- und Missbrauchspotenzials nicht eingesetzt. Das mit Tetracain verwandte Benzonatat, das in mit Flüssigkeit gefüllten Kapseln erhältlich ist, ist bei einer Dosis von 100–200 mg p.o.2-mal/Tag wirksam.

Expektoranzien sollen die Viskosität des Bronchialsekrets vermindern und Sekretförderung erleichtern (Abhusten), sind jedoch, wenn überhaupt, nur begrenzt wirksam. Guaifenesin (200–400 mg p.o. alle 4 h als Saft oder Tablette) wird am häufigsten verwandt, da es keine ernsten Nebenwirkungen hat. Daneben existieren zahlreiche andere Sekretolytika, darunter Bromhexin, Ipecac und gesättigte Kaliumjodidlösung (SSKI). Die Anwendung inhalativer Expektoranzien wie Isoproterenol, N-Acetylcystein und DNase ist im Allgemeinen auf den stationären Bereich zur Behandlung von Husten bei Patienten mit Bronchiektasen oder zystischer Fibrose beschränkt. Einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr kann die Sekretförderung erleichtern, ebenso wie die Inhalation von Dampf, jedoch wurde keine dieser beiden Maßnahmen genügend getestet.

Lokale Behandlung mit Hustenbonbons oder Säften (Demulzentia), die Akazie, Süßholz, Glycerin, Honig oder Wildkirsche enthalten, wirkt reizlindernd und möglicherweise emotional beruhigend. Ihr Nutzen ist jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen.

Protussiva, die den Husten fördern, sind bei zystischer Fibrose und Bronchiektasen indiziert, also bei Erkrankungen, bei denen eine ausreichende Sputumproduktion für die Sekretclearance und Erhaltung der Lungenfunktion als wichtig erachtet wird. DNase oder hypertone Kochsalzlösungen werden in Verbindung mit Vibrationsmassagen, Atemphysiotherapiegeräten (Anm. d. Übers.: VRP1-Flutter, RC-Cornet) und Lagerungsdrainage eingesetzt, um Husten und Auswurf zu fördern. Dieser Therapieansatz scheint bei zystischer Fibrose (Anm. d. Red.: und Bronchiektasen) vorteilhaft, nicht jedoch bei den meisten anderen Ursachen für chronischen Husten.

Bronchodilatatoren wie Salbutamol und Ipratropiumbromid oder inhalative Kortikosteroide können bei anhaltendem Husten nach Infekten der oberen Atemwege und bei Asthma mit Husten von therapeutischem Nutzen sein.

Wichtige Punkte

  • Alarmsignale sind Atemnot, chronisches Fieber, Gewichtsverlust und Bluthusten.

  • Die klinische Diagnose ist in der Regel ausreichend.

  • Eine okkulte gastroösophageale Refluxkrankeheit sollte als mögliche Ursache in Erinnerung bleiben.

  • Hustenmittel und Schleimlöser sollten gezielt eingesetzt werden.

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