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Schwäche

Von

Michael C. Levin

, MD, College of Medicine, University of Saskatchewan

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Feb 2019| Inhalt zuletzt geändert Feb 2019
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Kurzinformationen
Quellen zum Thema

Schwäche bezieht sich auf den Verlust der Muskelkraft. Das heißt, dass die Betroffenen nicht in der Lage sind, einen Muskel normal zu bewegen, obwohl sie es mit aller Kraft versuchen. Die Bezeichnung wird allerdings oft falsch verwendet. Viele Menschen mit normaler Muskelkraft sagen, sie fühlen sich schwach, wenn sie einfach erschöpft Erschöpfung Schwäche bezieht sich auf den Verlust der Muskelkraft. Das heißt, dass die Betroffenen nicht in der Lage sind, einen Muskel normal zu bewegen, obwohl sie es mit aller Kraft versuchen. Die Bezeichnung... Erfahren Sie mehr sind oder wenn ihre Bewegung wegen Schmerzen oder Gelenksteife eingeschränkt ist. Muskelschwäche kann ein Symptom einer Fehlfunktion des Nervensystems Einführung in die Symptome von Störungen bzw. Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven Störungen bzw. Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven werden als neurologische Erkrankungen bezeichnet. Neurologische Symptome – Symptome, die durch eine Störung eines Teils... Erfahren Sie mehr sein.

Damit man einen Muskel absichtlich bewegen kann (willkürliche Muskelkontraktion genannt), muss das Gehirn ein Signal generieren, welches folgende Bahn durchläuft

  • Das Gehirn

  • Durch die Nervenzellen im Stammhirn und im Rückenmark

  • Durch die Nerven, die vom Rückenmark zu den Muskeln führen (genannt periphere Nerven)

  • Über die Verbindung zwischen Nerv und Muskel (genannt neuromuskuläre Endplatte)

Der Muskel-Gehirn-Schaltkreis

Die Bewegung der Muskeln setzt in der Regel die Kommunikation zwischen Muskel und Gehirn über Nerven voraus. Der Anstoß, einen Muskel zu bewegen, geht häufig von den Sinnesorganen aus. Bestimmte Nervenendigungen in der Haut (sensorische Rezeptoren) erlauben uns, wahrzunehmen, wie sich etwas anfühlt, z. B. die Textur eines Stoffes oder unterschiedliche Münzen in der Tasche. Diese Information wird zum Gehirn gesandt, und das Gehirn signalisiert den Muskeln, wie sie reagieren sollen. An dieser Art der Kommunikation sind zwei komplexe Nervenbahnen beteiligt:

  • Die sensorische Nervenbahn zum Gehirn

  • Die motorische Nervenbahn zu den Muskeln

Der Muskel-Gehirn-Schaltkreis
  • Wenn sensorische Rezeptoren eine Textur oder Form wahrnehmen, übermitteln sie einen Impuls (Signal), der schließlich bis zum Gehirn gelangt.

  • Der Impuls wird über einen sensorischen Nerv zum Rückenmark geleitet.

  • Der Impuls läuft durch eine Synapse (Kontaktstelle zwischen zwei Nervenzellen) zwischen dem sensorischen Nerv und einer Nervenzelle im Rückenmark.

  • Er läuft durch eine Nervenzelle im Rückenmark zur gegenüberliegenden Seite des Rückenmarks.

  • Der Impuls wird ans Rückenmark und durch das Stammhirn an den Thalamus, einen Teil des Zwischenhirns zur Verarbeitung sensorischer Informationen, geleitet.

  • Der Impuls läuft durch eine Synapse im Thalamus zu Nervenfasern, die Impulse an den sensorischen Kortex im Großhirn (den Hirnbereich, der Informationen aus den sensorischen Rezeptoren empfängt und verarbeitet) übermitteln.

  • Der sensorische Kortex nimmt die Impulse wahr. So werden bewusste Bewegungen eingeleitet, die erregungsauslösend für die Generierung von Impulsen durch den motorischen Kortex (den Bereich, der willkürliche Bewegungen entwirft, steuert und ausführt) wirken.

  • Der den Impuls leitende Nerv kreuzt an der Hirnbasis auf die gegenüberliegende Seite.

  • Der Impuls wird an den unteren Bereich des Rückenmarks geleitet.

  • Der Impuls läuft durch eine Synapse zwischen den Nervenfasern im Rückenmark und einem im Rückenmark liegenden motorischen Nerv.

  • Der Impuls wandert außerhalb des Rückenmarks über die gesamte Länge des motorischen Nervs.

  • Der Impuls erreicht die neuromuskuläre Verbindungsstelle (wo die Nerven mit den Muskeln verbunden sind), wo er vom motorischen Nerv auf die motorische Endplatte des Muskels überspringt und eine Muskelkontraktion auslöst.

Auch muss die Menge an Muskelgewebe normal sein und das Gewebe muss sich als Reaktion auf Nervensignale zusammenziehen können (Kontraktion). Aus diesem Grund tritt wahre Schwäche nur dann auf, wenn ein oder mehrere Teile dieser Bahn – Gehirn, Rückenmark, Nerven, Muskeln oder die Verbindungen zwischen ihnen – beschädigt oder erkrankt sind.

Schwäche kann sich plötzlich oder stufenweise entwickeln. Schwäche kann alle Muskeln im Körper (generalisierte Schwäche genannt) oder nur ein Körperteil betreffen. Abhängig von der beschädigten Stelle des Rückenmarks können zum Beispiel Rückenmarksschäden eine Schwäche verursachen, die nur die Beine betrifft.

Die Symptome hängen davon ab, welche Muskeln betroffen sind. Beeinträchtigt zum Beispiel die Schwäche die Brustmuskulatur, können die Betroffenen Atemschwierigkeiten bekommen. Bei einer Schwäche der Muskeln, die die Augen steuern, kann es bei den Betroffenen zu Doppeltsehen kommen.

Vollständige Muskelschwäche verursacht Lähmung. Abhängig von der Ursache der Schwäche können die Betroffenen weitere Symptome aufweisen. Schwäche wird häufig von Empfindungsstörungen begleitet, so wie Prickeln, Nadelstichen oder Taubheitsgefühl.

Ursachen für Schwäche

Eine Fehlfunktion der Signalübertragungsbahn an der gleichen Stelle verursacht ähnliche Symptome unabhängig von der Ursache. Die vielen Ursachen von Muskelschwäche werden daher anhand der Stelle an der Bahn, die sie verursacht, gruppiert (siehe Tabelle mit einigen Ursachen und Merkmalen von Muskelschwäche Einige Ursachen und Merkmale von Muskelschwäche Schwäche bezieht sich auf den Verlust der Muskelkraft. Das heißt, dass die Betroffenen nicht in der Lage sind, einen Muskel normal zu bewegen, obwohl sie es mit aller Kraft versuchen. Die Bezeichnung... Erfahren Sie mehr ). Das heißt, die Ursachen werden als solche gruppiert, die das Gehirn, das Rückenmark, die peripheren Nerven, die Muskeln oder die Verbindungen zwischen den Nerven betreffen. Einige Störungen betreffen jedoch mehr als nur eine Stelle.

Häufige Ursachen

Die Ursachen unterscheiden sich, je nachdem ob es sich um eine generalisierte oder nur bestimmte Muskeln betreffende Schwäche handelt.

Die häufigsten Ursachen einer generalisierten Schwäche sind

Die häufigsten Ursachen von Schwäche bestimmter Muskeln sind

Seltenere Ursachen

Bei Personen mit einer Anfallkrankheit kann nach einem Anfall eine Körperseite schwach werden (Todd-Paralyse). Die Schwäche geht in der Regel nach einigen Stunden zurück.

Erschöpfung

Viele Leute berichten über Schwäche, obwohl ihr eigentliches Problem Erschöpfung Erschöpfung Fatigue bedeutet, dass eine Person das starke Bedürfnis empfindet, sich hinzulegen und auszuruhen, und so wenig Energie hat, dass es ihr schwerfällt, aktiv zu werden und zu bleiben. Nach körperlicher... Erfahren Sie mehr ist. Häufige Ursachen von Erschöpfung sind schwere Krankheiten, Krebs, chronische Infektionen (wie eine HIV-Infektion Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) Eine Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) ist eine Virusinfektion, die schrittweise bestimmte weiße Blutkörperchen zerstört und das erworbene Immunschwächesyndrom (AIDS) auslöst... Erfahren Sie mehr Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) , Hepatitis Übersicht über Hepatitis Hepatitis ist eine Entzündung der Leber. (Siehe auch Übersicht über akute Virushepatitis und Übersicht über chronische Hepatitis.) Sie ist auf der ganzen Welt verbreitet. Hepatitis kann akut... Erfahren Sie mehr oder Mononukleose Infektiöse Mononukleose Das Epstein-Barr-Virus verursacht eine Anzahl von Krankheiten, einschließlich der infektiösen Mononukleose. Das Virus wird durch Küssen verbreitet. Symptome sind unterschiedlich, aber am häufigsten... Erfahren Sie mehr Infektiöse Mononukleose ), Herzversagen Herzinsuffizienz (CHF) Bei einer Herzinsuffizienz (einem Herzversagen) kann das Herz nicht mit den Anforderungen des Körpers mithalten. Das führt zu einem verringerten Blutfluss, einer Stauung des Blutes in den Venen... Erfahren Sie mehr Herzinsuffizienz (CHF) , Anämie Überblick über Anämie Anämie ist eine Erkrankung, bei der die Zahl der roten Blutkörperchen niedrig ist. Mithilfe des in ihnen enthaltenen Hämoglobins transportieren die roten Blutkörperchen den Sauerstoff von der... Erfahren Sie mehr , chronisches Erschöpfungssyndrom Chronisches Erschöpfungssyndrom Das chronische Erschöpfungssyndrom bezeichnet eine lang andauernde schwere und entkräftende Erschöpfung ohne nachweisbare körperliche und psychische Ursache und ohne objektive Auffälligkeiten... Erfahren Sie mehr , Fibromyalgie Fibromyalgie Fibromyalgie wird in der Regel von Schlafstörungen, Erschöpfung, geistiger Trübung sowie Schmerzen und Steifigkeit im Weichteilgewebe, einschließlich der Muskeln, Sehnen und Bänder, begleitet... Erfahren Sie mehr und affektive Störungen (wie z. B. Depression Depression Die Störung der Depression ist ein Gefühl tiefer Traurigkeit, das so intensiv ist, dass es die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen und/oder zu einem verminderten Interesse oder verminderter Freude... Erfahren Sie mehr ).

Beurteilung der Schwäche

Die Ärzte versuchen zunächst festzustellen, ob es sich bei den Betroffenen um Schwäche oder einfach nur Müdigkeit handelt. Falls die Betroffenen schwach sind, versuchen die Ärzte festzustellen, ob die Schwäche so schwerwiegend ist oder so schnell voranschreitet, dass sie lebensbedrohlich ist. Die Ärzte versuchen auch, die Ursache zu ermitteln.

Warnsignale

Die folgenden Symptome stellen bei Menschen mit Schwäche einen Grund zur Sorge dar:

  • Schwäche, die sich innerhalb von ein paar Tagen oder weniger verschlimmert

  • Atembeschwerden

  • Schwierigkeit, beim Liegen den Kopf anzuheben

  • Schwierigkeiten beim Kauen, Sprechen oder Schlucken

  • Unfähigkeit zu gehen

Wann ein Arzt zu konsultieren ist:

Menschen, die irgendwelche Warnsignale haben, sollten umgehend eine Intensivstation aufsuchen. Sofortige ärztliche Hilfe ist entscheidend, weil Schwäche in Kombination mit einem Warnsignal sich sehr schnell ausbreiten und eine dauerhafte Behinderung hervorrufen oder fatal sein kann.

Menschen, bei denen derartige alarmierende Merkmale nicht auftreten, sollten ihren Arzt anrufen. Der Arzt kann aufgrund der Symptome und weiterer auftretender Störungen entscheiden, wie schnell die Betroffenen untersucht werden sollten.

Bei einer Schwäche, die sich allmählich (über Monate und Jahre hinweg) verschlimmert, sollten die Betroffenen das Problem beim nächsten Termin mit ihrem Arzt besprechen.

Was der Arzt unternimmt:

Sie bitten die Betroffenen, genau zu beschreiben, was sie genau als Schwäche erleben. Der Arzt fragt

  • Wann die Schwäche begonnen hat

  • Ob sie plötzlich oder allmählich begonnen hat

  • Ob sie konstant ist oder sich verschlimmert

  • Welche Muskeln betroffen sind

  • Ob und wie die Schwäche die Fähigkeit, bestimmte Tätigkeiten wahrzunehmen, beeinträchtigt, wie Atmen, Zähneputzen oder Haarkämmen, Sprechen, Schlucken, vom Sitzen Aufstehen, Treppensteigen und Gehen

  • Ob sie andere Symptome haben, die eine Störung des Nervensystems anzeigen, wie Rede- oder Sehstörungen, Empfindungs- oder Gedächtnisverlust bzw. Krampfanfälle

  • Ob irgendeine Aktivität oder ein Zustand (wie Hitze oder wiederholte Bewegung eines Muskels) die Schwäche verschlimmert

Das, was eine plötzliche Schwäche zu sein scheint, ist unter Umständen eine progressive Schwäche, welche vom Betroffenen jedoch erst bemerkt wird, wenn er nicht mehr in der Lage ist, etwas zu tun, wie zum Beispiel zu gehen oder Schuhe anzuziehen.

Ausgehend von der Beschreibung der Schwäche können die Ärzte oft die häufigsten Ursachen feststellen, wie z. B.:

  • Eine Muskelerkrankung: Schwäche, die an den Hüften und Oberschenkeln bzw. den Schultern beginnt (die Betroffenen haben Schwierigkeiten, aufzustehen oder ihre Arme über den Kopf zu heben) die Sinnesempfindungen jedoch nicht beeinträchtigt

  • Eine Erkrankung des peripheren Nervensystems: Die Schwäche beginnt an den Händen und Füßen (das heißt, dass die Betroffenen Schwierigkeiten haben, eine Tasse zu heben, zu schreiben oder über einen Bordstein zu steigen) und wird von Empfindungsverlust begleitet

Die Ärzte fragen auch nach weiteren Symptomen, die auf eine oder mehrere Ursachen hinweisen können. Wenn zum Beispiel Menschen mit Rückenschmerzen und eine Krankengeschichte mit Krebs über eine Beinschwäche berichten, liegt der Grund möglicherweise an der Ausbreitung von Krebs, der Druck auf das Rückenmark ausübt.

Es wird nach Symptomen gefragt, welche eher auf Erschöpfung Erschöpfung Fatigue bedeutet, dass eine Person das starke Bedürfnis empfindet, sich hinzulegen und auszuruhen, und so wenig Energie hat, dass es ihr schwerfällt, aktiv zu werden und zu bleiben. Nach körperlicher... Erfahren Sie mehr oder ein anderes Problem hinweisen als auf wahre Muskelschwäche. Erschöpfung verursacht häufig allgemeinere Symptome als echte Muskelschwäche und folgt nicht einem bestimmten Muster. Das heißt, sie ist allgegenwärtig und betrifft den gesamten Körper. Betroffene mit wahrer Muskelschwäche berichten oft über Schwierigkeiten, bestimmte Tätigkeiten auszuüben, und die Schwäche folgt einem bestimmten Muster (wird zum Beispiel nach einem Spaziergang schlimmer).

Die Ärzte fragen nach den jüngsten oder aktuellen Störungen, die üblicherweise zu Erschöpfung führen, so wie nach der letzten schweren Krankheit oder affektiven Störungen (wie z. B. Depression Depression Die Störung der Depression ist ein Gefühl tiefer Traurigkeit, das so intensiv ist, dass es die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen und/oder zu einem verminderten Interesse oder verminderter Freude... Erfahren Sie mehr ).

Sie fragen nach vergangenem und aktuellem Gebrauch von Drogen, einschließlich Alkohol und Aufbaupräparaten.

Zu wissen, ob Familienangehörige ähnliche Symptome hatten, kann den Ärzten helfen, festzustellen, ob die Ursache erblich bedingt ist.

Die Ärzte beobachten den Gang des Betroffenen. Der Gang kann einen Hinweis auf die Erkrankung, die die Symptome hervorruft, oder deren Lage geben. Wenn der Betroffene zum Beispiel beim Gehen ein Bein hinterherzieht, einen Arm nicht wie den anderen Arm schwingt oder beides, wurden die Symptome möglicherweise durch einen Schlaganfall hervorgerufen. Die Ärzte suchen nach weiteren Anzeichen einer Fehlfunktion des Nervensystems, so wie Koordinations- oder Empfindungsverlust.

Muskeln Motorische Nerven Bei Verdacht auf eine neurologische Störung begutachtet der Arzt in der Regel während einer körperlichen Untersuchung sämtliche Organsysteme, konzentriert sich dabei jedoch auf das Nervensystem... Erfahren Sie mehr werden auf Größe und ungewöhnliche, unbeabsichtigte Bewegungen überprüft (wie unfreiwilliges Zucken und Zittern). Die Ärzte achten auf die Reibungslosigkeit der Muskelbewegungen und auf möglichen unwillkürlichen Widerstand gegen Bewegung (welcher dadurch entdeckt wird, indem sie versuchen, einen Muskel zu bewegen, den der Betroffene entspannen soll).

Reflexe Reflexe Bei Verdacht auf eine neurologische Störung begutachtet der Arzt in der Regel während einer körperlichen Untersuchung sämtliche Organsysteme, konzentriert sich dabei jedoch auf das Nervensystem... Erfahren Sie mehr werden überprüft. Reflexe sind automatische Reaktionen auf einen Reiz. Die Ärzte überprüfen zum Beispiel den Patellarsehnenreflex durch leichtes Antippen der Muskelsehne unterhalb der Kniescheibe mit einem Gummihammer. Normalerweise streckt sich dann das Kniegelenk unwillkürlich. Durch diese Auswertung können Ärzte feststellen, welcher der folgenden Teile des Nervensystems wahrscheinlich betroffen ist:

  • Gehirn oder Rückenmark: Wenn die Reflexe sehr leicht ausgelöst werden können und sehr stark ausgeprägt sind

  • Die Nerven: Wenn Reflexe nur schwer ausgelöst werden können und langsam oder nicht vorhanden sind

Die Muskelkraft Muskelkraft Bei Verdacht auf eine neurologische Störung begutachtet der Arzt in der Regel während einer körperlichen Untersuchung sämtliche Organsysteme, konzentriert sich dabei jedoch auf das Nervensystem... Erfahren Sie mehr wird ärztlich untersucht, indem der Betroffene gegen einen Widerstand drücken oder ziehen oder Bewegungen ausführen soll, die Kraft erfordern, wie auf den Fersen oder den Zehenspitzen zu gehen oder von einem Stuhl aufzustehen.

Eine allgemeine körperliche Untersuchung wird durchgeführt, um nach anderen Symptomen zu suchen, die auf eine Ursache hinweisen könnten, wie Kurzatmigkeit (möglicherweise durch eine Herz- oder Lungenerkrankung verursacht).

Wenn die Krankengeschichte und die körperliche Untersuchung keine bestimmte Fehlfunktion anzeigen, die auf eine Hirn-, Rückenmarks-, Nerven-, oder Muskelstörung hinweist, ist die Ursache generell häufig Erschöpfung.

Tabelle
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Tests

Weitere Tests werden dort durchgeführt, wo die Ärzte das Problem vermuten:

  • Eine Gehirnerkrankung: Magnetresonanztomographie (MRT) oder, falls MRT nicht möglich ist, Computertomographie (CT)

  • Eine Erkrankung des Rückenmarks: MRT oder, falls MRT nicht möglich sein sollte, CT-Myelographie und manchmal eine Spinalpunktion (Lumbalpunktion)

  • Eine periphere Nervenstörung (einschließlich Polyneuropathien) oder eine Störung der neuromuskulären Endplatte: Elektromyographie und in der Regel eine Messung der Nervenleitungsgeschwindigkeit

  • Eine Muskelerkrankung (Myopathie): Elektromyographie, gewöhnlich eine Messung der Nervenleitungsgeschwindigkeit und möglicherweise MRT, Messung der Muskelenzyme, Muskelbiopsie und/oder genetische Tests.

Gelegentlich ist MRT nicht verfügbar oder kann nicht durchgeführt werden – beispielsweise bei Menschen, die einen Herzschrittmacher, ein implantiertes Metallgerät oder eine andere Art von Metall (wie Schrapnell) in ihrem Körper haben. In solchen Fällen wird ein Ersatztest durchgeführt.

Bei einer CT-Myelographie Myelographie Wenn aufgrund der Vorgeschichte und der neurologischen Untersuchung der Verdacht auf eine Krankheit besteht, können weitere Untersuchungen die Diagnose absichern. Die Elektroenzephalographie... Erfahren Sie mehr Myelographie wird eine Nadel in den unteren Teil des Rückens eingeführt, um einen röntgendichten Farbstoff (auf Röntgenaufnahmen sichtbares Kontrastmittel) in die Flüssigkeit zu injizieren, die das Rückenmark umgibt.

Falls die Betroffenen außer Schwäche keine weiteren Symptome oder Auffälligkeiten während der Untersuchung aufweisen, sind die Testergebnisse in der Regel normal. Jedoch führen die Ärzte manchmal bestimmte Blutuntersuchungen durch, so wie

  • Großes Blutbild (CBC)

  • Messung des Elektrolytspiegels (wie z. B. Kalium, Kalzium und Magnesium), des Blutzuckers (Glukose) und des schilddrüsenstimulierenden Hormons

  • Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG), wodurch eine Endzündung entdeckt werden kann

Blutuntersuchungen werden manchmal durchgeführt, um die Nieren- und Leberfunktion zu überprüfen und nach dem Hepatitis-Virus zu suchen.

Behandlung der Schwäche

Physio- und Ergotherapie können den Betroffenen helfen, sich an eine ständige Schwäche anzupassen und den Funktionsverlust auszugleichen. Eine Physiotherapie kann den Betroffenen helfen, ihre Kraft zu erhalten und manchmal auch wiederzuerlangen.

Wichtige Informationen für ältere Menschen: Schwäche

Mit zunehmendem Alter nimmt die Menge an Muskelgewebe und die Muskelkraft tendenziell ab. Diese Änderungen finden teilweise aus dem Grund statt, dass ältere Menschen vielleicht nicht mehr so aktiv sind, aber auch weil die Produktion der Hormone, die das Muskelwachstum stimulieren, nachlässt. Bettruhe während einer Krankheit kann somit für ältere Menschen eine verheerende Wirkung haben. Verglichen mit jüngeren Leuten verfügen ältere Menschen zu Beginn der Krankheit über weniger Muskelgewebe und -stärke und verlieren während der Krankheit ihr Muskelgewebe auch schneller.

Arzneimittel sind eine weitere häufige Ursache für Schwäche bei älteren Menschen, weil sie viel mehr Arzneimittel einnehmen und dadurch anfälliger für Nebenwirkungen sind (einschließlich Muskelschäden und Nervenprobleme).

Bei der Überprüfung älterer Menschen, die über Schwäche klagen, konzentrieren sich die Ärzte auch auf Erkrankungen, die zwar keine Schwäche verursachen, jedoch das Gleichgewicht, die Orientierung, die Sicht und die Bewegungsfähigkeit beeinflussen oder zu schmerzhafter Bewegung führen (wie Arthritis). Die Auswirkungen solcher Bedingungen können von älteren Menschen fälschlicherweise als Schwäche beschrieben werden.

Unabhängig von der Ursache der Schwäche verbessert Physiotherapie in der Regel die Funktionsfähigkeit von älteren Menschen.

Wichtigste Punkte zur Schwäche

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