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Portopulmonale Hypertonie

Von

Mark T. Gladwin

, MD, University of Pittsburgh School of Medicine;


Andrea R. Levine

, MD, University of Maryland School of Medicine

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jan 2019| Inhalt zuletzt geändert Jan 2019
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Bei der portopulmonalen Hypertonie ist der Blutdruck in den Lungenarterien (pulmonale Hypertonie) sowie in der Pfortader (Pulmonalarterie, die das Blut aus der Leber leitet) erhöht, es kann jedoch keine Ursache für die pulmonale Hypertonie gefunden werden.

Eine pulmonalen Hypertonie kann bei Personen mit verschiedenen Erkrankungen im Zusammenhang mit portaler Hypertonie auftreten, was meist die Komplikation einer Leberzirrhose darstellt. Die Kombination von pulmonaler Hypertonie und portaler Hypertonie wird als „portopulmonale Hypertonie“ bezeichnet.

Bei Personen mit portopulmonaler Hypertonie kommt es zu Kurzatmigkeit und Erschöpfung. Auch Brustschmerzen, Hochhusten von Blut (Hämoptyse), erweiterte Halsvenen und geschwollene Beine können auftreten.

Diagnose

  • Echokardiographie und Rechtsherzkatheter

Der Verdacht einer portopulmonalen Hypertonie bei einer Leberkrankheit stützt sich auf Symptome sowie die Befunde bei der körperlichen Untersuchung. Die Ergebnisse der Untersuchungen und Tests, wie einer Elektrokardiographie (EKG), deuten darauf hin, dass die rechte Herzseite oder der rechte Ventrikel vergrößert und belastet ist (Cor pulmonale).

Für eine Diagnose von portopulmonaler Hypertonie wird eine Echokardiographie durchgeführt und ein Katheter durch die Vene eines Armes oder Beines bis in die rechte Herzseite vorgeschoben (Rechtsherzkatheter), um den Blutdruck in der rechten Herzkammer und in der Hauptlungenarterie (Pulmonalarterie) zu messen.

Behandlung

  • Medikamente zur Senkung des Blutdrucks in den Lungenarterien

Es ist eine Behandlung zur Senkung des Blutdrucks in den Lungenarterien notwendig. Medikamente zur Weitung der Blutgefäße (Vasodilatatoren) helfen häufig, den Blutdruck zu senken. Der Schweregrad der zugrunde liegenden Leberkrankheit bestimmt das Ergebnis aber entscheidend mit. Bei einer portopulmonalen Hypertonie kann eine Lebertransplantation möglicherweise nicht durchgeführt werden, da hier das Sterberisiko oder das Risiko schwerer Komplikationen aufgrund des Eingriffs erhöht ist.

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