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Tetanus-Diphtherie-Impfstoff

Von

Margot L. Savoy

, MD, MPH, Lewis Katz School of Medicine at Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Der Impfstoff gegen Tetanus-Diphtherie (Td) schützt vor Toxinen, die von den Tetanus- und Diphtherie-Bakterien gebildet werden, nicht gegen die Bakterien selbst. Es gibt auch einen Kombinationsimpfstoff, der außerdem vor Keuchhusten schützt (Diphtherie-, Tetanus-, Keuchhustenimpfstoff).

Normalerweise gelangen die Tetanus-Bakterien durch eine Wunde in den Körper und beginnen sich zu vermehren und das Toxin zu produzieren. Das Toxin kann schwere Muskelkrämpfe verursachen und tödlich sein. Darum ist diese Impfung besonders wichtig.

Diphtherie verursacht normalerweise eine Entzündung des Rachens und der Mundschleimhäute. Die Bakterien, die Diphtherie verursachen, produzieren jedoch ein Toxin, das auch das Herz, die Nieren und das Nervensystem schädigen kann. Vor Aufkommen einer Schutzimpfung war Diphtherie eine Haupttodesursache bei Kindern.

Weitere Informationen finden Sie in den Angaben zum Td-Impfstoff (Tetanus, Diphtherie) der Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Verabreichung

Der Impfstoff gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DTaP) wird in der Regel im Kindesalter verabreicht. Dieser Kombinationsimpfstoff wird in fünf Injektionen (im Alter von 2, 4, 6 und 12 bis 18 Monaten sowie im Alter von 4 bis 6 Jahren) mit anschließender Auffrischung (Tdap) verabreicht, die dieselbe Menge des Tetanusimpfstoffes enthält, aber kleinere Mengen an Diphtherie- und Pertussisimpfstoff. Die Auffrischung erfolgt im Alter von 11 bis 12 Jahren. Weil die Immunität gegen Keuchhusten abnimmt, sollten Personen im Alter ab 16 Jahren eine Auffrischungsimpfung mit Tdap erhalten, sofern diese nicht bereits erfolgt ist.

Nach der Auffrischungsimpfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten im Alter von 11–12 Jahren wird die Auffrischungsimpfung gegen Tetanus und Diphtherie (Td) alle 10 Jahre gegeben. Auch bei einer tieferen Hautwunde ist mitunter eine Impfung notwendig.

Bestimmte Erkrankungen können einen Einfluss darauf haben, ob und wann Betroffene geimpft werden (siehe auch CDC: Wer sollte mit diesen Impfstoffen NICHT geimpft werden?). Wenn Menschen eine vorübergehende Erkrankung haben, warten Ärzte normalerweise mit der Impfung, bis die Erkrankung abgeklungen ist.

Nebenwirkungen

Die Injektionsstelle kann manchmal schmerzhaft, geschwollen und rot sein. Schwere Nebenwirkungen sind selten und beinhalten schwere allergische Reaktionen.

Sollte es innerhalb von 6 Wochen nach einer Tetanusimpfung zum Auftreten des Guillain-Barré-Syndroms kommen, sollten die Betroffenen mit ihrem Arzt abklären, ob weitere Impfungen in Zukunft empfehlenswert sind.

Weitere Informationen

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