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Paraneoplastische Syndrome

Von

Robert Peter Gale

, MD, PhD, DSC(hc), Imperial College London

Inhalt zuletzt geändert Nov 2020
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Quellen zum Thema

Als paraneoplastische Syndrome werden Symptome bezeichnet, die nicht lokal durch den Tumor oder seine Metastasen verursacht sind.

Die Pathogenese ist unklar, jedoch entstehen diese Symptome wahrscheinlich sekundär aufgrund von Substanzen, die vom Tumor sezerniert werden, oder als Ergebnis einer Antikörperbildung gegen Tumorzellen, die mit anderem Gewebe kreuzreagieren. Die Symptome können in jedem Organsystem auftreten. Bei bis zu 20% der Tumorpatienten entstehen paraneoplastische Syndrome, jedoch werden ihre Symptome häufig nicht bemerkt.

Am häufigsten treten paraneoplastische Syndrome auf bei

Die erfolgreichste Behandlung besteht in der Kontrolle des zugrunde liegenden malignen Tumors, doch können einige Symptome auch durch bestimmte Arzneimittel (z. B. Cyproheptadin oder Somatostatin-Analoga bei karzinoiden Syndromen, Bisphosphonate und Kortikosteroide bei Hyperkalzämie) kontrolliert werden.

Allgemeine paraneoplastische Symptome

Patienten mit Tumorerkrankungen leiden oft an Fieber, Nachtschweiß, Anorexie und Kachexie. Diese Symptome können durch die Freisetzung von Zytokinen, die bei Entzündungsreaktionen oder der Immunantwort eine Rolle spielen, oder durch Mediatoren, die im Zusammenhang mit dem Untergang von Tumorzellen stehen, z. B. Tumornekrosefaktor Alpha, hervorgerufen werden. Auch Veränderungen der Leberfunktion und der Produktion von Steroiden können dazu beitragen.

Kutane paraneoplastische Syndrome

Die Patienten können zahlreiche kutane Symptome zeigen.

Darüber hinaus kann eine Flush-Symptomatik auftreten, die wahrscheinlich im Zusammenhang mit vom Tumor gebildeten vasoaktiven Substanzen (z. B. Prostaglandine, Histamin, Serotonin) steht.

Es können auch pigmentierte Hautläsionen oder Keratosen auftreten. Hierzu gehören Acanthosis nigricans (gastrointestinale Tumoren), generalisiert auftretende neurokutane Melanosen (Lymphome, Melanome, hepatozelluläres Karzinom), Bowen-Krankheit (Lungentumoren, gastrointestinale und urogenitale Tumoren) und große multiple seborrhoische Keratosen, d. h. Zeichen des Leser-Trélat-Syndroms (Lymphome und gastrointestinale Tumoren).

Ein Herpes zoster kann durch die Reaktivierung des latent vorhandenen Virus bei Patienten mit Depression oder Dysfunktion des Immunsystems auftreten.

Endokrine paraneoplastische Syndrome

Das endokrine System ist häufig von paraneoplastischen Syndromen betroffen.

Ein Cushing-Syndrom Cushing-Syndrom Das Cushing-Syndrom ist durch Symptome charakterisiert, die durch chronisch erhöhte Werte von Kortisol oder ähnlichen Kortikosteroiden hervorgerufen werden. Der Morbus Cushing ist ein Cushing-Syndrom... Erfahren Sie mehr Cushing-Syndrom (Anstieg der Kortisolspiegel, die zu Hyperglykämie, Hypokaliämie, Hypertonie, Stammfettsucht und "Mondgesicht" führen) kann durch eine ektope Produktion von adrenokortikotropem Hormon oder ACTH-ähnlichen Molekülen verursacht sein und tritt am häufigsten bei kleinzelligen Bronchialkarzinomen auf.

Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, einschließlich der Hyponatriämie Hyponatriämie Hyponaträmie ist eine Abnahme der Serumnatriumkonzentration auf Werte 136 mEq/l ( 136 mmol/l), welche durch einen Überschuss an Wasser in Relation zu gelösten Stoffen entsteht. Häufige Ursachen... Erfahren Sie mehr , können die Folge der Produktion von Vasopressin und Parathormon-ähnlichen Hormonen sein; diese werden häufig von kleinzelligen und nichtkleinzelligen Lungenkarzinomen gebildet.

Eine Hypoglykämie Hypoglykämie Hypoglykämie, die nicht auf eine exogene Insulintherapie zurückzuführen ist, ist ein seltenes klinisches Syndrom, das durch einen niedrigen Plasmaglukosespiegel, eine symptomatische Stimulation... Erfahren Sie mehr kann die Folge der Produktion von Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktoren oder Insulinproduktion durch durch pankreatische Inselzelltumore, Hämangiopericytome oder große Retroperitonealtumore.

Eine refraktäre Hyperglykämie kann aufgrund eines Glukagon-produzierenden pankreatischen Tumoren auftreten.

Weitere ektop produzierte Hormone sind das Parathormon-related Protein (PTHrP; von Plattenepithelkarzinomen der Lunge, Kopf-Hals-Tumoren, Blasentumoren gebildet), Calcitonin (von Mammakarzinomen, kleinzelligen Lungenkarzinomen und medullären Schilddrüsenkarzinomen gebildet) und Thyreoidea-stimulierendes Hormon (von Chorionkarzinomen gebildet). PTHrP verursacht Hyperkalzämie und die damit verbundenen Symptome (Polyurie, Dehydratation, Konstipation, Muskelschwäche); Calcitonin bewirkt ein Absinken des Kalziumspiegels im Serum, das zu Muskelzuckungen und Herzarrhythmien führt.

Gastrointestinale paraneoplastische Syndrome

Nach einer tumorbedingten Sekretion von Prostaglandinen oder des vasoaktiven intestinalen Peptids können wässrige Diarrhöen mit nachfolgender Dehydratation und Verschiebungen im Elektrolythaushalt auftreten. Dazu gehören u. a. Inselzelltumoren des Pankreas (Gastrinom Gastrinom Ein Gastrinom wird durch einen meist in Pankreas oder Duodenalwand lokalisierten gastrinproduzierenden Tumor verursacht. Eine Hypersekretion von Magensäure und aggressive, refraktäre peptische... Erfahren Sie mehr ).

Karzinoide Tumoren Übersicht zu Karzinoidtumoren Karzinoidtumoren (neuroendokrine Tumoren) entwickeln sich aus neuroendokrinen Zellen des Gastrointestinaltrakts (90%), des Pankreas, der Bronchien der Lunge und selten im Urogenitaltrakt. Mehr... Erfahren Sie mehr produzieren Serotonin-Abbauprodukte, die zu Erröten, Durchfall und Atembeschwerden führen. Entzündungsreaktionen, v. a. bei Lymphomen, können zu einer Proteinverlustenteropathie führen.

Hämatologische paraneoplastische Syndrome

Bei Patienten mit Tumorerkrankungen kann es zur Entwicklung von einer „ Pure-Red-Cell“-Aplasie Reine rote Blutzellen-Aplasie Die erworbene reine Erythrozyten-Aplasie ist eine Störung der erythroiden Vorläuferzellen, die zu einer isolierten normozytischen Anämie führt. Weiße Blutkörperchen und Thrombozyten sind nicht... Erfahren Sie mehr , Anämie bei chronischen Krankheiten Anämie durch chronische Krankheiten Die Anämie bei chronischen Krankheiten ist eine multifaktorielle Anämie. Die Diagnose erfordert im Allgemeinen das Vorliegen eines chronischen Entzündungszustands wie Infektion, Autoimmunkrankheit... Erfahren Sie mehr , Leukozytose (leukämoide Reaktion), Thrombozytose, Eosinophilie, Basophilie und disseminierter intravasaler Gerinnung Disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) Die disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) ist durch eine pathologische, exzessive Bildung von Thrombin und Fibrin im zirkulierenden Blut charakterisiert. Während dieses Prozesses kommt es... Erfahren Sie mehr kommen. Darüber hinaus können die Entwicklung einer Immun-Thrombozytopenie und einer Coombs-positiven hämolytischen Anämie den Verlauf von lymphatischen Tumorerkrankungen und des Hodgkin-Lymphoms komplizieren. Durch die ektope Produktion von Erythropoetin oder Erythropoetin-ähnlichen Substanzen kann bei verschiedenen Tumorarten, insbesondere bei Nieren- und Lebertumoren, eine Erythrozytose auftreten. Teilweise kommen auch monoklonale Gammopathien vor.

Es wurden verschiedene Mechanismen nachgewiesen, die zur Ausbildung hämatologischer Veränderungen führen. Dazu gehören Substanzen, die von Tumoren produziert werden und entweder physiologischen Wachstumsfaktoren ähneln oder normale endokrine Signale für die hämatologische Entwicklung blockieren, sowie die Bildung von Antikörpern, die mit Rezeptoren oder Zelllinien kreuzreagieren.

Neurologische paraneoplastische Syndrome

Mehrere Typen der peripheren Neuropathie gehören zu den häufigsten neurologischen paraneoplastischen Syndromen. Zerebelläre Syndrome und andere zentrale neurologische paraneoplastische Syndrome kommen ebenfalls vor.

Die periphere Neuropathie ist das häufigste neurologische paraneoplastische Syndrom. Es handelt sich meist um eine distale sensomotorische Polyneuropathie, die zu einer leichten sensomotorischen Schwäche, sensorischem Verlust und dem Verschwinden von distalen Reflexen führt.

Die subakute sensorische Neuropathie ist eine spezifischere Form der peripheren Neuropathie, die jedoch nur selten auftritt. Es kommt zu einer Degeneration von Spinalganglien mit progressivem sensorischem Verlust und Ataxie, jedoch nur gering ausgeprägter Muskelschwäche. Diese Veränderungen können zu bleibenden Behinderungen führen. Der Autoantikörper Anti-Hu wird bei einigen Patienten mit Lungentumoren gefunden. Es gibt keine Behandlung.

Das Guillain-Barré-Syndrom Guillain-Barré-Syndrom (GBS) Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine akute, meist sehr schnell fortschreitende, sich allerdings selbst limitierende inflammatorische Polyneuropathie und charakterisiert durch Muskelschwäche und... Erfahren Sie mehr , eine weitere ansteigende periphere Neuropathie, ist ein seltener Befund in der Allgemeinbevölkerung und tritt wahrscheinlich bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom häufiger auf.

Das Lambert-Eaton-Rooke-Syndrom Lambert-Eaton-Syndrom Störungen der neuromuskulären Übertragung betreffen den neuromuskulären Übergang; sie verursachen häufig schwankende Muskelschwäche ohne sensorische Defizite. (Siehe auch Überblick über Störungen... Erfahren Sie mehr (pseudomyasthenisches Syndrom) ist ein immunvermitteltes Syndrom, ähnlich der Myasthenia gravis. Die dabei auftretende Schwäche betrifft v. a. die proximale Muskulatur. Die Augen- und Bulbärmuskulatur ist nicht betroffen. Es handelt sich um einen präsynaptischen Defekt, der infolge einer inadäquaten Freisetzung von Acetylcholin an den Nervenendigungen auftritt. Hieran ist ein IgG-Antikörper beteiligt. Das Syndrom kann der Tumorerkrankung vorangehen, gleichzeitig vorliegen oder erst nach der Diagnosestellung in Erscheinung treten. Es kommt am häufigsten bei Männern mit intrathorakalen Tumoren vor, von denen 70% ein kleinzelliges Bronchialkarzinom bzw. Haferzellkarzinom (Oatcell-Karzinom) haben. Zu den klinischen Zeichen gehören Müdigkeit, Schwäche, Schmerzen in der Muskulatur der proximalen Extremitäten, periphere Parästhesien, Mundtrockenheit, erektile Dysfunktion und Ptosis. Die tiefen Sehnenreflexe sind reduziert oder nicht mehr auslösbar. Die Diagnose wird durch den Nachweis einer sich verstärkenden Antwort auf repetitive Nervenstimulation gestellt. Die Amplitude des gesamten Muskelaktionspotenzials steigt auf > 200% bei Raten > 10 Hz an. Die Behandlung richtet sich in erster Linie gegen die zugrunde liegende Tumorerkrankung und führt bisweilen zur Remission. Durch Guanidin (initial 125 mg p.o. viermal täglich und langsam gesteigert bis auf maximal 35 mg/kg), das die Acetylcholinfreisetzung verstärkt, kommt es häufig zu einer Verringerung der Symptome, es kann jedoch als Nebenwirkung eine Knochenmarkdepression oder eine Einschränkung der Leberfunktion bewirken. Durch Kortikosteroide und Plasmaaustausch tritt bei einigen Patienten eine Verbesserung ein.

Die subakute zerebelläre Degeneration verursacht eine progressive bilaterale Ataxie der Arme und Beine, Dysarthrie und gelegentlich Schwindel und Doppelbilder. Zu den neurologischen Zeichen können eine Demenz mit oder ohne Hirnstammzeichen, Ophthalmoplegie, Nystagmus und positive Babinski-Zeichen mit deutlicher Dysarthrie und Beteiligung der Arme gehören. Die zerebelläre Degeneration entwickelt sich meist über Wochen oder Monate und führt oft zu einer starken körperlichen Einschränkung. Sie kann über Wochen oder Jahre hinweg fortschreiten, bevor ein Tumorleiden entdeckt wird. Der Autoantikörper Anti-Yo wird im Serum oder Liquor einiger Patienten, v. a. bei Frauen mit Mamma- oder Ovarialkarzinomen, gefunden. MRT oder CT können besonders im Spätstadium Zeichen der zerebellären Atrophie zeigen. Zu den charakteristischen pathologischen Veränderungen gehören weitreichende Verluste von Purkinje-Zellen und eine lymphatische Ummantelung von tiefen Blutgefäßen. Im Liquor findet sich gelegentlich eine leichte lymphozytäre Pleozytose. Die Behandlung ist unspezifisch, jedoch kommt es nach einer erfolgreichen antitumorösen Therapie häufig zu Verbesserungen.

Opsoklonus (kurze, schnelle und unregelmäßige Augenbewegungen) ist ein seltenes zerebelläres Syndrom, das im Zusammenhang mit dem kindlichen Neuroblastom auftreten kann. Er ist mit zerebellärer Ataxie und Myoklonien des Stammes und der Extremitäten assoziiert. Der zirkulierende Antikörper Anti-Ri kann nachweisbar sein. Das Syndrom spricht häufig auf die Gabe von Kortikosteroiden oder die erfolgreiche Tumorbehandlung an.

Die subakute motorische Neuropathie ist eine seltene Krankheit, die zur schmerzlosen Schwäche der unteren Motoneuronen der oberen und unteren Extremitäten führt. Sie wird meist bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom oder anderen Lymphomen beobachtet. Es kommt zu einer Degeneration der Vorderhornzellen. Meist tritt eine spontane Besserung ein.

Die subakute nekrotisierende Myelopathie ist ein seltenes Syndrom, beim dem ein rasch fortschreitender sensorischer und motorischer Verlust in der weißen und grauen Substanz des Rückenmarks auftritt und das letztlich zur Paraplegie führt. Mittels MRT kann eine epidurale Kompression durch metastasierte Tumoren, die einen deutlich häufigeren Grund für fortschreitende Rückenmarkdysfunktionen bei Tumorpatienten darstellen, ausgeschlossen werden. Im MRT können Nekrose im Rückenmark nachgewiesen werden.

Die Enzephalitis kann als paraneoplastisches Syndrom in verschiedenen Formen auftreten, die von der betroffenen Gehirnregion abhängig sind. Als Ursache für die Enzephalopathie, die am häufigsten beim kleinzelligen Lungenkarzinom auftritt, wird eine globale Enzephalitis angenommen. Die Enzephalitis des limbischen Systems ist durch Angst und Depression charakterisiert und führt letztlich zu Gedächtnisverlust, Agitation, Verwirrtheit, Halluzinationen und Verhaltensauffälligkeiten. Anti-Hu-Antikörper, die gegen RNA-bindende Proteine gerichtet sind, können in Serum und Liquor vorhanden sein. Im MRT können sich Bereiche mit erhöhtem Kontrast und Ödeme zeigen.

Renales paraneoplastisches Syndrom

Bei Patienten mit Kolonkarzinom, Ovarialkarzinom und Lymphom kann es infolge von zirkulierenden Immunkomplexen zu einer membranösen Glomerulonephritis kommen.

Rheumatische paraneoplastische Syndrome

Durch Autoimmunreaktionen verursachte rheumatische Erkrankungen können ebenfalls Ausdruck von paraneoplastischen Syndromen sein.

Arthropathien (rheumatische Polyarthritis, Polymyalgia) oder eine systemische Sklerose können sich bei Patienten mit hämatologischen Tumorerkrankungen, wie chronische myelomonozytäre Leukämie oder bei Tumoren des Kolon, des Pankreas oder der Prostata entwickeln. Systemische Sklerose oder systemischer Lupus erythematodes kann sich auch bei Patienten mit Lungen- und gynäkologischen Tumoren zeigen.

Die hypertrophe Osteoarthropathie ist häufig mit verschiedenen Lungentumoren vergesellschaftet und manifestiert sich als schmerzhafte Schwellung der Gelenke (Knie, Fuß- und Handgelenke, Ellbogen, Metakarpophalangealgelenke) mit Ergüssen und der Bildung von Trommelschlägelfingern.

Sekundäre Amyloidosen können in Verbindung mit Myelomen, Lymphomen oder Nierenzellkarzinomen auftreten.

Eine Dermatomyositis Autoimmun-Myositis Die Autoimmunmyositis ist durch entzündliche und degenerative Veränderungen in den Muskeln (Polymyositis) oder in Haut und Muskeln (Dermatomyositis) gekennzeichnet. Manifestationen sind symmetrische... Erfahren Sie mehr Autoimmun-Myositis und in geringerer Ausprägung auch eine Polymyositis scheinen bei Patienten mit Tumoren, v. a. bei solchen > 50 Jahre, häufiger vorzukommen. Typisch ist eine progressive proximale Muskelschwäche mit pathologisch nachweisbaren Muskelentzündungen und Nekrosen. Es kann sich ein dunkles Schmetterlingserythem mit violetter Färbung an den Wangen und periorbitalem Ödem entwickeln. Kortikosteroide können wirksam sein.

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