Übersicht zu Erkrankungen der Füße und Sprunggelenke

VonJames C. Connors, DPM, Kent State University College of Podiatric Medicine
Reviewed ByBrian F. Mandell, MD, PhD, Cleveland Clinic Lerner College of Medicine at Case Western Reserve University
Überprüft/überarbeitet Geändert Okt. 2025
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Die häufigsten Probleme im Bereich der Füße resultieren aus anatomischen Besonderheiten oder aus Funktionsstörungen artikulärer und extraartikulärer Strukturen (siehe Abbildung ). Seltener sind Fußprobleme Ausdruck einer systemischen Erkrankung (siehe Tabelle ).

Bei Patienten mit Diabetes und/oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit sollte mindestens zweimal jährlich eine sorgfältige Untersuchung der Füße mit Beurteilung der Gefäßversorgung und der neurologischen Integrität durchgeführt werden. Patienten mit diesen Erkrankungen sollten ihre eigenen Füße mindestens einmal pro Tag untersuchen.

Die Füße sind auch häufige Stellen für muskuloskelettale Schmerzen, Druck- und Reibungsverletzungen, und Infektionen durch Pilze, Bakterien, und Viren.

Siehe auch die Tabelle n und die Tabelle .

Fußknochen

Überlegungen zum Einsatz von Glukokortikoidinjektionen

Glukokortikoidinjektionen sollten umsichtig eingesetzt werden, um negative Auswirkungen zu vermeiden. Injizierbare Glukokortikoide sollten für entzündliche Erkrankungen wie Gicht und rheumatoide Arthritis reserviert werden. Da Fußwurzel, Sprunggelenk, retrokalkanealer Raum und Zehenrücken wenig Bindegewebe zwischen der Haut und den darunter liegenden Knochen aufweisen, kann die Injektion von unlöslichen Glukokortikoiden in diese Strukturen Depigmentierung, Atrophie oder Ulzeration verursachen, vor allem bei älteren Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit.

Unlösliche Glukokortikoide lassen sich mit größerer Sicherheit tief (z. B. in die Ferse, den Tarsalkanal oder in die Zwischenräume der Mittelfußknochen) anstatt oberflächlich applizieren. Der Fuß sollte ein paar Tage immobilisiert werden, nachdem die Sehnenscheide injiziert wurde. Ungewöhnlicher Widerstand bei der Injektion deutet auf eine Injektion in eine Sehne hin, was durch Umlagern der Nadel vermieden werden sollte. Die Verwendung von Ultraschall kann die Genauigkeit der Injektion und je nach Lokalisation auch die Wirksamkeit verbessern (1). Die wiederholte Injektion in eine Sehnenscheide sollte vermieden werden, da die Sehne dadurch geschwächt wird (partieller Riss), was sie für eine anschließende Ruptur prädisponiert.

Hinweis

  1. 1. Daniels EW, Cole D, Jacobs B, Phillips SF: Existing evidence on ultrasound-guided injections in sports medicine. Orthop J Sports Med 6(2):2325967118756576, 2018. Published 2018 Feb 22. doi:10.1177/2325967118756576

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