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Cauda-Syndrom

Von

Michael Rubin

, MDCM, New York Presbyterian Hospital-Cornell Medical Center

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jun 2021| Inhalt zuletzt geändert Jun 2021
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Quellen zum Thema

Das Cauda-Syndrom tritt auf, wenn das Nervenbündel, das sich vom unteren Rückenmark ausstreckt, zusammengedrückt oder beschädigt ist.

  • Die häufigste Ursache des Cauda-Syndroms ist ein Bandscheibenvorfall.

  • Das Cauda-Syndrom verursacht starke Schmerzen im unteren Rücken, Harnprobleme (wie Inkontinenz) und Empfindungsverlust im Gesäß, im Genitalbereich, in der Blase und im Rektum.

  • Patienten mit Symptomen des Cauda-Syndroms werden sofort untersucht, und eine Magnetresonanztomographie oder Computertomographie wird durchgeführt, um die Diagnose zu bestätigen.

  • Zum Abbau des Drucks auf die Cauda equina ist oft eine Operation erforderlich, und zur Schmerzlinderung werden Schmerzmittel und Kortikosteroide eingesetzt.

Ein Nervenbündel läuft über das untere Ende des Rückenmarks durch die unteren Rückenwirbel und oberhalb des Kreuzbeinwirbels (Os Sacrum) hinaus. Dieses Bündel wird wegen seiner Form Cauda equina (lat. für Pferdeschweif) genannt. Die Symptome, die durch eine Kompression oder Schädigung der Cauda equina verursacht werden, werden als Cauda-(equina)-Syndrom bezeichnet.

Cauda-Syndrom

Ein Nervenbündel läuft über das untere Ende des Rückenmarks durch die unteren Rückenwirbel und oberhalb des Kreuzbeinwirbels (Os Sacrum) hinaus. Dieses Bündel wird wegen seiner Form Cauda equina (lat. für Pferdeschweif) genannt.

Die Cauda equina kann durch einen Bandscheibenvorfall, einen Tumor oder einen Abszess gequetscht werden. Darüber hinaus kann sie durch Verletzung oder Schwellung aufgrund einer Entzündung (wie bei einer Spondylitis ankylosans) geschädigt werden. Die daraus resultierenden Symptome werden als Cauda-Syndrom bezeichnet.

Cauda-Syndrom

Ursachen

Die häufigste Ursache des Cauda-Syndroms ist:

Zu weiteren Ursachen gehören:

Einige dieser Erkrankungen verursachen Entzündungen und/oder Schwellungen, wodurch Druck auf die Nerven ausgeübt wird. Ein Tumor kann Druck direkt auf die Cauda equina ausüben.

Symptome

Menschen mit Cauda-Syndrom können starke Schmerzen im unteren Rückenbereich haben, gewöhnlich aufgrund der Erkrankung, die das Cauda-Syndrom verursacht. Die Betroffenen können das Empfindungsvermögen im Gesäß, im Genitalbereich, in der Blase und im Rektum verlieren – also im Bereich des Körpers, der einen Sattel berühren würde (sogenannte Reithosenanästhesie). Das bedeutet, dass diese Menschen in diesem Bereich Schmerzen, Berührungen, Temperaturen und Vibrationen weniger gut wahrnehmen können.

Im Bereich der Unterschenkel kann es zu geschädigter Empfindung und Muskelkontrolle kommen.

Weitere Symptome des Cauda-Syndroms können Folgendes umfassen:

Ohne Behandlung kann das Cauda-Syndrom zu einer vollständigen Lähmung der Beine führen.

Diagnose

  • Untersuchung durch den Arzt

  • Bildgebende Verfahren

Der Verdacht auf ein Cauda-Syndrom stützt sich auf die Symptome und das Ergebnis der körperlichen Untersuchung. Die Symptome variieren jedoch.

Bei Verdacht auf das Cauda-Syndrom wird sofort eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt. Wenn keine MRT verfügbar ist, kommt eine Myelographie Myelographie Wenn aufgrund der Vorgeschichte und der neurologischen Untersuchung der Verdacht auf eine Krankheit besteht, können weitere Untersuchungen die Diagnose absichern. Die Elektroenzephalographie... Erfahren Sie mehr Myelographie mit Computertomographie (CT) zum Einsatz. Diese Untersuchungen können die Diagnose in der Regel bestätigen.

Behandlung

  • Operation

  • Normalerweise Kortikosteroide

Menschen mit Cauda-Syndrom müssen sofort ärztlich behandelt werden.

Der Fokus liegt auf der Behandlung der Erkrankung, die das Cauda-Syndrom verursacht. So wird zum Beispiel sofort ein chirurgischer Eingriff durchgeführt, um den Druck auf die Cauda equina durch einen Bandscheibenvorfall zu verringern. Eine solche Behandlung kann bleibende Schäden verhindern.

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) oder andere Schmerzmittel werden eingesetzt. Wenn diese Medikamente den Schmerz nicht lindern, können Kortikosteroide oral oder als Injektion verabreicht werden. Kortikosteroide können auch die Schwellung reduzieren.

Wie gut sich der Patient erholt, hängt oft von der Ursache ab und davon, wie schnell er behandelt wird. Die Symptome verringern sich oder verschwinden mit größerer Wahrscheinlichkeit, wenn die Ursache identifiziert und sofort behandelt wird.

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