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Hautkrebs – ein Überblick

Von

Gregory L. Wells

, MD, Ada West Dermatology, St. Luke’s Boise Medical Center, and St. Alphonsus Regional Medical Center

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mai 2019| Inhalt zuletzt geändert Mai 2019
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Hautkrebs ist die häufigste Krebsart. Hautkrebs kommt am häufigsten bei Personen vor, die im Freien arbeiten oder Sport treiben oder sich häufig sonnen. Menschen mit heller Haut sind für die Entstehung der meisten Hautkrebsformen besonders anfällig, da sie weniger Melanin produzieren. Melanin, das schützende Pigment in der äußeren Schicht der Haut (Epidermis), hilft dabei, die Haut vor ultravioletter Strahlung (UV-Strahlung) zu schützen. Hautkrebs kann jedoch auch bei Menschen mit dunkler Haut und Menschen auftreten, die keiner nennenswerten Sonnenbestrahlung ausgesetzt waren. Hautkrebs kann auch viele Jahre nach einer Strahlentherapie oder Einwirkung von krebserregenden Substanzen (zum Beispiel das Einatmen von Arsen) entstehen.

Jedes Jahr werden in den Vereinigten Staaten etwa 5,4 Millionen neue Fälle von Hautkrebs bei mehr als 3,3 Millionen Menschen diagnostiziert.

Die drei wichtigsten Hautkrebsarten sind:

Diese drei Arten werden zumindest teilweise durch lange Sonneneinstrahlung verursacht.

Weniger häufige Hautkrebsarten sind:

Die Bowen-Krankheit und möglicherweise Keratoakanthome sind Unterarten des Plattenepithelkarzinoms. Es können sich auch Lymphome in der Haut bilden. Dabei handelt es sich um eine Krebserkrankung der weißen Blutkörperchen.

Die meisten Hautkrebsarten sind heilbar, insbesondere dann, wenn sie im Frühstadium behandelt werden. Zu Beginn verursacht Hautkrebs keinerlei Symptome. Daher sollte eine ungewöhnliche Hautwucherung, die sich vergrößert oder länger als einige Wochen andauert, am besten durch einen Arzt untersucht werden.

Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen

Bei ungewöhnlichen oder sich verändernden Hauterscheinungen sollte ein Arzt konsultiert werden. Eine routinemäßige Hautuntersuchung kann vom Arzt, von der betroffenen Person selbst oder von beiden durchgeführt werden.

Vorbeugung von Hautkrebs

Da Hautkrebs mit der Einwirkung von UV-Licht zusammenzuhängen scheint, empfehlen Ärzte eine Reihe von Maßnahmen, um die UV-Belastung zu begrenzen. Diese Maßnahmen sollten bereits in der frühen Kindheit umgesetzt werden.

  • Meiden von Sonne: Halten Sie sich beispielsweise zwischen 10 und 16 Uhr (wenn die Sonnenstrahlung am stärksten ist) im Schatten auf und schränken Sie Aktivitäten in der Sonne ein, vermeiden Sie Sonnenbäder und Solarien.

  • Tragen von schützender Kleidung: Zum Beispiel langärmlige Hemden, Hosen und breitkrempige Hüte.

  • Anwendung von Sonnenschutzmitteln: Wenden Sie ein Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 30 sowie UV-A- und UV-B-Schutz gemäß der Gebrauchsanweisung an. Tragen Sie es alle 2 Stunden sowie nach dem Schwimmen oder Schwitzen erneut auf, aber nicht, um länger in der Sonne zu bleiben.

Wussten Sie ...

  • Die meisten Hautkrebsarten werden – zumindest teilweise – dadurch verursacht, dass man zu viel Zeit in der Sonne verbringt.

Ärzte wissen nicht, ob diese Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit, ein Melanom zu bekommen oder daran zu sterben, senken. Allerdings senkt Sonnenschutz das Risiko, an einem Basalzellkarzinom oder Plattenepithelkarzinom zu erkranken, während die Nutzung von Sonnenbänken vor allem durch junge Menschen das Risiko für Melanome zu erhöhen scheint.

Behandlung von Hautkrebs

Die meisten Hautkrebsarten werden behandelt, indem sie chirurgisch entfernt werden. Die durch eine Operation entstehende Narbe hängt in der Regel von der Größe der ursprünglichen Krebserkrankung ab, die, wenn sie früh erkannt wird, klein ist.

Bei größerem oder tiefer eindringendem Krebs kann das Entfernen eines großen Teils der Haut notwendig sein, der eventuell durch einen Hautlappen oder ein Hauttransplantat ersetzt werden muss.

Bei einem Hauttransplantat wird ein Stück Haut von einer anderen Körperstelle des Betroffenen entfernt, normalerweise an einer Stelle, wo lockere Haut vorhanden ist. Dieses Stück Haut wird dann an die Stelle genäht, wo der Krebs entfernt wurde.

Bei einem Hautlappen überführt der Chirurg Haut eines angrenzenden Bereiches auf den Bereich, wo der Krebs entfernt wurde. Bei einem Lappen wird, anders als bei einem Transplantat, die Haut nicht vollständig abgetrennt, sodass sie weiterhin mit Blut versorgt wird. Außerdem sind Hautlappen üblicherweise dicker als Transplantate.

Weitere Informationen

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