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Interstitielle Keratitis

(parenchymatöse Keratitis)

Von

Melvin I. Roat

, MD, FACS, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2018| Inhalt zuletzt geändert Okt 2018
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Eine interstitielle Keratitis ist eine schwere Augenerkrankung, bei der die mittlere Schicht der Hornhaut (der klaren Schicht vor der Iris und Pupille) entzündet ist. Sie tritt in der Regel bei Menschen auf, die bereits Augeninfektionen hatten.

  • Zu den Symptomen zählen Tränen, Augenschmerzen, verschwommene Sicht und erhöhte Lichtempfindlichkeit gegenüber grellem Licht in einem oder beiden Augen.

  • Die Diagnose erfolgt anhand einer ärztlichen Untersuchung und Bluttests, um andere Erkrankungen auszuschließen.

  • Die zugrunde liegende Infektion wird behandelt.

Blick ins Innere des Auges

Blick ins Innere des Auges

Die interstitielle Keratitis tritt in den USA selten auf. Die meisten Fälle betreffen Kinder oder Jugendliche als Komplikation einer angeborenen Syphilis. Andere Ursachen einer interstitiellen Keratitis umfassen: Cogan-Syndrom, Lyme-Krankheit, Epstein-Barr-Virus, erworbene Syphilis, Herpes simplex, Varicella-Zoster-Virus und Tuberkulose.

Symptome

Eine interstitielle Keratitis kann eines oder beide Augen betreffen. Bei den Betroffenen tränen die Augen, sie leiden an Augenschmerzen, verschwommener Sicht und erhöhter Lichtempfindlichkeit gegenüber grellem Licht. Manchmal wird die Hornhaut durch eine interstitielle Keratitis aufgrund von Syphilis trüb und kann zu einem dauerhaften Sehverlust führen.

Diagnose

  • Untersuchung der Augen

  • Bluttests

Ärzte vermuten eine interstitielle Keratitis, wenn sie bei einer Person, die vorher bereits eine Infektion wie Syphilis hatte, eine betroffene Hornhaut sehen. Zur Untersuchung der Hornhaut wird normalerweise eine Spaltlampe eingesetzt (ein Instrument, das es dem Arzt ermöglicht, das Auge unter erheblicher Vergrößerung zu betrachten).

Bluttests auf Syphilis, Lyme-Krankheit und das Epstein-Barr-Virus werden ebenfalls durchgeführt. Patienten mit interstitieller Keratitis und normalem Bluttest sollten auf das Cogan-Syndrom untersucht werden.

Behandlung

  • Kortikosteroid-Augentropfen

Eine interstitielle Keratitis kann sich bei der Behandlung der zugrunde liegenden Infektion bessern. Manchmal werden die Patienten mit Kortikosteroid-Augentropfen behandelt, um die Entzündung der Hornhaut zu lindern.

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