Malaria

VonChelsea Marie, PhD, University of Virginia;
William A. Petri, Jr, MD, PhD, University of Virginia School of Medicine
Überprüft vonChristina A. Muzny, MD, MSPH, Division of Infectious Diseases, University of Alabama at Birmingham
Überprüft/überarbeitet Geändert Sept. 2025
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Kurzinformationen

Malaria ist eine Infektion der roten Blutkörperchen, die von den Protozoen Plasmodium verursacht wird.

  • Normalerweise wird Malaria durch den Biss einer infizierten weiblichen Stechmücke verbreitet.

  • Die Betroffenen leiden an Schüttelfrost, Fieber, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Körperschmerzen und Übelkeit und fühlen sich möglicherweise müde.

  • Ein Typ der Malaria kann schwere Symptome wie Delir, Verwirrtheit, Krampfanfälle, Koma, schwere Atembeschwerden und Niereninsuffizienz verursachen.

  • Ärzte diagnostizieren die Infektion, indem sie eine Blutprobe untersuchen oder andere Bluttests vornehmen.

  • Verschiedene Malariamedikamente werden zur Behandlung und Vorbeugung der Infektion verwendet. Auf Grundlage der Plasmodium-Art, die die Infektion verursacht, der Tatsache, ob die Medikamente gegen diese Art noch wirksam sind, und welche Nebenwirkungen und Kosten entstehen, entscheiden die Ärzte, welches Medikament verabreicht werden sollte.

  • Zur Vorbeugung von Malaria kann es helfen, die Brutstätten der Stechmücke zu beseitigen, Larven in stehenden Gewässern abzutöten, Mückenstiche zu vermeiden und Medikamente zur Vorbeugung einzunehmen, bevor man in betroffene Gebiete reist.

  • Zwei Malariaimpfstoffe (hauptsächlich für Kinder) sind in Afrika südlich der Sahara und in anderen Gebieten mit hohen Übertragungsraten verfügbar.

Protozoen sind eine Art Parasiten. Sie stellen eine vielfältige Gruppe von mikroskopisch kleinen, einzelligen Organismen dar. Manche Protozoen benötigen einen menschlichen oder tierischen Wirt, um zu überleben. Es gibt viele verschiedene Arten von Protozoen.

Plasmodien sind extraintestinale Protozoen, was bedeutet, dass sie Infektionen nur in Bereichen außerhalb des Darms einer Person, wie dem Blut, der Milz und dem Gehirn verursachen.

Malaria kommt dank Medikamenten und Insektiziden in den USA und den meisten Industrieländern nur noch selten vor, ist aber in anderen Regionen nach wie vor verbreitet: Afrika, Indien und andere Gebiete in Südasien, Südostasien, Nord- und Südkorea, Mexiko, Mittelamerika, Haiti, der Dominikanischen Republik, Südamerika (einschließlich des nördlichen Teils von Argentinien), dem Nahen Osten (einschließlich Türkei, Syrien, Iran und Irak) und Zentralasien.

Im Jahr 2023 gab es schätzungsweise 263 Millionen Malariafälle, davon 94 % in Afrika (siehe World Health Organization [WHO]: World Malaria Report 2024). Schätzungsweise 597.000 Menschen starben im Jahr 2023 an Malaria, hauptsächlich Kinder unter 5 Jahren.

In den USA werden jedes Jahr etwa 2.000 Malariafälle gemeldet. Die meisten dieser Infektionen treten bei Reisenden auf, die aus Gebieten, in denen Malaria häufig vorkommt, in die USA zurückkehren.

Malaria wird durch den Stich einer infizierten weiblichen Stechmücke (Moskito) verbreitet. Stechmücken sind Vektoren, was bedeutet, dass sie Träger der Parasiten sind, die beim Menschen Krankheiten verursachen, und diese übertragen. Stechmücken können sich infizieren, nachdem sie das Blut einer infizierten Person gesaugt haben. Die Infektion verbreitet sich, wenn eine Stechmücke zuerst eine infizierte Person und dann eine andere Person sticht.

Wussten Sie ...

  • Bei manchen Menschen treten Malariasymptome erst Monate oder Jahre nach dem Stich einer infizierten Mücke auf.

(Siehe auch Überblick über Parasiteninfektionen.)

Plasmodium-Arten, die Malaria verursachen

Es gibt 5 Plasmodium-Arten, die beim Menschen Malaria verursachen:

  • Plasmodium falciparum

  • Plasmodium vivax

  • Plasmodium ovale

  • Plasmodium malariae

  • Plasmodium knowlesi (selten)

Plasmodium vivax und Plasmodium falciparum sind die Arten, die am häufigsten Malaria verursachen. Die meisten Todesfälle werden durch Plasmodium falciparum verursacht, das das Potenzial hat, schwere Krankheiten zu verursachen.

Plasmodium vivax und Plasmodium ovale können jahrelang inaktiv (ruhend) in der Leber bleiben. Ruhende Formen setzen in regelmäßigen Abständen reife Parasiten in den Blutkreislauf frei und verursachen wiederkehrende Anfälle von Symptomen (Rezidive). Die ruhenden (dormanten) Formen können von den meisten Malariamedikamenten nicht abgetötet werden.

Plasmodium falciparum und Plasmodium malariae verbleiben nicht dauerhaft als ruhende Form in der Leber. Ausgewachsene Formen von Plasmodium malariae können jedoch Monate oder sogar Jahre im Blut bleiben, bevor sie Symptome auslösen.

Plasmodium knowlesi, welches vor allem Affen infiziert, verursacht auch beim Menschen Malaria. Es kommt am häufigsten bei Männern vor, die in der Nähe von Waldgebieten in Südostasien, insbesondere in Malaysia, leben oder dort arbeiten.

Übertragung von Malaria

Die Übertragung der Malaria beginnt, wenn eine weibliche Stechmücke eine Person mit Malaria sticht. Die Stechmücke nimmt Blut auf, das Plasmodium-Parasiten enthält. Sobald sich diese Parasiten in der Stechmücke befinden, vermehren sie sich, entwickeln sich und wandern in die Speicheldrüse der Stechmücke.

Wenn die nun infizierte Stechmücke eine andere Person sticht, wird der Parasit zusammen mit dem Speichel der Stechmücke injiziert und die betreffende Person gilt nun ebenfalls als infiziert. Im Körper der neu infizierten Person wandern die Erreger zur Leber und vermehren sich dort nochmals. Sie entwickeln sich durchschnittlich 1 bis 2 Wochen lang; dann verlassen sie die Leber und befallen die roten Blutkörperchen. Im Inneren der roten Blutkörperchen vermehren sich die Parasiten erneut und bringen die infizierten Zellen schließlich zum Platzen und setzen somit mehr Parasiten frei. Diese neu freigesetzten Parasiten dringen in andere rote Blutkörperchen ein, und der Zyklus aus Platzen der Zellen und Freisetzen der Parasiten wiederholt sich.

Sehr selten wird die Krankheit von einer infizierten schwangeren Person vor der Geburt auf ihren Fetus übertragen, durch Transfusionen mit kontaminiertem Blut, durch Transplantation eines kontaminierten Organs oder durch gemeinsame Benutzung von Nadeln mit einer infizierten Person.

Symptome und Komplikationen der Malaria

Nachdem eine infizierte Stechmücke eine Person gestochen hat, hängt der Zeitpunkt des Auftretens der Symptome davon ab, welche Plasmodium-Art die Infektion verursacht. Bei einer Infektion mit Plasmodium vivax beginnen die Symptome beispielsweise 8 Tage bis 12 Monate nach dem Stich, bei Plasmodium malariae 18 bis 40 Tage oder sogar Jahre nach dem Stich.

Alle Plasmodium-Arten verursachen folgende Symptome:

  • Fieber und Schüttelfrost

  • Allgemeines Krankheitsgefühl (Unwohlsein), Kopfschmerzen, Körperschmerzen und Erschöpfung (Müdigkeit)

  • Anämie (niedrige Anzahl roter Blutkörperchen)

  • Gelbsucht (gelbliche Verfärbung der Haut und des Weißen im Auge)

  • Vergrößerte Milz

  • Eine vergrößerte Leber

Wenn die infizierten roten Blutkörperchen platzen und Parasiten freisetzen, fühlt sich die betroffene Person in der Regel krank, entwickelt Schüttelfrost und Fieber, das bis 41 °C erreichen kann, anschließend kommt es dann zu Kopfschmerzen, Körperschmerzen und Übelkeit. In der Regel sinkt das Fieber nach mehreren Stunden wieder, und heftige Schweißausbrüche und schwere Erschöpfung folgen. Das Fieber tritt zunächst unvorhersehbar auf, kommt aber mit der Zeit in regelmäßigen Abständen wieder. Fieberanfälle treten tendenziell in 48-Stunden-Intervallen bei einer Infektion mit Plasmodium vivax und Plasmodium ovale und in 72-Stunden-Intervallen bei einer Infektion mit Plasmodium malariae auf. Das von Plasmodium falciparum ausgelöste Fieber tritt meist nicht in regelmäßigen Abständen auf, gelegentlich aber in 48-Stunden-Intervallen. Die Infektion mit Plasmodium knowlesi verursacht typischerweise tägliche Temperaturspitzen. Es kann zu Erbrechen und Durchfall kommen.

Während die Infektion fortschreitet, vergrößern sich die Milz und die Leber und es kommt möglicherweise zu einer schweren Anämie. Eine Gelbsucht kann auftreten.

Malaria führt bei Schwangeren viel häufiger zu einer schweren Infektion. Dies kann in einer Frühgeburt, Fehlgeburt oder Totgeburt enden. Die Kinder können ein niedriges Geburtsgewicht haben oder infiziert sein.

Durch Plasmodium falciparum verursachte Malaria

Eine Malaria, die durch Plasmodium falciparum ausgelöst wird, ist die gefährlichste Malariaform und kann ohne Behandlung tödlich verlaufen. Bei Plasmodium-falciparum-Malaria kleben die infizierten roten Blutkörperchen an den Wänden der kleinen Blutgefäße und verstopfen sie, wodurch sie viele Organe schädigen, insbesondere das Gehirn (zerebrale Malaria), die Lunge, die Nieren und den Magen-Darm-Trakt.

Es kann zu einem Abfall des Blutzucker- bzw. Glukosespiegels kommen (sogenannte Hypoglykämie). Bei Patienten, die eine große Anzahl Parasiten im Blut haben, kann der Blutzuckerspiegel lebensgefährlich weit absinken.

Die zerebrale Malaria ist eine besonders gefährliche Komplikation der Plasmodium- falciparum-Malaria, die sich entwickeln kann. Sie kann Reizbarkeit, Delirium, Verwirrtheit, Krampfanfälle und Koma verursachen. Flüssigkeit kann sich in der verstopften Lunge ansammeln und schwere Atemprobleme hervorrufen (akutes Atemnotsyndrom). Weitere Symptome sind Durchfall, Gelbsucht, Nierenversagen und eine sehr niedrige Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie). Schädigungen innerer Organe können einen Blutdruckabfall verursachen, der manchmal einen Kreislaufschock nach sich zieht. Die zerebrale Malaria tritt am häufigsten bei Säuglingen, jungen Kindern, schwangeren Personen und Menschen auf, die nie Malaria ausgesetzt waren und in Regionen reisen, in denen die Malaria verbreitet ist.

Schwarzwasserfieber ist eine gelegentlich auftretende Komplikation der Plasmodium-falciparum-Malaria. Sie wird ausgelöst durch das Platzen einer großen Anzahl von roten Blutkörperchen, wodurch der Inhalt der Blutkörperchen, unter anderem der Blutfarbstoff (Hämoglobin), in die Blutbahn abgegeben wird. Dieses abgegebene Hämoglobin wird mit dem Urin ausgeschieden, was den Urin dunkel färbt (von der die Bezeichnung „Schwarzwasser“ stammt). Die Nierenschädigung kann so schwer sein, dass eine Dialyse notwendig ist. Schwarzwasserfieber entwickelt sich eher bei Menschen, die wegen Malaria mit einem Medikament namens Chinin behandelt wurden.

Durch andere Arten von Plasmodium verursachte Malaria

Infektionen, die durch die Malariaparasiten Plasmodium vivax, Plasmodium ovale, Plasmodium malariae und Plasmodium knowlesi verursacht werden, betreffen im Allgemeinen keine lebenswichtigen Organe und verlaufen selten tödlich. Der Tod ist in der Regel auf Komplikationen wie ein Milzriss zurückzuführen.

Plasmodium malariae verursacht möglicherweise keine unmittelbaren Symptome, kann aber zu langfristigen Problemen (wie Nierenproblemen) führen.

Plasmodium knowlesi kann unbehandelt eine schwere Malaria und einen raschen Anstieg des Parasitenspiegels verursachen.

Symptome bei Menschen, die Medikamente zur Malariaprophylaxe einnehmen

Bei Menschen, die Medikamente zur Malariaprophylaxe einnehmen, können die Malariasymptome Wochen oder Monate nach Absetzen der Medikamente auftreten. Die Symptome zeigen sich oft als Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und unregelmäßiges Fieber, wodurch es schwieriger wird, Parasiten in Blutproben zu erkennen, insbesondere bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

Diagnose von Malaria

  • Ein schneller diagnostischer Bluttest

  • Untersuchung einer Blutprobe unter dem Mikroskop

Ein Arzt vermutet Malaria, wenn eine Person Fieber und Schüttelfrost entwickelt, nachdem sie aus einem Gebiet zurückgekehrt ist, in dem Malaria verbreitet ist.

Malaria wird diagnostiziert, wenn Plasmodium-Parasiten durch beide der folgenden Methoden nachgewiesen werden:

  • Ein rascher diagnostischer Bluttest, durch den die von Malariaparasiten freigesetzten Proteine nachgewiesen werden (bei diesem Test werden eine Blutprobe und bestimmte Chemikalien auf eine Prüfkarte gegeben, worauf nach etwa 20 Minuten spezifische Streifen auf der Karte erscheinen, wenn die betroffene Person Malaria hat)

  • Mikroskopische Untersuchung einer Blutprobe (auch Blutausstrich genannt)

Nach Möglichkeit sollten beide Tests vorgenommen werden. Wenn der Arzt die Malariaparasiten bei der mikroskopischen Untersuchung nicht sieht, aber dennoch Malaria vermutet, wiederholt er die Untersuchung auf Parasiten alle 12 bis 24 Stunden.

Die Ärzte müssen die Plasmodium-Art, die die Infektion verursacht, kennen, da Behandlung, Komplikationen und Prognose je nach der involvierten Art variieren. Mit dem diagnostischen Blutschnelltest kann eine Infektion mit Plasmodium-falciparum-Malaria ebenso effektiv festgestellt werden wie mit einer mikroskopischen Untersuchung, allerdings lassen sich Personen, die gleichzeitig mit mehr als einer Plasmodium-Art infiziert sind, nicht bestimmen. Aus diesem Grund sollten nach Möglichkeit sowohl der diagnostische Schnelltest als auch die mikroskopische Blutuntersuchung vorgenommen werden.

Behandlung von Malaria

  • Medikamente zur Behandlung von Malaria

Nach Beginn der Behandlung verbessert sich der Zustand der meisten Patienten innerhalb von 24 bis 48 Stunden, bei einer durch Plasmodium falciparum verursachten Malaria kann das Fieber aber bis zu 5 Tage andauern.

Da Malaria potenziell lebensbedrohlich ist und vor allem, wenn der Verdacht besteht, dass eine Person eine Plasmodium-falciparum-Infektion hat, ist eine sofortige Behandlung erforderlich.

Ärzte entscheiden anhand verschiedener Faktoren, welches Medikament am besten zur Behandlung geeignet ist:

  • Der Schwere der Symptome der Person

  • Die infizierende Plasmodium-Art

  • Ob das Medikament gegen diese Art immer noch wirksam ist

  • Geografisches Gebiet, in dem die Person infiziert worden ist

  • Nebenwirkungen und Kosten des Medikaments

  • Alter und Schwangerschaftsstatus der Person

Ob ein Medikament gegen eine Art von Plasmodium immer noch wirksam ist, hängt von der Art und der geografischen Region ab, in der sich die Person infiziert hat.

Die Ärzte entscheiden auch auf Grundlage der Ergebnisse von Diagnosetests, welches Medikament verwendet wird. Wenn ein Arzt einen dringenden Verdacht auf Malaria hat, kann er Patienten gegen Malaria zu behandeln beginnen, auch wenn die Testergebnisse negativ sind, denn die Tests erfassen nicht alle Fälle und Malaria kann unbehandelt lebensbedrohlich werden.

Die meisten Malariapatienten können mit oral einzunehmenden Medikamenten behandelt werden. Bei Patienten, die keine oralen Medikamente einnehmen können, ist eine Behandlung mit intravenös verabreichten Medikamenten möglich.

In manchen Gegenden, in denen Malaria verbreitet ist, können Malariamedikamente, die in Apotheken vor Ort verkauft werden, gefälscht sein. Manche Ärzte empfehlen Reisenden in ein entlegenes Hochrisikogebiet daher, einen vollen Zyklus geeigneter Malariamedikamente mitzunehmen. Diese Medikamente können dann angewendet werden, wenn von einem Arzt vor Ort bestätigt wurde, dass der Reisende tatsächlich Malaria hat. Diese Strategie stellt sicher, dass echte Medikamente verwendet werden und verhindert einen weiteren Schwund von Medikamenten, die in der besuchten Gegend nicht ohne Weiteres verfügbar sind.

Artemisinine sind eine Art von Malariamedikamenten. Sie werden heute weltweit zur Behandlung von Malaria eingesetzt, da sie schneller wirken als andere Malariamittel und im Allgemeinen gut vertragen werden. Zu den Artemisininen gehören Artesunat und Artemether. Sie werden häufig in Kombination mit einem zweiten Medikament gegeben, um die Entwicklung einer Arzneimittelresistenz zu unterbinden. Eine solche Kombination ist Artemether/Lumefantrin (als eine Tablette zum Einnehmen) Diese Kombination ist die bevorzugte Behandlung in vielen Teilen der Welt. Einige Artemisinine werden oral eingenommen, während andere als Injektion oder Zäpfchen (in den Mastdarm eingeführt) verabreicht werden. Sie werden nicht zur Vorbeugung von Malaria eingesetzt.

Schwere Malaria

Schwere Malaria erfordert eine Notfallbehandlung, vorzugsweise mit intravenös verabreichtem Artesunat. Wenn Artesunat nicht innerhalb von 24 Stunden beschafft werden kann, erhalten die Patienten andere orale Medikamente wie Artemether/Lumefantrin, Atovaquon/Proguanil, Chininsulfat (plus Doxycyclin oder Clindamycin) oder, wenn nichts anderes verfügbar ist, Mefloquin.

Personen, die nicht schlucken können, kann Artemether/Lumefantrin oder Atovaquon/Proguanil als zerstoßene Tablette über eine Ernährungssonde verabreicht werden.

Durch Plasmodium falciparum verursachte Malaria

Menschen, deren Malaria durch Plasmodium falciparum verursacht wurde, die aber keine Komplikationen haben (wie z. B. zerebrale Malaria), können mit Artemether/Lumefantrin oder Atovaquon/Proguanil behandelt werden. Diese Medikamente werden schwangeren oder stillenden Personen nicht verabreicht, es sei denn, sie tragen ein hohes Risiko für Malaria oder es stehen keine anderen Optionen zur Verfügung

Mefloquin ist ein alternatives Medikament. Dieses Medikament kann von Menschen jeden Alters und auch von Schwangeren eingenommen werden. Ärzte können dieses Medikament jedoch in einigen Regionen (z. B. Südostasien) nicht anwenden, wenn Mefloquin dort die Malaria nicht wirksam behandelt.

Eine weitere Option ist ein Medikament namens Chinin plus das Antibiotikum Doxycyclin, Tetrazyklin oder Clindamycin. Tetrazykline werden in der Regel nicht an Schwangere oder Kinder unter 8 Jahren verabreicht.

Chloroquin ist eine Option für die durch Plasmodium falciparum ausgelöste Malaria in Haiti, in der Dominikanischen Republik, in Zentralamerika westlich und nördlich des Panamakanals sowie in den meisten Gebieten des Nahen Ostens. Allerdings ist die Resistenz gegen Chloroquin mittlerweile bei Plasmodium falciparum in anderen Teilen der Welt weit verbreitet.

Patienten mit Plasmodium-falciparum-Malaria werden ins Krankenhaus eingewiesen, da sich die Krankheit zu einer schweren Infektion entwickeln kann. Dort werden sie überwacht, bis ihre Symptome nachlassen und sie weniger Parasiten im Blut haben.

Durch Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale verursachte Malaria

Menschen, deren Malaria durch Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale verursacht wurde, die aber keine Komplikationen haben, erhalten das Medikament Chloroquin oder das Kombinationsmedikament Artemether/Lumefantrin. Nach Abschluss dieser Behandlung erhalten die Patienten das Medikament Primaquin 14 Tage lang, um noch in der Leber vorhandene Parasiten abzutöten und einen Malariaschub zu verhindern.

In einigen Regionen werden 3 Medikamente verabreicht: Chloroquin oder Hydroxychloroquin, Primaquin und Tafenoquin. Tafenoquin ist nur für Personen ab 16 Jahren geeignet. Primaquin ist das einzige Medikament, das persistierende Parasiten in der Leber abtötet. Vor Beginn der Behandlung mit Primaquin und Tafenoquin wird ein Bluttest auf einen G6PD-Mangel durchgeführt. Personen mit diesem Enzymmangel dürfen keines dieser Medikamente einnehmen, weil sie zum Abbau der roten Blutkörperchen führen.

Menschen in Gebieten, in denen Chloroquin die Malaria nicht wirksam behandelt, erhalten eine Kombination von Medikamenten, die Artemether/Lumefantrin, Atovaquon/Proguanil, Chinin, Doxycyclin oder ein anderes Tetrazyklin, Mefloquin, Primaquin und Tafenoquin beinhalten können. Tetrazykline werden nicht an Schwangere oder Kinder unter 8 Jahren verabreicht.

Durch Plasmodium malariae oder Plasmodium knowlesi verursachte Malaria

Menschen durch Plasmodium malariae oder Plasmodium knowlesi verursachter Malaria können Chloroquin erhalten.

Mefloquin ist ein alternatives Medikament. Dieses Medikament kann von Menschen jeden Alters und auch von Schwangeren eingenommen werden.

Eine weitere Option ist ein Medikament namens Chinin plus das Antibiotikum Doxycyclin, Tetrazyklin oder Clindamycin. Tetrazykline werden nicht an Schwangere oder Kinder unter 8 Jahren verabreicht.

Nebenwirkungen von Arzneistoffen gegen Malaria

Artemisinine (z. B. Artemether-Kombinationen und Artesunat) können mitunter Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Schwindel und Schwäche verursachen. Wenn die Kombination aus Artemether/Lumefantrin angewendet wird, kann Lumefantrin mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten und mitunter zu Herzrhythmusstörungen führen. Es sollte sichergestellt sein, dass die medizinische Fachkraft über alle Medikamente, die ein Patient verwendet, Bescheid weiß, damit Arzneimittelwechselwirkungen vermieden werden können. Eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und eine Anämie können in den Wochen nach der Verabreichung von Artesunat und gelegentlich auch von anderen Artemisininen auftreten. Artemisinine werden schwangeren Personen nur dann verordnet, wenn es keine anderen Alternativen gibt und der potenzielle Nutzen gegenüber den potenziellen Risiken für den Fötus überwiegt.

Atovaquon/Proguanil wird in der Regel gut vertragen, verursacht aber gelegentlich einen allergischen Ausschlag, Juckreiz, Schwindel und Magen-Darm-Symptome (wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall). Es wird schwangeren oder stillenden Personen nicht verabreicht.

Chloroquin ist für Erwachsene, Kinder und schwangere Personen in den empfohlenen Dosen relativ sicher. Es hat einen bitteren Geschmack und kann Juckreiz und Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt wie Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Durchfall verursachen. Dieses Medikament darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, da eine Überdosis tödlich sein kann.

Hydroxychloroquin ist ein Medikament, das aus chemischer Sicht Chloroquin ähnelt. Die Nebenwirkungen ähneln denen von Chloroquin.

Doxycyclin kann Magen-Darm-Symptome (wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall), vaginale Pilzinfektionen bei Frauen und Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht auslösen, was bei einem kleinen Teil der Anwender zu sonnenbrandartigen Reaktionen führt. Es sollte mit einem vollen Glas Flüssigkeit eingenommen werden, und die Patienten sollten sich für mehrere Stunden nach der Einnahme nicht hinlegen, um sicherzustellen, dass das Medikament den Magen erreicht. Wenn das Medikament den Magen nicht erreicht, kann es die Speiseröhre reizen und starke Schmerzen im Brustkorb verursachen. Da Doxycyclin die Zähne von kleinen Kindern und Föten permanent verfärben kann, sollten Kinder unter 8 Jahren und schwangere Personen dieses Medikament nicht einnehmen.

Mefloquin verursacht Albträume, Schwindel, Vertigo und Verwirrtheit. Es kann bei Personen mit einer Anfallkrankheit (Epilepsie) auch schwere psychologische Nebenwirkungen und Krampfanfälle verursachen und Auswirkungen auf das Herz haben. Darum wird Mefloquin Menschen, die eine Anfallserkrankung, ein psychisches Problem oder ein Herzleiden haben, nicht verabreicht.

Primaquin kann Magen-Darm-Symptome (wie Übelkeit, Erbrechen und Magenkrämpfe) verursachen. Es kann auch zu einer Verringerung der Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie) führen. Primaquin wird nicht an Personen mit G6PD-Mangel verabreicht. Personen mit diesem Enzymmangel dürfen dieses Medikament nicht erhalten, weil es zum Abbau der roten Blutkörperchen führt.

Chinin verursacht häufig Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen und ein Klingeln in den Ohren. Diese Kombination von Symptomen wird Cinchonismus genannt. Außerdem kann Chinin bei Menschen, die mit Plasmodium falciparum infiziert sind, den Blutzuckerspiegel senken.

Tafenoquin kann einen Ausschlag und Magen-Darm-Symptome (wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall) verursachen. Es kann auch psychische Nebenwirkungen haben und wird nicht an Personen verabreicht, die bekanntermaßen an einem psychischen Problem leiden. Tafenoquin wird auch nicht an Personen verabreicht, die an einem G6PD-Mangel leiden. Personen mit diesem Enzymmangel dürfen dieses Medikament nicht erhalten, weil es zum Abbau der roten Blutkörperchen führt.

Malariamittel können dem Fötus schaden. Darum sollte ein Experte hinzugezogen werden, wenn eine schwangere Person behandelt werden muss.

Vorbeugung gegen Malaria

Die Vorbeugung beinhaltet Folgendes:

  • Kontrolle von Stechmücken

  • Vermeidung von Mückenstichen

  • Einnahme von vorbeugenden Medikamenten (Malaria-Prophylaxe)

  • Erhalt eines Impfstoffs

Maßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen

Kontrollmaßnahmen, welche die Zerstörung von Brutstätten und das Abtöten von Larven der Stechmücke in ihren Lebensräumen in stehenden Gewässern beinhalten, sind sehr wichtig.

Menschen, die in Regionen leben oder dahin reisen, wo Malaria verbreitet ist, können ebenfalls Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Exposition gegenüber Stechmücken zu limitieren:

  • Insektizide (Permethrin oder Pyrethrum) in Häusern und Außengebäuden versprühen

  • Fliegengitter an Türen und Fenstern anbringen

  • Verwendung von mit Insektiziden behandelten Moskitonetzen über dem Bett

  • Mückenschutzmittel mit DEET (Diethyltoluamid) auf exponierte Hautstellen auftragen

  • Lange Hosen und langärmelige Hemden tragen, insbesondere von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen, um sich vor Mückenstichen zu schützen

  • Kleidung oder sonstige Ausrüstung (wie Schuhe, Hosen, Socken und Zelte) vor dem Anziehen bzw. Benutzen mit Permethrin imprägnieren, wenn die Exposition gegenüber Stechmücken aller Voraussicht nach länger dauert oder besonders viele Mücken vorhanden sind

Es ist hilfreich, Kleidung und Ausrüstung mit Produkten zu behandeln, die Permethrin enthalten. Permethrin schützt auch nach mehreren Waschgängen noch. Mit Permethrin vorbehandelte Kleidung steht zur Verfügung und kann einen längeren Schutz bieten.

Wer abstoßende Mittel mit DEET einsetzen will, sollte folgende Anweisungen befolgen:

  • Insektenschutzmittel nur gemäß Hinweisen auf der Packung auf exponierte Hautstellen und rund um die Ohren sparsam auftragen (nicht in Augen oder Mund sprühen)

  • Hände nach dem Auftragen waschen

  • Insektenschutzmittel nicht in die Hände von Kindern geben (Erwachsene sollten sich das Schutzmittel zuerst in die Hand sprühen und dann auf die Haut des Kindes auftragen)

  • Gerade genug Insektenschutzmittel auftragen, um die exponierten Hautstellen abzudecken

  • Das Insektenschutzmittel abwaschen, wenn man sich nicht mehr draußen aufhält

  • Kleidung waschen und nicht erneut tragen, sofern auf der Produktverpackung nichts anderes angegeben ist

Medikamente zur Malariaprophylaxe

Personen, die in Gebiete reisen, in denen Malaria vorkommt, sollten Medikamente einnehmen, um die Infektion zu verhindern. Mit der Einnahme vorbeugender Medikamente wird vor Beginn der Reise begonnen und während des Aufenthaltes sowie eine Zeit lang (je nach Medikament unterschiedlich), nachdem die Person das Risikogebiet verlassen hat, fortgefahren. Vorbeugende Medikamente senken das Malariarisiko, sie beseitigen es aber nicht. Es gibt mehrere Medikamente, die verwendet werden können, um Malaria vorzubeugen.

Medikamentenresistenz ist ein ernsthaftes Problem, insbesondere, wenn sie das gefährliche Plasmodium falciparum betrifft, sowie in einigen Gegenden der Welt, in denen die Plasmodium-vivax-Art die Hauptursache von Malaria ist. Darum variiert die Wahl der Medikamente zur Prävention je nach geografischer Region. Informationen über Reisen in bestimmte Regionen sind vom Centers for Disease Control and Prevention (CDC: Travelers' Health) erhältlich.

Zur Malariaprophylaxe werden am häufigsten die folgenden Medikamente eingesetzt:

  • Kombination von Atovaquon/Proguanil (in einer Tablette)

  • Doxycyclin

  • Tafenoquin

Die Wirksamkeit dieser 3 Mittel ist ähnlich, aber die Nebenwirkungen variieren. Atovaquon/Proguanil wird im Allgemeinen besser vertragen als Doxycyclin. Die Nebenwirkungen aller vorbeugenden Medikamente finden Sie unter Nebenwirkungen von Arzneistoffen gegen Malaria.

Mit der Einnahme von Atovaquon-Proguanil wird 1 bis 2 Tage vor Reisebeginn begonnen. Das Prophylaxe-Medikament wird während des Aufenthaltes in einem Gebiet, in dem Malaria bekanntermaßen auftritt, täglich sowie nach Verlassen des Gebietes 7 Tage lang fortgesetzt. Dieses Medikament wird am besten vertragen, hat aber ebenfalls Nebenwirkungen. Malariaschübe infolge einer Infektion mit Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale werden damit nicht unterbunden.

Doxycyclin wird 1 bis 2 Tage vor einer Reise in ein Gebiet eingenommen, in dem Malaria häufig vorkommt. Das Prophylaxe-Medikament wird während des Aufenthaltes in einem Gebiet, in dem Malaria bekanntermaßen auftritt, sowie nach Verlassen des Gebietes 4 Wochen lang täglich fortgesetzt. Sie wird in der Regel gut vertragen, hat aber Nebenwirkungen. Malariaschübe infolge einer Infektion mit Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale werden damit nicht unterbunden.

Tafenoquin ist eine Möglichkeit für Menschen ab 16 Jahren, die in eine Gegend reisen, in der Malaria verbreitet ist. Tafenoquin wird vor der Reise 3 Tage lang eingenommen. Die Betroffenen nehmen das Medikament einmal wöchentlich während des Aufenthalts und noch einmal 7 Tage nach der letzten während der Reise eingenommenen Dosis ein. Tafenoquin wird angewendet, um Malariaschübe bei Reisenden zu verhindern, die andere Antimalariamittel (z. B. Doxycyclin oder Atovaquon/Proguanil) einnehmen und Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale massiv ausgesetzt waren.

Weitere medikamentöse Behandlungsoptionen zur Malariaprophylaxe sind Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin, Primaquin und Tafenoquin.

Mit der Einnahme von Chloroquin wird 1 bis 2 Wochen vor Reisebeginn begonnen. Das Prophylaxe-Medikament wird während des Aufenthaltes wöchentlich sowie nach Verlassen des Malariagebietes 4 Wochen lang fortgesetzt. In den wenigen Gebieten, in denen Plasmodium-Arten noch keine Resistenz gegen Chloroquin entwickelt haben, wird dieses Präparat zur Malariaprophylaxe verwendet. Chloroquin und Mefloquin sind die einzigen prophylaktisch wirkenden Medikamente, die bei schwangeren Personen unbedenklich sind. Schwangeren Personen wird von Ärzteseite daher abgeraten, in Gebiete zu reisen, wo Plasmodium-Arten gegen Chloroquin resistent sind.

Hydroxychloroquin ist gegen dieselben Plasmodium-Arten wirksam wie Chloroquin.

Mit der Einnahme von Mefloquin wird mindestens 2 Wochen vor Reiseantritt begonnen. Das Prophylaxe-Medikament wird während des Aufenthaltes sowie nach Verlassen des Malariagebietes 4 Wochen lang fortgesetzt. Mefloquin eignet sich in vielen Gegenden als Prophylaxe, wird aber nur selten angewendet, da es starke psychiatrische und andere Nebenwirkungen haben kann. Es ist unwirksam oder weniger wirksam zur Vorbeugung gegen Plasmodium-falciparum-Malaria in Südostasien (und manchmal auch anderswo).

Primaquin ist eine weitere Alternative zur Prophylaxe, hauptsächlich für Reisende in Gebiete, in denen Malaria hauptsächlich von Plasmodium vivax verursacht wird. Bevor dieses Medikament verordnet wird, muss allerdings ein Bluttest auf eine relativ häufige Enzymmangelerkrankung durchgeführt werden, dem sogenannten Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) (siehe die Tabelle ). Personen mit Enzymmangel sollten Primaquin nicht einnehmen, weil das Medikament zum Abbau der roten Blutkörperchen führen kann. Die Einnahme von Primaquin beginnt 1 bis 2 Tage vor Reiseantritt. Die Prophylaxe wird während des Aufenthaltes sowie nach Verlassen des Malariagebietes 7 Tage lang fortgesetzt. Primaquin als 14-tägige Behandlung wird auch zur Vorbeugung von wiederkehrenden Malariaschüben bei Reisenden genommen, die andere Antimalariamittel (z. B. Doxycyclin oder Atovaquon/Proguanil) einnehmen und die vorher massiv einer Infektion mit Plasmodium vivax oder Plasmodium ovale ausgesetzt waren.

Impfungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt die breite Anwendung der Malariaimpfstoffe RTS,S/AS01 (RTS,S) oder des R21/Matrix-M-Malariaimpfstoffs bei Kindern in Regionen, in den Malaria häufig auftritt und wo die Ausbreitung von Malaria durch den Parasiten Plasmodium falciparum mittelstark bis stark ist. Die Malaria-Impfung ist eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Malaria, die jedes Jahr Hunderttausende von Todesfällen verursacht, hauptsächlich bei Kindern in Afrika. (Siehe WHO: Malaria vaccine implementation programme.)

Weitere Informationen

Die folgenden Quellen in englischer Sprache können nützlich sein. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quellen verantwortlich ist.

  1. Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Yellow Fever Vaccine and Malaria Prevention Information, by Country

  2. CDC: Über Malaria

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