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Hepatitis-B-Impfstoff

Von

Margot L. Savoy

, MD, MPH, Lewis Katz School of Medicine at Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2020| Inhalt zuletzt geändert Okt 2020
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Der Hepatitis-B-Impfstoff trägt zum Schutz vor Hepatitis B und deren Komplikationen (chronische Hepatitis, Zirrhose und Leberkrebs) bei.

Im Allgemeinen ist Hepatitis B eine ernstere Erkrankung als Hepatitis A und kann gelegentlich tödlich verlaufen. Die Symptome können leicht oder schwer sein. Sie beinhalten Appetitmangel, Übelkeit und Abgeschlagenheit. Bei 5 bis 10 Prozent der Betroffenen wird die Hepatitis B chronisch und kann zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen.

Weitere Informationen finden Sie in den Angaben zum Hepatitis-B-Impfstoff der Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Verabreichung

Der Hepatitis-B-Impfstoff wird typischerweise in einer Serie von zwei oder drei Injektionen in einen Muskel verabreicht. Wenn Personen, die geimpft wurden, jedoch mit dem Virus in Kontakt kommen, misst der Arzt ihre Antikörperkonzentration gegen Hepatitis B. Wenn die Antikörperwerte niedrig sind, ist es möglich, dass sie eine weitere Injektion des Hepatitis-B-Impfstoffes erhalten.

Alle Kinder erhalten im Rahmen der Routineimpfungen während der Kindheit normalerweise drei Dosen: bei der Geburt, im Alter von 1 bis 2 Monaten sowie im Alter von 6 bis 18 Monaten. Säuglinge, die bei der Geburt keine Dosis erhalten haben, sollten sobald wie möglich mit der ersten Impfserie beginnen.

Der Hepatitis-B-Impfstoff wird auch für ältere Kinder und Jugendliche empfohlen, die zuvor nicht geimpft wurden. Der Impfstoff kann jedem ungeimpften Erwachsenen verabreicht werden, der vor Hepatitis B geschützt sein möchte.

Der Impfstoff wird auch für alle ungeimpften Erwachsenen empfohlen, bei denen ein erhöhtes Risiko für Hepatitis B besteht, wie z. B.:

  • Personen, die in Berufen arbeiten, bei denen sie mit Blut oder anderen potenziell infektiösen Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen, wie z. B. Arbeiter im Gesundheitswesen, in der Pflege oder im Sozialwesen

  • Personen, die in Gebiete reisen, wo die Infektion weitverbreitet ist

  • Personen mit einer chronischen Lebererkrankung (z. B. Hepatitis C, Zirrhose, Fettleber, alkoholbedingte Lebererkrankung und Autoimmunhepatitis) oder hohen Werten bestimmter Leberenzyme im Blut

  • Personen mit Niereninsuffizienz, einschließlich dialysepflichtiger Personen

  • Personen, die sich Drogen spritzen

  • Personen mit mehreren Sexualpartnern

  • Personen, die auf eine sexuell übertragbare Krankheit untersucht oder dagegen behandelt werden müssen

  • Männer, die gleichgeschlechtlichen Sexualverkehr praktizieren

  • Sexualpartner und privater Kontakt mit Personen, die bekannterweise Träger von Hepatitis B sind

  • Personen mit einer HIV-Infektion

  • Personen unter 60 Jahren mit Diabetes und manchmal Personen ab 60 Jahren mit Diabetes

  • Personen, die an Orten beschäftigt sind oder dort versorgt werden, wo ein hohes Risiko für Hepatitis B besteht (z. B. Orte, an denen Personen mit sexuell übertragbaren Krankheiten behandelt werden, und Orte, wo Dienstleistungen zur Behandlung und Prävention von Drogenmissbrauch, für Drogenabhängige und Männer, die gleichgeschlechtlichen Sexualverkehr praktizieren, erbracht werden, Zentren für Hämodialyse, Einrichtungen für Personen mit Entwicklungsstörungen, Justizvollzugsanstalten, sowie Zentren für HIV-Tests und -Behandlungen)

  • Schwangere Frauen, wenn bei ihnen während der Schwangerschaft das Risiko für eine Infektion besteht oder dass sie aufgrund der Infektion sehr krank werden oder sterben könnten

Wenn Menschen eine vorübergehende Erkrankung haben, warten Ärzte normalerweise mit der Impfung, bis die Erkrankung abgeklungen ist (siehe auch CDC: Wer sollte mit diesen Impfstoffen NICHT geimpft werden?).

Nebenwirkungen

Manchmal kann die Injektionsstelle schmerzen, und es kann sich ein leichtes Fieber entwickeln.

Personen mit einer früheren schweren Allergie gegen Backhefe (wird bei der Herstellung des Hepatitis-B-Impfstoffes verwendet) sollten den Impfstoff nicht erhalten.

Weitere Informationen

Im Folgenden handelt es sich um einige englischsprachige Hilfsmittel, die nützlich sein könnten. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quellen verantwortlich ist.

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