Msd Manual

Please confirm that you are not located inside the Russian Federation

Lädt...

Behaartheit

(Hirsutismus; Hypertrichose)

Von

Wendy S. Levinbook

, MD, Hartford Dermatology Associates

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2019| Inhalt zuletzt geändert Okt 2019
Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Kurzinformationen
HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Quellen zum Thema

Bei Männern variiert der Grad der Körperbehaarung stark (siehe auch Haarwuchs – ein Überblick), aber nur wenige Männer sehen in einer exzessiven Behaarung einen ausreichenden Grund, einen Arzt aufzusuchen. Bei Frauen ist die Menge an Behaarung, die als exzessiv angesehen wird, vom ethnischen Hintergrund und der jeweiligen Kultur abhängig. Für gewöhnlich stellt eine übermäßige Körperbehaarung lediglich ein kosmetisches und psychologisches Problem dar. Allerdings ist der Grund manchmal eine schwere Hormonstörung, insbesondere bei Frauen, bei denen sich männliche Eigenschaften ausbilden (virilisieren).

Behaartheit kann unterteilt werden in:

  • Hirsutismus

  • Hypertrichose

Hirsutismus ist das exzessive Wachstum dicker oder dunkler Körperhaare bei Frauen in Bereichen, die eher typisch für männliches Haarwachstum sind. Dazu gehören das Gesicht (die Oberlippe, das Kinn oder die Wangenbereiche), der Rumpf (rund um die Brustwarzen oder auf der Brust, dem Unterbauch oder dem Rücken) und die Extremitäten (an den Schultern oder inneren Oberschenkeln).

Eine Hypertrichose ist eine Zunahme der Menge der Haare irgendwo am Körper, unabhängig vom Geschlecht. Das übermäßige Haarwachstum kann überall am Körper oder nur in bestimmten Bereichen auftreten. Die Haare können fein, hell und flaumiges oder dick, dunkel und lang sein. Die Erkrankung kann angeboren sein oder sich später entwickeln.

Ursachen

Das Haarwachstum ist vom Gleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Hormonen abhängig. Männliche Hormone stimulieren das Wachstum von dickem, dunklem Haar. Weibliche Hormone (wie Östrogen) verlangsamen das Haarwachstum oder lassen die Haare feiner und heller werden. Frauen produzieren normalerweise nur geringe Mengen von männlichen Hormonen, während Männer nur wenig weibliche Hormone produzieren.

Hirsutismus

Hirsutismus entsteht für gewöhnlich durch hohe Mengen männlicher Geschlechtshormone (Androgene, z. B. Testosteron) oder durch eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber normalen Mengen männlicher Geschlechtshormone im Körper. Testosteron stimuliert den Haarwuchs in der Schamregion und unter den Achseln. Dihydrotestosteron beeinflusst vornehmlich den Bart und den Ausfall von Kopfhaar.

Umstände, die das hormonelle Gleichgewicht zugunsten der männlichen Hormone umkippen, können Hirsutismus verursachen. Das Gleichgewicht kann durch eine überschüssige Produktion von männlichen Hormonen gestört werden. Allerdings ist bei erblich bedingtem Hirsutismus (familiärem Hirsutismus) zu beobachten, dass die Haarfollikel von Frauen empfindlicher gegenüber normalen Androgenspiegeln sind.

Die häufigste Ursache von Hirsutismus ist

Es gibt viele ungewöhnlichere Ursachen für Hirsutismus (siehe Tabelle: Einige Ursachen und Merkmale von Hirsutismus):

  • Störungen der Funktion der Hirnanhangdrüse, der Eierstöcke und der Nebennieren, durch die mehr männliche Geschlechtshormone produziert werden

  • Tumoren, die männliche Geschlechtshormone produzieren (einschließlich bestimmter Tumoren der Eierstöcke, der Nebennieren, der Lungen oder des Verdauungstraktes)

  • Anwendung bestimmter Medikamente wie Anabolika, Danazol oder oraler Verhütungsmittel (Antibabypille) und anderer Empfängnisverhütungsmittel, die eine hohe Dosis Progesteron enthalten

  • Erblich bedingte Merkmale, die häufig bei Menschen mediterraner, nahöstlicher oder südasiatischer Abstammung anzutreffen sind

Wenn Hirsutismus durch einen erhöhten Androgenspiegel verursacht wird, kommt es bei Frauen oft zu einer Vermännlichung (Virilisierung).

Bei der Virilisierung handelt es sich um die Ausbildung anderer männlicher Eigenschaften neben der übermäßigen Gesichts- und Körperbehaarung. Beispiele

  • Tiefere Stimme

  • Zunahme der Muskelmasse

  • Ausfall der Kopfbehaarung

  • Vergrößerung der Klitoris (ein kleineres weibliches Organ, welches dem Penis entspricht)

  • Unregelmäßige oder ausbleibende Menstruation

  • Auch Akne kann auftreten.

Hypertrichose

Eine Hypertrichose wird durch Erkrankungen verursacht, die den Spiegel der männlichen Hormone nicht beeinflussen.

Dies sind die häufigsten Ursachen einer Hypertrichose:

  • Bestimmte Komplikationen bei Krebserkrankungen (paraneoplastische Syndrome)

  • Anwendung bestimmter Medikamente, meistens Minoxidil, Phenytoin, Ciclosporin oder Augentropfen auf Prostaglandinbasis wie Bimatoprost oder Latanoprost

  • Eine schwere systemische Erkrankung wie AIDS, Hirnstörungen oder -verletzungen, Unterernährung (einschließlich Essstörungen wie Anorexia nervosa und Bulimie), Dermatomyositis und Porphyrie

  • Wiederholte Verletzungen und/oder Reibung oder Entzündung von Hautbereichen (wenn z. B. nach einer Arm- oder Beinfraktur der Gips entfernt und ein verstärkter Haarwuchs festgestellt wird)

Selten wird Hypertrichose durch eine Genmutation hervorgerufen. In solchen Fällen ist diese für gewöhnlich angeboren.

Beurteilung

Die Ärzte müssen beurteilen, ob das übermäßige Haarwachstum durch eine Erkrankung ausgelöst wurde oder nur ein kosmetisches Problem darstellt.

Warnsignale

Bei Frauen mit übermäßiger Körperbehaarung geben die folgenden Symptome Anlass zu Besorgnis:

  • Entwicklung maskuliner Eigenschaften (Virilisierung) wie eine tiefere Stimme, Zunahme der Muskelmasse, Kahlköpfigkeit, abnehmende oder ausbleibende Menstruationszyklen und Akne

  • Plötzliches Auftreten und schnelles Wachstum von übermäßigem Haar (über Wochen oder Monate)

  • Masse/Wucherung im Bauch- oder Beckenraum

Plötzliches Auftreten übermäßigen Haarwachstums kann ein Hinweis auf Krebs sein.

Wann ein Arzt zu konsultieren ist:

Bei Warnsignalen sollten die Betroffenen umgehend einen Arzt aufsuchen. Wenn übermäßiger Haarwuchs nach und nach ohne Warnzeichen auftritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden, allerdings muss der Termin nicht so schnell eingeplant werden.

In der Regel brauchen Frauen ohne Warnzeichen keinen Arzt aufzusuchen, wenn sie immer schon übermäßigen Haarwuchs hatten, sich ansonsten wohlfühlen, regelmäßig ihre Menstruation haben, keine männlichen Eigenschaften haben und auch andere Familienmitglieder mit übermäßigem Haarwuchs haben. Bei solchen Frauen ist der übermäßige Haarwuchs erblich bedingt.

Was der Arzt unternimmt:

Ärzte stellen zunächst immer Fragen zu den Symptomen und zur Krankengeschichte des Patienten. Anschließend führt er eine körperliche Untersuchung durch. Die Ergebnisse der Krankengeschichte und der ärztlichen Untersuchung deuten oft auf eine Ursache hin und geben Anhaltspunkte für durchzuführende Tests (siehe Tabelle: Einige Ursachen und Merkmale von Hirsutismus).

Frauen werden gefragt, wann ihr Haar begonnen hat, übermäßig zu wachsen, wo das der Fall ist und ob sie ihre Menstruation haben und falls ja, ob diese regelmäßig eintritt. Ärzte fragen auch, ob die Frauen Probleme hatten, schwanger zu werden und ob auch noch andere Familienmitglieder übermäßigen Haarwuchs haben.

Ärzte befragen die Patienten nach sämtlichen eingenommenen Medikamenten, insbesondere nach Anabolika und anderen Medikamenten, die übermäßiges Haarwachstum verursachen.

Während der körperlichen Untersuchung notieren sich die Ärzte die Verteilung des Haarwachstums und achten auf weitere männliche Eigenschaften sowie andere Aspekte, die Aufschluss über die Ursache geben könnten. So kann zum Beispiel ein Knoten beim Abtasten des Beckens auf einen Tumor in den Eierstöcken hinweisen.

Tabelle
icon

Einige Ursachen und Merkmale von Hirsutismus

Ursache

Häufige Merkmale*

Untersuchungen

Erkrankungen der Nebennieren

Entwicklung männlicher Eigenschaften (Virilisierung) durch Nebennierenhyperplasie (vergrößerte Nebennieren, die anormal große Mengen männlicher Geschlechtshormone produzieren)

Das Vorhandensein maskuliner Eigenschaften (Virilisierung) wie tiefere Stimme, Kahlköpfigkeit, eine vergrößerte Klitoris, Zunahme der Muskelmasse, unregelmäßige oder ausbleibende Menstruationszyklen und Akne

Nebennierenhyperplasie bei der Geburt, nicht deutlich männlich oder weiblich ausgeprägte Geschlechtsorgane

Zur Bestimmung der Spiegel weiblicher und männlicher Hormone wird Blut und manchmal Urin abgenommen.

Ein Dexamethason-Suppressionstest (Dexamethason zum Einnehmen, gefolgt nach einigen Stunden von einem Bluttest zur Bestimmung der Hormonspiegel)

Nierentumore (für gewöhnlich bösartig)

Entwicklung maskuliner Merkmale, wenn ein Nebennierentumor einen Androgenüberschuss (wie z. B. Testosteron) produziert oder ein Cushing-Syndrom vorliegt (ein Nebennierentumor, der große Mengen Kortisol produziert [siehe unten])

MRT oder CT

Blut- und Urintests zur Messung der Hormonspiegel

Übermäßiges Fettgewebe am gesamten Rumpf, Fettpolster zwischen den Schultern (Büffelbuckel), dünne Arme und Beine, purpurne Streifen auf dem Bauch, Neigung zu Blutergüssen, ein großes, rundes Gesicht (Mondgesicht), Bluthochdruck und Diabetes mellitus

Urin- und für gewöhnlich auch Bluttests zur Messung des Kortisolspiegels (der beim Cushing-Syndrom hoch sein kann)

Üblicherweise ein Dexamethason-Suppressionstest

Keine Erkrankung vorhanden

Familiärer Hirsutismus

Hirsutismus bei Familienmitgliedern

Keine anderen Symptome (normale Menstruationszyklen und keine anderen maskulinen Eigenschaften)

Ärztliche Untersuchung

Bluttests zur Messung der Hormonspiegel (die normal sind)

Eierstockstörungen

Nach der Pubertät einsetzender Hirsutismus

Entwicklung männlicher Eigenschaften, Adipositas, Unfruchtbarkeit, Menstruationsstörungen, Akne, Ausfall der Kopfbehaarung, verringerte Sensibilität auf Insulin sowie verdunkelte und verdickte Haut an den Unterarmen, im Nacken und in Hautfalten (Acanthosis nigricans)

Ärztliche Untersuchung

Bluttests zur Messung des Hormonspiegels, beispielsweise von Testosteron, luteinisierendem Hormon (LH) und Follikel-stimulierendem Hormon (FSH)

Normalerweise Ultraschall

Tumoren

Manchmal eines oder mehrere der folgenden Symptome, die häufig plötzlich auftreten:

  • Beckenschmerzen

  • Geschwollener Bauch oder Blähbauch

  • Gewichtsverlust

  • Entwicklung anderer männlicher Eigenschaften

Ultraschall

Manchmal eine CT oder MRT

Krankheiten der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse)

Ein Hypophysenadenom (gutartiger Tumor), das Prolaktin absondert

Bildung von Milch in der Brust von Frauen, die kein Kind stillen (Galaktorrhö)

Keine Menstruationen

Manchmal Sehprobleme

Manchmal Bluttests zur Messung des Prolaktinspiegels

MRT des Gehirns

CT oder MRT des Gehirns

Eine Hypophysenerkrankung, die das Cushing-Syndrom verursacht (wie ein Hypophysentumor)

Siehe Cushing-Syndrom weiter oben

Blut- und manchmal Urintests zur Messung des Kortisolspiegels (der beim Cushing-Syndrom hoch sein kann)

Ein Dexamethason-Suppressionstest

MRT des Gehirns

Medikamente

Androgene Medikamente:

  • Anabolika, einschließlich solcher, die zur Steigerung körperlicher Leistungsfähigkeit eingenommen werden, wie Testosteron-Produkte und Danazol

  • Antibabypillen oder andere Empfängnisverhütungsmittel, die eine hohe Dosis Progesteron enthalten

Entwicklung männlicher Eigenschaften

Verwendung von Anabolika (manchmal durch den Anwender geleugnet)

Ärztliche Untersuchung

* Zu den Merkmalen zählen Symptome und Befunde der ärztlichen Untersuchung. Die genannten Merkmale sind typisch, treten aber nicht immer auf.

CT = Computertomographie; MRT = Magnetresonanztomographie.

Tests

Männer ohne weitere Krankheitssymptome werden nicht weiter untersucht.

Bei Frauen werden Bluttests durchgeführt, um verschiedene Hormonspiegel zu messen und so dabei zu helfen, die Ursache zu finden:

  • Testosteron

  • Dehydroepiandrosteronsulfat (DHEAS)

  • Follikel-stimulierendes Hormon (FSH) und luteinisierendes Hormon (LH)

  • Prolaktin

Eine Ultraschalluntersuchung und/oder eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Beckens wird in der Regel durchgeführt, um eine Krebserkrankung des Beckens oder der Nebennieren ausschließen zu können, insbesondere dann, wenn im Becken ein Knoten entdeckt wurde oder wenn der Testosteron- oder DHEAS-Spiegel hoch ist. Besteht der Verdacht einer Hypophysenerkrankung, wird eine MRT des Kopfes durchgeführt.

Falls der Verdacht auf das Cushing-Syndrom besteht oder ein Nebennierentumor bei bildgebenden Untersuchungen festgestellt wird, werden außerdem Urintests durchgeführt.

Behandlung

  • Behandlung der Grunderkrankung, einschließlich Absetzen oder Umstellen der Medikamente, die Behaartheit verursachen

  • Kosmetisches Bleichen oder kosmetische Haarentfernung

  • Hormontherapie

Die zugrundeliegende Störung wird behandelt oder korrigiert. Zum Beispiel werden Medikamente, die Hirsutismus verursachen, abgesetzt oder ersetzt.

Die Behandlung von übermäßigem Haarwuchs ist nicht nötig, solange Frauen nicht den Wunsch haben, diesen aus kosmetischen Gründen einzudämmen oder die Haare entfernen zu lassen. Falls ein übermäßiges Haarwachstum nicht mit erhöhten Spiegeln männlicher Geschlechtshormone zusammenhängt, werden zur Entfernung der Haare physikalische Methoden angewandt. Wenn erhöhte Spiegel männlicher Geschlechtshormone die Ursache sind, ist zusätzlich zu den physikalischen Methoden eine Hormontherapie erforderlich.

Physikalische Methoden

Es gibt verschiedene alternative Methoden.

Depilation – Haarentfernung, bei der nur der sichtbare Teil des Haares außerhalb der Haut entfernt wird. Zu den möglichen Methoden zählen Rasieren und rezeptfreie Cremes, die Bariumsulfat und/oder Kalziumthioglykolat enthalten können.

Epilation – Entfernung des gesamten Haares samt Wurzeln. Mögliche Methoden zur vorübergehenden Haarentfernung sind Zupfen, Rupfen, Wachsen und Epiliergeräte, die zuhause angewendet werden können. Einige Methoden haben eine länger anhaltende, manchmal permanente Wirkung, die Behandlungen müssen aber oftmals wiederholt werden. Zu diesen Methoden zählen Elektrolyse, Thermolyse und Laserbehandlungen.

Hormontherapie

In der Regel müssen Hormone zur Behandlung von Hirsutismus über längere Zeit eingenommen werden, da die meisten Krankheiten, die hohe Spiegel männlicher Geschlechtshormone verursachen, nicht geheilt werden können. Zu diesen Hormonen gehören orale Verhütungsmittel (Antibabypille) und Medikamente, die die Wirkung von männlichen Hormonen blockieren, wie Finasterid oder Spironolacton. Schwangere Frauen oder Frauen, die schwanger werden könnten, sollten keine Medikamente zum Blockieren männlicher Hormone einnehmen, da dies dazu führen könnte, dass sich bei einem männlichen Fötus weibliche Eigenschaften bilden.

Gonadotropin-freisetzende Hormonagonisten (wie Leuprolid) können angewandt werden, wenn die Eierstöcke extrem hohe Mengen an männlichen Geschlechtshormonen produzieren. Allerdings müssen diese Medikamente unter strenger Überwachung durch einen Gynäkologen oder Endokrinologen eingenommen werden. Kortikosteroide können verwendet werden, um die Spiegel männlicher Geschlechtshormone zu senken, die durch Nebennierentumore produziert werden.

Andere Methoden

Bleichen stellt eine Alternative zur Haarentfernung dar. Die Methode ist kostengünstig und funktioniert gut bei Frauen, wenn das übermäßige Haarwachstum nur gering ist. Durch Bleichen wird die Farbe der Haare aufgehellt, wodurch diese weniger auffällig werden. Zahlreiche unterschiedliche Haarbleichmittel werden angeboten. Die meisten enthalten Wasserstoffperoxid.

Eflornithin-Creme, zweimal täglich aufgetragen, verlangsamt das Haarwachstum und kann bei langfristiger Anwendung die Zeit zwischen zwei Behandlungen zur Haarentfernung verlängern.

Wichtigste Punkte

  • Übermäßiges Haarwachstum kann erblich bedingt sein, und die Menge an Behaarung, die als exzessiv angesehen wird, ist vom ethnischen Hintergrund und der jeweiligen Kultur abhängig.

  • Hirsutismus, der nur bei Frauen auftritt, führt zu einem übermäßigen Wachstum der Körperbehaarung nach männlichem Muster und unterscheidet sich von der Hypertrichose, bei der übermäßiges Haarwachstum überall am Körper auftritt und von der Männer wie Frauen betroffen sein können.

  • Die häufigste Ursache von Hirsutismus ist das polyzystische Eierstocksyndrom (PCOS).

  • Wenn Frauen männliche Eigenschaften entwickeln (wie eine tiefere Stimme, erhöhtes Muskelvolumen, Verlust des Kopfhaars, unregelmäßige oder ausbleibende Menstruation), dann haben sie eine Hormonstörung, die eine umgehende ärztliche Untersuchung erfordert.

  • Wenn Körperbehaarung plötzlich auftritt und schnell wächst, kann die Ursache Krebs sein.

  • Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören die Haarentfernung und/oder Hormontherapien.

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Erfahren Sie

Auch von Interesse

Videos

Alle anzeigen
Filzläuse
Video
Filzläuse
Der Genitalbereich von geschlechtsreifen Männern und Frauen ist häufig von gekräuseltem Schamhaar...
3D-Modelle
Alle anzeigen
Lymphangitischer Streifen
3D-Modell
Lymphangitischer Streifen

SOZIALE MEDIEN

NACH OBEN