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Physiotherapie des Brustbereichs

(Physiotherapie des Brustbereichs)

Von

Andrea R. Levine

, MD, University of Maryland School of Medicine;


Jason Stankiewicz

, MD, University of Maryland Medical Center

Überprüft/überarbeitet Apr 2022
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Quellen zum Thema

Bei einer Physiotherapie für den Brustkorb werden mechanische Techniken wie Abklopfen der Brust, Drainagelagerung und Vibration eingesetzt, um die Sekrete aus der Lunge zu beseitigen.

Atemtherapeuten nutzen verschiedene Methoden zur Behandlung von Lungenerkrankungen, darunter:

  • Drainagelagerung

  • Absaugen

  • Atemübungen

Die Auswahl der jeweiligen Therapie beruht auf der zugrunde liegenden Erkrankung und dem Allgemeinzustand des Patienten.

Drainagelagerung

Bei der Drainagelagerung wird der Patient in einem bestimmten Neigungswinkel gelagert, um den Abfluss von Sekreten aus der Lunge zu erleichtern. Brust und Rücken können zusätzlich mit der hohlen Hand abgeklopft werden, um die Sekrete zu lockern – diese Technik wird Thoraxperkussion genannt. Alternativ kann der Therapeut einen mechanischen Brust-Percussor oder einen Hochfrequenz-Brust-Percussor verwenden (eine aufblasbare Weste, die mit hoher Frequenz vibriert, um den Schleim zu lösen). Der Therapeut kann einem Familienmitglied beibringen, wie eines dieser Geräte anzuwenden ist.

Die Drainagelagerung eignet sich nicht für Menschen, die

Eine Drainagelagerung sollte auch nicht bei Patienten angewendet werden, deren Lungenkrankheit zu keiner übermäßigen Schleimbildung führt.

Absaugen

Durch Absaugen können Atemtherapeuten, Krankenpfleger und Familienangehörige, denen die Methode beigebracht worden ist, die Atemwege von Sekreten befreien. Dazu wird ein kleines Plastikröhrchen durch die Nase und ein paar Zentimeter in die Luftröhre (Trachea) geschoben. Mit sanftem Sog wird der Schleim, der nicht abgehustet werden kann, abgesaugt. Die Absaugmethode wird auch bei Patienten mit einer Tracheotomie (einer chirurgischen Eröffnung der Trachea zur Erleichterung der Atmung) und bei solchen, die über einen Schlauch durch Nase oder Mund beatmet werden (Beatmungsschlauch), zur Entfernung von Sekreten angewendet.

Atemübungen

Oftmals wird bei diesen Übungen ein sogenannter Atemtrainer oder ein Incentive-Spirometer eingesetzt. Die betroffene Person atmet durch einen Schlauch, der an einer tragbaren Plastikkammer angebracht ist, so tief wie möglich ein. In der Kammer befindet sich ein Bällchen, und mit jedem Atemzug wird das Bällchen angehoben. Im Idealfall wird dieser Vorgang jede Stunde 5- bis 10-mal hintereinander wiederholt, solange die betroffene Person wach ist. Viele Krankenhäuser setzen dieses Gerät regelmäßig vor und nach chirurgischen Eingriffen ein. Allerdings können Übungen zur Tiefatmung, die von Krankenpflegern und Atemtherapeuten angeregt werden, wirksamer sein als selbst gesteuerte Atemübungen mit einem Incentive-Spirometer.

Die sogenannte Lippenbremse ist eine Atemtechnik, die hilfreich sein kann, wenn es bei Personen mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung bei Panik, Anstrengung oder während einer Verkrampfung der Atemwege zu einer Überblähung der Lunge kommt. Sie kann aber auch von Patienten in einer Rehabilitation für Lungenerkrankungen Rehabilitation bei Lungenerkrankungen Bei einer Rehabilitation bei Lungenerkrankungen wird auf angeleitete Bewegung, Aufklärung, Unterstützung und Verhaltensänderungen gesetzt, um das alltägliche Leben und die Lebensqualität solcher... Erfahren Sie mehr als zusätzliche Atemübung eingesetzt werden. Dabei atmen die betreffenden Personen bei fast geschlossenen (leicht gespitzten) Lippen aus, als wollten sie zu pfeifen beginnen. Dadurch erhöht sich der Druck in den Atemwegen, sodass es nicht zu einem Kollaps kommt. Die Übung hat keine schädlichen Wirkungen, und bei manchen Patienten wird diese Atmungstechnik auch ohne Anleitung zur Gewohnheit.

Wenn man sich beim Üben der Lippenbremse vorbeugt, erhöht sich der Nutzen noch. In dieser Position sollte man sich mit ausgestreckten Armen und Händen hinstellen und den Körper an einen Tisch oder einen anderen Gegenstand lehnen.

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN
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