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Impfstoff gegen Herpes Zoster

(Impfstoff gegen Gürtelrose)

Von

Margot L. Savoy

, MD, MPH, Lewis Katz School of Medicine at Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Es gibt zwei Impfstoffe gegen Herpes Zoster. Der neuere Impfstoff gegen Herpes Zoster wird gegenüber dem älteren Herpes-Zoster-Impfstoff bevorzugt, da er einen besseren und länger anhaltenden Schutz bietet.

  • Der neuere Impfstoff enthält nur noch nicht infektiöse Bestandteile des Virus (sogenannter rekombinanter Impfstoff).

  • Der ältere Impfstoff enthält ein abgeschwächtes (attenuiertes) Lebendvirus.

Die Impfstoffe tragen dazu bei, das Risiko, an Gürtelrose (Herpes Zoster) zu erkranken, und die starken Restschmerzen, die sie verursachen kann (postherpetische Neuralgie), zu reduzieren.

Weitere Informationen finden Sie in den Angaben zum rekombinanten Impfstoff gegen Gürtelrose und in den Angaben zum Lebendimpfstoff gegen Gürtelrose von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Das Herpes-Zoster-Virus ist dasselbe Virus, das auch Windpocken verursacht. Nachdem eine Windpockenerkrankung vorüber ist, bleibt das Virus im Körper. Es kann Jahre später reaktiviert werden und Gürtelrose auslösen, einen schmerzhaften Ausschlag, der normalerweise nur an einer Körperstelle auftritt. Der Ausschlag geht nach mehreren Wochen zurück, aber eine postherpetische Neuralgie, die starke chronische Schmerzen verursachen kann, kann Monate oder Jahre anhalten. Herpes Zoster kann auch andere Probleme aufgrund einer Funktionsstörung des Nervensystems verursachen (z. B. Probleme mit dem Sehen, Hören oder Gleichgewicht).

Verabreichung

Der neuere rekombinante Herpes-Zoster-Impfstoff wird in zwei Dosen verabreicht und in einen Muskel injiziert. Die Dosen werden in einem Abstand von 2 bis 6 Monaten sowie mindestens 2 Monate nach dem älteren Herpes-Zoster-Impfstoff verabreicht.

Der neuere rekombinante Impfstoff wird bei Menschen ab 50 Jahren empfohlen, ungeachtet dessen, ob sie in der Vergangenheit bereits eine Gürtelrose hatten oder ob sie den älteren Impfstoff gegen Herpes Zoster erhalten haben.

Bestimmte Erkrankungen können einen Einfluss darauf haben, ob und wann Betroffene geimpft werden (siehe auch CDC: Wer sollte mit diesen Impfstoffen NICHT geimpft werden?). Wenn Menschen eine vorübergehende Erkrankung haben, warten Ärzte normalerweise mit der Impfung, bis die Erkrankung abgeklungen ist.

Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen des neueren (rekombinanten) Herpes-Zoster-Impfstoffs sind Schmerzen, Rötungen und Schwellungen an der Injektionsstelle sowie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Zittern, Fieber und Verdauungsstörungen.

Die häufigsten Nebenwirkungen des älteren (attenuierten) Herpes-Zoster-Impfstoffs sind Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und Juckreiz an der Injektionsstelle sowie Kopfschmerzen.

Weitere Informationen

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