Veränderungen der Erythrozytenmorphologie bei hämolytischen Anämien

Veränderungen der Erythrozytenmorphologie bei hämolytischen Anämien

Erythrozytenmorphologie

Ursachen

Akanthozyten (Spornzellen)

Abetalipoproteinämie

Anorexie

Hypothyreose

Lebererkrankheiten

Neuroakanthozytose

Agglutinierte Zellen

Kälteagglutininkrankheit

Echinozyten

Defekte des glykolytischen Signalwegs

Leberfunktionsstörungen

Nierenfunktionsstörungen

Heinz-Körper (Biss- oder Blasen-Zellen)

Glukose-6-Phosphat- Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel)

Oxidativer Stress

Instabiles Hämoglobin

Kernhaltige Erythroblasten und basophile Tüpfelung

Thalassämie major

Schistozyten

Mikroangiopathische hämolytische Anämie (MAHA), einschließlich disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) und thrombotische Mikroangiopathie (TMA)

Klappenhämolyse, intravaskuläre Prothesen und extrakorporale Geräte

Vitamin-B12-Mangel (pseudo-thrombotische thrombozytopenische Purpura [pseudo-TTP])

Sichelzellen

Sichelzellanämie

Sphärozyten

Hereditäre Sphärozytose

Transfundiertes Blut

Hämolytische Anämie durch Wärmeantikörper

Targetzellen

Hämoglobinopathien (z. B. Sichelzellanämie, Hämoglobin-C-Krankheit, Thalassämien)

Leberfunktionsstörungen

Post-Splenektomie