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Handfrakturen

Von

Danielle Campagne

, MD, University of California, San Francisco

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Apr 2021| Inhalt zuletzt geändert Apr 2021
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Quellen zum Thema

Jeder Knochen in der Hand kann brechen. Zu den Handfrakturen zählen:

Damit die Hände funktionsfähig sind, müssen viele Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen zusammenarbeiten. Schon ein offenbar leichter Bruch kann die Weichteile schwer verletzen. Bei unsachgemäßer Behandlung kann es zu dauerhaften Behinderungen wie Gelenkversteifungen, -schwäche oder -verformungen kommen.

Diagnose von Handfrakturen

  • Untersuchung durch den Arzt

  • Röntgenaufnahmen

  • mitunter Computertomographie oder Magnetresonanztomographie

Wenn vermutet wird, dass eine Fraktur der Hand vorliegt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Manchmal kann eine Fraktur der Hand durch eine entsprechende Untersuchung erkannt werden. Vor der Untersuchung kann ein örtliches Betäubungsmittel in den verletzten Bereich injiziert werden, da die Untersuchung andernfalls zu schmerzhaft sein könnte. Meist muss eine Röntgenaufnahme gemacht werden.

In manchen Fällen ist auch eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) erforderlich, um die Fraktur zu erkennen.

Behandlung von Handfrakturen

  • Bandage, Schiene oder Gipsverband

  • Manchmal operative Eingriffe

  • Handübungen

Bleibt eine solche Handfraktur unbehandelt, kann es zu Fehlbildungen der Hand kommen, sodass die Hand nicht mehr normal funktionsfähig ist. Der Arzt versucht daher, die Knochen zurück in ihre normale Lage zu bringen (Reposition), und immobilisiert die Hand anschließend, damit sie normal ausheilen kann.

Je nach Stelle und Schwere der Fraktur kann eine Bandage, eine Schiene oder ein Gipsverband angebracht werden.

Sind die Knochenstücke verschoben oder ist ein Gelenk instabil, ist manchmal chirurgischer Eingriff notwendig.

So bald wie möglich wird mit Bewegungsübungen der Hand begonnen, damit es nicht zu Funktionsverlusten kommt.

Häufige Handverletzungen

Häufige Handverletzungen sind:

  • Knochenbrüche

  • Bänderrisse (Verstauchung bzw. Rupturen)

  • Gelenkluxationen

Reißt ein Band, kann sich der Knochen verschieben und das Gelenk dislozieren.

Handverletzungen verursachen Schwellungen, Schmerzen, Steifheit und manchmal Bewegungseinschränkungen.

Spezielle Verletzungen

Brüche des Hakenbeins können entstehen, wenn man einen Stock schwungvoll über den Boden zieht oder beim Golf ein Divot spielt. Die untere Hälfte der Handfläche an der Wurzel des kleinen Fingers ist druckempfindlich.

Daumenverstauchungen Verstauchungen des Daumens Daumenverstauchungen sind Risse in den Bändern, mit denen der Daumen an der Hand befestigt ist. Die Betroffenen haben Probleme, ihren Daumen und Zeigefinger zusammenzudrücken, um nach Gegenständen... Erfahren Sie mehr (z. B. Torhüterdaumen oder Skidaumen) sind Risse in den Bändern, mit denen der Daumen an der Hand befestigt ist, üblicherweise auf der Handflächenseite des Daumens. Bei einer starken Verstauchung des Bandes ist keine Kneifbewegung mehr möglich. Ein verstauchtes Band muss unter Umständen operativ oder mit einer Schiene behandelt werden.

Ein Bänderriss zwischen Kahnbein und Mondbein kann beim Sturz auf die gestreckte Hand auftreten. Der Schmerz ist meist oben auf dem Handgelenk lokalisiert. Das Band wird in der Regel chirurgisch repariert.

Luxationen der Finger Fingerluxationen Fingerverrenkungen bzw. Fingerluxationen treten auf, wenn sich die Fingerknochen verschieben. Die meisten Fingerverrenkungen treten am Mittelfinger auf, in der Regel, wenn der Finger nach hinten... Erfahren Sie mehr können an der Daumenwurzel oder an anderen Fingern auftreten, beispielsweise an den mittleren Fingergelenken (meist, wenn der Finger zu weit nach hinten gebogen wird) oder an den Gelenken in der Nähe der Fingerkuppen.

Häufige Handverletzungen
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