Melanom

(Malignes Melanom)

Vollständige Überprüfung: März 2026 VonVinod E. Nambudiri, MD, MBA, EdM, Harvard Medical School | Peer-Review durchJoseph F. Merola, MD, MMSc, UT Southwestern Medical Center
Letzte Aktualisierung: März 2026
v26313492_de
DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN
Kurzinformationen

Ein Melanom ist ein Hautkrebs, der in den pigmentproduzierenden Hautzellen (Melanozyten) entsteht.

  • Melanome können auf normaler Haut oder in bestehenden Muttermalen entstehen.

  • Sie können als unregelmäßige, flache oder erhabene braune Hautflecken mit Punkten verschiedener Farbe oder als feste, schwarze oder graue Knoten in Erscheinung treten.

  • Zur Diagnose von Melanomen wird eine Biopsie durchgeführt.

  • Melanome werden entfernt.

  • Wenn diese gestreut haben, werden Chemotherapie und Strahlentherapie eingesetzt. Eine Heilung ist jedoch schwierig.

Melanozyten sind die pigmentproduzierenden Zellen, die der Haut ihre typische Färbung verleihen. Durch Sonnenlicht werden sie angeregt, mehr Melanin zu produzieren (das Pigment, das die Haut bräunt); diese Stimulation erhöht das Melanomrisiko.

Im Jahr 2025 kam es in den USA schätzungsweise zu etwa 104.960 neuen Fällen von Melanomen, die in circa 8.430 Fällen zum Tod führten. Obwohl Melanome für weniger als 2 % aller diagnostizierten Hautkrebsfälle in den Vereinigten Staaten verantwortlich sind, verursachen sie die meisten hautkrebsbedingten Todesfälle.

Ein Melanom äußert sich zunächst durch eine neue, kleine, pigmentierte Wucherung auf normaler Haut, meistens in Bereichen, die der Sonne ausgesetzt sind. Etwa 1 von 3 Melanomen entwickelt sich aus einem bereits vorhandenen Muttermal. Melanome können auch an und im Inneren der Augen, des Mundes, an den Genitalien und im Rektalbereich sowie im Gehirn und in den Nagelbetten auftreten.

Melanome breiten sich gern auf entfernt gelegene Teile des Körpers aus (metastasieren), wo sie weiter wachsen und Gewebe zerstören.

Die zwei häufigsten Arten von Melanomen sind Folgende:

  • Oberflächliches Melanom, das sich ausbreitet: Diese Form macht 70 % der Melanome aus und tritt bei Frauen am häufigsten am Bein und bei Männern am häufigsten am Oberkörper auf. Die Tumorzellen weisen häufig Mutationen im BRAF-Gen auf.

  • Lentigo-maligna-Melanom: Auf diese Form des Melanoms gehen 15 Prozent der Melanome zurück. Es tritt in der Regel im Gesicht oder anderen Bereichen auf, die langwierig der Sonne ausgesetzt sind.

Risikofaktoren für ein Melanom

Zu den Risikofaktoren für Melanome zählen:

  • Sonnenexposition (hauptsächlich wiederholte, blasenbildende Sonnenbrände)

  • Wiederholtes Bräunen mit UV-A-Strahlung oder Behandlung mit Psoralen und UV-A-Strahlung (PUVA)

  • Hautkrebs (andere Melanome oder eine andere Art von Hautkrebs) in der eigenen Krankengeschichte

  • Familienvorgeschichte von Brust-, Eierstock- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs

  • Melanome bei Familienmitgliedern

  • Leichte Haut, Sommersprossen

  • Große Anzahl pigmentierter Muttermale (> 50) oder Vorhandensein von atypischen Muttermalen (besonders, wenn mehr als 5 vorhanden sind)

  • Geschwächtes Immunsystem

  • Ein großer angeborener Pigmentnävus

  • Mutationen in bestimmten Genen, wie z. B. BRCA2, BRAF, CDKN2A (p16), BAP1 und CHEK2

  • Höheres Alter

Bei Personen, die bereits zuvor ein Melanom hatten, ist das Risiko, erneut an einem Melanom zu erkranken, erhöht.

Atypisches Muttermal
Einzelheiten ausblenden

Merkmale dieses atypischen Leberflecks sind unregelmäßige Konturen und verschiedene Farben.

DR. P. MARAZZI/SCIENCE PHOTO LIBRARY

Melanome sind bei Personen mit dunkler Haut seltener. Falls trotzdem bei Personen mit dunkler Haut Melanome auftreten, entstehen diese häufig in den Nagelbetten, auf den Handflächen und Fußsohlen.

Melanome sind bei Kindern sehr selten. Ein angeborener Pigmentnävus ist ein dunkler Hautfleck wie ein Muttermal, das bereits bei der Geburt vorhanden ist. Ist der angeborene Pigmentnävus groß, z. B. größer als 20 cm, stellt er einen Risikofaktor für bösartige Melanome dar.

Angeborener Pigmentnävus
Einzelheiten ausblenden

Ein großer angeborener Pigmentnävus (Riesennävus) ist ein Risikofaktor für ein malignes Melanom. Der Nävus in diesem Bild ist größer als 20 Zentimeter, hat einen unregelmäßigen Rand und mehrere unterschiedliche Farben.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. Carl Washington und Dr. med. Mona Saraiya (MPH), über die Public Health Image Library der Centers for Disease Control and Prevention.

Obwohl Melanome während der Schwangerschaft auftreten können, erhöht eine Schwangerschaft nicht die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus einem Muttermal ein Melanom entwickelt. Muttermale verändern während der Schwangerschaft oft ihre Größe oder werden dunkler.

Jeder sollte das ABCDE der Melanome kennen, um so die eigenen Muttermale auf bösartige (kanzeröse) Veränderungen hin untersuchen zu können.

Symptome des Melanoms

Melanome können im Aussehen variieren. Einige sind flache, unregelmäßige, braune Flecken, mit kleinen schwarzen Punkten darin. Andere erscheinen als erhabene Flecken mit roten, weißen, schwarzen oder blauen Punkten. Manchmal erscheint ein Melanom auch als fester roter, schwarzer oder brauner Knoten.

Zwei bis 8 Prozent der Melanome produzieren keine Pigmente. Diese sogenannten amelanotischen Melanome können rosafarben, rot oder leicht hellbraun sein und wie gutartige Wucherungen oder eine Form eines weißen Hautkrebses aussehen.

Verschiedene Formen des Melanoms
Oberflächliches Melanom, das sich ausbreitet

Auf diesem Foto ist der unregelmäßige Rand eines sich oberflächlich ausbreitenden Melanoms hervorgehoben.

Auf diesem Foto ist der unregelmäßige Rand eines sich oberflächlich ausbreitenden Melanoms hervorgehoben.

Bild von Dr. med. Gregory L. Wells.

Noduläres Melanom

Diese erhabene Wucherung ist charakteristisch für ein noduläres Melanom, das in der Regel grau bis schwarz ist.

Diese erhabene Wucherung ist charakteristisch für ein noduläres Melanom, das in der Regel grau bis schwarz ist.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Dr. med. Gregory L. Wells.

Nodular Melanoma (2)

This photo shows a nodular melanoma. It has dark, reddish brown to black discoloration; a raised texture; and shapeless, irregular borders.

This photo shows a nodular melanoma. It has dark, reddish brown to black discoloration; a raised texture; and shapeless

... Erfahren Sie mehr

CDC/ Carl Washington, M.D., Emory Univ. School of Medicine; Mona Saraiya, MD, MPH

Melanoma (1)

This photo shows an asymmetric melanoma. It is asymmetric, and the borders are red and dark brown. It is large in size.

This photo shows an asymmetric melanoma. It is asymmetric, and the borders are red and dark brown. It is large in size.

National Cancer Institute (NCI); www.cancer.gov

Melanoma (2)

This photo shows an asymmetric melanoma. It ranges from pinkish red to dark brown/black in color, and the borders are very irregular.

This photo shows an asymmetric melanoma. It ranges from pinkish red to dark brown/black in color, and the borders are v

... Erfahren Sie mehr

National Cancer Institute (NCI); www.cancer.gov

Mixed Melanoma

This photo shows a darkly pigmented, raised growth that is a superficial spreading melanoma (left). The raised, smooth, red bump (nodule) also has less pigment and is considered an amelanotic melanoma (right).

This photo shows a darkly pigmented, raised growth that is a superficial spreading melanoma (left). The raised, smooth,

... Erfahren Sie mehr

National Cancer Institute (NCI); www.cancer.gov

Amelanotic Melanoma

Sometimes melanomas may not have any pigment (that is, no brown, black, or blue discoloration). This photo shows an amelanotic melanoma.

Sometimes melanomas may not have any pigment (that is, no brown, black, or blue discoloration). This photo shows an ame

... Erfahren Sie mehr

DR P. MARAZZI/SCIENCE PHOTO LIBRARY

Diagnose des Melanoms

  • Biopsie

Ein neues Muttermal oder Veränderungen eines Muttermals – wie Vergrößerung (insbesondere mit unregelmäßigen Rändern), Verdunklung, Entzündung, punktuelle Farbänderungen, Blutungen, Jucken, Druckempfindlichkeit und Schmerzen – können ebenso wie das ABCDE der Melanome Warnhinweise auf ein mögliches Melanom sein. Den Ärzten stehen weitere Werkzeuge zur Verfügung, um ein auffälliges Mal von einem Melanom zu unterscheiden. Dazu gehören polarisiertes Licht und Dermatoskopie, welche bei der genaueren Bestimmung der Wucherung hilfreich sind. Die Untersuchung des Muttermals unter einem Dermatoskop kann bei der Erkennung krebsartiger Muttermale helfen. Falls diese oder andere Befunde den Verdacht auf Melanome begründen, wird der Arzt eine Biopsie durchführen.

Diese folgenden Warnhinweise werden vereinfacht das „ABCDE der Melanome“ genannt.

  • A – Asymmetrie: Asymmetrisches (unregelmäßiges) Erscheinungsbild (die beiden Hälften des Muttermals sind nicht gleich)

  • B – Begrenzung: Unregelmäßige Konturen (das bedeutet, dass die Konturen in das umgebende Gewebe überzugehen scheinen, oder dass diese weder rund noch oval sind)

  • C – Color (Farbe): Veränderung der Farbe eines bestehenden Mals, insbesondere die Verbreitung von braunen, schwarzen, roten, weißen oder blauen Pigmentierungen oder einer Farbe, die sich von den anderen Malen einer Person deutlich unterscheidet oder dunkler ist.

  • D – Durchmesser: Mehr als 6 Millimeter, etwa die Größe des Radiergummis eines Bleistifts.

  • E – Entwicklung: Ein neues Muttermal bei einer über 30-jährigen Person oder ein sich veränderndes Muttermal

Wenn es sich um eine kleine Wucherung handelt, wird zum Zweck der Biopsie diese komplett entfernt. Ist die Wucherung groß, wird nur ein Teil entnommen. Das entnommene Gewebe (Biopsat) wird auf viele unterschiedliche Aspekte hin untersucht, um den Krebs zu identifizieren (d. h., die Melanomart zu bestimmen) und das Stadium festzustellen. Das Gewebe wird dann unter dem Mikroskop untersucht, um festzustellen, ob es sich dabei um ein Melanom handelt, und wenn ja, ob der gesamte Tumor entfernt wurde. Falls die Biopsie bestätigt, dass es sich bei dem Gewebe um ein Melanom handelt und dieses noch nicht restlos entfernt wurde, wird es danach komplett entfernt. Eine Wucherung, die ein Melanom ist, wird häufig auf Genmutationen getestet, da die Ergebnisse den Ärzten bei der Bestimmung der Behandlung weiterhelfen können.

Die meisten dunkel pigmentierten Wucherungen, die für eine Biopsie entfernt werden, sind keine Melanome, sondern vielmehr einfache Muttermale. Nichtsdestotrotz ist auch das Entfernen harmloser Muttermale dem Wachstum eines einzigen Tumors vorzuziehen. Einige Wucherungen sind weder einfache Muttermale noch Melanome, sondern etwas dazwischen. Diese atypischen Male (dysplastische Nävi) verwandeln sich manchmal später in Melanome.

Manchmal werden zusätzliche Biopsien wie eine Sentinel-Lymphknotenbiopsie durchgeführt, wenn der Verdacht vorliegt, dass der Tumor sich auf die Lymphknoten ausgebreitet hat. Diese Art von Biopsie wird bei Patienten mit tieferen oder dickeren Melanomen empfohlen. Sentinel-Lymphknotenbiopsien können auch bei dünneren Melanomen mit Merkmalen eines höheren Risikos in Betracht gezogen werden, vor allem bei jüngeren Patienten oder bei Menschen ohne medizinische Probleme.

Behandlung des Melanoms

  • Entfernung des Tumors

  • Gegebenenfalls Imiquimod, Kryo- oder Strahlentherapie

  • Bei Tumoren, die gestreut haben, Immuntherapie, zielgerichtete Therapie, Chemotherapie oder Strahlentherapie

Melanome werden behandelt, indem sie herausgeschnitten werden (manchmal wird dazu eine Technik namens mikroskopisch kontrollierte Chirurgie nach Mohs angewandt), wobei rund um den Tumor ein Rand von einem Zentimeter Breite mit entfernt wird.

Bei Personen, die ganz flache Melanome haben (d. h., die Melanome haben die Haut über die Epidermis hinaus noch nicht befallen – Melanom in situ genannt) und für die eine Operation nicht infrage kommt (z. B. aufgrund eines schlechten Allgemeinzustands) oder die sich dagegen entscheiden (z. B. weil sich ihre Melanome in kosmetisch wichtigen Bereichen befinden), können Ärzte eine Behandlung mit Imiquimod-Creme vornehmen oder die Melanome durch Vereisen (Kryochirurgie) zerstören.

Wussten Sie ...

  • Wenn eine Diagnose im Frühstadium erfolgt, können beinahe 100 % der flachen Melanome erfolgreich behandelt werden.

Streuendes Melanom

Wenn ein Melanom in verschiedene Bereiche gestreut (metastasiert) hat, stellt eine Operation üblicherweise keine Option dar, doch können manchmal bestimmte vom Krebs betroffene Stellen (zum Beispiel die betroffenen Lymphknoten) mit einer Operation entfernt werden.

Die Immuntherapien, Pembrolizumab und Nivolumab, werden verabreicht, um das körpereigene Immunsystem bei der Zerstörung des Tumors zu unterstützen. Diese Medikamente werden als PD-1-Hemmer bezeichnet, da sie die Wirkung eines Proteins auf der Oberfläche von Krebszellen blockieren, das als „programmiertes Zelltod-Protein-1“ (Programmed Cell Death Protein 1) bezeichnet wird. Dieses Protein schützt die Krebszellen vor den Auswirkungen des Immunsystems. Wenn PD-1-Hemmer das Protein blockieren, kann das Immunsystem die Krebszellen angreifen und zerstören. PD-1-Hemmer haben sich bei der Behandlung des metastatischen Melanoms als sehr wirksam erwiesen. Ipilimumab ist eine weitere Immuntherapie, die das Überleben verbessert, indem sie bestimmte weiße Blutkörperchen aktiviert, damit sie Krebszellen angreifen. Die Kombination von Nivolumab und Ipilimumab ist häufig die bevorzugte Behandlung. Nivolumab kann auch in Kombination mit Relatlimab, einer anderen Immuntherapie, verwendet werden. Dies verursacht nachweislich weniger Nebenwirkungen als einige andere Kombinationen und ist gleichzeitig weiterhin wirksam. Manchmal kommen PD-1-Hemmer vor der Operation zum Einsatz, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass der Krebs zurückkehrt.

Eine zielgerichtete Therapie besteht aus Medikamenten, die den natürlichen biologischen Mechanismus von Krebszellen angreifen. Bei der gezielten Therapie greifen Medikamente bestimmte Zellteile an, die nur in den Krebszellen mit spezifischen Genmutationen vorhanden sind. Die Anwendung dieser Medikamente hat bei manchen Menschen das Überleben von Krebs verbessert. Eine Medikamentenklasse zielt auf Zellen mit einer BRAF-Genmutation ab. Zu diesen Medikamenten gehören Dabrafenib, Encorafenib und Vemurafenib. Bei Patienten, die nicht mit einer Immuntherapie behandelt werden können, kann eine Kombination aus gezielten Therapien eingesetzt werden.

Chemotherapeutika wie Dacarbazin und Temozolomid verlängern nicht nachweislich das Leben, werden aber manchmal zur Behandlung von Melanomen verabreicht, die bei Patienten gestreut haben, die keine anderen Optionen haben.

Eine Strahlentherapie kann bei Patienten eingesetzt werden, wenn die vollständige Entfernung eines Melanoms aufgrund seiner Lage nicht möglich ist, wenn es in einem Bereich wiederkehrt, in dem es ursprünglich entfernt wurde, und wenn es sich auf das Gehirn ausgebreitet hat.

Andere Behandlungsmethoden werden derzeit erforscht, darunter Medikamente (z. B. T-VEC) und Impfstoffe, die den Körper dazu anregen, die Melanomzellen anzugreifen.

Prognose bei einem Melanom

Melanome können sich schnell ausbreiten und innerhalb weniger Monate nach der Diagnose zum Tod führen. Je weniger tief ein Melanom in die Haut hineingewachsen ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es durch eine Operation restlos entfernt werden kann. Beinahe 100 % der flachsten Melanome, die im Frühstadium entdeckt werden, werden durch operative Eingriffe behandelt. Allerdings ist bei Melanomen, die tiefer als einen Millimeter in die Haut hinein gewuchert sind, das Risiko des Metastasierens auf die Lymphknoten und die Blutgefäße höher.

Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei etwa 95 Prozent. Hat der Krebs gestreut, sinkt diese Rate jedoch drastisch. Generell stellt sich der Verlauf der Erkrankung stark unterschiedlich dar und ist zum Teil von der Stärke des körpereigenen Immunsystems abhängig. Manche Menschen überleben trotz der Streuung der Melanome bei scheinbar guter Gesundheit mehrere Jahre.

Vorbeugung von Melanomen

Da Melanome durch langjährige Sonnenbestrahlung verursacht werden, sollten zur Vorbeugung bereits ab der frühen Kindheit die folgenden Maßnahmen ergriffen werden:

  • Meiden von Sonne: Halten Sie sich beispielsweise zwischen 10 und 16 Uhr (wenn die Sonnenstrahlung am stärksten ist) im Schatten auf und schränken Sie Aktivitäten in der Sonne ein, vermeiden Sie Sonnenbäder und Solarien (insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene).

  • Tragen von schützender Kleidung: Zum Beispiel langärmlige Hemden, Hosen und breitkrempige Hüte.

  • Anwendung von Sonnenschutzmitteln: Wenden Sie ein Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 30 sowie UV-A- und UV-B-Schutz gemäß der Gebrauchsanweisung an. Tragen Sie es alle 2 Stunden sowie nach dem Schwimmen oder Schwitzen erneut auf, aber nicht, um länger in der Sonne zu bleiben.

Ärzte wissen nicht mit Bestimmtheit, ob diese Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit senken, ein Melanom zu bekommen oder daran zu sterben. Die Verwendung von Solarien, insbesondere von jungen Menschen, scheint jedoch das Melanomrisiko zu erhöhen.

Jemand, der bereits Melanome hatte, trägt das Risiko, erneut Melanome zu bekommen. Daher müssen sich solche Personen regelmäßigen Hautuntersuchungen unterziehen.

Wer viele Muttermale oder Leberflecken hat, sollte die Haut am ganzen Körper mindestens einmal im Jahr untersuchen lassen. Betroffene Personen können darin geschult werden, sich selbst zu untersuchen, Veränderungen bestehender Muttermale festzustellen und Eigenschaften, die auf ein Melanom hinweisen, zu erkennen. Bei Menschen ohne Risikofaktoren ist unklar, ob jährliche Routineuntersuchungen der Haut zur Verringerung der Zahl der durch Melanome bedingten Todesfälle führen würden.

Weitere Informationen

Die folgenden Quellen in englischer Sprache können nützlich sein. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quellen verantwortlich ist.

  1. Melanoma Research Foundation: Informationen über verschiedene Arten von Melanomen, den aktuellen Forschungsstand und klinische Studien

  2. American Cancer Society: Melanoma Skin Cancer: Informationen über das Melanom, einschließlich Erkennung, Vorbeugung, Behandlungsoptionen und andere Ressourcen

  3. The Skin Cancer Foundation: Melanoma Overview: Informationen über das Melanom, einschließlich Erkennung, Vorbeugung, Behandlungsoptionen und andere Ressourcen

quizzes_lightbulb_red
Test your KnowledgeTake a Quiz!