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Harnröhrenverengung

Von

Patrick J. Shenot

, MD, Sidney Kimmel Medical College at Thomas Jefferson University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Bei einer Harnröhrenverengung (Urethrastriktur) ist die Harnröhre aufgrund von Vernarbungen verengt.

Eine Harnröhrenverengung kann

Eine Harnröhrenverengung (Urethrastriktur) ist meist Folge einer vorhergehenden Verletzung. Eine vorausgehende Infektion, z. B. eine sexuell übertragbare Krankheit, als Ursache ist mittlerweile selten. Oft lässt sich keine Ursache finden.

Symptome

Bei einer leichten Verengung der Harnröhre wird der Harnstrahl gewöhnlich schwächer oder verdoppelt sich. Starke Verengungen können den Harndurchfluss gänzlich blockieren. Durch den steigenden Druck hinter der Verengung kann sich die Harnröhrenwand ins umliegende Gewebe ausstülpen (Divertikel). Durch die Verringerung der Häufigkeit oder Vollständigkeit des Wasserlassens führen diese Verengungen oft zu Harnwegsinfektionen.

Diagnose

  • Retrograde Urethrographie

  • Zystoskopie

Urologen (Fachärzte für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten der Harnwege und der Geschlechtsorgane des Mannes) diagnostizieren Strikturen mittels eines Röntgenbilds, wobei zuvor ein Kontrastmittel in die Harnröhre injiziert wird (retrograde Urethrographie). Eine Alternative ist eine Harnröhrenspiegelung (Urethrozystoskopie). Hier wird die Harnröhre mithilfe eines beweglichen Endoskops direkt untersucht, nachdem ein Gleitmittel mit einem lokalen Betäubungsmittel angewendet wurde.

Behandlung

  • Weitung der Harnröhre

Zur Behandlung einer Harnröhrenstriktur weitet bzw. dilatiert der Urologe die Harnröhre, indem er sie betäubt und dann ein Instrument einführt, das die Verengung dehnt. Manchmal wird die Verengung auch durch den Urologen aufgeschnitten (Urethrotomie), indem ein Instrument in die Harnröhre geschoben wird. Mit einem kleinen Messer oder Faserlaser wird dann geschnitten.

Nach der Behandlung von Strikturen kommt es in seltenen Fällen zu Narbenbildung, die zu einer erneuten Verengung der Harnröhre führt. Wenn sich erneut Strikturen bilden, muss das Narbengewebe möglicherweise chirurgisch entfernt und die Harnröhre wieder aufgebaut werden (Urethroplastik).

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