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Einweisung ins Krankenhaus

Von

Oren Traub

, MD, PhD, Pacific Medical Centers

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mrz 2018| Inhalt zuletzt geändert Mrz 2018
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Quellen zum Thema

Krankenhäuser bieten umfangreiche Ressourcen und Fachwissen, wodurch Ärzte ein breites Spektrum an Krankheiten schnell diagnostizieren und behandeln können.

Ein Krankenhaus kann jedoch ein beängstigender und verwirrender Ort sein. Die Behandlung dort findet oft schnell und ohne Erklärungen statt. Wenn Patienten wissen, was sie erwartet, können sie besser damit fertig werden und sich während des Aufenthalts aktiv an ihrer Behandlung beteiligen. Mehr Wissen darüber, wie in Krankenhäusern vorgegangen wird und der Grund für eine bestimmte Vorgehensweise, führt dazu, dass sich Patienten nicht mehr so sehr vor einem Aufenthalt ängstigen, gefasster sind und sich bei der Entlassung sicherer fühlen.

Patienten werden ins Krankenhaus eingeliefert, wenn bei ihnen ein ernstes oder lebensbedrohendes Gesundheitsproblem, z. B. ein Herzinfarkt, vorliegt. Auch bei weniger ernsten Problemen, die beispielsweise zu Hause oder in einer ambulanten chirurgischen Einrichtung nicht ausreichend behandelt werden können, ist eine Einweisung ins Krankenhaus notwendig. Ein Arzt – entweder der Hausarzt, ein Facharzt oder ein Notarzt – entscheidet, ob ein medizinisches Problem ernst genug ist, um eine Einlieferung in die Klinik zu rechtfertigen.

Das Hauptziel einer Einweisung ins Krankenhaus besteht darin,

  • die Gesundheit ganz oder soweit wieder herzustellen, dass die Patienten nach Hause gehen können

Daher sollen die Aufenthalte relativ kurz ausfallen und Patienten in einen Zustand versetzen, in dem sie sicher nach Hause oder in eine andere Gesundheitseinrichtung entlassen werden können, wo die Behandlung abgeschlossen wird.

Für viele Menschen beginnt die Einlieferung ins Krankenhaus mit einem Besuch in der Notaufnahme. Es ist wichtig zu wissen, wann und wie ein Besuch in der Notaufnahme zu erfolgen hat. Patienten sollten ihre medizinischen Unterlagen in die Notaufnahme mitbringen.

Bei Kindern sollte die meiste Zeit ein Elternteil oder anderer Betreuer im Krankenhaus bleiben.

Anmeldung

Der erste Schritt der Aufnahme besteht in der Anmeldung. Sie kann manchmal auch schon vor der Ankunft im Krankenhaus erfolgen. Zur Anmeldung müssen in Formularen folgende Angaben gemacht werden:

  • Grunddaten wie Name und Adresse

  • Informationen zur Krankenversicherung

  • Telefonnummern von Familienangehörigen oder Freunden, mit denen in Notfällen Kontakt aufgenommen werden soll

  • Einwilligung zur Behandlung

  • Einwilligung zur Herausgabe von Informationen an Versicherungsunternehmen

  • Einverständnis mit der Bezahlung von Krankenhausgebühren

Patienten erhalten ein Armband mit ihren Identifikationsdaten, das ums Handgelenk getragen werden soll. Sie sollten die Daten prüfen und das Armband immer tragen. So kann das Personal sicherstellen, dass bei der Durchführung von Tests und Untersuchungen die richtige Person anwesend ist.

Checkliste für den Klinikaufenthalt

Unabhängig davon, ob die Einweisung ins Krankenhaus über die Notaufnahme oder einen Arzt erfolgt, sollten Patienten ihre medizinischen Unterlagen mitbringen.

Die wichtigsten Dokumente, die mitgebracht werden sollten, umfassen

  • Eine Liste der aktuell angewendeten Medikamente, einschließlich der Dosis. (Die Liste sollte auch rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente sowie Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine, Mineralstoffe und Heilkräuter umfassen.)

  • Eine Liste über Arzneimittelallergien

  • Schriftliche Anweisungen des Arztes

Falls diese Informationen nicht verfügbar sind oder der Patient aufgrund einer Erkrankung nicht in der Lage ist, zu kommunizieren, sollten nach Möglichkeit nächste Verwandte oder Freunde die Informationen liefern und alle Arzneimittelverpackungen, die sie zu Hause finden können, mitbringen.

Sie sollten auch eine Kopie der aktuellsten Arztberichte und Unterlagen von erst kurz zurückliegenden Krankenhausaufenthalten mitbringen. Manchmal haben Patienten diese Unterlagen jedoch nicht. In solchen Fällen erhält das Krankenhauspersonal die Informationen normalerweise vom Hausarzt, aus dem Archiv des Krankenhauses oder von beiden.

Krankenhäuser empfehlen, dass die Patienten außerdem Patientenverfügungen und andere Formulare mitbringen, die angeben, wer medizinische Entscheidungen fällen darf, wenn der Patient dazu nicht mehr in der Lage ist (dauerhafte Vollmacht für medizinische Angelegenheiten).

All diese Informationen erhält die für die Zimmerzuweisung verantwortliche Pflegekraft.

Persönliche Gegenstände

Weiterhin sollte Folgendes mitgebracht werden:

  • Toilettenartikel, einschließlich eines Rasierapparates, wenn dieser auch zuhause verwendet wird

  • Morgenmantel

  • Nachtwäsche

  • Hausschuhe

  • Brille, Hörgerät und Zahnprothese, wie sie zu Hause verwendet werden

  • Ein CPAP-Gerät (kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck) zur Unterstützung der Atmung, falls auch zu Hause eins verwendet wird

  • Einige persönliche Gegenstände, z. B. Fotos von Familienangehörigen, damit sich Patienten wohler fühlen

  • Mobiltelefon und Ladegerät

Wenn ein Kind eingewiesen wird, sollten die Eltern ihm einen tröstenden Gegenstand, z. B. seine Lieblingsdecke oder ein Kuscheltier mitgeben.

Da persönliche Gegenstände in einem Krankenhaus häufig verloren gehen (insbesondere bei einem Zimmerwechsel), sollten alle persönlichen Gegenstände markiert oder mit einem Etikett versehen werden. Wertsachen (wie Trauringe oder anderer Schmuck, Kreditkarten oder größere Geldbeträge) sollten zu Hause bleiben.

Aktuell eingenommene verschreibungspflichtige Medikamente

Viele Patienten bringen ihre eigenen Medikamente mit ins Krankenhaus, um ihren eigenen Vorrat zu verwenden. Da das Krankenhauspersonal jedoch alle Medikamente, die die Patienten einnehmen, dokumentieren muss, bekommen die Patienten stattdessen die gleichen oder ähnliche Medikamente vom Krankenhaus.

Das heißt, verschreibungspflichtige Medikamente können in der Regel zu Hause gelassen werden. Ausnahmen sind teure, ungewöhnliche oder schwer erhältliche Medikamente, die sonst zu Hause eingenommen werden. Diese Medikamente sollten mitgebracht werden, da sie möglicherweise im Krankenhaus nicht unmittelbar verfügbar sind. Zu diesen Medikamenten gehören seltene Chemotherapiemedikamente und Prüfpräparate. In solchen Fällen wird das betreffende Medikament an den Apotheker des Krankenhauses ausgehändigt, der es vor der Verabreichung überprüft. Während des Krankenhausaufenthalts wird das Medikament im Medikamentenlager aufbewahrt, und das Pflegepersonal händigt dem Patienten das Medikament aus.

Wussten Sie ...

  • Patienten sollten nicht ihre eigenen Medikamente mit ins Krankenhaus bringen, es sei denn, es handelt sich um teure, ungewöhnliche oder schwer erhältliche Medikamente oder um Prüfpräparate.

Nach der Aufnahme

Nach der Aufnahme werden nach Bedarf Blut- oder Röntgenuntersuchungen durchgeführt, oder die Patienten belegen sofort ein Krankenzimmer.

Krankenzimmer sind für Privatpatienten mit einem Einzelbett, ansonsten als Mehrbettzimmer ausgestattet. Selbst in Zimmern für Privatpatienten ist die Privatsphäre eingeschränkt, und häufig muss das Badezimmer geteilt werden. Das Krankenhauspersonal geht häufig ein und aus, und obwohl Personen normalerweise anklopfen, treten sie vielleicht ein, bevor der Patient antwortet.

Verschiedene Untersuchungen wie Blut- und Urintests werden durchgeführt, um Probleme zu erkennen. Das Krankenhauspersonal befragt Patienten, ob sich voraussichtlich Probleme im Krankenhaus entwickeln können oder ob sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zusätzliche Hilfe brauchen. Patienten werden um Auskunft zu ihren Ernährungsgewohnheiten, ihrer Stimmung, durchgeführten Impfungen und eingenommenen Medikamenten gebeten. Mit einer Reihe von Standardfragen werden eventuell auch die geistigen Fähigkeiten beurteilt. Dies wird als Überprüfung der geistigen Verfassung bezeichnet.

Intravenöser (i. v.) Zugang

Bei fast jedem Patienten, der ins Krankenhaus eingewiesen wird, wird ein intravenöser Zugang gelegt. Dabei handelt es sich um einen biegsamen Schlauch (Katheter), der in eine Vene eingeführt wird, meistens in der Armbeuge. Über den intravenösen Zugang können dem Patienten Flüssigkeiten, Medikamente und bei Bedarf Nährstoffe verabreicht werden.

Bei Krankenhausaufenthalten von mehr als einigen Tagen muss der Zugang möglicherweise an eine andere Stelle des Arms verlegt werden, um Reizungen der Vene zu vermeiden.

Wünsche bezüglich Wiederbelebungsmaßnahmen

Alle Personen, die in den USA stationär im Krankenhaus aufgenommen werden, werden zu ihren Wünschen in Bezug auf Wiederbelebungsmaßnahmen befragt, selbst wenn sie wegen Kleinigkeiten aufgenommen werden und ansonsten gesund sind. Diese Frage bedeutet also nicht, dass der Patient ernsthaft krank ist.

Wiederbelebungsmaßnahmen umfassen Folgendes:

Die Entscheidung über Wiederbelebungsmaßnahmen ist eine sehr persönliche Angelegenheit und hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich des Gesundheitszustands einer Person, der Lebenserwartung, der Ziele, der Werte und religiöser und philosophischer Ansichten sowie von der Meinung von Familienmitgliedern. Im Idealfall sollten Patienten ihre eigene Entscheidung treffen, nachdem sie mit Familienmitgliedern, Ärzten und anderen darüber gesprochen haben. Sie sollten nicht zulassen, dass andere Personen ihnen diese Entscheidung abnehmen.

Manche Patienten entscheiden sich gegen Wiederbelebungsmaßnahmen, wenn sie bereits älter sind und ein erfülltes Leben hatten, wenn sie an einer schweren Krankheit mit einer verkürzten Lebenserwartung leiden oder eine Krankheit ihre Lebensqualität stark einschränkt. Ärzte schlagen den Patienten möglicherweise vor, sich gegen Wiederbelebungsmaßnahmen zu entscheiden, wenn sie an einer Krankheit im Endstadium leiden oder wenn zu erwarten ist, dass eine akzeptable Lebensqualität nach der Wiederbelebung nicht wieder hergestellt werden kann. Entscheidet sich der Patient gegen Wiederbelebungsmaßnahmen, trägt der Arzt den Verzicht auf Wiederbelebung (VaW) in die Krankenakte ein.

Die Entscheidung gegen Wiederbelebungsmaßnahmen ist nicht gleichbedeutend mit einer Nichtbehandlung. Personen, die auf eine Wiederbelebung verzichten, werden zum Beispiel gegen alle Erkrankungen behandelt, die bis zu dem Zeitpunkt auftreten, an dem ihr Herz aufhört zu schlagen oder an dem sie aufhören zu atmen.

Wussten Sie ...

  • Eine Entscheidung gegen Wiederbelebungsmaßnahmen ist nicht gleichbedeutend mit einer Nichtbehandlung.

Gibt ein Patient an, dass er nicht weiß, wie er antworten soll, so geht der Arzt davon aus, dass der Patient alle möglichen Wiederbelebungsmaßnahmen wünscht.

Durch eine Mitteilung an den Arzt kann der Patient seine Entscheidung in Bezug auf Wiederbelebungsmaßnahmen jederzeit ändern. Eine Begründung ist hierfür nicht erforderlich.

Im Idealfall stellen Wiederbelebungsmaßnahmen die normalen Körperfunktionen soweit wieder her, dass keine Notwendigkeit für eine Beatmung oder andere unterstützenden Maßnahmen besteht. Im Gegensatz zu typischen Szenarien in Fernsehprogrammen und Filmen variieren die Erfolgsquoten von Wiederbelebungsmaßnahmen jedoch je nach Alter und Allgemeinzustand des Betroffenen. Bei jüngeren und gesünderen Patienten sind diese Maßnahmen tendenziell erfolgreicher als bei älteren Personen oder schwer kranken Patienten. Dennoch gibt es keine sichere Methode vorherzusagen, bei wem Wiederbelebungsmaßnahmen erfolgreich sind und bei wem nicht.

Darüber hinaus können Wiederbelebungsmaßnahmen Probleme verursachen. So kann eine Herzdruckmassage zum Beispiel zu Rippenbrüchen führen, und eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Gehirns während der Wiederbelebungsmaßnahmen kann Hirnschäden nach sich ziehen.

Gibt ein Patient in den USA an, keine Wiederbelebungsmaßnahmen zu wünschen (Verzicht auf Wiederbelebung, VaW-Anordnung), so erhält er als Ausdruck dieses Wunsches womöglich ein Plastikarmband, das während des Krankenhausaufenthalts getragen wird. Darüber hinaus füllt der Arzt ein Formblatt aus, um anzuzeigen, dass die Person nicht wiederbelebt werden möchte (Arztanweisungen für lebenserhaltende Behandlung, POLST). Die Patienten erhalten das Formblatt für ihre Unterlagen. Personen mit schweren Erkrankungen können dieses Formblatt gut sichtbar zu Hause hinterlegen (zum Beispiel am Kühlschrank aufhängen), falls sie von Sanitätern in bewusstlosem Zustand zu Hause gefunden werden. Formelle POLST- und ähnliche Programme gibt es nicht in allen amerikanischen Staaten oder Kommunen, werden aber derzeit vielerorts diskutiert.

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