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Impfstoff gegen Haemophilus influenzae Typ B

Von

Margot L. Savoy

, MD, MPH, Lewis Katz School of Medicine at Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Der Impfstoff gegen Haemophilus influenzae Typ B (Hib) trägt zum Schutz gegen bakterielle Infektionen aufgrund von Hib bei, wie z. B. Lungenentzündung (Pneumonie) und Meningitis (Hirnhautentzündung). Diese Infektionen können bei Kindern schwerwiegend sein. Mithilfe dieses Impfstoffes konnte die Inzidenz schwerwiegender Hib-Infektionen bei Kindern um 99 Prozent gesenkt werden. Bei Erwachsenen mit gesundem Immunsystem und normal funktionierender Milz kommen solche Infektionen gewöhnlich nicht vor.

Es sind verschiedene Formulierungen dieses Impfstoffes verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie in den Angaben zum Impfstoff gegen Haemophilus influenzae Typ B (Hib) der Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Verabreichung

Der Hib-Impfstoff wird als Injektion in den Muskel verabreicht. Die Dosen werden im Rahmen der Routineimpfungen während der Kindheit im Alter von 2 Monaten und 4 Monaten oder im Alter von 2 Monaten, 4 Monaten und 6 Monaten gegeben, abhängig davon, welche Formulierung benutzt wird. In beiden Fällen wird im Alter von 12 bis 15 Monaten eine letzte Dosis verabreicht (insgesamt drei bis vier Dosen).

Alle Kinder sollten geimpft werden.

Der Hib-Impfstoff wird auch für Erwachsene empfohlen, die als Kinder nicht geimpft worden sind und einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, diese Infektionen zu entwickeln, wie z. B.:

  • Personen mit Milzschaden

  • Personen mit einem geschwächten Immunsystem (wie z. B. AIDS-Kranke)

  • Personen, die eine Chemotherapie gegen Krebs erhalten haben

  • Personen, die eine Stammzellentransplantation hinter sich haben

Wenn Menschen eine vorübergehende Erkrankung haben, warten Ärzte normalerweise mit der Impfung, bis die Erkrankung abgeklungen ist (siehe auch CDC: Wer sollte mit diesen Impfstoffen NICHT geimpft werden?).

Nebenwirkungen

Manchmal ist die Injektionsstelle schmerzhaft, geschwollen und gerötet. Nach der Impfung können die Kinder fiebrig und reizbar sein und weinen.

Weitere Informationen

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