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Überblick über temporomandibuläre Dysfunktionen

Von

Noshir R. Mehta

, DMD, MDS, MS, Department of Public Health and Community Service

Inhalt zuletzt geändert Feb 2019
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Quellen zum Thema

Der Begriff Kiefergelenkserkrankungen ist ein Oberbegriff für Erkrankungen, die eine Funktionsstörung des Kiefergelenks oder Schmerzen im Kiefer- und Gesichtsbereich einschließlich Kopfschmerzen verursachen. Die Schmerzen sind oft im oder um das Kiefergelenk (TMJ), einschließlich Kau- und andere Muskeln des Kopfes und Halses, deren Faszien oder beides. Man spricht nur dann von TMD, wenn die Schmerzen oder Einschränkung der Bewegung so ausgeprägt sind, dass der Patient eine ärztliche Behandlung benötigt.

Temporomandibuläre Störungen sind in der Regel multifaktoriellen Ursprungs, aber die meisten sind im Zusammenhang mit Problemen mit Muskeln und Bändern der Kiefergelenke oder interne Störungen in den Gelenken selbst.

Interne Störungen des Kiefergelenks verursachen einen gestörten Bewegungsablauf des Unterkieferkondylus in der Fossa glenoidalis oder des knorpeligen Discus articularis ( Das Kiefergelenk Das Kiefergelenk Das Kiefergelenk ). Dieser Diskus, der wie ein reifer Erythrozyt geformt ist, dient als Polsterkissen zwischen den Knochenoberflächen. Zu den Ursachen für diesen gestörten Bewegungsablauf gehören Pressen und Knirschen der Zähne, Bruxismus Als Bruxismus bezeichnet man das Aufeinanderpressen von oder Knirschen mit den Zähnen. Bruxismus kann den Zahnschmelz und das Dentin der Zahnkronen abschleifen und schließlich abnutzen... Erfahren Sie mehr Trauma, systemische Erkrankungen (z. B. Arthritis), lokale oder systemische Infektionen und Malokklusion Malokklusion Als Malokklusion bezeichnet man abnormale Kontaktverhältnisse zwischen den Zähnen des Ober- und Unterkiefers. (Siehe auch Beurteilung des Zahnpatienten.) Schiefstellung zwischen oberen... Erfahren Sie mehr Malokklusion sowie fehlende Zähne. Selbst hartnäckiges Kaugummikauen kann zu Symptomen führen.

Das Kiefergelenk

Das Gelenk wird vom mandibulären Kondylus und der Fossa glenoidalis des Os temporale gebildet; eine fibröse Gelenkscheibe fungiert als Polster zwischen den Gelenkflächen.

Das Kiefergelenk

Diagnose

  • Klinische Untersuchung

Erkrankungen des Kiefergelenks müssen von den vielen anderen Erkrankungen abgegrenzt werden, die ihnen von den Symptomen her ähneln (siehe Tabelle Einige Beschwerden, die temporomandibulären Dysfunktionen ähneln Einige Beschwerden, die temporomandibulären Dysfunktionen ähneln  Einige Beschwerden, die temporomandibulären Dysfunktionen ähneln ). Ein durch Fingerdruck auf das Gelenk bei geöffnetem Mund verstärkter Schmerz weist auf eine Erkrankung des Kiefergelenks hin.

Tabelle
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Die Patienten werden aufgefordert, den Schmerz zu beschreiben und die schmerzenden Regionen anzugeben. Die Kaumuskulatur (M. temporalis, M. masseter, M. pterygoideus medialis und lateralis) sowie die zervikalen und okzipitalen Muskeln werden auf allgemeine Empfindlichkeit und Triggerpunkte (Punkte, die den Schmerz in andere Regionen ausstrahlen lassen) palpiert.

Die Patienten werden beobachtet, während sie den Mund so weit wie möglich öffnen, ohne dass Beschwerden auftreten. Wenn Patienten den Mund öffnen und schließen, während die Kontaktpunkte der oberen und unteren mittleren Schneidezähne (die sich normalerweise in der Mittellinie befinden) gegen ein senkrecht gehaltenes Lineal verglichen werden, weicht die Unterkiefer-Mittellinie typischerweise zur schmerzenden Seite hin aus. Die Palpation und Auskultation des Gelenks während der Öffnungs- und Schließbewegung kann Empfindlichkeit, Einfangen, Klicken, Krepitation oder Knacken ergeben.

Die Bewegung des Kondylus lässt sich am besten palpieren, indem der kleine Finger in den äußeren Gehörgang gelegt und ein sanfter Druck nach vorne ausgeübt wird, während die Patienten den Kiefer bewegen. Der mittelgroße Patient kann den Mund mindestens 40 mm öffnen (gemessen zwischen den oberen und unteren mittleren Schneidezähne). Um Unterschiede in der Größe des Patienten festzustellen, sollte ein Patient in der Lage sein, 3 Finger (Zeige-, Mittel-, Ringfinger) übereinander in den Mund bis zum ersten Gelenk zu bekommen.

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