Tinea corporis (Körperringelflechte)

VonDenise M. Aaron, MD, Dartmouth Geisel School of Medicine
Reviewed ByJoseph F. Merola, MD, MMSc, UT Southwestern Medical Center
Überprüft/überarbeitet Geändert Okt. 2025
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Die Tinea corporis ist eine Dermatophyteninfektion von Gesicht, Rumpf und Extremitäten. Die Diagnose wird anhand des klinischen Erscheinungsbildes und der Untersuchung von Hautproben im Kaliumhydroxid-Nativpräparat gestellt. Die Behandlung umfasst topische oder orale Antimykotika.

Die Tinea corporis ist eine Dermatophytose, die rosa bis rote anuläre (ringförmige) Flecken und Plaques mit erhabenem, schuppendem Rand verursacht, die sich peripher ausdehnen und in der Mitte abheilen. Eine postinflammatorische Hyperpigmentierung kann dazu führen, dass die Zentren auf dunkler Haut weniger klar erscheinen.

Eine seltene Variante erscheint als nummulare (kreisförmige oder runde) schuppige Flecken, die mit kleinen Papeln oder Pusteln, die keine zentrale Abheilung zeigen, bedeckt sind.

Häufige Ursachen sind Trichophyton mentagrophytes, Trichophyton rubrum und Microsporum canis.

Manifestationen von Tinea corporis
Tinea corporis

Dieses Foto zeigt einen rosa- bis rotfarbenen, runden Fleck einer Tinea corporis. Der Fleck weist erhabene Ränder, eine gewisse Schuppung und eine zentrale Abblassung zum unteren Rand hin auf.

Dieses Foto zeigt einen rosa- bis rotfarbenen, runden Fleck einer Tinea corporis. Der Fleck weist erhabene Ränder, eine

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Image provided by Thomas Habif, MD.

Tinea-corporis-Läsion mit zentraler Hyperpigmentierung

Der Rand ist erhaben und schuppig und hat in diesem Beispiel sichtbare kleine Pusteln.

Der Rand ist erhaben und schuppig und hat in diesem Beispiel sichtbare kleine Pusteln.

© Springer Science+Business Media

Tinea corporis mit zentraler Aufhellung

Beide Läsionen sind auf Tinea corporis zurückzuführen. Die Läsion rechts zeigt typische periphere Schuppen und eine leichte zentrale Läsionsaufhellung.

Beide Läsionen sind auf Tinea corporis zurückzuführen. Die Läsion rechts zeigt typische periphere Schuppen und eine lei

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© Springer Science+Business Media

Tinea corporis mit ausgedehnter zentraler Aufhellung

© Springer Science+Business Media

Tinea corporis am Gesäß

Dieses Foto zeigt eine gut abgegrenzte, schuppige, erythematöse Plaque, die für Tinea corporis charakteristisch ist. Die postinflammatorische Hyperpigmentierung lässt das Zentrum weniger klar erscheinen als bei heller Haut.

Dieses Foto zeigt eine gut abgegrenzte, schuppige, erythematöse Plaque, die für Tinea corporis charakteristisch ist. Di

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Image courtesy of Karen McKoy, MD.

Diagnose von Tinea corporis

  • Primär: Körperliche Untersuchung

  • Kaliumhydroxid (KOH)-Nativpräparat

Tinea corporis wird anhand des klinischen Erscheinungsbildes und durch Kaliumhydroxid-Nativpräparate von Hautabschnitten diagnostiziert.

Differenzialdiagnose der Tinea corporis umfasst:

Behandlung von Tinea corporis

  • Topische oder orale Antimykotika

Die Behandlung leichter bis mittelschwerer Läsionen erfolgt mit Terbinafin, Naftifin und Imidazolen (z.B. Clotrimazol, Oxiconazol) in Creme-, Lotion- oder Gel-Formulierungen (1). Die Substanzen sollten 2-mal täglich für mindestens 7–10 Tage, nachdem die Läsionen verschwunden sind, eingerieben werden, normalerweise ungefähr 2–3 Wochen lang. (Siehe Tabelle .)

Bei Infektion mit Trichophyton rubrum sowie bei Menschen mit schwächenden Systemerkrankungen entstehen ausgedehnte, hartnäckige Läsionen. In solchen Fällen wird eine prolongierte (z. B. 3 bis 4 Wochen) orale antimykotische Therapie mit entweder Terbinafin oder Itraconazol empfohlen (2). Fluconazol ist eine sinnvolle Alternative (3).

Literatur zur Behandlung

  1. 1. El-Gohary M, van Zuuren EJ, Fedorowicz Z, et al. Topical antifungal treatments for tinea cruris and tinea corporis. Cochrane Database Syst Rev. 2014;2014(8):CD009992. Published 2014 Aug 4. doi:10.1002/14651858.CD009992.pub2

  2. 2. Barac A, Stjepanovic M, Krajisnik S, et al. Dermatophytes: Update on Clinical Epidemiology and Treatment. Mycopathologia. 2024;189(6):101. Published 2024 Nov 21. doi:10.1007/s11046-024-00909-3

  3. 3. Faergemann J, Mörk NJ, Haglund A, Odegård T. A multicentre (double-blind) comparative study to assess the safety and efficacy of fluconazole and griseofulvin in the treatment of tinea corporis and tinea cruris. Br J Dermatol. 1997;136(4):575-577.

Wichtige Punkte

  • Typischerweise verursacht die Tinea corporis rosa bis rote anuläre (ringförmige) Flecken und Plaques mit erhabenem, schuppendem Rand, die sich peripher ausdehnen und zentral abheilen.

  • Die Diagnose basiert auf dem Aussehen und dem Kaliumhydroxid-Nativpräparat.

  • Bei leichten bis mittelschweren Fällen erfolgt die Behandlung mit einer Imidazol-, Ciclopirox-, Naftifin- oder Terbinafin-Creme, -Lotion oder -Gel, die mindestens 7 bis 10 Tage lang nach dem Verschwinden der Läsionen 2-mal täglich aufgetragen wird.

  • Bei schwerem Verlauf wird orales Terbinafin oder Itraconazol empfohlen; orales Fluconazol ist eine weitere Alternative.

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