Msd Manual

Please confirm that you are not located inside the Russian Federation

honeypot link
Kurzinformationen

Schuppenflechte

Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Erfahren Sie alle Einzelheiten
Quellen zum Thema

Was ist Schuppenflechte?

Schuppenflechte ist eine chronische (lang anhaltende) Hauterkrankung, die erhabene rote Flecken auf der Haut verursacht. Die erhabenen Flecken können silbrige Schuppen aufweisen.

  • Schuppenflechte tritt häufig auf und kann erblich sein.

  • Hellhäutige Menschen erkranken häufiger an Schuppenflechte als Menschen mit dunkler Haut.

  • Schuppenflechte beginnt in der Regel im Alter zwischen 16 und 22 Jahren oder zwischen 57 und 60 Jahren.

  • Die Flecken können groß oder klein sein und überall auf dem Körper auftreten, besonders auf Ellbogen, Knien und Kopfhaut.

  • Schuppenflechte ist nicht heilbar, aber die Flecken können über längere Zeiträume verschwinden und dann erneut auftreten.

  • Ärzte behandeln Schuppenflechte mit Phototherapie (die Haut wird zur Heilung mit UV-Licht bestrahlt) und Medikamenten.

Wodurch wird Schuppenflechte verursacht?

Die Ärzte wissen nicht genau, wodurch Schuppenflechte verursacht wird. Möglicherweise ist es ein Problem mit dem Immunsystem Übersicht über das Immunsystem Das Immunsystem ist das körpereigene Abwehrsystem. Seine Funktion besteht darin, den Körper bei der Bekämpfung von Erkrankungen und Infektionen zu unterstützen. Es ist die Aufgabe des Immunsystems... Erfahren Sie mehr (den Zellen, Geweben und Organen, die den Körper vor Krankheit und Infektionen schützen). Schuppenflechte vererbt sich in der Regel innerhalb der Familie. Wenn Sie Schuppenflechte haben, ist es demnach möglich, dass einige Ihrer Verwandten ebenfalls daran leiden.

Schübe

Schuppenflechte neigt dazu, zu verschwinden und erneut aufzutreten, obwohl manche Flecken niemals verschwinden. Als Schub wird das erneute Auftreten oder die Verschlimmerung der Schuppenflechte bezeichnet. Schübe können durch folgende Faktoren ausgelöst werden:

  • Hautverletzungen

  • Sonnenbrand

  • Infektionen wie Erkältungen und Halsentzündungen

  • Winterwetter

  • Alkoholkonsum

  • Hohes Stressniveau

  • Bestimmte Medikamente

Welche Symptome zeigt Schuppenflechte?

  • Mindestens ein erhabener roter Hautfleck mit silbrigen Schuppen auf der Kopfhaut, den Ellbogen, den Knien, am unteren Rücken oder am Gesäß.

  • Die Hautflecken können auch an den Augenbrauen, in den Achselhöhlen, am Bauch, rund um den After oder zwischen den Gesäßbacken auftreten.

  • Manchmal verformen sich die Fingernägel, werden dicker und es bilden sich lochartige Vertiefungen.

Die Hautflecken können sich folgendermaßen entwickeln:

  • Sie verschwinden nach einigen Monaten.

  • Sie bleiben gleich.

  • Sie werden größer.

  • Sie treten auch an anderen Körperstellen auf.

  • Sie verschwinden und kommen jahrelang nicht wieder.

Die Flecken können jucken oder schmerzen. Ihr Aussehen kann als störend empfunden werden.

Manche Menschen mit Schuppenflechte zeigen auch noch andere Symptome wie geschwollene, schmerzhafte Gelenke oder eitergefüllte Bläschen.

Woran erkennen Ärzte Schuppenflechte?

Ärzte erkennen Schuppenflechte in der Regel am charakteristischen Aussehen der Hautflecken. Wenn sie nicht sicher sind, entnehmen sie eine kleine Probe der Haut, um sie unter einem Mikroskop zu untersuchen (Biopsie).

Wie wird Schuppenflechte behandelt?

Die Ärzte werden eine oder mehrere der folgenden Behandlungen verschreiben:

  • Medikamente zum Auftragen auf die Haut

  • Phototherapie (UV-Licht, mit dem die Haut bestrahlt wird, um sie zu heilen)

  • Medikamente in Tablettenform oder als Injektion – einige dieser Medikamente haben Nebenwirkungen und werden deshalb nur bei schwerer Schuppenflechte verabreicht

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
WEITERE THEMEN IN DIESEM KAPITEL
Schuppenflechte und Schuppenkrankheiten
Erfahren Sie
Testen Sie Ihr Wissen
Zwangsstörung
Eine Zwangsstörung (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) ist durch Zwangsvorstellungen oder Zwangshandlungen gekennzeichnet. Zwangsvorstellungen sind problematische Gedanken, Dränge oder Bilder, die das Denken übermäßig einnehmen. Zwangshandlungen (Rituale) sind tatsächliche oder in Gedanken durchgeführte Handlungen, zu denen sich die Betroffenen gezwungen fühlen, um ihre Angst zu mindern. In welchem Altersbereich tritt eine Zwangsstörung typischerweise erstmals auf?

Auch von Interesse

NACH OBEN