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Rotavirusimpfstoff

Von

Margot L. Savoy

, MD, MPH, Lewis Katz School of Medicine at Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Der Rotavirusimpfstoff ist ein Lebendvirusimpfstoff, der zum Schutz einer Gastroenteritis beiträgt, die vom Rotavirus hervorgerufen wird und mit Erbrechen, Durchfall und bei anhaltenden Symptomen Dehydratation und Organschäden einhergeht.

Es gibt zwei Formulierungen des Impfstoffes gegen Rotaviren. Beide enthalten ein abgeschwächtes (attenuiertes) Lebendvirus.

Weitere Informationen finden Sie in den Angaben zum Rotavirusimpfstoff der Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Verabreichung

Der Rotavirusimpfstoff ist Teil der empfohlenen Kinderschutzimpfungen. Dieser Impfstoff wird oral verabreicht. Es werden zwei oder drei Dosen (je nach Formulierung) im Alter von 2 und 4 Monaten oder im Alter von 2, 4 und 6 Monaten gegeben.

Personen, die schwere allergische Reaktionen auf eine frühere Dosis des Impfstoffs oder einen Bestandteil des Impfstoffs hatten, sollten den Rotavirusimpfstoff nicht erneut erhalten.

Bestimmte Erkrankungen können einen Einfluss darauf haben, ob und wann Betroffene geimpft werden (siehe auch CDC: Wer sollte mit diesen Impfstoffen NICHT geimpft werden?). Der Rotavirusimpfstoff sollte beispielsweise Kleinkindern mit bestimmten Immundefektkrankheiten oder einer Darminvagination (wenn ein Darmabschnitt in einen anderen rutscht) nicht verabreicht werden.

Wenn Menschen eine vorübergehende Erkrankung haben, warten Ärzte normalerweise mit der Impfung, bis die Erkrankung abgeklungen ist.

Nebenwirkungen

Bei Säuglingen kann es zu leichtem, vorübergehendem Durchfall oder Erbrechen kommen. Sie können auch reizbar werden.

Bei einem älteren Rotavirusimpfstoff war das Risiko einer Darminvagination erhöht. Bei einer Darminvagination ist der Darm blockiert, weil ein Darmabschnitt in einen anderen gleitet, ähnlich wie bei den Teilen eines Teleskops. Dieser ältere Impfstoff wurde in den USA vom Markt genommen. Bei den neueren Impfstoffen besteht bei empfehlungsgemäßer Anwendung ein lediglich leicht erhöhtes Risiko einer Darminvagination.

Weitere Informationen

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