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Rehabilitation nach einer Hüftfraktur

Von

Alex Moroz

, MD, New York University School of Medicine

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Jun 2017| Inhalt zuletzt geändert Jul 2017
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Quellen zum Thema

Die Rehabilitation beginnt so schnell wie möglich nach der Hüftoperation, häufig bereits innerhalb eines Tages. Vorrangiges Ziel ist es, dem Patienten zu helfen, die Kraft wiederzuerlangen, die er vor dem Hüftbruch hatte (indem er mobil bleibt und dem Verlust des Muskeltonus vorgebeugt wird), und Problemen vorzubeugen, die infolge der Bettruhe auftreten. Das ultimative Ziel wiederum ist die Wiederherstellung der Fähigkeit, so gut wie vor dem Hüftbruch gehen zu können. (Siehe auch Überblick über die medizinische Rehabilitation).

Sobald wie möglich, manchmal bereits wenige Stunden nach der Operation, wird der Patient ermuntert, sich auf einen Stuhl zu setzen. Sitzen reduziert das Risiko von Druckgeschwüren und Blutgerinnseln und erleichtert den Übergang zum Stehen. Der Patient wird angeleitet, täglich Übungen zu machen, die Rumpf- und Armmuskulatur stärken, und lernt manchmal Übungen, die die großen Muskeln beider Beine stärken. Meist wird der Patient am ersten Tag nach der Operation ermuntert, auf dem gesunden Bein zu stehen, oft mit Hilfe einer anderen Person oder indem er sich an einem Stuhl oder am Bettgitter abstützt. Bei diesen Übungen wird der Betroffene aufgefordert, den Boden nur mit den Zehenspitzen des verletzten Beins zu berühren. Am zweiten Tag wird der Patient oft ermuntert, sein ganzes Gewicht auf das verletzte Bein zu verlagern, was jedoch von der Art des Bruchs und des chirurgischen Eingriffs abhängt.

Die richtige Höhe

Für Patienten, die sich von einer Beinverletzung erholen, ist die Benutzung eines Gehstocks in der richtigen Höhe wichtig. Ein zu langer oder zu kurzer Gehstock kann Kreuzschmerzen, Haltungsfehler und Instabilität verursachen. Der Stock sollte auf der Seite des gesunden Beins gehalten werden.

Die richtige Höhe

Bewegungsübungen (Gehübungen) beginnen nach vier bis acht Tagen, wenn der Patient sein ganzes Gewicht auf das verletzte Bein verlagern kann, ohne sich unbehaglich zu fühlen, und er das Gleichgewicht gut genug halten kann. Das Treppensteigen wird geübt, wenn der Patient mit Gehübungen begonnen hat. Der Patient lernt auch, wie er einen Gehstock oder ein anderes Hilfsmittel benutzt, und wie er das Sturzrisiko reduzieren kann.

Um eine Verletzung zu vermeiden, müssen nach der Entlassung einige Monate lang (in der Regel ein bis drei Monate) bestimmte Maßnahmen ergriffen werden. Der Patient sollte täglich Übungen zur Stärkung der Muskulatur des betroffenen Beines und des Oberkörpers durchführen. Es wird ihnen nahegelegt, keine schweren Gegenstände hochzuheben oder zu schieben. Auch sollten sie nicht über einen langen Zeitraum auf einem Stuhl sitzen bleiben oder sich bücken, nach etwas außerhalb ihrer Reichweite greifen oder hochspringen. Beim Sitzen sollten sie nicht die Beine übereinanderschlagen. Ergotherapeuten zeigen den Patienten, wie sie ihre Alltagsverrichtungen auf sichere Weise ausführen können, ohne dass der Heilungsprozess ihrer Hüfte beeinträchtigt wird. Beispielsweise sollten die Patienten darauf achten, dass ihre Hüfte richtig ausgerichtet (nicht verdreht) ist, sie beim Geschirrspülen oder Bügeln auf einem hohen Stuhl sitzen und langstielige Geräte verwenden (z. B. eine Greifvorrichtung und langstielige Schuhlöffel), damit sie sich nicht so häufig bücken müssen. Auch nach Heilung der Hüfte werden die Patienten dazu angehalten, bestimmte Sportarten und anstrengende Aktivitäten zu meiden.

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