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Maligne Hauttumoren im Überblick

Von

Gregory L. Wells

, MD, Ada West Dermatology, St. Luke’s Boise Medical Center, and St. Alphonsus Regional Medical Center

Inhalt zuletzt geändert Mrz 2017
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Quellen zum Thema

Meist entstehen sie in sonnenexponierten Hautbereichen. Krebserkrankungen der Haut sind die häufigsten Krebserkrankungen überhaupt. Am höchsten ist die Inzidenz bei Menschen, die im Freien arbeiten, Sportlern und Menschen, die sich viel sonnen; außerdem verhält sich die Inzidenz umgekehrt proportional zum Melaningehalt der Haut: hellhäutige Menschen sind am stärksten gefährdet. Daneben entsteht Hautkrebs oft nach Strahlentherapie oder Karzinogenexposition (z. B. Arsenaufnahme).

In den USA werden jährlich mehr als 5,4 Millionen Neuerkrankungen bei über 3,3 Millionen Menschen diagnostiziert. (Siehe The Skin Cancer Foundation und auch die Zusammenfassung der Empfehlungen des US Preventive Services Task Force für screening for skin cancerand counseling for skin cancer.)

Die häufigsten Formen von Hautkrebs sind

Die weniger häufigen Formen von Hautkrebs sind

Als Morbus Bowen wird ein superfizielles spinozelluläres Carcinoma bezeichnet. Ein Keratoakanthom kann eine gut differenzierte Variante des Plattenepithelkarzinoms sein.

Zunächst ist Hautkrebs meist asymptomatisch. Am häufigsten ist die Manifestation als unregelmäßige, rote oder pigmentierte Läsion, die nicht heilt. Jede nichtpigmentierte Läsion die sich im Verhältnis zu den umgebenden Strukturen vergrößert sollte biopsiert werden, egal ob leichte Entzündungsreaktionen, Verkrustung, oder gelegentliche Blutungen vorliegen. Bei frühzeitiger Behandlung können die meisten Hautkrebserkrankungen geheilt werden.

Tipps und Risiken

  • Jede Hautveränderung, egal ob das Erscheinungsbild typisch oder atypisch für Krebs ist, die sich vergrößert oder die länger anhält als erwartet, sollte biopsiert werden.

Screening-Verfahren

Das Routine-Screening für Hautkrebs besteht aus Selbstuntersuchung des Patienten, ärztlicher Untersuchung, oder beidem.

Prävention

Da bei vielen Arten von Hautkrebs ein Bezug zu UV-Exposition zu bestehen scheint, werden eine Reihe von Maßnahmen empfohlen, um die Exposition zu begrenzen.

  • Vermeidung von Sonneneinstrahlung: Suche nach Schatten, Minimierung von Outdoor-Aktivitäten zwischen 10 Uhr vormittags und 4 Uhr nachmittags (wenn die Sonnenstrahlen am stärksten sind), die Vermeidung von Sonnenbaden der Nutzung von Sonnenbänken

  • Die Verwendung von Schutzkleidung: langärmelige Hemden, Hosen und breitkrempige Hüten

  • Verwendung von Sonnenschutzmitteln: Mindestens Lichtschutzfaktor (SPF) 30 mit Breitspektrum-UVA/UVB-Schutz nach Anweisung verwendne (d. h. alle 2 h sowie nach dem Schwimmen oder Schwitzen neu auftragen); Sonnenschutzmittel sollten nicht verwendet werden, um sich länger in der Sonne aufhalten zu können

DIe aktuelle Befundlage ist nicht ausreichend, um festzustellen, ob diese Maßnahmen die Inzidenz oder Mortalität von Melanomen zu verringern; bei weißem Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom) verringert Sonnenschutz die Häufigkeit von Neuerkrankungen.

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HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.
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