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Basalzellkarzinom

(Basaliom)

Von

Gregory L. Wells

, MD, Ada West Dermatology, St. Luke’s Boise Medical Center, and St. Alphonsus Regional Medical Center

Inhalt zuletzt geändert Mrz 2017
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Quellen zum Thema

Das Basalzellkarzinom ist eine oberflächliche, langsam wachsende Papel oder ein Knötchen, das von den bestimmten epidermalen Zellen ausgeht. Basaliome entstehen aus Keratinozyten in der Nähe der Basalschicht und können als basaloide Keratinozyten bezeichnet werden. Metastasen sind äußerst selten. Das lokale Wachstum kann ausgesprochen destruktiv sein. Die Diagnose wird bioptisch gestellt. Die Behandlung hängt von den Tumoreigenschaften ab und umfasst die Kürettage und Elektrodissektion, operative Exzision, Kryochirurgie, topische Chemotherapie sowie gelegentlich Strahlentherapie oder eine medikamentöse Behandlung.

Das Basalzellkarzinom ist mit > 4 Millionen Neuerkrankungen jährlich in den U. S. A. der häufigste Hautkrebs. Es ist am häufigsten bei hellhäutigen Menschen, die in der Vergangenheit der Sonne ausgesetzt waren, und ist sehr selten bei dunkelhäutigen Menschen.

Symptome und Beschwerden

Das klinische Bild und das biologische Verhalten der Basalzellkarzinome sind sehr unterschiedlich. Am häufigsten sind

  • Richtlinien zur Vorbeugung und Behandlung von Wundliegen vom American College of Physcians Ulzeration und Krusten sind häufig.

  • Oberflächlich (ca. 30%): Rote oder rosafarbene, randständige, dünne Papeln oder Plaques, häufig am Stamm, die schwer von Psoriasis oder lokalisierter Dermatitis zu unterscheiden sind.

  • Morpheaform (5 bis 10%): Flache, narbenartige, verhärtete Plaques, die fleischfarben oder hellrot sein können und vage Ränder haben

  • Andere: Andere Arten sind möglich. Noduläre und oberflächliche Basalzellkarzinome können Pigment produzieren (manchmal pigmentierte Basalzellkarzinome genannt)

Meist tritt das Karzinom als glänzende Papel auf, vergrößert sich langsam und weist nach ein paar Monaten oder Jahren eine glänzende, perlartige Grenze mit deutlich sichtbaren, gewundenen Gefäßen (Telangiektasien) an der Oberfläche mit zentraler Delle oder Ulkus auf. Wiederkehrende Verkrustungen oder Blutungen sind nicht ungewöhnlich. Oft verkrusten und heilen die Karzinome im Wechsel, was unberechtigterweise die Besorgnis von Ärzten und Patienten bezüglich der Bedeutung der Läsion vermindert.

Diagnose

  • Biopsie

Die Diagnose erfolgt durch Biopsie und histologische Untersuchung

Prognose

Basalzellkarzinome metastasieren äußerst selten, können jedoch in gesunde Gewebe einwachsen. Selten kommt es sogar zum Tod, weil das Karzinom in darunterliegende vitale Strukturen und Öffnungen (Augen, Ohren, Mund, Knochen, Dura mater) einwächst oder sie umschließt.

Fast 25% der Patienten mit einer Basalzellkarzinom-Anamnese entwickeln innerhalb von 5 Jahren nach dem Auftreten des ursprünglichen Karzinoms ein neues Basalzellkarzinom. Folglich sollte bei Patienten mit einer Basalzellkarzinom-Anamnese jährlich eine Hautuntersuchung durchgeführt werden.

Behandlung

  • In der Regel mit lokalen Methoden

Die Behandlung sollte durch einen Spezialisten erfolgen

und hängt vom klinischen Bild, der Größe, der Lokalisation und dem histologischen Subtyp ab: operative Exzision, Kürettage und Elektrodissektion, Kryochirurgie, topische Chemotherapie (Imiquimod oder 5-Fluorouracil) und photodynamische Therapie oder seltener, Strahlentherapie.

Rezidive oder mangelhaft behandelte Karzinome, größere Karzinome, Karzinome an rezidivprädisponierten Lokalisationen (z. B. Kopdf und Nacken) und Morphea-ähnliche Karzinome mit schlechter Abgrenzung werden oft mit mikroskopisch kontrollierter Chirurgie entfernt, bei der die Gewebegrenzen so lange exzidiert werden, bis die Proben mikroskopisch tumorfrei sind.

Wenn Patienten an einer metastasierenden oder lokal fortgeschrittenen Erkrankung leiden und nicht für eine Operation oder Strahlentherapie in Frage kommen (z.B. weil die Läsionen groß, rezidivierend oder metastasierend sind), stehen jetzt Vismodegib und Sonidegib zur Verfügung. Beide Medikationen inhibieren den Hedgehog-Signalweg (ein Signaltransduktionsweg, der bei den meisten Patienten mit Basalzellkarzinom mutiert ist).

Vorbeugung

Da beim basalen Zellkarzinom ein Bezug zu UV-Exposition zu bestehen scheint, werden eine Reihe von Maßnahmen empfohlen, um die Exposition zu begrenzen.

  • Vermeidung von Sonneneinstrahlung: Suche nach Schatten, Minimierung von Outdoor-Aktivitäten zwischen 10 Uhr vormittags und 4 Uhr nachmittags (wenn die Sonnenstrahlen am stärksten sind), die Vermeidung von Sonnenbaden der Nutzung von Sonnenbänken

  • Die Verwendung von Schutzkleidung: langärmelige Hemden, Hosen und breitkrempige Hüten

  • Verwendung von Sonnenschutzmitteln: Mindestens Lichtschutzfaktor (SPF) 30 mit Breitspektrum-UVA/UVB-Schutz nach Anweisung verwendne (d. h. alle 2 h sowie nach dem Schwimmen oder Schwitzen neu auftragen); Sonnenschutzmittel sollten nicht verwendet werden, um sich länger in der Sonne aufhalten zu können

Wichtige Punkte

  • Basalzellkarzinome, die häufigsten Hautkrebsarten, sind besonders häufig bei hellhäutigen Menschen auf sonnenexponierter Haut.

  • Ziehen Sie diese Diagnose bei typischen Läsionen (z. B. glänzende, langsam wachsende Papeln, oft mit einer glänzenden, perlartigen Grenze) und Läsionen, die abwechselnd verkrusten und heilen, in Betracht.

  • Überweisen Sie Patienten für die Behandlung, welche meist aus lokalen destruktiven Methoden besteht, an Spezialisten.

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HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.
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