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Periorale Dermatitis

Von

Jonette E. Keri

, MD, PhD, University of Miami, Miller School of Medicine

Inhalt zuletzt geändert Dez 2018
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Quellen zum Thema

Zwar wurden zahlreiche Auslöser der periorale Dermatitis vorgeschlagen, wie die Exposition mit topischen Kortikosteroiden und/oder Fluorid in Wasser und Zahnpasta, letztendlich ist die Ätiologie der perioralen Dermatitis aber unbekannt. Trotz ihres Namens handelt es sich bei der perioralen Dermatitis um keine echte Dermatitis. Betroffen sind überwiegend Frauen im gebärfähigen Alter und Kinder. Das Exanthem beginnt typischerweise in den Nasolabialfalten und breitet sich perioral aus, wobei der Bereich um den Amorbogen der Lippen ausgespart bleibt. Möglich ist aber auch eine periorbitale Ausbreitung, auch unter Einbeziehung der Stirn.

Diagnose

  • Klinische Untersuchung

Die klinisch meist nicht indizierte Biopsie zeigt eine Spongiose und ein lymphohistiozytäres Infiltrat der Vellushaarfollikel. Bei der lupoiden Variante können auch Granulome vorhanden sein.

Therapie

  • Vermeidung von fluorierten Dentalprodukte und topischen Kortikosteroiden

  • Topische oder manchmal orale Antibiotika

Die Behandlung beinhaltet das Beenden der Verwendung von fluorierten zahnmedizinischen Produkten und topischen Kortikosteroiden (falls verwendet). Stattdessen werden 4 Wochen lang topische Antibiotika (z. B. 2-mal täglich Erythromycin 2% oder Metronidazol 0,75% Gel oder Creme). Wenn keine Reaktion auftritt, können Doxycyclin oder Minocyclin 50 bis 100 mg p.o. oder Tetracyclin 250 bis 500 mg p.o. (zwischen den Mahlzeiten) für 4 Wochen verabreicht und dann auf die niedrigste wirksame Dosis reduziert werden.

Im Gegensatz zur Akne kann die Behandlung mit Antibiotika bei der perioralen Dermatitis in der Regel gestoppt werden. Topical Pimecrolimus (für Menschen & gt; Alter 2 Jahre) reduziert auch die Schwere der Erkrankung. Zur Behandlung der granulomatösen perioralen Dermatitis wurde erfolgreich Isotretinoin eingesetzt.

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