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Varizella-Impfstoff

Von

Margot L. Savoy

, MD, MPH, Lewis Katz School of Medicine at Temple University

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2020| Inhalt zuletzt geändert Okt 2020
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Der Varizella-Impfstoff schützt vor Windpocken (Varizella), einer sehr ansteckenden Infektionskrankheit, die vom Varizella-Zoster-Virus verursacht wird. Sie verursacht einen juckenden Ausschlag, der wie kleine Blasen auf rotem Grund aussieht. Bei manchen Menschen werden auch das Gehirn, die Lunge und das Herz infiziert, was zu einer schweren Krankheit oder zum Tod führen kann. Das Virus bleibt auch nach Abklingen der Krankheit im Körper. Wenn es reaktiviert wird, kann es Jahre später Gürtelrose auslösen.

Der Varizella-Impfstoff enthält abgeschwächte Lebendviren. Es gibt zwei Formulierungen:

  • Standarddosierung des Varizella-Impfstoffs

  • Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken bzw. Varizellen (MMRV)

Weitere Informationen finden Sie in den Angaben zum Windpockenimpfstoff der Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Verabreichung

Die Impfung gegen Windpocken ist Teil der empfohlenen Kinderschutzimpfungen. Der Impfstoff wird als Injektion unter die Haut verabreicht. Es werden zwei Dosen gegeben: im Alter von 12 bis 15 Monaten und im Alter von 4 bis 6 Jahren. Die Impfung wird auch für alle Jugendlichen und Erwachsenen empfohlen, die weder die Windpocken hatten, noch geimpft sind. Sie wird in zwei Dosen im Abstand von 4 bis 8 Wochen gegeben.

Bestimmte Erkrankungen können einen Einfluss darauf haben, ob und wann Betroffene geimpft werden (siehe auch CDC: Wer sollte mit diesen Impfstoffen NICHT geimpft werden?). Wenn Menschen eine vorübergehende Erkrankung haben, warten Ärzte normalerweise mit der Impfung, bis die Erkrankung abgeklungen ist.

Weil der Impfstoff das Lebendvirus enthält, wird er schwangeren Frauen, Personen mit einem geschwächten Immunsystem oder Personen mit Knochenmarkkrebs oder Krebs des lymphatischen Systems nicht gegeben.

Nebenwirkungen

Der Varizella-Impfstoff ist äußerst sicher und die geläufigsten Nebenwirkungen sind mild. Dazu gehören Schmerzen, Schwellungen und Rötung an der Injektionsstelle sowie Fieber und vorübergehende Gelenkschmerzen und Steifheit.

Sehr selten kann sich ein windpockenartiger Ausschlag entwickeln. Menschen, bei denen es zu diesem Ausschlag kommt, sollten den Kontakt mit Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem haben, sorgfältig vermeiden, bis der Ausschlag abklingt.

Die Einnahme von Aspirin und artverwandten Medikamenten (Salicylate) nach der Impfung kann bei Kindern unter 16 Jahren das seltene Reye-Syndrom verursachen. Darum sollten diese Kinder nach der Impfung diese Medikamente 6 Wochen lang nicht erhalten.

Weitere Informationen

Im Folgenden handelt es sich um einige englischsprachige Hilfsmittel, die nützlich sein könnten. Bitte beachten Sie, dass das MANUAL nicht für den Inhalt dieser Quellen verantwortlich ist.

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: Hier klicken, um zur Ausgabe für medizinische Fachkreise zu gelangen
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