Mikroskopische Untersuchung von Kristallen in Gelenken

Mikroskopische Untersuchung von Kristallen in Gelenken

Kristalltyp

Doppelbrechung

Elongation*

Form

Länge (Mikrometer)

Mononatriumurat

stark

negativ

nadel- oder stabförmig

2–15

Kalziumpyrophosphatdihydrat

schwach oder oft nicht doppelbrechend

positiv

rauten- oder stabförmig

2–15

Kalziumoxalat (selten)†

schwach oder stark

positiv oder unbestimmt

bipyramidal

5–30

Basisches Kalziumphosphat

nicht doppelbrechend in polarisiertem Licht

Glänzend, münzartig oder leicht unregelmäßig (oft zu klein, um sie abzugrenzen)

3–65 (Aggregate)

* Die Dehnung wird bestimmt, indem eine zusätzliche rote Platte oder ein Kompensator zwischen die beiden Polarisationsplatten im Mikroskop eingefügt wird und ein Kristall mit einem Orientierungspfeil, der die Achse der langsamen Schwingung bezeichnet, ausgerichtet wird. Kristalle, die eine negative Elongation aufweisen, sind gelb, am Kompensator parallel zur Achse der langsamen Schwingungen gekennzeichnet; eine positive Elongation in der gleichen Richtung erscheint blau. In der klinischen Praxis werden sie auch als negative oder positive Doppelbrechung bezeichnet.

† Diese Kristalle treten vor allem bei Patienten mit Niereninsuffizienz auf.

* Die Dehnung wird bestimmt, indem eine zusätzliche rote Platte oder ein Kompensator zwischen die beiden Polarisationsplatten im Mikroskop eingefügt wird und ein Kristall mit einem Orientierungspfeil, der die Achse der langsamen Schwingung bezeichnet, ausgerichtet wird. Kristalle, die eine negative Elongation aufweisen, sind gelb, am Kompensator parallel zur Achse der langsamen Schwingungen gekennzeichnet; eine positive Elongation in der gleichen Richtung erscheint blau. In der klinischen Praxis werden sie auch als negative oder positive Doppelbrechung bezeichnet.

† Diese Kristalle treten vor allem bei Patienten mit Niereninsuffizienz auf.

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