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Lebensmittelintoxikation durch Clostridium perfringens

Von

Larry M. Bush

, MD, FACP, Charles E. Schmidt College of Medicine, Florida Atlantic University;


Maria T. Vazquez-Pertejo

, MD, FACP, Wellington Regional Medical Center

Inhalt zuletzt geändert Feb 2018
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Eine Clostridium perfringens-bedingte Lebensmittelintoxikation manifestiert sich als akute Gastroenteritis, die durch die Ingestion von kontaminierten Lebensmitteln verursacht wird.

C. perfringens-Lebensmittelvergiftung ist in der Regel eine milde Clostridien-Infektion.

C. perfringens kommt weit verbreitet in Fäkalien, Erdreich, Luft und Wasser vor. Viele Ausbrüche wurden durch kontaminiertes Fleisch verursacht. C. perfringens-Sporen überleben manchmal das Kochen; sie können keimen und sich vermehren, was zu einer großen Anzahl von Bakterien führt, wenn gekochtes Fleisch, das mitd Toxine bilden, wenn gekochtes Fleisch, das mit C. perfringens kontaminiert ist, bei Raumtemperatur oder sogar bis zu 60° C (140° F, wie auf einem Warmhaltetisch) für eine gewisse Zeit belassen wird. Ausbrüche kommen meist im kommerziellen Umfeld und weniger im häuslichen Bereich vor.

Nach Erreichen des Gastrointestinaltrakts bildet C. perfringens ein Enterotoxin, das im Dünndarm wirkt. Nur C. perfringens Typ A wurde definitiv mit diesem Lebensmittelintoxikationssyndrom assoziiert.

Häufig kommt es zu einer leichten Gastroenteritis, die Beschwerden beginnen 6–24 h nach Ingestion kontaminierter Lebensmittel. Die häufigsten Symptome sind eine wässrige Diarrhö und abdominelle Krämpfe. Erbrechen und Fieber sind ungewöhnlich. Die Symptome verschwinden meist wieder nach 24 h; schwere oder tödliche Fälle kommen selten vor.

Die Diagnose von C. perfringens -Lebensmittelvergiftung basiert auf epidemiologischen Hinweisen und dem Nachweis einer großen Anzahl der Erreger aus kontaminierten Lebensmitteln oder aus dem Stuhl betroffener Menschen oder auf dem direkten Nachweis von Enterotoxin in Stuhlproben.

Zur Vermeidung von Krankheiten sollten Restbestände von Fleisch sofort eingefroren und vor dem Verzehr wieder gut durcherhitzt werden (Kerntemperatur 75°C).

Die Therapie von Lebensmittelvergiftung durch C. perfringens ist supportiv; Antibiotika werden nicht gegeben.

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HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für medizinische Fachkreise. LAIEN: Hier klicken, um zur Ausgabe für Patienten zu gelangen.
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