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Medikamentenassoziierte Gastroenteritis und chemikalienassoziierte Gastroenteritis

Von

Thomas G. Boyce

, MD, MPH, University of North Carolina School of Medicine

Inhalt zuletzt geändert Mai 2017
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Zahlreiche Medikamente haben Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö. Eine detaillierte Medikamentenanamnese muss erhoben werden. In leichten Fällen kann man die Diagnose durch Absetzen des Medikaments und Wiedereinsetzen sichern. Medikamente, bei denen diese Nebenwirkungen häufiger auftreten, sind magnesiumhaltige Antazida, Antibiotika, Anthelmintika, Chemotherapeutika (zur Behandlung von Karzinomen), Cholchicin, Digoxin, Schwermetalle, Laxanzien und eine Bestrahlungstherapie. Der Gebrauch von Antibiotika kann zu einer durch Clostridium difficile–iinduzierten Diarrhö führen.

Iatrogene, akzidentelle oder vorsätzliche Schwermetallvergiftungen führen häufig zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Diarrhö.

Ein Laxanzienabusus, der nicht selten vom Patienten abgestritten wird, kann zum Auftreten von Schwäche, zu Erbrechen, Diarrhö, Elektrolytverminderung und Stoffwechselstörungen führen.

Verschiedene Pflanzen und Pilze verursachen ein Gastroenteritissyndrom.

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