Arthritis kann aus der intraartikulären Ablagerung von Kristallen resultieren:
Mononatriumurat
Kalziumpyrophosphatdihydrat
Basisches Kalziumphosphat (Apathie)
Selten, andere wie Ca-Oxalatkristalle
Zur definitiven Diagnosestellung ist die Analyse der Synovialflüssigkeit notwendig. Die Polarisationsmikroskopie wird zur gezielten Identifizierung der meisten Kristalle eingesetzt; basische Kalziumphosphatkristalle haben eine ultramikroskopische Größe und erfordern spezielle Färbungen oder Elektronenmikroskopie. Kristalle können in weißen Blutkörperchen eingeschlossen sein oder extrazellulär sein; beides ist diagnostisch für eine ablagerungsinduzierte Arthritis. Das Vorhandensein von Kristallen schließt jedoch die Möglichkeit einer parallel bestehenden Infektion oder anderer Formen einer Arthritis nicht aus. Eine ncht-invasive Identifizierung von Mononatriumurat- und Ca-Pyrophosphat-Dihydrat-Kristallen ist mittels Sonografie möglich, aber haben nicht alle Ultraschallspezialisten genügend Erfahrung, um diese Technik zuverlässig zu stellen. Die Dual-Energy-CT-Bildgebung kann auch zum Nachweis von Harnsäure- oder Kalziumablagerungen verwendet werden, aber keine Bildgebung ist zu 100% sensitiv.
Kristallinduzierte Arthritiden umfassen die folgenden:



