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Pityriasis lichenoides

Von

Shinjita Das

, MD, Harvard Medical School

Inhalt zuletzt geändert Nov 2018
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Quellen zum Thema

Die Pityriasis lichenoides ist eine klonale T-Zell-Erkrankung, die als Reaktion auf Fremdantigene (z. B. infektiös oder Arzneimittel) entstehen kann und oft mit dem kutanen T-Zell-Lymphom assoziiert ist. Die Behandlung kann verschiedene topische und orale Medikamente umfassen.

Pityriasis lichenoides hat unterschiedliche akute und chronische Formen, die in der Regel getrennte Entitäten darstellen, aber Läsionen können sich aus der akuten zur chronischen Form entwickeln. Die akute Form tritt meist bei Kindern und jungen Erwachsenen mit schubweisen asymptomatischen, windpockenartigen Läsionen auf, oft mit Vernarbung, die typischerweise innerhalb von Wochen oder Monaten wieder verschwinden. Antibiotika (z. B. Tetracyclin, Erythromycin) oder Phototherapie sind therapeutisch oft von Nutzen.

Die chronische Form von Pityriasis lichenoides geht eingangs mit flacheren, rotbraunen, schuppenden Papeln einher, die über Monate bis Jahre abheilen.

Diagnose

Therapie

  • Verschiedene topische und orale Behandlungen

Die Behandlung von Pityriasis lichenoides ist oft unwirksam, aber Sonnenlicht, topische Kortikosteroide, topischer Tacrolimus, orale Antibiotika, Phototherapie sowie Immunsuppressiva wurden mit unterschiedlichem Erfolg verwendet (1 Behandlungshinweise Die Pityriasis lichenoides ist eine klonale T-Zell-Erkrankung, die als Reaktion auf Fremdantigene (z. B. infektiös oder Arzneimittel) entstehen kann und oft mit dem kutanen T-Zell-Lymphom assoziiert... Erfahren Sie mehr  Behandlungshinweise ).

Behandlungshinweise

  • 1. Bowers S, Warshaw EM: Pityriasis lichenoides and its subtypes. J Am Acad Dermatol 55:557–572, 2006. doi: 10.1016/j.jaad.2005.07.058.

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