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Vorsichtsmaßnahmen beim Tauchen und Vermeidung von Tauchverletzungen

Von

Richard E. Moon

, MD, Duke University Medical Center

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Aug 2019| Inhalt zuletzt geändert Aug 2019
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Quellen zum Thema

Das Tauchen ist eine relativ sichere Freizeitbeschäftigung für gesunde Menschen, die angemessen trainiert und ausgebildet sind. Kurse zur Sicherheit beim Tauchen, die von nationalen Tauchorganisationen angeboten werden, sind weit verbreitet und helfen dabei, das Risiko für Tauchverletzungen Überblick über Tauchverletzungen Wer so tief taucht, dass er ein Atemgerät braucht, ist einer Reihe von Verletzungsgefahren ausgesetzt, die zumeist durch Veränderungen im Druck entstehen. Diese Störungen können auch bei Menschen... Erfahren Sie mehr zu senken.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Den Druck in verschiedenen Lufträumen, auch in der Gesichtsmaske (indem Luft aus der Nase in die Maske geblasen wird), und im Mittelohr ausgleichen (zum Beispiel durch Gähnen oder Schlucken)

  • Taucher sollten es vermeiden, ihren Atem anzuhalten und beim Auftauchen normal atmen, wobei das Auftauchen nicht schneller als 0,15 Meter/Sekunde erfolgen sollte, eine Geschwindigkeit, bei der die Taucher nach und nach übermäßigen Stickstoff ausstoßen und luftgefüllte Räume leeren (zum Beispiel Lunge und Nebenhöhlen)

  • Sie sollten sich an alle erforderlichen Stopps entsprechend Tiefe und Zeit des Tauchgangs halten, die in den Tauchtabellen oder Computer angegeben sind

  • und dies mit Sicherheitsstopps von 3 bis 5 Minuten in einer Tiefe von 4,6 Metern

  • Für die nächsten 15–18 Stunden nicht fliegen

Um andere Taucherrisiken zu minimieren sollten Taucher bestimmte Tauchersituationen kennen und vermeiden, z. B.

  • Schlechte Sicht

  • Starke Strömungen, die mehr Kraftaufwand bedeuten

  • Kühle Temperaturen

  • Allein tauchen

  • Drogen und Beruhigungsmittel und Alkohol

Kalte Temperaturen sind besonders gefährlich, weil sich schnell eine Hypothermie entwickeln und das Urteilsvermögen des Tauchers und seine Geschicklichkeit beeinträchtigen kann. Eine Hypothermie kann auch potenziell tödliche Herzrhythmusstörungen verursachen. Allein zu tauchen ist nicht empfehlenswert.

Freizeitdrogen, Schlafmittel und Alkohol, in welcher Menge auch immer, haben unvorhersehbare oder unkalkulierbare Auswirkungen in der Tiefe und sollten strikt vermieden werden. Verschreibungspflichtige nicht sedierende Medikamente sind beim Freizeittauchen nicht hinderlich.

Probleme, bei denen nicht getaucht werden sollte

Da Tauchen mit schweren Belastungen verbunden sein kann, sollten Taucher überdurchschnittliche aerobe Fähigkeiten (ein intensives Training durchstehen) haben und nicht durch Herz- oder Lungenkrankheiten eingeschränkt sein. Bei Problemen, bei denen das Bewusstsein, der Wachzustand oder das Urteilsvermögen gestört sein könnten, wie etwa bei Krampfanfällen Anfallkrankheiten Bei Anfallkrankheiten ist die elektrische Aktivität des Gehirns periodisch gestört, was zu einer mehr oder minder schweren, zeitweiligen Hirnfunktionsstörung führt. Bei vielen Personen gehen... Erfahren Sie mehr und bei Diabetes mellitus Diabetes mellitus (DM) und Störungen des Blutzuckerstoffwechsels Erfahren Sie mehr , der mit Insulin behandelt wird (weil es zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel [Hypoglykämie Hypoglykämie (Unterzuckerung) Bei einer Unterzuckerung enthält das Blut ungewöhnlich wenig Zucker (Glukose). Unterzuckerung (Hypoglykämie) wird häufig durch die Medikamente ausgelöst, die den Diabetes kontrollieren sollen... Erfahren Sie mehr ] kommen kann), sollte generell nicht getaucht werden. Es gibt besondere Programme für Taucher mit Diabetes. Bei allen Fragen sollte der Arzt konsultiert werden. Personen, die einen spontanen Lungenkollaps hatten (Pneumothorax Pneumothorax Der Pneumothorax bezeichnet das Vorhandensein von Luft zwischen den zwei Schichten der Pleura (dünne, durchsichtige, zweischichtigen Membran, welche die Lunge überzieht und die Innenseite der... Erfahren Sie mehr Pneumothorax ) sollten nicht tauchen.

Obwohl laut den gängigen Richtlinien Kinder unter zehn Jahren nicht tauchen sollten, hat es erfolgreiche Programme gegeben, bei denen Kinder bereits ab einem Alter von acht Jahren unterrichtet worden sind. Die meisten Tauchlehrer kennen die Richtlinien für den Tauchunterricht für Kinder sehr gut. Zukünftige Taucher sollten von Ärzten, die sich mit Tauchen auskennen, auf ihre Fitness und auf Faktoren hin untersucht werden, die das Risiko von Unfällen und Verletzungen beim Taucher erhöhen können.

Gesundheitliche Probleme, bei denen nicht getaucht werden sollte

* Ein potenzielles höheres Risiko für ein Barotrauma der Lunge.

† Erhöhtes Risiko für eine Dekompressionskrankheit.

Professionelle Taucher können sich zusätzlichen ärztlichen Untersuchungen unterziehen, etwa Herz-Lungen-Funktionstests, Belastungs-EKG, Hör- und Sehtests sowie Röntgenuntersuchung. Darüber hinaus ist natürlich eine solide Taucherausbildung unabdingbar.

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