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Abweisendes Trotzverhalten

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The Manual's Editorial Staff

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Nov 2018| Inhalt zuletzt geändert Nov 2018
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Was ist ein Oppositionelles Trotzverhalten?

„Oppositionell“ bedeutet, dass man sich gegen etwas stellt. „Trotz“ bedeutet, dass man nicht das tut, was einem gesagt wird.

Oppositionelles Trotzverhalten ist:

  • Eine Verhaltensstörung, bei der sich ein Kind negativ und problematisch verhält und sich wiederholt den Lehrern und Eltern wiedersetzt

Viele Kinder verhalten sich manchmal so, aber ein Kind mit oppositionellem Trotzverhalten verhält sich dauernd so. Kinder werden mit der Störung oppositionelles Trotzverhalten diagnostiziert, wenn ihr Verhalten so schwer wiegt, dass es ihre sozialen Beziehungen und schulischen Leistungen beeinträchtigt.

Kinder mit dieser Störung verhalten sich häufig so:

  • Sie stellen die Autorität von Erwachsenen infrage

  • Sie verlieren schnell die Beherrschung

  • Sie ignorieren Regeln und Anweisungen

  • Sie verärgern absichtlich andere Menschen

  • Sie geben anderen die Schuld für eigene Fehler

  • Sie wirken wütend und unnachgiebig

  • Sie sind leicht zu verärgern

  • Sie haben keine guten sozialen Fähigkeiten

Kinder mit oppositionellem Trotzverhalten kennen jedoch den Unterschied zwischen richtig und falsch.

Oppositionelles Trotzverhalten beginnt in der Regel in der Vorschule. Es kann jedoch auch erst in der Grundschule oder sogar in der Mittelschule beginnen.

Wie kann der Arzt feststellen, ob mein Kind an einem oppositionellen Trotzverhalten leidet?

Der Arzt fragt nach den Symptomen und dem Verhalten Ihres Kindes.

Ärzte stellen sicher, dass Ihr Kind keine anderen Probleme hat, die ähnliche Symptome verursachen können. Zu solchen Problemen zählen Angst, Depression oder ADHS.

Wie wird eine oppositionelles Trotzverhalten behandelt?

Die Ärzte behandeln Ihr Kind folgendermaßen:

  • Mit Methoden zur Verhaltensänderung, wie z. B. konsequent Disziplin anwenden und gutes Verhalten belohnen. Ihr Kindertherapeut kann Ihnen und den Lehrern Ihres Kindes beibringen, wie diese Methoden anzuwenden sind

  • Manchmal Gruppentherapie mit anderen Kindern, um ihre sozialen Fähigkeiten zu verbessern

  • Manchmal Medikamente

Es ist wichtig, andere psychische Probleme, wie ADHS oder familiäre Probleme zu behandeln, die das Verhalten Ihres Kindes verschlimmern könnten.

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