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Endokrine Drüsen

Von

John E. Morley

, MB, BCh, Saint Louis University School of Medicine

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Apr 2019| Inhalt zuletzt geändert Apr 2019
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Quellen zum Thema

Das endokrine System besteht aus einer Reihe von Drüsen und Organen, die Hormone bilden und freisetzen und somit zahlreiche Körperfunktionen regulieren und steuern. Hormone sind chemische Substanzen, mit der die Aktivität eines anderen Körperbereichs reguliert wird. Im Wesentlichen dienen Hormone als Botenstoffe, die im ganzen Körper Aktivitäten anregen und kontrollieren.

  • Endokrine Drüsen schütten Hormone in die Blutbahn aus.

  • Exokrine Drüsen schütten Hormone oder andere Substanzen in einen Gang aus

Die einzelnen Organe, aus denen ein endokrines System besteht, haben häufig unterschiedliche Funktionen, die nichts miteinander zu tun haben. Ärzte, die auf Erkrankungen des endokrinen Systems spezialisiert sind, werden als Endokrinologen bezeichnet. Viele Endokrinologen spezialisieren sich weiter auf die Funktionen und Erkrankungen von bestimmten Drüsen.

Die Hauptdrüsen des endokrinen Systems, von denen jede eines oder mehrere bestimmte Hormone bildet, sind:

Wichtige endokrine Drüsen

Wichtige endokrine Drüsen

Nicht alle Organe, die Hormone oder hormonartige Stoffe freisetzen, werden als Teil des endokrinen Systems betrachtet. Beispielsweise produzieren die Nieren das Hormon Renin, um den Blutdruck zu steuern, und das Hormon Erythropoetin, um das Knochenmark zur Herstellung von roten Blutkörperchen anzuregen. Außerdem bildet der Verdauungstrakt eine Reihe von Hormonen, die die Verdauung steuern, die Insulinausscheidung der Bauchspeicheldrüse anregen und Verhaltensweisen ändern, z. B. solche, die mit Hunger assoziiert werden. Fettgewebe (adipöses Gewebe) produziert ebenfalls Hormone, die den Stoffwechsel (wie der Körper Nahrung zur Kontrolle von chemischen Prozessen im Körper einsetzt) und Appetit regulieren.

Die Bezeichnung „Drüse“ bedeutet außerdem nicht unbedingt, dass das Organ zum endokrinen System gehört. Schweißdrüsen, Speicheldrüsen, Drüsen der Schleimhautmembranen und die Milchdrüsen sind beispielsweise sogenannte exokrine Drüsen, weil sie Substanzen ausscheiden, die keine Hormone sind und diese Substanzen auch nicht direkt in die Blutbahn ausschütten, sondern in bestimmte Gänge.

Die Bauchspeicheldrüse Die Bauchspeicheldrüse Die Bauchspeicheldrüse enthält zwei Arten von Drüsengewebe: Pankreatische Azini Langerhans-Inseln (Siehe auch Übersicht über das Verdauungssystem.) Die Azini produzieren Verdauungsenzyme. Die... Erfahren Sie mehr Die Bauchspeicheldrüse ist sowohl eine endokrine als auch exokrine Drüse. Spezielle Bereiche in der Bauchspeicheldrüse bilden Insulin und andere Hormone, die ins Blut abgegeben werden, um den Zuckerspiegel im Blut zu regulieren, und andere Bereiche bilden Verdauungssäfte, die durch den Bauchspeicheldrüsengang und schließlich in den Dünndarm gelangen, um bei der Verdauung der Nahrung zu unterstützen.

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