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Finanzielle Probleme am Lebensende

Von

Elizabeth L. Cobbs

, MD, George Washington University;


Karen Blackstone

, MD, George Washington University;


Joanne Lynn

, MD, MA, MS, Altarum Institute

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Okt 2019| Inhalt zuletzt geändert Okt 2019
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Tödliche Krankheiten werden oft von fortschreitender Beeinträchtigung begleitet. Die Patienten sind zunehmend weniger in der Lage, in ihrer Wohnung zu bleiben, Essen zuzubereiten, finanzielle Angelegenheiten zu regeln, zu laufen oder Körperpflege zu betreiben. Die meisten sterbenden Patienten benötigen Hilfe – zumindest in den letzten Wochen ihres Lebens, häufig auch lange davor. Diese Beeinträchtigung sollte nach Möglichkeit eingeplant werden, z. B. durch eine rollstuhlgerechte Wohnung in der Nähe von Angehörigen. Ambulante Pflegedienste wie Ergo- und Physiotherapie oder häusliche Krankenpflege können dazu beitragen, dass der Betroffene auch bei fortschreitender Beeinträchtigung zu Hause bleiben kann.

Beeinträchtigung und Krankheit können eine Familie finanziell schwer belasten. Viele Familien brauchen für die Betreuung des sterbenden Angehörigen ihre Ersparnisse auf. Die Krankenkasse übernimmt viele Leistungen nicht, die Sterbende benötigen, z. B. den langfristigen Aufenthalt im Pflegeheim oder häusliche Krankenpflege. Die von Hospizprogrammen erbrachten Leistungen sind insofern eine Ausnahme, als sie in der Regel recht umfassend sind. Jedoch können viele Menschen in Zeiten, in denen sie möglicherweise noch nicht die Kriterien für eine formelle Hospizpflege erfüllen, erhebliche Bedürfnisse haben.

Die Familie sollte sich über die Höhe der Pflegekosten für einen schwerkranken Angehörigen erkundigen. Informationen über Versicherungsdeckung und Vorschriften sind mitunter mit umfangreichen und sorgfältigen Recherchen verbunden. Gespräche mit dem Arzt und dem Pflegeteam, ein Treffen mit einem Seniorenbetreuer, eine Konsultation online, ein Anruf unter 1-800-677-1116 (in den USA) oder ein Gespräch mit dem Sozialarbeiter des Krankenhauses oder der Krankenkasse sind sinnvolle erste Schritte.

Angehörige übernehmen den Großteil der Pflege häufig unentgeltlich. Dennoch sollten sie sich erkundigen, wie sie Hilfe von professionellen Betreuern in Anspruch nehmen können, um die Belastung auf ein akzeptables Maß zu begrenzen. Es können Kosten durch die Aufgabe des Jobs sowie Ausgaben für Arzneimittel, häusliche Pflege oder Reisen entstehen. Die Familie sollte mit dem Arzt offen über die Kosten sprechen und auf eine sinnvolle Kostenbegrenzung und Vorausplanung bestehen, um anfallende Kosten gering zu halten und darauf vorbereitet zu sein.

Es empfiehlt sich, Vorkehrungen für die Immobilie des Sterbenden zu treffen. Obwohl es schwierig ist, über Immobilien und Geld zu sprechen, wenn der Tod bevorsteht, ist es in der Regel eine gute Idee. Oft wird durch solche Gespräche klar, was der Sterbende unterzeichnen oder veranlassen könnte, um die Familie zu entlasten. Einige Rechtsanwälte sind in Altenpflege spezialisiert und können bei rechtlichen und finanziellen Fragen helfen.

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