MDMA (3,4-Methylendioxymethamphetamin) ist Amphetamin ähnlich, weist jedoch sowohl eine stimulierende als auch halluzinogene Wirkung auf.
(Siehe auch Amphetamine und Überblick über substanzbezogene Störungen.)
Symptome
MDMA wirkt anregend und enthemmend (Kontrollverlust). Auch körperliche Sinneswahrnehmungen, Empathie und Gefühle der zwischenmenschlichen Nähe werden betont. Die toxischen Wirkungen sind ähnlich wie bei anderen Amphetaminen, treten jedoch seltener auf. Dies liegt möglicherweise daran, dass MDMA mit größerer Wahrscheinlichkeit mit Unterbrechungen konsumiert wird. Doch auch bei Gelegenheitskonsumenten können erhebliche Probleme wie Hyperthermie und Hyponatriämie (ein auffällig niedriger Natriumwert im Blut) auftreten. Die Auswirkungen eines unterbrochenen, gelegentlichen Konsums sind nicht sicher. In seltenen Fällen kommt es zu Leberversagen.
Ein chronischer, wiederholter Konsum kann ähnliche Probleme verursachen wie Amphetamine, unter anderem auch Abhängigkeit. Manche Konsumenten entwickeln eine paranoide Psychose. Bei wiederholtem, häufigem Konsum ist auch eine Abnahme der geistigen Funktionsfähigkeit möglich.
Diagnose
Behandlung
Die Behandlung der akuten Vergiftung und Abhängigkeit erfolgt ähnlich wie die Behandlung bei Amphetaminen, eine Behandlung einer akuten Überdosis ist allerdings selten notwendig.
