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Risikofaktoren für Krebs

Von

The Manual's Editorial Staff

Überprüft/überarbeitet Jul 2023
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Ein Risikofaktor erhöht die Wahrscheinlichkeit (Risiko) der Entwicklung einer bestimmten Erkrankung.

  • Wenn ein Risikofaktor bei einer Person vorliegt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Krebsentwicklung bei dieser Person größer als bei einem Durchschnittsmenschen.

  • Dennoch bedeutet das Vorhandensein eines Risikofaktors nicht, dass Krebs tatsächlich entsteht.

Risikofaktoren für Krebserkrankungen sind:

  • Bestimmte Gene (von den Eltern und Großeltern vererbte Merkmale)

  • Kontakt mit bestimmten Chemikalien bei der Arbeit oder in der Umwelt

  • Bestimmte durch Nahrung und Getränke aufgenommene Stoffe

  • Strahlenbelastung

  • Bestimmte Infektionen

Was sind genetische Risikofaktoren für Krebserkrankungen?

Jede Körperzelle enthält Gene. Gene geben jeder Ihrer Zellen Anweisungen darüber, wie sie zu funktionieren haben. Gene sagen den Zellen, wann sie beginnen sollen zu wachsen, wann sie aufhören sollen zu wachsen und welche Substanzen sie bilden sollen.

Gelegentlich kann ein Gen eine Zelle krebsartig werden lassen, wenn:

  • das Gen durch etwas, womit man in Kontakt kam, beschädigt wurde (ein Umweltfaktor),

  • das Gen beim Zellwachstum nicht korrekt kopiert wurde.

Mit geringerer Wahrscheinlichkeit haben Sie ein Krebsgen eines ihrer Elternteile geerbt. Gelegentlich sind Mitglieder einer Familie für eine bestimmte Krebsart anfälliger. Ein krebsauslösendes Gen wird möglicherweise in dieser Familie weitergegeben. Ein krebserregendes Gen namens BRCA erhöht das Risiko für Brustkrebserkrankungen Brustkrebs Krebs entsteht, wenn Zellen entarten. Krebszellen sehen anders aus als normale Zellen, funktionieren nicht wie diese und wuchern unkontrolliert. Krebszellen können auf gesundes Gewebe in der... Erfahren Sie mehr .

Was sind Umweltfaktoren für Krebserkrankungen?

Bestimmten Umwelteinflüssen ausgesetzt zu sein, erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Krebsentwicklung, unter anderem:

Manche Chemikalien aus dem Arbeitsumfeld (unter anderem Benzol, Chromate, Nickel, bestimmte Pestizide und Vinylchlorid) können krebserregend wirken.

Geographie (Wohnort) kann ebenfalls das Krebsrisiko beeinflussen. Ein Grund dafür ist, dass in verschiedenen Regionen Menschen unterschiedlichen Karzinogenmengen ausgesetzt sind. Andererseits weisen Menschen in verschiedenen Regionen unterschiedliche genetische Risikofaktoren auf.

Was sind weitere Risikofaktoren für Krebserkrankungen?

Ihr Alter:

  • Mehr als die Hälfte der Krebserkrankungen treten in der Altersgruppe über 65 Jahren auf, da ältere Personen mit höherer Wahrscheinlichkeit über längere Zeit den Karzinogenen (krebserregenden Einflüssen) ausgesetzt sind.

Ernährung:

Allein Übergewicht oder Adipositas steigern das Risiko für Brust-, Harnröhren-, Darm-, Nieren- und Speiseröhrenkrebs.

Bestimmte Medikamente:

Bestrahlung sowohl bei medizinischen Anwendungen als auch infolge versehentlicher Aussetzungen:

Infektionen mit bestimmten Viren und Bakterien:

Entzündungskrankheiten (langfristige Entzündung bestimmter Organe) erhöhen möglicherweise das Krebsrisiko:

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN
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