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Alterserscheinungen bei Ohren, Nase und Rachen

Von

David M. Kaylie

, MS, MD, Duke University Medical Center

Letzte vollständige Überprüfung/Überarbeitung Mai 2019| Inhalt zuletzt geändert Mai 2019
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Das Altern wirkt sich auf die Funktion von Ohren, Nase und Hals unterschiedlich aus. Die Alterserscheinungen sind auf viele Faktoren zurückzuführen, wie z. B. auf Verschleiß, der durch einen übermäßigen Gebrauch der Stimme verursacht wird, Lärm, wiederholte Infektionen, aber auch die Einwirkung von Substanzen wie Drogen, Alkohol und Tabak. Manche ältere Menschen sind stärker betroffen als andere.

Weit verbreitet ist das allmähliche Nachlassen des Gehörs, insbesondere bei hohen Tönen (Presbyakusis). Gehörschädigungen sind bei älteren Erwachsenen weit verbreitet und die Anzahl der Betroffenen steigt mit dem Alter. Mehr als ein Viertel der Menschen über 65 haben Gehörschädigungen. Mit 75 weist ein Drittel der Menschen Anzeichen von Gehörschädigungen auf. Gehörschädigungen können die Fähigkeit eines Menschen, Sprache zu verstehen, beeinträchtigen. Vestibuläres Ungleichgewicht und Ohrgeräusche (Tinnitus) sind bei älteren Menschen ebenfalls weiter verbreitet, aber nicht normal. Diese Veränderungen treten auf, weil einige Strukturen im Ohr, die beim Hören oder Gleichgewicht helfen, leicht beschädigt sind oder weil sich vielleicht ein Tumor oder eine Fehlfunktion gebildet hat. Hörgeräte können vielen Menschen mit Schwerhörigkeit helfen, besser zu hören.

Der Geruchssinn kann mit dem Alter nachlassen. Der schlechtere Geruchssinn beeinflusst auch den Geschmackssinn, sodass Lebensmittel manchmal nicht mehr so schmecken wie vorher (siehe auch Veränderungen im Körper beim Älterwerden: Mund und Nase).

Auch die Stimme kann sich mit dem Alter verändern. Das Kehlkopfgewebe versteift, was Höhe und Qualität der Stimme beeinträchtigt und zu Heiserkeit führt. Veränderungen am Rachengewebe bewirken mitunter, dass beim Schlucken Nahrung oder Flüssigkeit in die Luftröhre geraten (Aspiration). Wiederholte oder starke Aspiration kann eine Lungenentzündung nach sich ziehen.

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